RHC-News

1. Herren : Recklinghausen blamiert sich auf ganzer Linie

Es war ein Spiel ohne Kampf, ohne Einsatz und vor allem ohne den nötigen Willen! So scheidet der RHC verdient gegen ISO Remscheid aus dem DRIV Pokal aus.
Es begann verhalten - beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab und guckten wie sich der doch Unbekannte Gegner verhält. Die RHCler waren unkonzentriert und völlig neben der Spur - so konnte der erste Abpraller sofort von ISO verwertet werden. Der RHC versuchte das Spiel in die Hand zu nehmen und erspielte sich seine Chancen, die dann jedoch kläglich vergeben wurden. Erst ein Direkter Freistoß von Sebastian Sowade bedeutete den überfälligen Ausgleich. Das Spiel lief danach vor sich hin und es schien, als wenn der RHC gedanklich schon in der Halbzeit war. ISO nutze scheinbar jede Chance und ging kurz vor der Pause gar mit 3:1 in Führung. Trainer Frank Teelen fehlten in der Halbzeit zunächst die Worte. Er erinnerte seine Spieler jedoch daran, dass sie 1.Bundesliga spielen und sich jetzt besser präsentieren müssen. Alles Aufmuntern untereinander half nichts und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Die Recklinghäuser konnten das Spiel nicht in die andere Richtung lenken: die guten Chancen die man hatte, wurden entweder vom gut haltenden Victor Martins und seinem Gehäuse entschärft, oder sie wurden so kläglich verwertet, dass nicht einmal eingegriffen werden musste. Recklinghausen kam zwischenzeitlich immer wieder durch Tore von Phillipp Wagner, Daniel Schneider und Sebastian Sowade heran, doch der entscheidende Druck auf den Gegner konnte nicht erzeugt werden. So zog ISO Remscheid erfolgreich in die nächste Runde des DRIV Pokals ein.
Die Recklinghäuser müssen die beiden letzten schweren Rückschläge gegen Vaalkenswaardse und ISO so schnell wie möglich vergessen und sich auf die nächsten Spiele konzentrieren.

Es liefen auf: Dennis Jakubiak, Christopher Paß; Daniel Schneider (1), Alexander Rupsch, Philipp Wagner (1), Frank Teelen, Kay Marquardt, Marius Schürmann und Sebastian Sowade (2)
Es fehlten: Lars Sowade, Timo Leopold und Enrico Rhein


U17 NRW Meisterschaft, 3. Spieltag in Krefeld

RESG WALSUM - RHC U17 9 : 2 (Hz. 4:1 )
Das Duell deutscher Meister gegen den Vizemeister hat mit dem 9:2 für Walsum ein eindeutiges Ende gefunden. Während die U17-Junioren des RHC altersbedingt einige Schlüsselpositionen noch nicht adäquat neu besetzten können, geht der amtierende Champion mit unveränderter Aufstellung in die Saison und muss als das zurzeit konkurrenzlose Team dieser Altersklasse in Deutschland gezählt werden. Der von RHC Trainer Hansi Rindfleisch in die Offensive beorderte Allrounder Nico Nohlen erzielte in jeder Halbzeit einen der beiden Treffer für die Grün-gelben aus der Festspielstadt.

Spielgemeinschaft Krefeld/Hamm - RHC U17 6:9 (Hz. 4:3 )
Die zweite Begegnung des NRW Spieltages beim Hülser SV Krefeld , die in dieser Saison eine Spielgemeinschaft mit der SK Germania Herringen aus Hamm bestreiten, konnte vom RHC auf Grund eines Kraftaktes während der Schlussminuten erfolgreich gestaltet werden. Nach völlig verschlafener Anfangsphase (0:3) wurde bis zur Halbzeitpause auf 3:4 verkürzt. Der Kabinendonner von RHC Coach Hansi Rindfleisch wirkte noch nach, so dass Recklinghausen nach dem Seitenwechsel den Spielverlauf drehte und mit 6:4 in Führung gehen konnte. Doch statt nachzulegen wurde der Spielgemeinschaft Krefeld/Hamm zu viel Entfaltungsmöglichkeiten geboten, die diese auch in Tore ummünzen konnten: Ausgleich 6:6. Noch zwei Minuten waren zu spielen, sollte das Spiel noch aus den Händen gegeben werden? In einem furiosen Endspurt sorgten mit drei weiteren Treffen die Brüder Niko und Niklas Nohlen für den 9:6 Sieg und damit für einen am Ende zufriedenstellenden Spieltag.

RHC U17: Domenik Kubacki, Marvin Wagner; Christoph Gruß, Niko Nohlen (4), Christoph Rindfleisch (1) , Niklas Nohlen (6), Paul Martens, Aaron Schaar, Jacob Frank


1. Herren: Wieder eine starke und eine schwache Halbzeit

Der RHC konnte dem mehrfachen Deutschen Meister ERG Iserlohn nur eine Halbzeit die Stirn bieten und musste sich so am Ende mit einer doch deutlichen Niederlage abfinden.
Nach 2 Minuten passierte Überraschendes: Sebastian Sowade konnte mit seinem ersten Schuss gleich die unerwartete Führung des Underdogs erzielen. Iserlohn stellte den alten Abstand jedoch schnell wieder her und versuchte den engen RHC Block mit vielen Weitschüssen ein weiteres Mal zu durchbrechen. Timo Leopold war es dann, der, wieder mit einem Distanzschuss, den in dieser Szene unglücklich agierenden ERGI Torwart überwand. Iserlohn machte jetzt etwas mehr Druck und störte das Aufbauspiel der Heimmannschaft schon in deren eigener Hälfte. Dass die drei weiteren Gegentore des RHCs aber alle per Distanzschuss fielen, lag an der gut aufgestellten Abwehr. So ging es mit einem 2:4 Rückstand in die Kabine.
Iserlohn versuchte jetzt noch schneller und direkter zu spielen, um die Führung weiter auszubauen. Mit einem Solo durch die Abwehr gelang es der ERGI schließlich auf 5:2 davon zu ziehen, ehe Alex Rupsch per Penalty den alten Abstand wieder herstellen konnte. Der RHC konnte das in der ersten Halbzeit gegangene Tempo nicht mehr halten und wurde in der Abwehr mehr und mehr unkonzentriert. Iserlohn vermochte jetzt fast jede Chance zu nutzen und so hieß das Endergebnis 3:12 für die Gäste.

Es liefen auf: Dennis Jakubiak, Christopher Paß, Lars Sowade, Daniel Schneider, Alex Rupsch (1), Philipp Wagner, Timo Leopold (1),Kay Marquardt, Marius Schürmann und Sebastian Sowade (1)


Rollhockey U 13 Jugend

RHC Jugend erfolgreich beim Turnier in Valkenswaard (NL)
Beim internationalen Neujahrsturnier im niederländischen Valkenswaard belegt die Jugend des RHC Recklinghausen den zweiten Platz.
Für die 9-13 Jährigen Schützlinge von RHC Jugendtrainer Timo Leopold begann das neue Rollhockeyjahr sportlich erfolgreich. Zum Auftakt ging es gegen den Nachwuchs aus Duisburg. In einem spannenden Spiel wurde die RESG Walsum knapp mit 2:1 besiegt. Arne Gehring und Phil Erber besorgten die 2:0 Pausenführung. Im zweiten Abschnitt geriet Recklinghausen zunehmend unter Druck, mehr als der Anschlusstreffer sollte aber nicht mehr fallen. Torwart Marvin Wagner legte mit guten Paraden den Grundstein für den Sieg.
Im zweiten Spiel nach nur kurzer Pause gab es gegen die ausgeruhten Gastgeber eine 0:5 Niederlage, die aber keineswegs für schlechte Laune sorgte. Auch die Jüngsten im Team hatten ihre Spielzeiten erhalten und konnten gegen die robusteren Niederländer nicht immer gegenhalten. Im abschließenden Turnierspiel gab es noch eine 3:0 Sieg gegen den HSV Krefeld.
Das Endergebnis stand bereits zur Halbzeit fest: Phil Erber netzte dreimal ein und konnte sich anschließend gemeinsam mit seinen Mitspielerinnen und Mitspielern über den zweiten Platz freuen. Für Trainer Leopold war es sportlich ein guter Start ins neue Jahr. RHC Jugendleiter Hennes Erber indes hob auch die Gastgeber hervor: "Das Turnier war bestens organisiert, wir haben uns in Valkenswaard sehr wohl gefühlt."

RHC Jugend: Marvin Wagner; Anna-Lena Behrens, Arne Gehring (1), Alina Jakubiak, Phil Erber (4), Annika Nohlen, Jacob Frank, Merle Vahrson




RHC U17 im Rathaus geehrt

Im Rahmen der Ehrung von Sportlerinnen und Sportlern in Recklinghausen auf Grund besonderer persönlicher und regional/überregional bedeutender Erfolge hat die Stadt Recklinghausen die U17 - Junioren des Rollhockeyclubs Recklinghausen für die hervorragenden Leistungen als NRW Meister 2011 und des deutschen Vizemeisters 2011 in einer Feierstunde im großen Saal des historischen Rathauses geehrt. Auf dem Bild das Team von RHC-Trainer Hansi Rindfleisch eingerahmt von Bürgermeister Pantförder (rechts) und Kreistagsabgeordneter Peter Wagner.




1. Herren: Der RHC verliert das letzte Spiel des Jahres gegen Düsseldorf mit 2:4

Die ersten Minuten des Spiels waren ein beidseitiges Abtasten, wobei die Landeshauptstädter aus Düsseldorf das Spiel etwas mehr in die Hand nahmen. Der RHC war in der Abwehr zunächst gewohnt sicher und machte es dem Gegner schwer. Dennis Jakubiak konnte den Rückstand dank zwei gehaltener Penaltys zunächst noch verhindern, doch bei einem Düsseldorfer Schuss war er dann machtlos. So stand es 0:1 zur Halbzeit.
Recklinghausen tat jetzt mehr für das Spiel und wurde in Person von Alex Rupsch per sicher verwandeltem direkten Freistoß dafür belohnt. Es waren dann wieder die verflixten 5 Minuten der zweiten Halbzeit, die dem RHC das Genick brachen. Düsseldorf konnte im Minutentakt nachlegen und so stand es 10 Minuten vor Spielende 4:1. Düsseldorf ließ jetzt den Ball und den Gegner laufen. Recklinghausen stellte 5 Minuten vor dem Ende auf eine große Manndeckung um und versuchte so nochmals ins Spiel zurück zu kommen. Philipp Wagner konnte in der letzten Minute noch auf 2:4 verkürzen.

Es liefen auf: Dennis Jakubiak, Pascal Rupsch, Daniel Schneider, Alexander Rupsch (1), Philipp Wagner (1), Timo Leopold, Dennis Cholewinski, Marius Schürmann und Sebastian Sowade


U17 NRW Meisterschaft, 2. Spieltag in Iserlohn

SC Bison Calenberg - RHC U17 2 : 8 (Hz. 1:2 )
Eine ausgeglichene Bilanz bescherte der zweite Spieltag den U17 Junioren des RHC Recklinghausen. Zunächst gelang dem Team von U17 Trainer Hansi Rindfleisch ein ungefährdeter Auftaktsieg gegen den SC Bison Calenberg. Gegen das Team aus Niedersachsen tat sich der RHC zunächst schwer, das Gästetor schien wie zugenagelt. Nach dem Seitenwechsel traf Recklinghausen jedoch im Minutentakt und setzte sich bis zum 7:1 deutlich ab. Anschließend gab es noch Einsatzzeiten für die jüngeren Spieler des RHC, die teils zu ihrem ersten Einsatz kamen. Endstand 8:2 für Recklinghausen.
TuS Düsseldorf-Nord - RHC U17 8 : 4 (Hz. 3:2 )
Die Niederlage gegen Düsseldorf bahnte sich an, als im zweiten Spielabschnitt Recklinghausen beim Stand von 3:4 vehement auf den Ausgleich drückte. Mehrfach rollten die RHC-ler freistehend vor das Tor des Gegners, brachten den Spielball aber nicht darin unter. Es kam wie es kommen musste, Düsseldorf nutze einen Konter zum 3:5 und legte gleich noch zweimal nach, das Spiel war gelaufen. Trainer Rindfleisch resümierte: "Der Umbau der Mannschaft braucht noch Zeit, die wir uns auch nehmen werden."

RHC U17: Domenik Kubacki; Christoph Gruß (1), Niko Nohlen (1), Christoph Rindfleisch, Niklas Nohlen (10), Paul Martens, Aaron Schaar, Jacob Frank


1. Herren: Enttäuschende Niederlage gegen den Gast aus Remscheid

Die meisten der anwesenden Zuschauer hatten das erste Tor des RHC verpasst. Es dauerte nämlich gerade einmal 37 Sekunden ehe Timo Leopold einen Fernschuss in das lange Eck zum 1:0 platzierte. Der RHC war sich der Außenseiterrolle nicht bewusst und zwang Remscheid das eigene Spiel auf. Die IGR wusste sich am Anfang nicht zu helfen und so war es schließlich eine Einzelaktion die zum 1:1 Ausgleich führte.
Anschließend sah man ein gutes und körperbetontes Rollhockeyspiel mit vielen Aktionen auf beiden Seiten. Sebastian Sowade vergab mitte der 1. Halbzeit einen Direkten Freistoß und verpasste es so, die zwischenzeitliche Führung für das Heimteam zu erzielen. 2 Minuten später war es dann aber so weit - Marius Schürmann konnte aus kurzer Distanz den Ball in die Torwartecke mogeln. 3 Minuten vor der Pause konnte Sebastian Sowade sogar schlitzohrig per Bauerntor auf 3:1 erhöhen.
Nach der Halbzeit ging es direkt weiter: Daniel Schneider konnte nach Vorlage von Lars Sowade die Kugel geschickt am Gästetorwart vorbei ins Tor spielen. Dann fingen auch die Gäste an Rollhockey zu spielen und kamen prompt durch einen direkten Freistoß auf 2:4 heran. Jetzt war es ein hin und her. Recklinghausen ließ sich auf das Spiel der Remscheider ein und musste zusehen wie die IGR bis auf ein Tor wieder heran kam.
Marius Schürmann konnte zwar mit einem tollen Solo die 2-Tore-Führung wieder herstellen, doch das brachte den RHC'lern keine Ruhe ins Spiel. Im Gegenteil - das Spiel wurde zunehmend unfairer und so blieb auch die ein oder andere Fehlentscheidung der beiden Unparteiischen nicht aus. Die IGR pochte auf den Anschluss und kam mehr und mehr ins Spiel. Als der RHC den Ausgleich genau nach Ablauf einer Zeitstrafe bekam, war er mit den Nerven am Ende und konnte den Spielverlauf bis dahin kaum fassen. Schließlich wurde eine 3-Tore-Führung innerhalb weniger Minuten zur Nichte gemacht. Remscheid setzte jetzt alles auf eine Karte und tauschte den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler. Die Taktik ging auf und Remscheid ging erstmals in dieser Partie in Führung. Recklinghausen hatte jetzt keine andere Wahl mehr und musste auch den Torwart mit einem Spieler tauschen, wollte man doch noch etwas Zählbares an diesem Tag verbuchen. Allerdings nutze dies Remscheid, um mit der Schlusssirene das 7:5 zu erzielen.


Herren: Der RHC verschläft die 2. Halbzeit total!

Am Samstag den 26.11. spielte der RHC Recklinghausen gegen den SK Germania Herringen.
Die beiden Trainer Frank Teelen und Theo Paß hatten ihre Mannschaft gut auf das bevorstehende schwere Heimspiel gegen die Germanen aus Hamm eingestellt uns so spielte der RHC mutig mit. Dank eines schnellen Konters gelang dem RHC sogar die Führung - Timo Leopold konnte nach Hereingabe von Alexander Rupsch einschieben. Herringen tat sich schwer gegen einen Defensiven Block der Hausherren und versuchte es immer mehr mit Hilfe von Distanzschüssen. Phillipp Michler war es dann, der mit einem Schuss den gut haltenden RHC-Goalie Christopher Paß überwand. In dieser Phase war das Spiel weitestgehend ausgeglichen. Allerdings konnte Recklinghausen einerseits seine Chancen nicht nutzen, andererseits konnte Lucas Karschau die Führung für Herringen per Distanzschuss erzielen. Mit einem 2:1 Rückstand kannte sich Recklinghausen in eigener Halle aus, hatte man doch gegen Krefeld das Spiel auch in der 2. Hälfte noch drehen können. Doch anstatt genau so weiter zu spielen wie man es in Hälfte eins erfolgreich getan hatte, waren die RHC'ler in der Defensive ein einziger "Hühnerhaufen". Herringen schoss jetzt Tore wie am Fließband . "Gegen eine so spielstarke Mannschaft, darf man in der Abwehr nicht so auftreten wie wir es getan haben. Dann spielen sie sich in einen Rausch und man hat wenig Chancen den Faden wieder zu finden," stellte Sebastian Sowade nach dem Spiel enttäuscht fest. Dem RHC gelangen zwar noch 3 weitere Ehrentreffer, doch die können die desolate 2. Hälfte nicht entschuldigen. Am nächsten Samstag können die jungen RHC'ler jedoch wieder alles gutmachen. Zu Gast in der Heinrich-Auge-Sporthalle ist die IGR Remscheid. Eins ist sicher: Leicht wird es gegen die Bergischen auch nicht.

Es liefen auf: Dennis Jakubiak, Christopher Paß, Daniel Schneider, Alexander Rupsch, Philipp Wagner (1), Timo Leopold (1), Dennis Cholewinski, Enrico Rhein, Marius Schürmann (1), Sebastian Sowade (1)


Herren: Die 1. Mannschaft verliert beim Deutschen Meister klar mit 14:3 Toren

Es war eine Lehrstunde für die Rollhockeyspieler aus Recklinghausen beim RSC Cronenberg.
Der RHC konnte das starke Pressing der "Löwen" aus Wuppertal 5 Minuten schadlos überstehen, ehe die Cronenberger 2 Distanzschüsse aus dem Halbfeld unhaltbar in die Maschen droschen. In den Folge war der RHC bemüht damit, die eigene Defensive in den Griff zu bekommen. Man merkte schnell, dass der Deutsche Meister in allen Belangen überlegen war und so schraubte dieser das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 7:0 hoch. Nach der Pause das gleiche Bild: Der RHC erspielte sich zwar seine Chancen, konnte den gewünschten Torerfolg zunächst jedoch nicht verbuchen und die Cronenberger nutzten scheinbar jede Möglichkeit zum Torerfolg. Marius Schürmann, Timo Leopold und Sebastian Sowade konnten am Ende noch 3 Ehrentreffer erzielen und ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben. Der in der 2. Halbzeit eingewechselte Tormann Dennis Jakubiak konnte 4! Direkte Freistöße oder Penaltys parieren und verhinderte so eine noch eindeutigere Niederlage.

Es liefen auf: Dennis Jakubiak, Christopher Paß, Lars Sowade, Daniel Schneider, Alexander Rupsch, Enrico Rhein, Timo Leopold (1), Dennis Cholewinski, Marius Schürmann (1) und Sebastian Sowade (1)


Sieg im "6-Punkte-Spiel" gegen Krefeld

Die Herren des RHC Recklinghausen gewannen am vergangenen Samstag das Bundesligaspiel gegen den HSV Krefeld und kletterten so auf den 4. Tabellenplatz.

"Es war eines der wichtigsten Spiele dieser Saison", sagte Sebastian Sowade sichtlich erleichtert nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten.
Im Spielverlauf konnte man zunächst keine einheitliche Linie erkennen und so waren die ersten 5 Minuten ein hin und her beider Mannschaften. Der RHC erwischte dennoch den besseren Start und ging in der 3. Minute durch das erste Bundesligator des Jugendnationalspielers Marius Schürmann in Führung.
Die Antwort des HSV ließ jedoch nicht lange auf sich warten - Nick Fichtner konnte einen Abpraller zum Ausgleich einschießen. Fortan hatte der HSV mehr vom Spiel und erspielte sich die besseren Torchancen. Als der RHC kurz vor der Pause in der Defensive zu passiv agierte, konnte Niklas Kluschewski einen Handgelenkschuss in die lange Ecke des gut haltenden RHC Goalies Christopher Paß platzieren.
Nach der Pause war der RHC gefordert und erhöhte den Druck auf den Gegner.
In einer starken Phase gelang Philipp Wagner der Ausgleich per Rückhandschuss und kurz darauf konnte Alexander Rupsch sein Team wieder in Führung bringen. Die Krefelder waren in der Folge verunsichert und als sie versuchten ihre Abwehr zu ordnen, ging alles ganz schnell. Durch einen Doppelpack von Alexander Rupsch und Youngster Marius Schürmann mit einem klasse Solo durch die Krefelder Abwehrreihen konnte der RHC das Resultat in kurzer Zeit auf 5:2 in die Höhe schrauben. Dadurch war der letzte Funken Hoffnung der Krefelder erloschen.
Die Mannschaft von Trainer Frank Teelen und Co-Trainer Theo Paß ließ die Kugel nun locker durch die eigenen Reihen laufen und spielte so die Zeit herunter. 20 Sekunden vor Ende der Partie kassierte der RHC dann noch das 3. Gegentor.
"Das letzte Tor 20 Sekunden vor dem Ende ärgert mich am meisten", sagte Teelen nach dem Spiel. "Wenn am Ende der Saison der direkte Vergleich wichtig werden würde, wären 3 Tore Unterschied besser gewesen", so Teelen weiter.

Es liefen auf: Christopher Paß, Dennis Jakubiak, Alexander Rupsch (2), Philipp Wagner (1), Enrico Rhein, Dennis Cholewinski, Kay Marquardt, Marius Schürmann (2) und Sebastian Sowade


1. Bundesliga Damen - Sieg und Niederlage zum Auftakt

Ohne Kompromisse gewann das Damenteam des RHC in Düsseldorf ihr erstes Saisonspiel gegen die neu zusammengestellte Mannschaft VfL Huels/RSC-Gera. Janine Düker räumte bereits in der ersten Halbzeit ab und verwandelte anschließend in der zweiten Hälfte einen zielgenauen Pass von Leonie Mackowiak zum 2:1. Kurz vor dem Abpfiff kam es noch zum 3:1 durch Mackowiak. Gegen den TuS Düsseldorf hatten es die Damen nicht ganz so leicht und verloren trotz kurzzeitiger 1:0 Führung mit 8:1. "Dennoch haben wir spielerisch eine akzeptable Leistung an den Tag gelegt. Leider wollten die Bälle vorne nicht rein und wer die Tore macht, gewinnt nun mal" so Trainer Mathias Seidel, der insgesamt mit dem Engagement und dem Einsatz seiner Mannschaft zufrieden war. Am nächsten Wochenende steht, nach Verlegung des 4. Spieltages, wieder ein Spiel gegen Düsseldorf auf dem Plan, doch diesmal visiert der RHC ganz klar einen Sieg an!


1. Bundesliga Herren - Bittere Niederlage

Der RHC verliert das Auswärtsspiel in Darmstadt mit 10:1 (4:1) und ist auf den 5. Platz der Tabelle abgerutscht.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen - beide Mannschaften versuchten, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. Der RHC hatte mehr Ballbesitz, konnte aber den Druck auf das gegnerische Tor nicht erhöhen und geriet zunehmend ins Wanken. Darmstadt konnte 2 Distanzschüsse im Tor unterbringen und führte so mit 2 Toren. Der RHC war bemüht, die Defensive zu ordnen, war aber oft einen Schritt zu spät. Darmstadt konnte die Führung durch 2 Direkte sogar noch auf 4:0 hochschrauben, ehe Sebastian Sowade mit einem Bauerntor den 4:1 Pausenstand einläutete.
Nach der Pause war der RHC völlig von der Rolle und geriet schnell noch höher in Rückstand. Durch teils rätselhafte Entscheidungen der beiden Unparteiischen ließen sich die Recklinghäuser weiter aus der Ruhe bringen und konnten nicht mehr die gewünschte Leistung zeigen. Die Darmstädter spielten weiter ihr Spiel und erzielten noch mehrere Tore gegen einen leicht auszuspielenden RHC.
Der RHC versuchte durch schnelle Konter das Ergebnis ein bisschen ansehnlicher zu gestalten, scheiterte aber oft am gut haltenden Darmstädter Torwart.
Am Ende war es ein verdienter, wenn auch in der Höhe nicht ganz passender Sieg für die Hessen aus Darmstadt.

Für den RHC liefen auf : Dennis Jakubiak, Christopher Paß, Daniel Schneider, Alexander Rupsch, Philipp Wagner, Timo Leopold, Enrico Rhein, Kay Marquard, Marius Schürmann, Sebastian Sowade(1)


1. Bundesliga Herren - Auftakt nach Maß

Der RHC Recklinghausen startet mit einem 8:4 (3:2)Sieg über den Valkenswaardse RC in die neue Bundesliga Saison.

Die Gäste aus Holland hatten den besseren Start in die Partie und gingen gleich durch einen Doppelpack von Arjan van Gerven(1./5. Minute) in Führung. Doch davon ließen sich die Hausherren nicht beeindrucken und zeigten fortan eine konzentrierte Leistung. Der Neuzugang aus Marl, Alexander Rupsch sorgte in der 12 Minute mit einem schönen Bauerntor für den Anschluss und läutete so die Aufholjagd ein. In der 16 Minute war es dann soweit, Sebastian Sowade konnte per Distanzschuss an den Innenpfosten den Ausgleich erzielen. Die Hausherren hatten jetzt das Spiel weitestgehend im Griff und gaben sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Alexander Rupsch war es dann, der in der 21 Minute zur 3:2 Halbzeitführung einschoss.
Direkt nach der Pause schoss Sebastian Sowade wieder per Distanzschuss das 4:2 (27.). Jetzt konnte der RHC das Spiel beruhigt aufbauen und erspielte sich so Chance um Chance. Wieder war es Alexander Rupsch, der nach einer super Vorarbeit von Daniel Schneider zu seinem 3. Tor einschieben konnte (34.). Von den Gästen aus Valkenswaard kam in dieser Phase außer Distanzschüssen recht wenig. Sebastian Sowade sorgte mit einer Klasse Einzelleistung gar für die 6:2 Führung. Die gut besuchte Halle sah anschließend einen kleinen Einbruch der Heimmannschaft. Einzig der RHC-Torwart Christopher Paß konnte in dieser Phase sein volles Können abrufen und hielt was nur ging. Valkenswaardse erhöhte jetzt den Druck und kam durch Tore von Luuk Bischoff (45.) und Niels Janssens(47.) noch einmal auf 4:6 heran. Philipp Wagner nahm mit seinem Tor den Gästen den Wind aus den Segeln und traf in der gleichen Minute zum 7:4 (47.). Recklinghausen spielte die letzten Minuten so ruhig es ging runter und durfte sogar noch einmal jubeln. Daniel Schneider schoss 7 Sekunden vor Schluss den 8:4 Endstand und krönte damit seine tolle Leistung. "Das war eine super Mannschaftsleistung" analysierte der Kapitän Sebastian Sowade treffend das Geschehen. Jetzt gilt es sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren und den Schwung am Samstag mit nach Darmstadt zu nehmen.

Für den RHC liefen auf: Christopher Paß, Dennis Jakubiak; Lars Sowade, Daniel Schneider(1), Alexander Rupsch (3), Philipp Wagner (1), Timo Leopold, Kay Marquard, Enrico Rhein, Sebastian Sowade (3)


Trainingslager der 1. Herren des RHC Recklinghausen

Vom 23.09. - 25.09.11 absolvierte die 1. Bundesligamannschaft des RHC Recklinghausen zwecks Vorbereitung auf den Saisonstart ein Trainingslager in Plasmolen (Holland). Die Mannschaft arbeitete an diesem Wochenende hart an sich. Neben Konditions- und diversen Teamübungen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. So konnte das Team noch mehr zusammenwachsen und möchte diese positive Energie mit in die neue Bundesligasaison nehmen.
Ein besonderer Dank noch einmal an Gabi, die für das leibliche Wohl gesorgt hat! Kurzum, es war ein gelungenes Wochenende!




Neues U13 Team startet mit Wochenendfreizeit
Finn Ehlers und Marie Schürmann verabschiedet

Eine neue Aufteilung der Jugendstaffeln im Rollhockey bedeutet auch für den heimischen RHC eine Neuorientierung. Statt einer U14 wird künftig in zwei U13 und U15 Ligen gespielt.
Die neu formierte RHC U13 verbrachte nunmehr ein Wochenende in Hünxe am Niederrhein. Die 9-11-jährigen Rollhockeysportler hatten gemeinsam mit ihrem Trainer Timo Leopold, den Eltern und Betreuern viel Spaß am Landleben. Gleichzeitig hieß es aber auch Abschied nehmen von langjährigen Mitspielern.
Marie Schürmann wechselt in den Kader des Damenteams. Torwart Finn Ehlers ist mit seinen Eltern ins Rheinland verzogen und kann leider nicht mehr dabei sein. Die talentierte Anna-Lena Behrens wird seinen Part zwischen den Pfosten übernehmen.. Bei selbstgemachtem Reibekuchen mit "Appelmus" und einer Übernachtung im Heuschober wurden noch einmal Kräfte gesammelt, die neue Saison kann bald losgehen.




Marius Schürmann und Niklas Nohlen werden Vierter mit der Jugendnationalmannschaft bei der Rollhockeyeuropameisterschaft in Genf

Spanien, Portugal, Italien, das ist die Rangfolge im europäischen Rollhockey. Entsprechend ist zu 90% und mehr Jahr für Jahr die Verteilung der Medaillen bei den Jugend und Juniorenwettbewerben. So auch in diesem Jahr bei der U17 EM in der Schweiz. Es bleibt zumeist die Frage, wer platziert sich vom übrigen Europa dahinter. Oft sind es die Franzosen, manchmal die Schweiz, im Vorjahr sogar England, aber gelegentlich auch das deutsche Team.
In den Vorrundenspielen gab es gegen Spanien (0:7) nichts zu holen, gegen Italien beim 1:3 war die U17 des deutschen Rollsportverbandes schon näher an deren Leistungen herangerückt. Dank eines überzeugenden Vorrundensieges gegen Andorra (4:1) blieb die Chance auf eine Halbfinalteilnahme jedoch gewahrt. Der Recklinghäuser Marius Schürmann setzte bereits in der 2. Spielminute mit seinem Tor die Weichen auf Sieg.
Frankreich hieß der Gegner anschließend als Zweiter der anderen Vorrundengruppe. Auch hier gelang Deutschland der Führungstreffer, doch die Franzosen drehten das Spiel bis kurz vor dem Seitenwechsel und gingen in Führung. Dann kam der Auftritt des RHC-lers Niklas Nohlen, der noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Im zweiten Spielabschnitt suchten sowohl Deutschland als auch Frankreich die Entscheidung in offensivem Spiel, was beiden Teams jedoch Räume für schnelle Gegenangriffe bot. Genau diese nutze Niklas Nohlen , Goalgetter des deutschen U17 Vizemeister RHC Recklinghausen, innerhalb von nur 30 Sekunden zweimal eiskalt aus. Acht Minuten vor Spielende netzte er zwei Tempogegenstöße unhaltbar für den französischen Keeper ein und sorgte damit für die Vorentscheidung des Spiels und am Ende für den Einzug in das Halbfinale.
Hier musste Deutschland wieder gegen die Spanier ran, mit 0:9 musste auch hier die Überlegenheit des südeuropaschen Nachwuchses anerkannt werden.
Im Spiel um Platz drei hieß der Gegner wiederum Italien. Ein zunächst hochdramatisches Match endete mit 3:8 numerisch gesehen zwar deutlich, doch über eine 3:3 zur Halbzeit hinaus hielt bei einem weiteren Treffer der Italiener die deutsche U17 das Spiel lange zeit völlig offen und ausgeglichen. Erst als das vorentscheidende 3:5 für Italien fiel, erlahmte der Schwung der Deutschen und Italien kam so in der Schlussphase zu weiteren Toren. Trotz alledem kann der damit erzielte vierte Rang als voller Erfolg angesehen werden.
Beide Recklinghäuser Jungnationalspieler können ein positives Resümee ziehen. Niklas Nohlen werden seine Spiel entscheiden Tore gegen Frankreich in Erinnerung bleiben und Marius Schürmann avancierte von Beginn der EM an als Stammspieler in der Defensive und im Spielaufbau.


RHC Recklinghausen wird Zweiter beim 19. Internationalen Gera-Cup

Trotz weiter Anreise zur frühen Stunde präsentierte sich der RHC Recklinghausen beim Einladungsturnier in Gera hellwach. Direkt von der Autobahn auf die Rollhockeyanlage des RSC setze das Team von RHC Trainer Frank Teelen die Gastgeber unter Druck und siegten zum Auftakt gegen Gera verdient mit 6:1. Youngster Christoph Rindfleisch gab sein Debüt im Kader der Senioren und markierte zudem gleich in seinem ersten Einsatz einen schönen Treffer.
Das zweite Vorrundenspiel ging gegen die Belgische Mannschaft vom Rolta RHC Leuven. Der völlig unbekannte Gegner, im Schnitt mindestens 10 Jahre älter als die junge RHC Truppe, überraschte mit rustikalem Einsatz aber auch schnellem Spiel. Ehe sich der RHC darauf eingestellt hatte, führten die Belgier auch schon mit 2:0. Recklinghausen nahm den Kampf an und konnte zumindest noch zum 2:2 ausgleichen. Das letzte Gruppenspiel war ein Lokalderby gegen den VfL Marl-Hüls, welches der Klassenhöhere RHC mit 3:0 für sich entschied. Auf Grund des besseren Torverhältnisses stand Recklinghausen als Gruppensieger fest. Im Halbfinale siegte der RHC gegen den SV Allstedt mit 4:2.
Im anschließenden Finale trafen die beiden stärksten Teams des Turniers erneut aufeinander. In diesem Fall siegte Leuven mit 3:1, dank ihres sicheren Zusammenspiels und effektiver Chancenverwertung nicht unverdient. Als Standortbestimmung fünf Wochen vor Saisonstart war die Reise nach Thüringen jedoch zufrieden stellend. Zu einem ersten Aufeinandertreffen gegen den TSV 1860 München kam es dieses mal noch nicht; den "Sechzigern" blieb als Regionalligist nur Platz acht des Turniers.

RHC: Pass, Jakubiak; Wagner, Schneider, Leopold, L. Sowade, S. Sowade, C. Rindfleisch


Der Deutsche Rollsport- und Inlineverband (DRIV) hat zwei Recklinghäuser Rollhockeyspieler in das U17 Nationalteam berufen

Die RHC Talente Marius Schürmann und Niklas Nohlen gehören zum Kader der U17 Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in der Schweiz. Die Rollhockeyeuropameisterschaft der U17 Junioren findet statt in Genf vom 5. bis 10. September 2011. Der Turnierstart am Eröffnungstag ist um 20:30 gegen Spanien. Der amtierende Europameister ist gleich zu Beginn ein Hammergegner, weitere Vorrundenspiele folgen am 6.9. gegen die starken Italiener und am 7.9. gegen Andorra, bei denen wieder mit einigen starken Katalanen im Team zu rechnen ist. So verlor die deutsche U17 noch im Vorjahr bei der EM in England ihr Platzierungsspiel gegen das Team aus dem fränzösisch-spanischem Grenzgebiet mit 1:2. In der Gruppe B spielen England, Frankreich, Portugal und die gastgebende Schweiz. Ziel der deutschen Mannschaft ist es jedenfalls, das unbefriedigende Abschneiden des Vorjahres zu verbessern. Ihr erstes offizielles Länderspiel haben beide bereits absolviert. Vor zwei Wochen während des Vorbereitungslehrgangs in Weil am Rhein fuhr die deutsche Equipe über die nah gelegen Schweizer Grenze bis zum Austragungsort nach Genf. Am dortigen EM-Austragungsort trafen sie auf die ambitionierten Gastgeber, das Spiel endete 8:8 unentschieden. Beide RHC-ler werden im Nationalteam auch ihre im Verein gewohnten Positionen ausfüllen. Während Niklas Nohlen den offensiveren Part übernimmt, wird Marius Schürmann in der Rolle des Spielgestalters zu finden sein. Turbo Hockey und Turbo Abi, immer volles Programm!
Vereinstraining, Verbandstraining und noch jede menge Schulstoff müssen unter einen Hut gebracht werden. Marius (15) und Niklas (15) sind Schüler des Hittorf - Gymnasiums in Recklinghausen und werden nach den Europameisterschaften in den Unterricht der 10. Klasse einsteigen.




U17 - Jugend Deutsche Meisterschaft 2011 in Duisburg-Walsum

RHC U17 überzeugt mit viel Einsatz und Siegeswillen, doch am Ende fehlt ein einziges Tor zum Titelgewinn. Entscheidendes spiel um Gold und Silber geht mit 3:2 an Ausrichter RESG Walsum

Das Foto spricht Bände (siehe unten): Enttäuscht ob der knappen Niederlage gegen den neuen Titelträger RESG Walsum präsentieren hier die U17-Junioren des RHC Recklinghausen ihre gerade in Empfang genommenen Silbermedaillen der deutschen Rollhockey-Jugendmeisterschaften. Obwohl Verein, Trainer und die mitgereiste RHC Fangemeinde stolz auf ihre Schützlinge sein konnten, wären sie auf dem Siegerpodest gerne ein Treppchen höher gestiegen. Und das nicht zu unrecht. Als einziges Team blieben die U17 Junioren von Trainer Hansi Rindfleisch bis zum letzten entscheidenden Spiel verlustpunktfrei. Am ersten DM-Tag wurden die engagierten Teams vom SC Bison Calenberg mit 5:4 und HSV Krefeld mit 5:3 jeweils nach packenden Duellen besiegt.
Am Tag zwei legten die Recklinghäuser mit zwei weiteren Siegen gegen IGR Remscheid (3:1) und RSC Cronenberg (6:3) den Grundstein für ihr Ziel, woran sie zuvor Monate hart gearbeitet haben: Den nationalen Meistertitel. Bereits einige Wochen zuvor hatten sie sich bereits den NRW Titel gesichert. Bis zum allerletzten Turnierspiel verblieb nur ein weiteres Team im Titelkampf mit dem RHC: Die Gastgeber von der RESG Walsum. Vor großer Kulisse hatten die Duisburger den besseren Start und überraschten den RHC mit einem Weitschuss zur 1:0 Führung. Noch vor der Halbzeit netzte Niklas Nohlen zum 1:1 Pausenstand ein. Weiter ging es in einem packenden Finale, worin dem RHC Recklinghausen ein einziges Pünktchen zum Titel gereicht hätte, denn Walsum verlor zuvor sein Gruppenspiel gegen Krefeld. Es waren zwei Einzelaktion des besten Walsumer Spielers Sebastian Haas, mit der die ERSG 3:1 in Führung ging, was fast schon ein KO-Schlag war. Das Team von Hansi Rindfleisch ließ sich nicht hängen, mit einem direkten Freistoss verkürzte Goalgetter Niklas Nohlen auf 2.3. Wenige Minuten blieben dem RHC noch, um den Ausgleich zu schaffen, doch die zahlreich erspielten Torchancen fanden nicht mehr den Weg in das Walsumer Tor.
Jacques Casez aus Darmstadt, Präsident des Rollhockeyverbandes überreichte die Medaillen und lobte unter dem Beifall der vielen hundert Zuschauer die Leistung der Recklinghäuser U17.

RHC U17: Marvin Möller, Marius Schürmann, Niklas Nohlen, Christoph Rindfleisch, Christoph Gruß, Niko Nohlen, Paul Marten, Domenik Kubacki




RHC beim Burgfluh Cup in Wimmis

RHC belegt Platz drei beim internationalen Turnier in der Schweiz
Den Cup haben sie nicht gewonnen, mit den Leistungen seines Teams war RHC Trainer Frank Teelen indes zufrieden. Zum Auftakt des Turniers gleich morgens um neun (nach langer Anreise und ungewohntem Nachtlager in der Bunkeranlage der Gemeinde) setzte es eine 2:7 Niederlage gegen den Schweizer B-Ligisten RHC Vordemwald. Besser lief es in den nächsten Partien: besiegt wurde Vorjahressieger Münsingen mit 10:4 und auch Gastgeber RHC Wimmis hatte mit 1:5 das Nachsehen. Das Kräfte raubende Tagesprogramm bescherte den Recklinghäusern anschließend noch ein viertes Spiel. Der spätere Turniersieger , die Schweizer U17 Nationalmannschaft siegte darin nach einer spannenden Partie mit 4:2. Am zweiten Tag endete das Turnier mit einem 5:2 Sieg gegen den französischen Erstligisten RHC Lyon und damit Platz drei in der Endabrechnung.

RHC: Christopher Pass; Frank Teelen, Philipp Wagner, Lars Sowade, Timo Leopold, Daniel Schneider, Sebastian Sowade, Kay Marquard


Zweitliga-Damenteam des RHC besiegt VfL Hüls 8:1 und Krefeld-Hüls 6:3 (von Hermann Klingsiek, Recklinghäuser Zeitung, 11.4.11)

KREFELD. Mit zwei Siegen im Gepäck trat das Zweitliga-Rollhockey-Damenteam des RHC die heimreise vom Spieltag in Krefeld an. Gegen den VfL Hüls gewann die Mannschaft von Trainer Matthias Seidel mit 8:1, und gegen den starken HSV Krefeld-Hüls mit 6:3.


Leonie Mackowiak (M.( schoss beim Krefeld-Spieltag die meisten Tore für den RHC. Foto: Holz

Das erste Spiel gegen den VfL Hüls nahm der RHC-Übungsleiter auch zum experimentieren, als der hohe Sieg sich abzeichnete. "Alle bekamen große Spielanteile um Kraft für das zweite spiel zu sparen. Auch die erst zwölfjährige Marie Schürmann, die ihre Sache sehr gut gemacht hat", so Trainer Seidel. Durch Tore von Nadja Gregorowius zum 1:0 und Leonie Mackowiak zum 2:0 und 3:0 führte der RHC schnell gegen den VfL Hüls, kassierte dann aber das 1:3. Nach der Pause legten Leonie Mackowiak (3) und Janine Düker (2) zum 8:1 für Recklinghausen nach.
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den HSV Krefeld-Hüls. Überraschend führte Recklinghausen zur Halbzeit schon mit 4:0. Nadja Gregorowius, Alessa Köser, die wegen Personal-Knappheit eingesprungene Ex-Nationalspielerin Nicole Hambuch und Laura Einig hatten für den RHC die Kugel im Krefelder Netz untergebracht. Nach der Pause verkürzte Krefeld Hüls auf 1:4. Doch Leonie Mackowiak und Nicole Hambuch konterten postwendend zum 6:1. Durch kuriose Schiedsrichter-Entscheidungen mit Penaltys und direkten Freistößen gegen Recklinghausen geriet das Spiel fast noch aus den fugen. Doch Krefeld konnte nur einen der Penaltys im RE-Tor unterbringen. Und noch das 6:3 schießen. "Danach haben wir zugesehen, das Spiel nur noch nach hause zu bringen", so Seidel.

RHC: Nadine Gregorowius; Leonie Mackowiak (7), Janine Düker (2), Nicole Hambuch (2), Alessa Köser (1), Marie Schürmann, Nadja Gregorowius (1), Laura Einig (1)


Junioren U20 NRW Meisterschaft, Spieltag in Iserlohn
Spielgemeinschaft RHC/Walsum - SK Germania Herringen 5:8 (Hz. 3:3)

Ein ansprechendes Niveau hatte die Begegnung der Juniorenteams aus Recklinghausen/Walsum und dem Bundesliganachwuchs aus Hamm. Die noch junge Spielgemeinschaft des RHC überzeugte spielerisch und kämpfte verbissen bis in die Schlussphase um den Erfolg.
Nach einem 3:3 zur Halbzeit gelang auch noch eine 5:4 Führung, die Herringen jedoch zum 6:5 wendete. Das Team von RHC Trainer Hansi Rindfleisch drängte auf den Ausgleich, aber U20 Nationalspieler Lukas Karschau, der bereits in der Bundesliga zu den Topscorern zählt, macht mit zwei Einzelaktionen für Herringen "den Sack zu". Endstand 8:5.

SG RHC/Walsum U20: Malte Gojny, Marvin Möller; Alexander Berg, Joshua Kröber (1), Marius Schürmann (1), Christoph Rindfleisch (1), Niklas Nohlen (2)


U17 NRW Meisterschaft, 5. Spieltag in Krefeld

HSV Krefeld - RHC U17 4:5 (Hz. 2:4) SK Germania Herringen - RHC U17 3:13 (Hz. 1:8)

RHC U17 Jugend siegt im Spitzenspiel verdient


Das hatte sich der Tabellenführer aus Krefeld sicher anders vorgestellt:
Recklinghausen sorgte für die ersten Punktverluste des HSV in der laufenden Saison. Und das zu recht: Taktisch hervorragend eingestellt mit sicherem Stellungs- und Passspiel nutze die U17 des RHC Recklinghausen die gesamte Spielfläche um Krefeld unter Druck zu setzen. Dem Gegner gelang nur selten, sich aus der Umklammerung zu lösen und war bis zum 2:2 nur durch Konterspiel erfolgreich. Doch bis zum Seitenwechsel legte Recklinghausen durch Niklas Nohlen und Christoph Gruß mit einer Direktabnahme nach zum verdienten 4:2 Halbzeitstand.
Im zweiten Spielabschnitt kombinierte der RHC weiter flüssig, verschenkte aber zu leichtfertig gute Einschussmöglichkeiten. Trotz eines zwischenzeitlichen 5:2 wurde es zum Ende der Begegnung noch einmal hektisch, als Krefeld binnen einer Minute zum 4:5 Anschluss kam.
Die letzten Sekunden gehörten aber dem RHC, der die Spielkugel erfolgreich abschirmte und somit am Ende zwar knapp aber verdient die Punkte aus Krefeld mit nehmen konnte.
Das zweite Spiel gegen Germania Herringen war bereits mit 8:1 zur Halbzeit gelaufen, zu deutlich war die Überlegenheit der Recklinghäuser. Im zweiten Spielabschnitt sammelten alle jüngeren Akteure der RHC U17 reichlich Spielpraxis. Endstand 13:3 für Recklinghausen.

RHC U17: Marvin Möller; Marius Schürmann (2), Christoph Gruß (2), Niko Nohlen, Christoph Rindfleisch (4), Niklas Nohlen (9), Domenik Kubacki, Paul Martens (1)


U14 Jugend NRW Meisterschaft
SC Moskitos Wuppertal - RHC 2:0

U11 Jugend NRW Meisterschaft
HSV Krefeld - RHC 1:0
SG Walsum/Herringen - RHC 2:0

U11 und U14 kehren mit achtbaren Ergebnissen von den NRW-Spieltagen heim.

Die RHC Jugendtrainer Timo Leopold und Daniel Schneider waren zufrieden mit dem, was ihre Schützlinge bei den Spieltagen in Krefeld (U11) und Wuppertal (U14) gezeigt haben.
Nach zuvor hohen Niederlagen haben beide Teams stark verbesserte Defensivleistungen geboten. Mit etwas Glück wäre der eine oder andere Punktgewinn möglich gewesen.
Für die U11 sah es gegen den gastgebenden Hülser SV Krefeld lange danach aus, doch nur ein einziges mal war die in guter Form aufspielende RHC Torfrau Anna-Lena Behrens ohne Chance, als ein Krefelder Gegenspieler frei stehend vor ihr auftauchte und die Kugel in den Torwinkel lenkte.
Auch im zweiten Spiel gegen die Spielgemeinschaft Walsum/Herringen zeigte die U11 des RHC eine motivierte Leistung, doch war es gegen mach körperlich überlegene Gegenspieler nicht immer möglich, einen Torschuss zu verhindern. So wurde am Ende die 0:2 Niederlage mit Fassung ertragen.

RHC U11: Anna-Lena Behrens; Alina Jakubiak, Merle Vahrson, Annika Nohlen, Sonja Maaß, Juri Schaar, Julius Ponhöfer


Mit dem gleichen Endergebnis (0:2) kehrte die U14 heim von ihrem Auswärtsspiel beim SC Moskitos Wuppertal. Das RHC Trainerteam Leopold/Schneider sah eine ausgeglichene Partie, in der ihre Schützlinge nicht ohne Chance waren das eine oder andere Tor zu erzielen. Das gelang gegen Ende des Spiels den Gastgebern zweimal. Die Enttäuschung über die späten Tore gab es natürlich, trotzdem war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen, zumal ein Teil des Teams erst wenige Monate auf den Rollen steht.

RHC U14: Marvin Wagner; Marie Schürmann, Phil Erber, Jan Maaß, Levis Gehring, Annika Nohlen, Arne Gehring, Aaron Schaar


RHC U20 ab sofort in Spielgemeinschaft mit RESG Walsum

Auch in Recklinghausen wird es im Jugendbereich, wie anderswo auch bereits erfolgreich praktiziert, eine Spielgemeinschaft zur Teilnahme am Ligabetrieb geben. Angesichts der dŸnnen Spielerdecke in diesem Jahrgang sah RHC U20 Trainer Hansi Rindfleisch den weiteren Saisonverlauf gefŠhrdet. In einer schnellen und pragmatischen Entscheidungsphase hatten sich Verband , RHC und die RESG Walsum , die in diesem Jahr selbst keine U20 stellen , auf eine Spielgemeinschaft fŸr den weiteren Saisonverlauf verstŠndigt. Premiere des Teams ist am 20.2.2011 beim Spieltag in Wuppertal.


WAZ Rollhockey - 1. Bundesliga : Traum auf Zeit - Vest-Sport, 08.02.2011, Christoph Rindfleisch

Recklinghausen. Freitagabend, Leonhard-Sporthalle in Recklinghausen, die Bundesliga-Mannschaft des RHC spielt sich warm. Die Rollen der Spieler quietschen übers Parkett, Spielertrainer Frank Teelen gibt seine Kommandos, die Spieler rufen sich gegenseitig hier und da was zu. Trainingssprache ist, na klar, Ruhrgebiets-Deutsch. Hier und da ist aber ein Dialekt dabei, der aufs erste Hören nicht so recht passen mag. Hört sich nach Ostdeutschland an, da kommt er auch her. Enrico Rhein trainiert mit, er kommt aus Gera (Thüringen). Aber er ist kein Trainings-Gast beim RHC, im Gegenteil. Seit Herbst 2010 ist er beim RHC, spielt auch für den Klub in der 1. Bundesliga. Er erfüllt sich damit einen Traum. Einen Traum, für den er weite Wege auf sich nimmt.
Immer an den Wochenenden, wenn der RHC in der Bundesliga antritt, reist Rhein zum Freitagstraining an (eine Strecke 450 km), übernachtet bei Trainer Frank Teelen und schnürt tags darauf die Rollschuhe für den RHC. „Ich nehme diese weite Strecke auf mich, weil es schon immer mein Traum war, in der 1. Bundesliga zu spielen“, erklärt Rhein. Er erfüllt sich in Recklinghausen, weil es für den 32-Jährigen keine näherliegende Möglichkeit gab.
Beim RSC Darmstadt, das wär’s gewesen, doch der Kader des Erstligisten war voll. Aber Jacques Casez, früherer RSC-Spieler und jetzt Delegierter beim DRIV, hatte ein paar gute Tipps. Die meisten weiter weg von Gera als Darmstadt und ebenfalls mit genügend Spielern. Aber ein Verein war dabei, der noch einen guten Spieler gebrauchen konnte – der RHC Recklinghausen, und „Enno“ Rhein sagte zu. 450 Kilometer hin oder her.
Sein Engagement wird nur eine Saison dauern: „Die beiden Vereine RHC und Gera haben vereinbart, dass ich sofort zur Beginn der neuen Saison in der 2. Bundesliga Süd wieder für Gera spiele.“
Die 900 Kilometer pro Wochenende und die Tatsache, dass Recklinghausen als Tabellenletzter bisher nicht gerade eine Traumbilanz in der 1. Bundesliga eingespielt hat, spielen für Enrico Rhein keine Rolle. Hauptsache, 1. Bundesliga. Ein Traum auf Zeit, für den Rhein auch die Spritkosten aus eigener Tasche bezahlt.
Etwas Zeit bleibt Enrico Rhein noch, um mit dem RHC durch die 1. Bundesliga zu touren. Zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele muss der RHC noch bestreiten. Es könnte für Enrico Rheins Erstliga-Traum auch ein sportliches Happy End gegen. Wenn die Mannschaft die Play offs erreichen würde, und wenn der Recklinghäuser Gast für eine Spielzeit noch sein Torschützen-Debüt in der 1. Bundesliga geben würde. Sein „Törchen“, wie der 32-Jährige selbst sagt. Aber egal, wie und auf welchem Platz die Saison des RHC endet, Enrico Rhein spielt in der nächsten Spielzeit wieder zweite Liga in Gera. Es wird für ihn eine Saison der kürzeren Wege.


RHC beim Neujahrscup in Springe mit solider Leistung

Aus acht Mannschaften bestand das Teilnehmerfeld beim 6. Neujahrs-Cup des SC Bison Calenberg im Niedersächsischen Springe, dass der RHC Recklinghausen mit einem zufrieden stellendem vierten Rang abschließen konnte.
Dass im sich Finale die beiden Erstligisten aus Remscheid und Herringen gegenüber standen, war zu erwarten (5:3 für Remscheid), der Einzug ins Halbfinale musste vom RHC aber zunächst schwer erkämpft werde. Der erwarteten Niederlage gegen Herringen stand ein klarer Sieg gegen des RSC Gera sowie ein 4:4 gegen den Vestrivalen vom VfL Marl-Hüls entgegen, was zum Weiterkommen reichte.
Das Halbfinale gegen den späteren Turniersieger IGR Remscheid entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch , Recklinghausen brachte die Bergischen an den Rand einer Niederlage und musste sich erst am Ende denkbar knapp mit 5:6 geschlagen geben und schrammte somit knapp am Finale vorbei.
Nach dem kräftezehrenden Halbfinale ging es um Platz drei gegen die junge Mannschaft des Ausrichters Calenberg. Das Spiel endete 2:2.
Beim anschließenden Penaltyschießen zielte der Tabellenführer der zweiten Bundesliga besser und wurde somit Dritter.

Für den RHC waren am Start. Christopher Pass; Sebastian und Lars Sowade, Daniel Schneider, Kay Marquard, Marc Dove


U17 NRW Meisterschaft , 2. Spieltag in Remscheid
IGR Remscheid - RHC U17 1:2 (Hz. 0:0)
RSC Cronenberg - RHC U17 2:9 (Hz. 1:3)

Die U17-Junioren des RHC durften nach langer Spielpause endlich wieder aufs Parkett um ihr Können zu zeigen. Beim Spieltag der NRW Meisterschaft in Remscheid taten sie es auch mit Erfolg, denn beide Spiele konnten siegreich gestaltet werden.
Im Auftaktspiel gegen die gastgebenden Remscheider standen zunächst die beiden Torhüter im Blickpunkt, keiner gab sich eine Blöße so dass mit einem torlosen Remis die Seiten gewechselt wurden. RHC – Goalgetter Niklas Nohlen war es vorbehalten, den ersten Treffer des Spiels in der 4. Minute des zweiten Abschnitts zu erzielen.
Trotz weiterer Chancen wollte zunächst kein Tor mehr fallen, Remscheid gelang indes fünf Minuten vor Schluss der Ausgleich. Doch gleich darauf schloss Marius Schürmann einen RHC Angriff erfolgreich ab und setze einen energischen Schlagschuss in die Remscheider Maschen zur 2:1 Führung, die dann bis zur Schlusssirene clever über die Zeit gespielt wurde.
Das Team von Trainer Hansi Rindfleisch war nun gut in Schwung. Die zweite Partie gegen den RSC Cronenberg war eine klare Angelegenheit für die Veststädter. Der Nachwuchs des deutschen Rollhockeymeisters aus Wuppertal hatte dem Spielfluss des RHC nicht viel entgegenzusetzen, lediglich zum Ende der beiden Spielhälften gelang ihnen je ein Treffer beim am Ende hochverdienten 9:2 Erfolg für Recklinghausen.

RHC U17: Marvin Möller; Christoph Gruß (2), Niko Nohlen, Christoph Rindfleisch (1), Niklas Nohlen (3), Marius Schürmann (4), Domenik Kubacki (1)


Recklinghäuser Zeitung v. 17.1.2011 - RHC bringt den Tabellenführer ins Straucheln


REMSCHEID. An ihrem zweiten Zweitliga-Spieltag in Remscheid hat die Damenmannschaft des Rollhockeyclubs (RHC) ihrem Trainer Matthias Seidel einiges abverlangt.
Auch wenn die Recklinghäuserinnen gegen den gastgebenden Tabellenführer SG IGR Moskitos mit 3:4 verloren, war der Übungsleiter mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Das änderte sich im zweiten Spiel gegen Schlusslicht Spvgg. Herten II grundlegend – trotz eines klaren 5:0- Sieges.
„Wir haben nur drei Minuten Rollhockey gespielt“, macht Seidel seinem Unmut nach dem mäßigen Kreisderby Luft. Leonie Mackowiak brachte den RHC früh in Führung (3.). In der Folgezeit plätscherte das Spiel nur vor sich hin. Gelungene Aktionen blieben auf Recklinghäuser Seite Mangelware. Kurz vor der Pause machte der RHC ernst. Drei Tore von Mackowiak (23.) und Janine Düker (23., 25.) sorgte für eine vorentscheidende 4:0-Führung.
Nach dem Wechsel lief wieder wenig zusammen. Drei Minuten vor dem Ende setzte Mackowiak den 5:0-Schlusspunkt. Mitreißender war aber das Auftaktspiel gegen Remscheid. Der Tabellenführer wackelte, er fiel aber nicht – 3:4 (1:2). Nach verschlafenem Start verkürzte Mackowiak zur Pause auf 1:2 (8.). Die „Moskitos“ stachen zwar erneut, doch Mackowiak und Nadine Gregorowius (40.) sorgten für das 3:3. Während der RHC nun den vierten Treffer verpasste, trafen die Gastgeberinnen (47.).

RHC: Nadine Gregorius; Köser, Lukic, Mackowiak (5), Einig, Düker (2), Potthöfer, Nadja Gregorowius (1)


U20 Junioren, NRW Meisterschaft, 1. Spieltag in Iserlohn

ERG Iserlohn – RHC/U20 6:3 (Hz. 3:1)
SK Germania Herringen - RHC/U20 12:8 (Hz. 7:4)
Gleich zu Beginn der ersten Partie des Tages setzte der Schiedsrichter die Akzente: Beim Stand von 1:0 für Herringen versagte er den RHC U20-Junioren einen Treffer, während er im Gegenzug ein irregulär mit dem Rollschuh erzieltes Tor für Herringen zählte. Statt 1:1 hieß es nun 0:2. Recklinghausen musste nun deutlich offensiver agieren, was der Juniorennachwuchs aus Hamm durch Kontertore für sich nutzen konnte. Einen zwischenzeitlichen 1:5 Rückstand haben die Schützlinge von Trainer Hansi Rindfleisch kurz vor der Pause bis auf 4:5 verkürzen können, ehe binnen Sekunden zwei Ballverluste des RHC von den schnellen Herringen zur 7:4 Halbzeitführung genutzt wurden. Den zweiten Spielabschnitt gestaltete Recklinghausen spielerisch ausgeglichen , den Abstand zu verkürzen verhinderte aber der gegnerische „Scharfschütze“ Lukas Karschau, der ein ums andere mal eine Lücke im ansonsten von Marvin Möller gut gehüteten RHC-Tor fand. Endstand 12:8 für Germania Herringen
Die zweite Begegnung ging das Team aus Recklinghausen wesentlich defensiver an, hatte doch der Bundesliganachwuchs des aktuellen Tabellenführers aus Iserlohn zuvor die Herringer mit einem 12:5 Erfolg deutlich in die Schranken verwiesen. Mit dem abschließendem Ergebnis von 6:3 für die ERG Iserlohn konnte Trainer Rindfleisch leben, der mit seiner jungen Mannschaft alles in allem nicht unzufrieden war.

RHC U20: Marvin Möller; Robin Sobanski, Kay Marquard, Marius Schürmann, Christoph Rindfleisch, Niklas Nohlen


Die nächste Niederlage (24. Oktober 2010 Recklinghäuser Zeitung)

RECKLINGHAUSEN. Der HSV Krefeld ist einer der Klubs, gegen den sich Rollhockey-Erstliga-Aufsteiger RHC etwas ausgerechnet hatte. Bis zur Pause lief beim 2:2 alles nach Plan, doch am Ende stand für Recklinghausen eine 3:7-Niederlage.
Die hatte Gründe. Der RHC wurde durch mehrere ebntscheidende Schiedsrichter-Pfiffe gegen sich aus dem Rhythmus gebracht und verlor die Konzentration. Krefelds 1:0 konterte Daniel Schneider zum 1:1. Per Penalty (die erste Fehlentscheidung) führte der HSV wieder 2:1. Frank Teelen gelang das 2:2. Krefeld machte das 4:2. Schneider verkürzte auf 3:4. Dann eine Blaue Karte gegen einen RHC-Spieler auf der Bank, der gemeckert hatte. Der meckerte weiter und sah nochmals „Blau“, was vier Minuten in Unterzahl bedeutete. „Auch da hatten wir mehr Chancen, haben die Kugel aber nicht im Tor untergebracht“, so Teelen. Das Unterzahlspiel kostete Kraft. Als Krefeld zum 5:3 traf, hatte der RHC verloren.
RHC: Alles abverlangt (WAZ, 10.10.2010, Paul Monninger)
Recklinghausen. Das war eine ganz starke Vorstellung von Aufsteiger RHC Recklinghausen.Gegen den RSC Cronenberg, einen mit etlichen Nationalspielern gespickten Spitzenverein in der höchsten Rollhockey-Spielklasse, zeigte die jungen Mannschaft von Frank Teelen, zu welch Glanzleistungen sie im Stande ist. Der RHC brachte den mehrmaligen deutschen Meister an den Rand einer Niederlage.
Der frühe Gegentreffer in der ersten Minute konnte sie nicht schocken: „Danach hat Dennis Jakubiak gehalten wie ein Weltmeister“, lobte RHC-Vorsitzender Manfred Freimuth seinen Keeper. Recklinghausen konnte ausgleichen, mehr noch, Recklinghausen konnte auch in Führung gehen: Zur Pause stand es nach Doppelpacks von Timo Leopold und Daniel Schneider 4:3 für die Gastgeber in der Heinrich-Aue-Sporthalle. Als dann Leopold auch kurz nach dem Seitenwechsel zum 5:3 traf, schien die Sensation ganz nahe. Doch es hat dann doch nicht gereicht. Denn die aus Freimuths Sicht manchmal unglücklich agierenden Schiedsrichter sprachen den Gästen aufgrund vieler Recklinghäuser Fouls mehrfache Penalties und gleich dreimal Zeitstrafen zu. Dennis Jakubiak hielt zwar weiterhin klasse, aber eben auch nicht alle Bälle. Cronenberg holte sich mit nur drei Treffern aus dem Spiel heraus den knappen Auswärtssieg. „Das war dennoch eine tolle Leistung. Wir haben unsere Zuschauer begeistert“, freute sich Manfred Freimuth.

RHC: Jakubiak, Paß - Leopold (3), Paape, S. Sowade, Schneider (2), Teelen, Marquard, Kahl
U17 NRW Meisterschaft, 1. Spieltag in Duesseldorf

RHC U17 - ERG Iserlohn 20:0 (Hz. 7:0)
RHC U17 - RESG Walsum 0:1 (Hz. 0:1)

Der Auftakt fuer die U17 des RHC in die neue Saison war ein leichter, zu schwach praesentierte sich der Nachwuchs aus Iserlohn. 20:0 Tore fuer den RHC sprechen eine deutliche Sprache. Trainer Hansi Rindfleisch gab zudem den juengeren Spielern des Kaders reichlich Einsatzzeiten.
In der anschliessenden Partie gegen die "ewigen" Konkurrenten aus Walsum begegneten sich zwei Teams auf Augenhoehe, in der jedoch nach nicht einmal zwei Minuten bereits der spielentscheidende Treffer fiel. Von einem Fernschuss ueberrascht wurde RHC Keeper Marvin Moeller, der im Verlauf des Spiels mit einer starken Leistung jedoch weitere Treffer der Walsumer verhinderte. Da aber sein Gegenueber ebenfalls einige Grosschancen der Recklinghaeuser zunichte machte, blieb es beim knappen Sieg des Teams aus dem Duisburger Norden. Fazit von RHC-Trainer Hansi Rindfleisch: "Ein klasse Spiel auf hohem Niveau. Schade, dass es nicht zu einem Punkt gereicht hat".

RHC U17: Marvin Moeller; Christoph Gruss (4), Niko Nohlen (3), Christoph Rindfleisch (2), Niklas Nohlen (6), Marius Schuermann (5), Paul Marten, Domenik Kubacki


Anhaltinischer Beton zu hart für den RHC
Am Ende stand ein vierter Platz für das Team des RHC Recklinghausen beim 5. Heyer - Turnier der 2. Rollhockeybundesliga.
Gastgeber Bison-Calenberg gewann - verstärkt durch Neuzugänge aus den Niederlanden und dem gestandenen Bundesligaakteur Dominik Brand aus Herringen - souverän das Turnier. Auch Bundesligist HSV Krefeld konnte im Finale die Niedersachsen nicht stoppen.
Für den RHC gab es in der Vorrunde zwei Niederlagen: Krefeld siegte 3:1 und auch der SV Allstedt bezwang den RHC knapp mit 2:1. Mit einem ungefährdeten 7:3 im abschließenden Gruppenspiel gegen den Leipziger Vorortclub RHC Böhlitz-Ehrenberg wahrte das Team aus Recklinghausen aber noch die Chance zum Einzug ins Halbfinale.
Das Gelang dann auch durch eine gute Leistung beim 5:3 Erfolg gegen den Vestrivalen VfL- Hüls, die unlängst noch das Zweitligaderby für sich entscheiden konnten. Im Halbfinale ging es dann wieder gegen den HSV Krefeld, durch einen abgefälschten Schuss siegten die Seidenstädter glücklich mit 1:0.
Im kleinen Finale hieß der Gegner erneut SV Allstedt. Auch diesmal rührte das Team aus Sachsen-Anhalt reichlich Beton an und verlegte sich auf Konter, was dann beim 3:2 Erfolg über den RHC auch zum Erfolg führen sollte.
Philipp Wagner: "Schade, wir waren gut drauf, aber auch 80% Ballbesitz reichten nicht, um deren Abwehr zu knacken."
RHC Recklinghausen: Marcus Komander, Timo Leopold (2), Daniel Schneider,(4), Philipp Wagner (6), Sebastian Sowade (4), Dennis Cholewinski
Verletzungsbedingt passen musste RHC Torwart Dennis Jakubiak.
Ausrichter Bison-Calenberg stellte gleich zwei Torhüter zur Verfügung, die mit ihren Vorderleuten aus Recklinghausen während des gesamten Turnierverlaufes ein gutes Team bildeten.
Auf der zeitgleich zum Turnier durchgeführten Staffeltagung der 2. Liga konnten die RHC Akteure ihre Siegerurkunden für die Meisterschaft 2009/2010 in Empfang nehmen. Der Pokal für den erfolgreichsten Torschützen ging an RHC- Mannschaftskapitän Philipp Wagner (52 Treffer), der diese Trophäe nach 2004 und 2007 bereits zum 3. Mal erringen konnte.

In zwei Wochen steht zum Saisonabschluss noch ein Highlight auf dem Programm: Beim Schweizer Traditionsverein RHC Wimmis ist Recklinghausen nach langer Zeit wieder einmal zu Gast am Thuner See beim international besetzten Turnier um den Burgfluh Cup.


Regionalliga West
RSC Cronenberg 2 - RHC Recklinghausen 2 9:12 (Hz. 7:6)

Sichtlich nervös begann das junge RHC-Team 2 zu Beginn des Regionalligaspiels gegen die Reserve des Bundesligisten aus Cronenberg. Bereits nach nur 17 Spielminuten lag man 1:6 schon fast aussichtslos im Hintertreffen. Das stachelte aber den Ehrgeiz der Recklinghäuser an, Sebastian Sowade und Daniel Schneider verkürzten mit ihren Treffen innerhalb weniger Minuten bis auf ein Tor zum 6:7 Halbzeitstand. Im zweiten Spielabschnitt setzte sich das nunmehr selbstbewusste Spiel des RHC fort, Wuppertal kreuzte deutlich seltener vor dem Tor von RHC Keeper Marco Dahm auf, der nur noch 2 mal den Spielball aus dem Netz holen musste. In den beiden Schlussminuten gelangen der RHC Reserve dann auch noch die Spiel entscheidenden Tore: Dennis Cholewinski, Philipp Wagner und Sebastian Sowade sicherten den verdienten 12:9 Erfolg.

RHC II: Dahm; S. Sowade (4), Wagner (2), Komander, Marquard, Schneider (4), L. Sowade , Cholewinski (2)


RHC Recklinghausen II - VfB Remscheid II 9:10 (Hz. 3:5)
Favorit aus Remscheid gewinnt mit hauchdünnem Vorsprung

Rückkehrer Sebastian Sowade hatte einen Einstand nach Maß:
In der 5. und 6. Minute setzte er die ersten Akzente des Spiels und schoss sein Team mit 2:0 in Führung. Die Antwort der favorisierten Remscheider ließ nicht lange auf sich warten, mit vier Treffern in Folge drehten sie das Spiel zu ihren Gunsten. Kim Paape erzielte für den RHC II das 3:4, ehe der VfB zum 3:5 Halbzeitstand traf. Gleich nach dem Seitenwechsel hielten Timo Leopold und Daniel Schneider mit ihrem Treffern zum 4:5 und 5:6 Recklinghausen weiter im Spiel. Danach traf jedoch nur noch Remscheid, die bis zehn Minuten vor Spielende auf 5:10 davoneilten. Spielertrainer Stefan Sobanski nahm eine Auszeit um sein Team neu einzustellen, was auch gelingen sollte. Die letzte Phase des Spiels gehörte eindeutig dem RHC, der Tor um Tor aufholte. 32 Sekunden vor Spielschluss erzielte Lars Sowade das 9:10, doch für den bis dahin längst verdienten Ausgleich reicht die Zeit nicht mehr.

RHC II: Jakubiak; L. Sowade (1), S. Sowade (3) , Leopold (1), S. Sobanski, Marquard , Schneider (3), Paape (1), F. Sobanski


RHC glänzt einmal mehr (WAZ-Vest, 22.11.2009, von Paul Monninger)
Sieben Spiele, sieben Siege. Sie sind zufrieden beim Rollhockey-Zweitligisten RHC Recklinghausen.
GRSC Mönchengladbach - RHC Recklinghausen 3:15 (2:8)

Auch aus dem siebten Spiel ging Rollhockey-Zweitligist RHC Recklinghausen siegreich hervor und sicherte sich damit ungeschlagen die Herbstmeisterschaft. Nur ganz kurz am Anfang waren die Hausherren gegen den Spitzenreiter nah dran, zwischenzeitlich stand es 1:2. Doch die Mannschaft von Stefan Sobanski konnte rasch nachlegen und sicherte sich schon zur Pause eine 8:1-Führung. Im zweiten Durchgang ließen die Grün-Gelben dann nichts mehr anbrennen, knackten mit dem neunten Tor schnell die Marke von hundert Saisontreffern und legten weitere sechs nach. „Wir haben den Gladbachern wenige Chancen gelassen. Aber es hätte durchaus noch höher ausfallen können, es waren mir ein paar Fehler zu viel. Aber natürlich bin ich insgesamt zufrieden, wir haben alle Spiele gewonnen und stehen verdient ganz oben”, sagte Trainer Stefan Sobanski.
Seine Bilanz fällt naturgemäß freundlicher aus: „Natürlich ist die sportliche Qualifikation für die 1. Bundesliga unser Ziel. Wie es dann personell und organisatorisch aussieht, darüber mache ich mir jetzt noch nicht allzu viele Gedanken.”
Die Zahlen lesen sich gut. 106 Treffer, nur 20 Gegentore, vor einem Jahr in Liga eins haben die Recklinghäuser insgesamt knapp 200 Gegentreffer kassiert. „Die Jungs sind alle älter geworden, körperlich und auch taktisch stärker. Wir spielen insgesamt souveräner, im Vergleich zur letzten Saison in der 1. Liga und auch zur vorletzten Spielzeit, als wir aufgestiegen sind. Man sieht, dass sich was getan hat. Und viele meiner Spieler haben ja ihre beste Hockey-Zeit auch noch vor sich”, freut sich der Trainer über die gute Form seines Teams. Zudem kehrt Sebastian Sowade, der vor der Saison nach Herringen gewechselt war, ins Team zurück und wird die Mannschaft weiter verstärken.
Sorgen bereitet nur eine Position, der Schlussmann: Momentan steht mit Dennis Jakubiak nur ein Keeper im Kader. Der hat ob der spielerischen Überlegenheit der Recklinghäuser meist wenig mehr zu tun, als Ehrentreffer der Gäste aus dem Tor zu holen und bekommt ansonsten kaum Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Das war in der höheren Spielklasse anders. Die Gegenspieler sind viel stärker, haben einen härteren, präziseren Schuss und spielen auch deutlich schneller. In der letzten Saison hatten Jakubiak und der letztjährige Ersatzmann Marco Dahm, der wenig Zeit fürs Training hat und aktuell für das Regionalliga-Team des RHC aufläuft, damit so ihre Probleme. „Ich war ja früher selber Torwart, ich kann da ein Lied von singen”, weiß Sobanski. Sicher ist: Für die erste Liga bräuchte der RHC auf jeden Fall einen zweiten Keeper. Es muss ein zweiter Mann auf der Bank sitzen, weil zum Beispiel auch die Torhüter Zeitstrafen bekommen können.
Doch konkrete Planungen gibt es laut Sobanski noch nicht: „Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, aber das war eben auch nur die erste Hälfte der Saison. Es kann noch viel passieren. Wir müssen auch im kommenden Jahr unsere Leistung abrufen und hoffen, dass alle gesund bleiben. Erst dann sollten wir uns Gedanken über neue Spieler machen. Im Winter haben wir viel zu tun, um für die Rückrunde gut vorbereitet zu sein. Denn wir sind noch lange nicht durch.”

RHC Recklinghausen: Jakubiak- Wagner (6), Schneider (3), Teelen (3), R.Sobanski (1), L.Sowade (1), Leopold (1), Komander


RHC U17 nimmt Punkte aus Hamm mit - 10:3 Erfolg gegen Gastgeber Germania Herringen

Am zweiten Spieltag der NRW Meisterschaft entführte die U17 des RHC Recklinghausen verdientermaßen die Punkte im Spiel gegen den Nachwuchs des Bundesligisten aus Hamm. Zunächst geriet das Team von Coach Hansi Rindfleisch in Rückstand, bereits in der zweiten Minute erzielte Herringen das 1:0. Doch bereits im Gegenzug egalisierte Goalgetter Niklas Nohlen zum 1:1. Bis kurz vor der Pause stand die Partie ganz im Zeichen der Torhüter, die keine weiteren Treffer zuließen, ehe RHCler Christoph Gruß nach einem feinen Sololauf zur 2:1 Halbzeitführung einnetzte. Im zweiten Spielabschnitt konnte Herringen dann noch einmal zum 2:2 ausgleichen, danach trifft zunächst nur noch Recklinghausen. Bis auf 10:2 zieht der RHC auf und davon, erst mit dem Schlusspfiff gelang dem Gastgeber noch ein Treffer zum am Ende verdienten 10:3 für die Vestspielstädter.

RHC U17: Marvin Möller; Christoph Gruß (1), Marius Sobanski, Nico Nohlen, Christoph Rindfleisch (3), Niklas Nohlen (6)


RHC U17 wird sechster bei der U17 DM in Herten - Zweiter Turniertag entschädigt verpatzten Auftakt

Das Jugendteam des RHC hatte als Tabellenachter der NRW Meisterschaft noch einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft der U17 Junioren erhalten. In der Konkurrenz der acht startenden Rollhockeyteams war von der Ausgangslage her kein übermäßiger Leistungsdruck für das junge Team von Trainer Hansi Rindfleisch vorhanden, doch gleich das erste Spiel gegen die Moskitos vom SC Wuppertal wurde übernervös mit 2:8 verloren.
In den beiden weiteren Vorrundenbegegnungen warteten mit SK Germania Herringen (0:9) und dem HSV Krefeld (1:5) gleich zwei Schwergewichte dieser Altersklasse auf Recklinghausen, denn beide Mannschaften standen sich am Ende auch im Finale gegenüber, das Herringen mit 5:0 für sich entschied.
Viel besser lief es bei den Platzierungsspielen für den RHC, in einem temporeichen Spiel gegen die Niedersachsen aus Springe vom SC Bison Calenberg stand die Begegnung ganz im Zeichen der Torhüter: 0:0 hieß es trotz zahlreicher Torchancen hüben wie drüben fast bis zum Schlusspfiff.
Keine 30 Sekunden waren mehr zu spielen, da startete Spielführer Marvin Kubacki einen Sololauf über das gesamte Spielfeld , welchen er mit einem gekonnten Schlenzer zum umjubeltem 1:0 Sieg für die U17 abschloss.
Damit ging es immerhin noch um Platz fünf.
Als Gegner wartete wieder Moskitos Wuppertal auf den RHC, die zur Pause bereits mit 2:0 in Führung lagen. Doch Recklinghausen fand ins Spiel zurück und erkämpfte sich ein am Ende hochverdientes 2:2 Unentschieden, sodass ein Penaltyschießen entscheiden musste.
Besser gezielt hatten dabei die Recklinghäuser, doch es war mehrmals der Pfosten , der Wuppertal zur Seite stand, so dass am Ende der Meisterschaft ein achtbarer sechster Platz für das heimische Rollhockeyteam gesichert wurde.

RHC U17 : Marvin Möller; Marius Schürmann, Marvin Kubacki, Niklas Nohlen, Christoph Rindfleisch , Nico Nohlen


Rollhockey: Deutsche Meisterschaften U 20-Juniorinnen - Enttäuschte Hoffnungen
WAZ Vest, 14.06.2009, von Markus Rensinghoff - Hüls belegt als Ausrichter Platz vier. Cronenberg ist Meister.


Marl. Klaus Rupsch kennt sich aus beim Rollhockey. Er ist nicht nur Abteilungsleiter der Rollhockey-Abteilung des VfL und Trainer der ersten Männermannschaft. Er war von 2003 bis 2005 auch Bundestrainer der Rollhockey-Nationalmannschaft der Frauen. Dadurch hat er Kontakte und Möglichkeiten. So war es für ihn kein Problem den Spielplan bei den Deutschen Meisterschaften der U 20-Juniorinnen in Marl mit dem Gastgeber VfL Hüls leicht zu verändern. Der hatte erst vorgesehen, dass der amtierende Meister TV Paderborn und der RSC Cronenberg das letzte und damit voraussichtlich das Endspiel bestreiten würden. Rupsch sorgte dafür, dass es im letzten Spiel des Tages zum Vergleich der Hülserinnen mit dem absoluten Turnierfavoriten RSC Cronenberg kam.
Aus seiner Hoffnung wurde nichts. Für die Hülserinnen ging es nur noch darum, sich im besten Fall Platz drei zu sichern. Platz eins war weg. Das Team aus Cronenberg stand bereits vor dem letzten Spiel als Deutscher Meister 2009 fest. Platz zwei war weg. Paderborn hatte ihn sich durch zwei Siege, ein Unentschieden und und nur eine 1:2-Niederlage gegen Cronenberg gesichert. Schließlich aber blieb Hüls durch das 1:3 zum Abschluss gegen Cronenberg nur Platz vier. Bison Calenberg wurde Dritter. Das Team des RHC Recklinghausen belegte den fünften und damit letzten Platz. Allerdings das auch nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Hüls. Recklinghausen hatte im ersten Spiel der Meisterschaften gegen Cronenberg mit 0:8 verloren.
Bereits da wurden die Cronenbergerinnen ihrer Favoritenstellung gerecht und hätte es bei den Titelkämpfen eine Wahl zur Spielerin des Turniers gegeben, eine Cronenberger Spielerin wäre es geworden. Vermutlich sogar Svenja Runge. Die ehemalige Recklinghäuserin machte auch gegen Hüls den Unterschied aus. Beim 3:1 erzielte sie zwei Tore. Den dritten Treffer steuerte mit Gina Behnke eine Spielerin bei, die bei der letzten Weltmeisterschaft in Japan Mitglied der A-Nationalmannschaft war. Mit dem Cronenberger Sieg erfüllte sich die Prognose von Hans Bohmann. Der Hülser Trainer hatte das Team auch wegen Runge und Behnke als Top-Favoriten auf der Rechnung. Seinem Team traute er zumindest einen Treppchenplatz zu. „Und wenn nicht in diesem Jahr, dann eben im nächsten. Wir haben jetzt eine gute Mannschaft, die auch schon in der 1. Bundesliga spielt und dort weiterhin Erfahrung sammelt.” Rechtzeitig zu den Titelkämpfen waren mit Lisa Schwertfechter und Rika Bohmann noch zwei Spielerinnen fit geworden. Es nutzte nichts.
Eine der schönsten Szenen des Turniers gab es dann dennoch mit Hülser Beteiligung. Im letzten Spiel rollte zweieinhalb Minuten vor dem Ende bei Cronenberg Anastasia Schmitz aus dem Tor. Für sie kam Luca Spieker. Die Zehnjährige parierte unter den Applaus ihrer Mitspielerinnen noch drei Hülser Angriffe, bevor sie nach dem Schlusspfiff kurzzeitig unter einer Spielerinnentraube verschwand.




RHC Junioren werden siebter bei der deutschen Juniorenmeisterschaft in Ansbach - Sebastian Sowade vom U20 Team verabschiedet

Vorrundenbegegnungen des RHC :
RSC Cronenberg – RHC U20 5:3 (Hz. 2:2)
ESV Ansbach – RHC U20 2:1 (Hz. 2:2)
HSV Krefeld – RHC U20 5:1 (Hz. 4:1)

Das Schlüsselspiel um einen möglichen Einzug ins Halbfinale stand als allererstes Turnierspiel an, gegen Cronenberg war ein Sieg möglich, mit dem 2:2 zur Halbzeit waren die Schützlinge von Trainer Philipp Wagner auch noch im Soll. Doch dann setzte ein Dauerregen ein und die ansonsten gut bespielbare Außenbahn wurde zur Rutschbahn, mit deren widrigen Verhältnisse die Wuppertal etwas besser klarkamen und am Ende die Partie mit 5:3 gewannen.
Auch die nächste Begegnung erfolgte bei einem Wasserstand von gut 2 cm, die die Heimmannschaft aus Franken nicht aus der Bahn warf. Dem RHC gelang nicht das notwendig schnelle Spiel, um Ansbach in Gefahr zu bringen, zahlreiche Schüsse aus der Distanz blieben erfolglos.
Gegen den NRW Vizemeister HSV Krefeld gab es dann zum Abschluss noch ein 1:5, die Leistung der Grün-Gelben aus Recklinghausen war jedoch alles in allem zufriedenstellend, Robin Sobanski markierte in der Schlusssekunde verdientermaßen noch den Ehrentreffer.

Platzierungsspiele am Sonntag

RESG Walsum - RHC U20 13:3 (Hz. 7:0)
Kaum eine spielfähige Mannschaft brachte Trainer Philipp Wagner am frühen Sonntagmorgen auf die Bahn, so hatte es doch einige Spieler mit Magenproblemen erwischt. Gegen die starken Duisburger war kein Kraut gewachsen so dass es zur Neuauflage der Begegnung zwischen den Recklinghäusern und dem Team des EisenbahnerSportverein aus Ansbach kam.
Spiel um Platz sieben:
ESV Ansbach – RHC U20 1:3 (Hz. 0:2)
Die Franken gingen jederzeit engagiert zu Werk, spielerische Vorteile lagen aber seitens des RHC, auch technisch überlegen erspielte sich Recklinghausen zahlreiche Torchancen, von denen zumindest drei erfolgreich abgeschlossen wurden. Weil Torwart Marco Dahm in dieser Partie nur einen Gegentreffer zuließ, war der siebte Platz perfekt und damit zumindest das Minimalziel dieser Meisterschaft erreicht. Nach der erfolgreichen Partie gegen Ausrichter ESV Ansbach, an der Sebastian Sowade mit einer Energieleistung entscheidenden Anteil hatte, wurde er in einem Spielerkreis von seiner Mannschaft verabschiedet. Nach 12 Jahren Jugendhockey in Recklinghausen wechselt er für seine letzte U20 Saison zum Juniorenmeister SK Germania Herringen, wo Sebastian sich durch gute Leistungen auch für den Bundesligakader des Rollhockeyspitzenclubs empfehlen will.
Auf dem Foto das U20 DM-Team des RHC , links im Bild Sebastian Sowade.
Neuer (und alter) deutscher Meister wurde die SK Germania Herringen. Das Team aus Hamm besiegte in einem hochklassigem und bis kurz vor Schluss spannenden Finale den HSV Krefeld mit 7:4

RHC/U20: Marco Dahm, Marvin Möller; Dennis Cholewinski , Marius Schürmann (2), Tim Schug, Robin Sobanski (5), Kay Marquard, Sebastian Sowade (4), Marvin Kubacki



Erfolgreiche DM für Ü35 des RHC Recklinghausen in Weil am Rhein

Zum fünften Mal bewährte Spielgemeinschaft mit Herten und Marl-Hüls
Vorrunde:
Auftaktniederlage des dreitägigen Turniers gegen Titelverteidiger GRSC Mönchengladbach (2:6).
Zwei Siege waren nun Pflicht zum Erreichen der Halbfinals
Besser aufeinander abgestimmt konnten beide weiteren Vorrundenbegegnungen mit guten Leistungen erfolgreich gestaltet werden.
ERV Chemnitz - RHC Recklinghausen 3:6 (1:2)
ERG Iserlohn - RHC Recklinghausen 2:4 (0:3)
Der Gegner im Halbfinale hieß RSC Darmstadt.
Bis wenige Minuten vor Spielende konnte Recklinghausen dass Spiel offen gestalten, erst in Schlussphase als der RHC alles auf eine Karte setzte fielen die Kontertore der Hessen zum 7:2 Erfolg.
Im Spiel um Platz drei ging es wiederum gegen den GRSC Mönchengladbach.
Der Vorjahresmeister vom Niederrhein konnte seine Favoritenrolle aber nicht erfüllen, mit einem hochverdienten 3:0 Erfolg sicherte sich das Team Vest um Teamcoach Hansi Rindfleisch (zum zweiten Mal nach 2006) die Bronzemedaille.

Team Vest Ü35: Klaus Rupsch; Maik Albrecht, Thorsten Kahl (alle Hüls), Michael Zielinski (Herten), Frank Sobanski, Hansi Rindfleisch, Thorsten Nohlen, Markus Opitz, Frank Teelen (alle RHC)


3. Spieltag für die RHC U9 in Recklinghausen

Tolles Heimdebut für die jüngsten Sportler des Recklinghäuser Rollhockeyclub
Der dritte Spieltag der NRW – Liga für die Altersklasse U9 bescherte dem RHC Recklinghausen und dem Team von Trainerin Melanie Nohlen ein alles in allem erfolgreichen Heimspieltag.

RHC Recklinghausen – SC Moskitos Wuppertal 2:10 (Hz. 0:5)
RHC Recklinghausen – RSC Cronenberg 3:3 (Hz. 1:3)

Im ersten Spiel gegen die Moskitos aus Wuppertal gab es wohl eine klare Niederlage, die war aber nach einem spannendem Finale im nachfolgenden Spiel gegen den RSC Cronenberg längst in Vergessenheit geraten.
Doch der Reihe nach: Zwei läuferisch schon versierte Spieler in den Reihen des SC Moskitos Wuppertal waren für die U9 des RHC kaum zu stoppen und erzielten mehr oder weniger im Alleingang die Tore für ihr Team. Umso mehr freuten sich die Jüngsten des RHC über ihre eigenen Treffer: Phil Erber und Anna-Lena Behrens (in ihrem ersten Hockeyspiel überhaupt) waren zum zwischenzeitlichem 1:5 und 2:6 erfolgreich.

In der zweiten Begegnung des Spieltages legte Recklinghausen gegen den RSC Cronenberg einen guten Start hin, Phil Erber vollendete in der dritten Minute zum 1:0 . Doch im weiteren Verlauf gelangen dem RHC zunächst keine weitern Treffer. Diese gelangen jedoch dem RSC: Spielführerin Joana Spiecker erzielte nach und nach drei Tore , das Spiel schien zugunsten des Gastes aus Wuppertal gelaufen. Doch in den letzten Minuten der Begegnung konnten die Minis des RHC sich aus der Umklammerung des Gegners befreien und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Kasten der Bergischen auf: Phil Erber verkürzte auf 2:3 , die Hallenuhr tickte unaufhaltsam. Noch 32 Restspielzeit zeigte sie an, als Annika Nohlen goldrichtig stand und einen Abpraller des RSC - Torwarts zum umjubelten Ausgleich für den RHC Recklinghausen verwandelte.

RHC U17 : Alina Jakubiak, Finn Ehlers, Annika Nohlen (1), Phil Erber (3), Jan Maaß, Anna-Lena Behrens (1), Merle Vahrson, Darius Teelen


RHC U17 mit Punktgewinn in Düsseldorf.

TuS Düsseldorf-Nord – RHC Recklinghausen 0:7 (Hz. 0:3)

Der dritte Spieltag der NRW Meisterschaft für die U17 Jugend des RHC Recklinghausen endete mit einem Teilerfolg : Die Gastgeber vom TuS Düsseldorf Nord hatten im Auftaktmatch des Spieltages mit 0:7 das Nachsehen. Der hohe Sieg für Recklinghausen spiegelt aber nicht ganz den Spielverlauf wieder, so erspielte sich Düsseldorf auch zahlreiche Torchancen, die aber vom gut aufgelegten RHC Keeper Marvin Möller allesamt entschärft werden konnten. Alles in allem war es aber ein verdienter Sieg für den RHC.

VfB Remscheid – RHC Recklinghausen 3:1 (Hz. 2:1)

In der zweiten Partie des Tages wartete die U17 aus Remscheid auf das Team von Trainer Hansi Rindfleisch. Der VfB legte los wie die Feuerwehr und führte nach 3 Minuten bereits mit 2:0. Noch vor der Halbzeitpause schaffte Niklas Nohlen mit einem Verwandelten Penalty den Anschlusstreffer zum 1:2. Im zweiten Spielabschnitt war es ein Spiel auf Biegen und Brechen, die RHC U17 drückte mächtig auf den Ausgleich. Das Spiel wurde im weiteren Verlauf zunehmend rauer geführt, es hagelte reichlich bunten Karton, vornehmlich aber auf Seiten der Bergischen. Ein Treffer für Recklinghausen wollte aber nicht mehr fallen: In der Schlussphase brachte ein verwandelter direkter Freistoß die endgültige Entscheidung zugunsten des VfB Remscheid.

RHC U17 : Marvin Möller; Marius Schürmann (4), Marvin Kubacki, Niklas Nohlen (2); Christoph Rindfleisch (1), Nico Nohlen (1)


RHC U17 beweist Moral und punktet nach Rückständen

RHC Recklinghausen – HSV Krefeld 1 3:3 (Hz. 1:3)
Kein geringerer als der Deutsche Jugendmeister HSV Krefeld wartetet im Auftaktmatch des 2. Spieltages der NRW – Meisterschaft auf die U17 des RHC Recklinghausen. Ihrer Favoritenrolle wurden die Seidenstädter zunächst auch gerecht, so führten sie zum Seitenwechsel nicht unverdient mit 3:1.
Im zweiten Spielabschnitt gelang dem jungen Team von Hansi Rindfleisch jedoch die erste Überraschung des Spieltages: Während seine Vorderleute noch zweimal trafen, hielt RHC Keeper Marvin Möller alles was auf sein Tor kam gekonnt, sodass am Ende ein verdientes Remis gegen Krefeld zu Buche stand.

RHC Recklinghausen – ERG Iserlohn 5:4 (Hz. 3:3)
Läuferisch engagiert agierte die U17 des RHC auch im Spiel gegen die ERG Iserlohn. Zudem konnte mit drei Treffern zum zwischenzeitlichen 3:3 auch das Halbzeitergebnis zufrieden stellen. Nach dem Seitenwechsel gaben zunächst jedoch die Sauerländer den Ton an und legten gleich das 4:3 vor. Zwei Minuten vor dem Spielende hatten die zahlreichen Angriffsbemühungen der Recklinghäuser endlich Erfolg: Marvin Kubacki mit einem Schlenzer von der Mittelinie und Niklas Nohlen in der Schlussminute mit einem Rückhandschuss aus der Drehung schafften noch das Unmögliche und sicherten dem RHC den Sieg gegen Iserlohn.

RHC U17 Marvin Möller, Marvin Kubacki (4), Marius Schürmann, Christoph Rindfleisch (2), Niklas Nohlen (2), Nico Nohlen


Adrenalin pur (WAZ Vest, 12.10.2008, von Stefan Müßner)

Die RSpvgg. Herten gewinnt das Lokalderby gegen den RHC Recklinghausen mit 12:9. Tempo, Emotionen und 21 Tore. Zweiminütige Schwächephase entscheidet das Spiel.
Recklinghausen. Das war Adrenalin pur. Das Rollhockey-Derby in der 1. Bundesliga zwischen Aufsteiger RHC Recklinghausen und der RSpvgg. Herten war das perfekte Spiel für interessierte Neulinge. Schnell, rasante Zweikämpfe und sehenswerte Tore. Am Ende setzten sich die abgeklärteren Hertener mit 12:9 (6:2) durch.
Die optische Überlegenheit gehörte eher den Recklinghäusern, aber das schien von den Hertenern auch durchaus so gewollt. „Wir hatten eigentlich gar nicht vor, so viel Zeit in der Offensive zu verbringen”, sagte RHC-Trainer Stefan Sobanski. So fielen dann auch die ersten Treffer der Hertener durch Konter. Sowohl beim 0:1 als auch beim 0:2 wurde den Hausherren in der Vorwärtsbewegung die Kugel abgeluchst und zu Treffern verwertet. Auf dieser Führung baute sich dann auch der weitere Spielverlauf im ersten Durchgang auf. Schließlich spielt er den Hertenern in die Karten. Sie warteten ab und die Recklinghäuser befanden sich zumeist in des Gegners Hälfte. Was die beiden unterschied, war die Chancenverwertung. Während der RHC immer wieder anlief, verwandelten die Gäste ihre Möglichkeiten wesentlich effizienter. Zur Pause stand es dann auch 6:2 für die Hertener Akteure von Trainer Hermann Klein. Hoffnungslosigkeit machte sich unter den RHC-Anhängern breit.
Nach dem Seitenwechsel kam richtig Schwung in die Partie und es kam zu einem offenen Schlagabtausch. Der RHC gab nicht auf und kam auf 7:8 heran. Die Halle tobte und es schien fast so, als würden die Hertener ihre bis dahin klare Linie verlieren. Doch binnen weniger Minuten kippte das Spiel. Nur vier Zeigerumdrehungen später stand es 7:11 und auch wenn Recklinghausen noch einmal verkürzte, war der Sieg den Hertenern nicht mehr zu nehmen. Damit ging eine zweite Hälfte zu Ende, die wirklich alles zu bieten hatte. Gelbe und Blaue Karten, Tore am Fließband, schöne Kombinationen und den ein oder anderen Zweikampf, der auch durchaus über die Strenge schlug. Vor allem Recklinghausens Nummer drei, Daniel Schneider, hatte einen gebrauchten Tag erwischt. Er wurde unaufhörlich beackert und ihm gelangen kaum erfolgreiche Aktionen. Letztlich standen beide Teams mit Leistungen da, auf die aufgebaut werden kann.
Sobanski: „Die Mannschaft mit der abgeklärteren Spielanlage hat gewonnen. Für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen und die Mannschaft hat das auch umgesetzt. Dann waren wir aber zwei Minuten ungeordnet und das hat uns den Rest gegeben.” Hertens Trainer Klein zollte Respekt: „Wir hatten das glücklichere Ende für uns. Es war ein ausgeglichenes Spiel.”

RHC Recklinghausen: Jakubiak, Dahm - L. Sowade (2), Schneider, Paape, Teelen (1), Cholewinski (1), Komander, Wagner (4), S. Sowade (1)
RSpvgg. Herten: O. Piorunek, Müller - Zielinski, Schmidtmann (1), Gisevius (1), T. Piorunek, Möhlenhoff, C. Piorunek (2), Kahl (3), Rupsch (5)
Tore: 0:1 Rupsch (9.), 0:2 Piorunek (10.), 1:2 Wagner (11.), 1:3, 1:4 Rupsch (13., 15.), 2:4 Wagner (15.), 2:5 Gisevius (17.), 2:6 Kahl (25.), 3:6 Sowade (27.), 3:7 Kahl (30.), 4:7 Sowade (32.), 5:7 Wagner (34.), 5:8 Kahl (34.), 6:8 Wagner (34.), 7:8 Sowade (36.), 7:9 Schmidtmann (38.), 7:10, 7:11 Rupsch (39., 40.), 8:11 Teelen (45.), 9:11 Cholewinski (46.), 9:12 Piorunek (48.)


RSpvgg.-Routiniers nutzen Recklinghäuser Fehler eiskalt aus (12.10.2008 | Quelle: Medienhaus Bauer)

RECKLINGHAuSEN. ( von Hermann Klingsieck)
"Mein Puls rast auf 180." Stefan Sobanski, Trainer des RHC, muss erst einmal durchatmen nach dem Schlusspfiff. Sein RHC hat soeben das Erstliga-Rollhockey-Derby 9:12 (2:6) verloren gegen die RSpvgg. Herten. Es war ein Spiel auf des Messers Schneide. Doch knapp daneben ist eben auch vorbei. -
An Halbzeit eins macht Sobanski dann die Niederlage fest: "Da hatten wir unsere Nerven nicht im Griff und die Hertener Routiniers haben alle unsere Fehler eiskalt zu Toren genutzt."
Doch trotz eines fast aussichtslosen Rückstands von 2:6 zur Pause - fünf der sechs Tore hatte der RHC dem Gast durch Fehler geschenkt - will Sobanski seinen jungen Spielern keinen Vorwurf machen. "Fehler passieren eben - wenn die Routine fehlt, sogar mal etwas öfter." Trotz des 2:6 gibt sich der RHC aber nicht geschlagen und kämpft unverdrossen weiter. Auch die Fans merken, dass da noch etwas geht und feuern ihre Mannschaft lautstark an. Lars Sowade macht das 3:6 (27.).
Doch prompt kassiert der RHC wieder das 3:7 (30.) von Henning Kahl. Frank Teelen scheitert mit einem Penalty an Hertens Keeper Sascha Müller. Lars Sowade legt wenig später aber das 5:7 (34.) hin. Wie man Penaltys verwandelt zeigt Kahl - 5:8. Trotzdem: Nichts zu spüren von Resignation beim RHC. Weiter geht's in Richtung Hertener Tor.
Und das mit Erfolg. Philipp Wagner und Sebastian Sowade treffen. In der 36. Minute steht es nur noch 7:8. Die Fans in der Halle toben. Aber Herten bleibt cool - und hat Glück. Beim Distanzschuss zum 9:7 von Stefan Schmidtmann sieht der gute RHC-Keeper Dennis Jakubiak einmal nicht gut aus.
Und dann fällt das 7:10 durch Rupsch nach dem einzigen Fehler von Frank Teelen. Gefallen sind diese drei RHC-Gegentore innerhalb von einer Minute. Von Frust trotzdem keine Spur bei Recklinghausen. Teelen schießt das 8:11, Youngster Cholewinski das 9:11.
Das interessante und immer packende Spiel steht nun auf der Kippe. Dann erneut Pech für den RHC: Frank Teelen trifft den Pfosten. Und dem jungen Sebastian Sowade unterläuft ein folgenschwerer Fehler.
Christopher Piorunek nutzt ihn zum 12:9. Recklinghausen hat das Derby verloren, kann aber erhobenen Hauptes vom Platz gehen.


Nach seiner Pfeife (WAZ Vest, 09.10.2008, Stefan Müßner)

Thomas Ehlert steht als Schiedsrichter vor seinem Debüt auf internationalem Parkett. Zum Schiedsen kam er auch ohne jemals selbst gespielt zu haben.
Recklinghausen. Thomas Ehlert ist einer, der da ist, wo er nicht sein wollte. Aber er hat Spaß dabei. Als Rollhockey-Schiedsrichter des RHC Recklinghausen hat er sich für die internationale Ebene qualifiziert und auch sonst ist er absolut ausgelastet.
Neben seinen Kindern, denen er so oft wie möglich beim Tanzen oder eben Rollhockey zuschaut - seine beiden ältesten Töchter spielen in der Damen-Mannschaft der Recklinghäuser - war er zuvor immer einer der freiwilligen Helfer. „Ich war jahrelang dabei, aber nie als Aktiver. Ich habe immer versucht, von außen zu helfen, habe Kinder durch die Gegend gefahren und war Betreuer”, erklärt der im November 44-jährige. Selbst zu spielen hat Ehlert nie gereizt. Dafür war er Fußballer. „In der Jugend habe ich bei Bayer Leverkusen gespielt. Dann sind wir aber hierher gezogen.”
Als der RHC Ende der Neunziger Jahre die Ausgaben für Schiedsrichter reduzieren wollte (kann ein Verein nicht genügend stellen, werden sie vom Verband auf Kosten des Vereins geschickt), stand Ehlert bereit. Zunächst für die Jugend. „Ich war damals Jugendleiter und habe dann so um die Jahreswende 1999/2000 am Schiedsrichter-Lehrgang teilgenommen. Schon damals bin ich positiv aufgefallen, weil ich die Regeln kannte und auch sonst Bescheid wusste. Das Ganze war aus der Not geboren.” Der Jugend blieb Ehlert auch erhalten. „Ich pfeife die Jugendspiele am liebsten. Da gucken dich die Dötze mit große Augen an und du kannst ihnen erklären, wie sie sich richtig hinstellen müssen. Bei den Älteren hat man als Schiedsrichter weniger zu tun. Die wissen ganz genau worauf es ankommt.
Dem Schiedsrichter-Obmann fiel Ehlert bei seinen Einsätzen im Nachwuchsbereich auf, ein Jahr später pfiff er in der Bundesliga und Pokal-Endspiele. Weil einige Schiedsrichter den Verband verließen, wurde der gebürtige Bottroper gefragt, ob er nicht auch auf internationaler Ebene tätig werden wolle. Am Rande der U20-EM in Hamm bestand er nun seine Prüfung. „Ich bin jetzt da, wo ich eigentlich nie hin wollte. Aber so lange es Spaß macht, geht es ja.”
Mit fast 44 stehen ihm noch elf Jahre als Unparteiischer bevor, ehe er die Altersgrenze von 55 erreicht. Seine ersten internationalen Termine könnten schon „in ein, zwei, drei Monaten” kommen. Dabei hat Ehlert durchaus einen Vorsprung vor so manchem Kollegen. „Der gastgebende Verein muss immer für die Schiedsrichter zahlen. Um die Reiseplanung muss ich mich aber selber kümmern und gucke dann natürlich, wo die Verbindung am billigsten ist. Das kommt gut an.”
Ein Beispiel für eine der Sahnepartien, die auf Ehlert warten könnten, liefert die Euroliga am 17. Oktober. Dann empfängt die ERG Iserlohn den FC Barcelona. „Das ist das beste, was der Rollhockeysport zu bieten hat. Barcelona wäre im Fußball mit Teams wie Manchester, Chelsea oder eben Barcelona zu vergleichen.” Eine Sprachbarriere befürchtet Ehlert bei seinen internationalen Auftritten nicht. „Ich verstehe englisch ganz gut und hatte in der Schule französisch. Auch wenn das nicht mehr so gut ist. Gewünscht ist natürlich immer spanisch und portugiesisch. Aber es geht auch so. Dann pack ich mir halt an die Brust und sage: hier ist die Pappe drin.”
Am meisten Fingerspitzengefühl verlangt aber immer noch die Wochenendplanung Ehlerts. Neben seinen Verpflichtungen als Vater ist er auch stellvertretender Jugendleiter beim RHC. „Wenn einer sagt, dass er keine Zeit hätte, dann sage ich: komm' mal bei mir vorbei. Ohne Terminkalender geht bei mir nichts.” Zumindest für die kommenden elf Jahre wird sich das wohl auch kaum ändern.


RHC Recklinghausen verdient sich Respekt (WAZ, 29.09.2008, Andreas Rorowski)

Aufsteiger Recklinghausen schlägt sich gegen RSC Cronenberg achtbar.

RHC Recklinghausen - RSC Cronenberg 3:9

Recklinghausen. Grenzlose Optimisten mögen zwischenzeitlich an eine Sensation geglaubt haben. Schließlich schaffte es der RHC Recklinghausen zu Beginn zweimal, die Führung des zehnmaligen Deutschen Meister RSC Cronenberg zu egalisieren. Am Ende gewann der Favorit erwartungsgemäß. Doch erneut hielt sich die Niederlage aus Sicht des Außenseiters mit 3:9 (2:5) in erträglichen Grenzen
„Damit kann man leben, wir sind wieder unter zehn geblieben. Mehr kann man nicht erwarten”, freute sich Stefan Sobanski. Der Trainer hatte fernmündlich vom passablen Auftreten seiner Mannschaft erfahren. Er selbst musste arbeiten und wurde an der Linie von Thorsten Nohlen vertreten. Auch der vermochte dem Aufsteiger jene taktische Disziplin und jene Einsatzbereitschaft einzuschärfen, die ihn schon beim nicht minder respektablen 2:8 gegen Meister ERG Iserlohn und beim völlig überraschenden Heimsieg gegen Düsseldorf ausgezeichnet hatte. Philipp Wagner und Daniel Schneider hatten mit Tore zum 0:1 und 1:2 jeweils egalisiert. Später traf Wagner dann noch einmal mit seinem dritten. Saisontor zum zwischenzeitlich 3:8. Nach einer kleinen Spielpause steht nun das Derby am 18. Oktober gegen die RSpvgg. Herten an.


Rollhockey Jugend (U14) des RHC Recklinghausen VIZEMEISTER

Nach anfänglicher Enttäuschung doch noch ein Happyend für die U14 -Jugend des RHC Recklinghausen: Freude über Silbermedaille bei der DM in Niedersachsen.
Der erste Tag der DM ging nicht gut los : nach 2 Stunden im Stau auf der Anreise ins niedersächsische Springe mussten die jungen Sportler des RHC gleich aus dem Auto raus auf die Bahn zum Auftaktmatch gegen die RESG Walsum. Die waren schon am Vortag angereist und gaben und mit einer konzentrierten Leistung den noch nicht gut sortierten RHC klar mit 6:0 das Nachsehen.
Nach einer inneren Einkehr, die das Trainergespann Hansi Rindfleisch und Torsten Nohlen ihren Spielern verordnet hatten, fing das Turnier für die RHC U14 quasi noch einmal neu an, und das konnte sich dann auch sehen lassen.
Keinen einzigen Punkt gab man mehr ab; im zweiten Samstagspiel gegen die überraschend starken Gastgeber vom SC Bison Calenberg hatte der RHC nach zwischenzeitlichem 3.3 Ausgleich den längeren Atem und sicherte sich mit einem 5:3 Sieg verdientermaßen die ersten beiden Punkte.
Am zweiten Turniertag ging es zunächst gegen den VfB Remscheid, die den Recklinghäusern unlängst beim letzten NRW Spieltag die einzige Saisonniederlage beibrachten. Doch auch hier zeigten die jungen Sportler aus der Veststadt eine Klassleistung und siegten ungefährdet mit 4:1. Mit diesem Sieg war der dritte Platz bereits sicher.
Das letzte Spiel der DM hatte somit an Spannung alles zu bieten: Für den RHC ging es noch um Silber, Gegner HSV Krefeld konnte mit einem Sieg noch Meister werden, und die Walsumer, die nur noch zuschauen konnten, drückten dieses mal natürlich dem RHC die Daumen, konnten sie beim Recklinghäuser Erfolg selber über den Titel jubeln.
So kam es dann auch, Recklinghausen hatte sich richtig ins Turnier hineingespielt und ließ auch gegen Krefeld nichts mehr anbrennen und siegte verdient mit 4:2.
Spieler, Trainer sowie auch mitgereiste Eltern und Fans jubelten über die errungene deutsche Vizemeisterschaft und ließen bei den jungen Sportlern die Enttäuschung über das erste Spiel schnell vergessen.

RHC Jugend B (U14): Marvin Möller; Julius Altenburger, Marius Schürmann, Christoph Rindfleisch , Niklas Nohlen, Christoph Gruß, Domenik Kubacki ,Nico Nohlen


Neue Zeiten (WAZ vom 15.09.2008, Andreas Rorowski)

Aufsteiger RHC Recklinghausen begeistert bei seinem ersten Heimspiel nach der Rückkehr in die Bundesliga. Am Ende ringt das junge, begeisterungsfähige Team den TuS Düsseldorf-Nord nieder.
Recklinghausen. Sie jubelten so laut und ausgelassen, als wären sie so eben Deutscher Meister geworden. Dabei haben sie doch „nur” ihr erstes Heimspiel in der Rollhockey-Bundesliga gewonnen. Das indes kam gefühlt am Samstag auf das gleiche hinaus. Nach dem 5:4 (1:3) über den TuS Düsseldorf-Nord ist Aufsteiger RHC Recklinghausen nun tatsächlich im Oberhaus angekommen. Eine Woche nach dem respektablen 2:8 beim Meister ERG Iserlohn unterstrich die Mannschaft von Stefan Sobanski mit einer Energieleistung, dass die gelungene Premiere im Sauerland keine Eintagsfliege war.
So schwankte der Trainer denn auch zwischen Begeisterung und Beschwichtigung. „Das war schon toll, die Jungs haben sich diesen ausgelassenen Jubel redlich verdient”, sagte Sobanski, um gleich aber auch zu mahnen: „Wir dürfen den Sieg nicht überbewerten. Es hat noch eine ganze Menge Fehler gegeben, gerade im technischen Bereich und der Chancenverwertung. Daran müssen wir arbeiten.”
Schon jetzt bundesligareif ist der Siegeswillen des Neulings, der sich auch von Rückständen (0:2 und 1:4) und einigen verhängnisvollen Fehlern nicht aus der Ruhe bringen ließ. Das galt weder für Routinier Frank Teelen, der mit all seiner Cleverness den Ausgleich zum 4:4 per direktem Freistoß schaffte, noch für die Youngsters. Daniel Schneider markierte die Treffer zum 1:4 und 5:4, die weiteren Tore erzielten Dennis Cholewinski (2:4) und Philipp Wagner (3:4). „Wir konnten am Ende noch etwas zusetzen, Düsseldorf nicht”, machte der RHC-Trainer nach einem Spiel aus, in dem auch die Zuschauer schier aus dem Häuschen waren. Sobanski: „Das haben ich seit zehn oder zwölf Jahren hier nicht mehr erlebt.” Wie auch, eine Dekade lang war der Klub in der Versenkung der 2. Liga verschwunden.
Nun scheinen neue Zeiten anzubrechen. Die sind auch deshalb rosig, weil es weiteren vielversprechenden Nachwuchs gibt. Vor dem Spiel wurden das Jugend-Team für den Gewinn der NRW-Meisterschaft geehrt. Es war die erste für den RHC überhaupt.

RHC: Jakubiak, Dahm; L. Sowade, Schneider (2), Paape, Teelen (1), Cholewinski (1), Komander, Wagner (1), S. Sowade


RHC U14 verteidigt Tabellenspitze und wird NRW-Meister

Die RHC Jugendlichen haben es geschafft: Am letzen Spieltag mit dreien von insgesamt 26 Spielen in der NRW - Meisterschaftsrunde siegten sie zweimal und sicherten sich damit als erstes Jugendteam des Recklinghäuser Rollhockeyclub überhaupt den Titel des Landesmeisters.
Das Team vom Trainergespann Hansi Rindfleisch und Torsten Nohlen siegte gegen den VfL Marl – Hüls mit 7:3 und noch einmal mit 10:0 Toren deutlich gegen den RSC Cronenberg aus Wuppertal. Lediglich im Spiel gegen den VfB Remscheid gab es die erste Saisonniederlage. Mit 5:2 siegten die Bergischen, die mit einem guten Torwart im Rücken die RHC Stürmer nicht zum Zuge kommen ließen und erfolgreich auf Konter lauerten.
Für die nun anstehende DM in Springe am 20/21. September dürfte neben dem VfB Remscheid noch NRW-Dritter RESG Walsum zum Favoritenkreis auf den nationalen Meistertitel zählen. Bis dahin sind es aber noch ein paar Tage, zunächst freuen sich Spieler, Trainer, Eltern und Verein über die erfolgreich errungene Landesmeisterschaft.

RHC Jugend B (U14): Marvin Möller; Nico Nohlen, Julius Altenburger (2) , Marius Schürmann (6), Christoph Rindfleisch (4), Domenik Kubacki , Niklas Nohlen (7) Christoph Gruß


Es war viel mehr drin (Mittwoch, 25. Juni 2008 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung)

Hamm. Nicht über den sechsten und letzten Platz kam die RHC-U17 bei der Deutschen Meisterschaft hinaus. Meister wurde überraschend der HSV Krefeld, der nur beim 1:1 gegen Germania Herringen einen Punkt abgab. -
RHC-Trainer Jochen Zimmermann zog als Saisonfazit: "Die DM-Teilnahme war für uns ein großer Erfolg. Wenn man bedenkt, dass wir am letzten NRW-Meisterschaftsspieltag dem Deutschen Meister Krefeld ein 2:2 abgetrotzt haben, können wir alles in allem zufrieden sein"
Für die RHC-U17 war bei der DM mehr drin, da man zu Beginn zweimal knapp verlor. Die Eröffnungspartie gegen Iserlohn ging mit 1:2 (0:1) weg. Robin Sobanski schoss das 1:2 und der RHC drängt stark auf den Ausgleich, doch Iserlohn brachte den knappen Vorteil über die Zeit.
Beim 2:3 (1:2) gegen den RSC Darmstadt führte der RHC mit 1:0 durch Niklas Nohlen. Darmstadt konterte zum 2:1. Marius Schürmann glich sofort nach der Pause aus. Dann hatte der RHC jedoch Pech, dass ein eigener Abwehrspieler die Kugel ins eigene Netz ablenkte zum 2:3. Dabei blieb es bis zum Schluss.
Nach einer nur kurzen Verschnaufpause folgte das dritte Spiel für die U17 des RHC. Titelverteidiger Germania Herringen hatte sich gerade mit 11:0 gegen Darmstadt warm geschossen - auch der RHC verlor satt mit 0:14. Co-Trainer Hansi Rindfleisch kommentierte: "Die waren so schnell auf den Rollschuhen, die hätten auch gegen den Starlight-Express gewonnen." Am zweiten Turniertag verlor der RHC 1:5 gegen Krefeld, obwohl Robin Sobanski in der ersten Minute das 1:0 gemacht hatte. Und auch gegen den RSC Cronenberg unterlag man 2:4 im Spiel um Platz fünf. Nach dem 0:4 trafen noch Kay Marquard und Robin Sobanski per Penalty für den RHC.

RHC-U17: - Marco Dahm, Marvin Möller - Kay Marquard, Marvin Kubacki, Tim Schug, Robin Sobanski, Marius Schürmann, Christoph Rindfleisch, Niklas Nohlen


Bericht Juniorinnen/Ü35 der WAZ

Bericht Ü35 der RZ


RHC U20 Juniorinnen bei der DM in Wuppertal

Am Samstag und Sonntag 7/8.06.08 nehmen die U20 Juniorinnen des RHC Recklinghausen an der Deutschen Meisterschaft ihrer Altersklasse teil. Dabei gehen die Recklinghäuserinnen eher als Außenseiterinnen an den Start, auch auf Grund ihres jungen Altersdurschnitts, denn von „U20“ sind sie weit entfernt. Die älteste RHC Akteurin ist Torfrau Jessica Ehlert mit ihren 16 Jahren. Das bedeutet aber auch, dass das Team von Trainerin Nicole Hambuch jetzt drei Meisterschaftsturniere in gleicher Besetzung spielen kann, um dann in Zukunft auch mal einen Medaillenrang anzustreben.
Die RHC Juniorinnen bestreiten das Eröffnungsspiel am Samstag 15.00 Uhr gegen die Gastgeberinnen vom RSC Cronenberg. Das weitere Samstagspiel ist um 16:50 gegen den TV Paderborn.
Am Sonntag müssen die Recklinghäuserinnen wieder als erste aufs Parkett, los geht’s um 10:30 Uhr gegen den SC Bison Calenberg. Das vierte und letzte Spiel für die U20 ist das Vestderby gegen die von Klaus Bohmann trainierten jungen Damen des VfL Marl- Hüls.
Die Siegerehrung erfolgt nach dem Spiel der beiden Turnierfavoriten TV Paderborn und RSC Cronenberg um ca. 15:15 Uhr.
Zum Kader gehören : Alessa Köser, Janine Düker, Nadja Gregorowius, Leonie Mackowiak, Lena König, Jessica Ehlert, Laura Einig, und Marina Krüger


Ü35 DM vom 6.6. - 8.6.08 in Schweinfurt

Mit den besten des Landes messen wollen sich aktive des heimischen Rollhockeyclubs (RHC) am Wochende im bayrischen Schweinfurt. Bei der fünften Ü35 Meisterschaft dabei ist wieder eine Spielgemeinschaft aus den drei Vestvereinen VfL Marl Hüls, RSpvgg. Herten und eben dem RHC Recklinghausen , der den Großteil der aktiven der Vestauswahl stellt. Titelverteidiger und bisher alleiniger Sieger aller Meisterschaften ist die RESG Walsum.
Das Turnier beginnt am, Freitag abend, die Siergerehrung ist Sonntag Nachmittag


RHC U17 gestaltet den letzten NRW Spieltag ausgeglichen

RHC Recklinghausen - HSV Krefeld 2:2 (Hz 0:2)
RHC Recklinghausen - SC Bison Calenberg 10:0 (Hz. 5:0)
RHC Recklinghausen - ERG Iserlohn 3:4 (Hz. 2:2)

Drei Spiele standen auf dem Programm des letzten NRW Spieltages für die U17 des heimischen Rollhockeyclubs. Da blieb kaum Zeit zum verschnaufen, die ersten beiden Begegnungen mussten dann auch gleich hintereinander absolviert werden.
Gegen den Zweiten aus Krefeld sah es zur Halbzeit nach einer Niederlage aus, Krefeld führte nicht unverdient mit 2:0. Im zweiten Spielabschnitt hielt RHC Keeper Marco Dahm seinen Kasten sauber. Zwei erfolgreich abgeschlossene Konter brachten das alles in allem gerechte Unentschieden gegen den HSV.
Im zweiten Spiel gegen die Niedersachsen vom SC Bison Calenberg ließen die Schützlinge von Trainer Jochen Zimmermann Ball und Gegner laufen. Immer wieder führten schöne Kombinationen zu Treffern, sodass am Ende ein ungefährdeter 10:0 Erfolg gegen das Team aus Springe zu verzeichnen war.
Zum Abschluss wartete mit Iserlohn eine weitere Mannschaft aus der Tabellenspitze auf die U17 des RHC. In diesem Spiel präsentierte sich Recklinghausen ebenfalls in guter Verfassung. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (2:2) folgte noch eine 3:2 Führung für den RHC. Am Ende ließen die Kräfte doch etwas nach, Iserlohn hatte mehr Reserven auf der Auswechselbank aufzubieten und sorgte mit zwei weitern Toren für einen knappen 4:3 Erfolg für die Sauerländer.
Insgesamt hat das junge Team des RHC eine ordentliche Saison gespielt. In der Tabelle belegt Recklinghausen einen überaus zufriedenstellenden vierten Platz, der zur Teilnahme an der DM berechtigt.

RHC U17 Marco Dahm; Marvin Kubacki , Tim Schug, Robin Sobanski , Marius Schürmann , Niklas Nohlen


Jetzt ist Schluss
Eigentlich. Frank Teelen und Carsten Tripp hören als Deutsche Meister in Iserlohn auf. Aber so ganz können sie nicht vom Rollhockey lassen...
Hier könnt ihr weiterlesen


Der RHC gewinnt Schlitterpartie (RZ vom 19.05.08)

Rollhockey. (kli) Den Aufstieg in die 1. Bundesliga hatte das RHC-Herrenteam schon in Hüls perfekt gemacht. Doch auch im letzten Saisonspiel in Böhlitz-Ehrenberg ließ Recklinghausen nichts anbrennen und gewann 7:2. Als Vizemeister der 2. Bundesliga steigt der RHC nun auf, da Meister RC de Lichtstad aus Holland das nicht darf.
Vom Wetter her war Weltuntergangsstimmung angesagt auf der langen Fahrt nach Böhlitz-Ehrenberg. Erst hinter Magdeburg wurde es besser. Am Spielort strahlender Sonnenschein. "Da Böhlitz auf einer Außenbahn spielt, fanden wir das super. Doch mit Spielbeginn wurde es durch Gewitter und strömenden Regen doch zur Schlitterpartie", sagt Trainer Stefan Sobanski.
Trotzdem ging Recklinghausen durch zwei Wagner-Tore schnell mit 2:0 in Führung. Doch Böhlitz-Ehrenberg gelang durch einen Hochschuss ("Das Tor hätte nicht zählen dürfen") und eine Standardsituation das 2:2. Erneut Philipp Wagner und Kim Paape schossen das Sobanski-Team jedoch bis zur Pause wieder 4:2 in Führung.
In Halbzeit zwei legten Schneider, Opitz und Paape weitere drei Tore nach zum 7:2. "Es war ein verdienter Sieg mit dem wir unseren Erstliga-Aufstieg bestätigt haben", so Sobanski. Als Spieler kennt der RHC-Coach die 1. Bundesliga schon, als Trainer ist sie Neuland für ihn. "Wir werden uns demnächst alle zusammensetzen und einen Masterplan für die erste Bundesliga aufzustellen."

RHC: - Jakubiak, Wagner (3), Paape (2), Schneider (1), L. Sowade, Cholewinski, S. Sowade, Opitz (1), Komander


Rollhockey Jugend (U14) - 3. Spieltag NRW Meisterschaft in Hamm

RHC U14 weiter ohne Niederlage


Mit einem deutlichen Sieg gegen GRSC Mönchengladbach und einem Unentschieden gegen den HSV Krefeld kehrte die U14 des RHC vom Spieltag in Hamm zurück.
Zunächst gab es einen klaren 11:1 Erfolg (Hz. 6:1) gegen den GRSC Mönchengladbach. Trainer Hansi Rindfleisch gab mit Domenik Kubacki und Nico Nohlen seinen beiden Jüngsten im Team ausreichend Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln.
HSV Krefeld – RHC Recklinghausen 2:2 (Hz. 1:1 )
Nach dem frühen 0:1 durch Krefeld erarbeitet sich der RHC zahlreiche Tormöglichkeiten, doch mehr als der Ausgleich durch Niklas Nohlen wollte bis zum Seitenwechsel nicht fallen.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild: der RHC macht weiter das Spiel und geht nach einer schönen Kombination mit 2:1 durch Christoph Rindfleisch in Führung.
Gute Torwartleistungen auf beiden Seiten verhinderten zunächst weitere Tore, der HSV Krefeld fuhr aber 13 Sekunden vor Schluss nach einem Ballverlust des RHC einen Konter ,den sie zum 2:2 Ausgleich erfolgreich vollendeten.
Trainer Hansi Rindfleisch fand aber schnell die Fassung wieder: „Mit der Leistung gegen Krefeld bin ich sehr zufrieden, am Ende fehlte meiner jungen Mannschaft noch ein wenig die Cleverness, um die Führung über die Zeit zu bringen“
Mit nunmehr 4 Siegen und zwei Unentschieden bliebt die U14 weiter im oberen Tabellendrittel.

RHC Jugend B (U14): Marvin Möller; Nico Nohlen (2) , Julius Altenburger , Marius Schürmann (4), Christoph Rindfleisch (2), Domenik Kubacki , Niklas Nohlen (5)


Jugend forsch (RZ vom 14.01.2008)

Rollhockey. (kli) Sie hatten einigen Respekt vor dem GRSC Mönchengladbach. Der war jedoch unbegründet. Rollhockey-Zweitligist RHC gewann das Meisterschaftsspiel mit 14:0 (5:0).
Die taktische Marschrichtung wurde konsequent verfolgt - und schon klappte beim RHC alles wie am Schnürchen. Die Recklinghäuser Youngster-Truppe brauchte 14 Minuten, ehe die Kugel das erste Mal im Mönchengladbacher Netz lag. Torschütze: Markus Opitz. Lars Sowade und zwei Mal Philipp Wagner legten per Dreifachschlag in kürzester Zeit das 4:0 (21./22.) nach, ehe wiederum Opitz den 5:0-Halbzeitstand perfekt machte.
Pech hatte Dennis Cholewinski: Bei einem Zweikampf sprang ihm der Ball als Querschläger unters Auge und verursachte eine blutende Wunde. Im Krankenhaus musste die geklammert werden.
"Mit "Jugend forscht" trat der RHC dann zur zweiten Halbzeit an. Philipp Wagner war mit seinen 21 Jahren der älteste Recklinghäuser Spieler auf dem Feld. Im Tor stand mit Marco Dahms einer, der tags zuvor gerade Sechzehn geworden ist. Und trotzdem rollte der Torexpress weiter.
Das gesamte Spielfeld nutzend, rollte Angriff auf Angriff in Richtung Mönchengladbacher Tor. Schneider traf zum 6:0 (28.), Wagner zum 7:0 (29.), Paape zum 8:0 (30.) und erneut Schneider per Alleingang zum 9:0 (31.).
"Die Tore fallen heute im Minutentakt", bemerkte Klubchef und Hallensprecher "Manni" Freimuth. Für das 10:0 (Paape) und 11:0 (Wagner) benötigte der RHC nur die 33. Minute. Opitz, Wagner und Schneider schnürten mit drei weiteren Treffern zum 14:0 den Sack vollends zu.
NRW – Meisterschaft Rollhockeyjugend U17 2. Spieltag in Wuppertal

Drei Siege aus den ersten vier Saisonspielen, damit liegen die Schützlinge von RHC Jugendtrainer Jochen Zimmermann voll im Soll. Gegen die U17 aus Calenberg erzielte Tim Schug mit seinem ersten Saisontor bereits in der zweiten Minute die RHC Führung. Bis zur Halbzeit spielte Recklinghausen überlegen, traf aber das Tor nicht. Im zweiten Spielabschnitt klappte es besser: Christoph Rindfleisch und Robin Sobanski trafen noch zum Verdienten 3:0 Erfolg für die RHC U17.
Nachdem am vorigen Spieltag das erste Vestderby klar nach Recklinghausen ging (12:2 gegen VfL Marl-Hüls), gab es diesmal gegen den Rollhockeynachwuchs aus Herten ebenfall einen deutliches Ergebnis. Mit 16:1 schickte die RHC U17 ihren Nachbarverein von der RSpvgg Herten auf die Heimreise. Co- Trainer Hansi Rindfleisch: „Das Ergebnis sagt eigentlich alles, zudem haben wir noch gespielt „ohne Schwitzen“.

RHC/U17: Marco Dahm; Robin Sobanski (10), Kay Marquard (1), Marvin Kubacki, Tim Schug (5), Marius Schürmann (2), Christoph Rindfleisch (1)


RHC Reserve mit viel Aufwand und zu wenig Ertrag
SK Germania Herringen 2 - RHC Recklinghausen 2 10:5 (Hz. 4:1)


Trainer Stefan Sobanski: „Wir sind nicht so weit, um Mannschaften wie Germania Herringen spielerisch und taktisch zu dominieren. Läuferisch haben wir gut dagegen gehalten, am Ende fehlte dann aber noch die Kraft, um manche gute Tormöglichkeit auch entscheidend zu nutzen.“
Ihre Torchancen besser nutze hingegen die Reserve des Erstligisten aus Hamm, die mit 4:0 in Führung lagen, ehe kurz vor dem Seitenwechsel Philipp Wagner der erste RHC –Treffer gelang.
Nach der Halbzeitpause boten beide Teams eine weiter temporeiche Partie. Drei Tore von Markus Opitz, Stefan Sobanski und Youngster Dennis Cholewinski zum zwischenzeitlichen 4:5 brachten den RHC sogar bis in Reichweite einer Punkteteilung, die aber durch den „Germanen“ Justin Klein vereitelt wurde. Dieser brachte gleich drei mal in Folge die Kugel im Netz von RHC – Keeper Dennis Jakubiak unter und sorgte so für eine Vorentscheidung.
Endstand 10:5 für Germania Herringen.

RHC II : Dennis Jakubiak; Lars Sowade, Dennis Cholewinski (1), Marcus Komander, Thorsten Nohlen , Daniel Schneider, Philipp Wagner (2), Markus Opitz (1) Stefan Sobanski (1)


Rollhockey Junioren (U20): 2. Spieltag NRW Meisterschaft in Hamm

Die U20 Junioren des RHC Recklinghausen zeigten beim Spieltag in Hamm eine durchwachsene Leistung.
Die erste Partie gegen die ERG Iserlohn verloren die RHC-Junioren mit 10:7.
Eine unnötige Niederlage, denn die spielerischen Mittel waren auf Seiten der Recklinghäuser wohl vorhanden, den Sauerländern Paroli zu bieten. Am Ende fehlte aber Konzentration und Kraft, sich gegen die Niederlage zu stemmen. In der ersten Halbzeit drehte das Team von Trainer Philipp Wagner einen 0:3 Rückstand um: in nur drei Spielminuten gelangen dem RHC gleich vier Treffer in Folge.
Im zweiten Spielabschnitt waren es die Iserlohner, die nach einem zwischenzeitlichen 6:6 ihrerseits vier Mal in Folge zum 6:10 trafen und damit klar auf die Siegerstraße einbogen. In letzter Minute gelang dem RHC noch der siebte Treffer zum 7:10 Endstand.
In der zweiten Begegnung waren indes die Rollen von Anfang an klar verteilt. Als haushoher Favoriten ging der SK Germania Herringen aufs Parkett und zeigte auch mit einem 13:2 Sieg dem jungen RHC Team die Grenzen auf. Trotz der deutlichen Niederlage war in diesem Spiel beim RHC eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Auftaktmatch zu verzeichnen.

RHC/U20: Jessica Ehlert; Lars Sowade (1), Robin Sobanski , Lukas Rindfleisch (1) , Philipp Hartmann, Dennis Cholewinski (4), Marvin Kubacki , Sebastian Sowade (3)


Rollhockey Jugend (U14): 1. Spieltag NRW Meisterschaft in Hamm

Erfolgreicher Saisonstart für die U14 des RHC Recklinghausen
- Zwei Siege zum Saisonbeginn
- Erstes Vestderby der Saison geht an Recklinghausen.
- 10:2 Sieg für lauf- und spielfreudigen RHC.
Bereits zur Halbzeit war der RHC mit 7:1 auf der Siegerstraße.
Das gab dem Trainergespann Johannes Rindfleisch/Thorsten Nohlen Gelegenheit, den jüngsten Zugängen im U14-Team - Christoph Gruß und Domenik Kubacki einiges an Spielpraxis zu ermöglichen.
Drittes Team im U14 Spielplan des Tages waren die Niedersachen vom SC Bison Calenberg, denen der RHC und der VfL Marl - Hüls in Hamm geographisch gesehen etwas entgegenkamen. Sportlicherseits war das Entgegenkommen beim RHC nicht so angesagt, denn mit 4:1 besiegte Recklinghausen die Calenberger. Bereits zur Halbzeit hieß es 4:0 für den RHC. Auch im zweiten Spielabschnitt kontrollierte die RHC-U14 das Geschehen, Bison Calenberg kam noch zu einem Ehrentreffer.

RHC Jugend B (U14): Marvin Möller; Christoph Gruß, Domenik Kubacki , Julius Altenburger (2), Marius Schürmann (7), Christoph Rindfleisch (2), Niklas Nohlen (3)


NRW – Meisterschaft Rollhockeyjugend U17, 1. Spieltag in Hamm

SK Germania Herringen – RHC Recklinghausen 11:0 (Hz. 4:0)
RESG Walsum - RHC Recklinghausen 2:12 (Hz. 0:4)
Gleich im ersten Saisonspiel musste das neu formierte U17 - Team des RHC Recklinghausen gegen den frischgebackenen Deutschen Jugendmeister SK Germania Herringen antreten. Der Rollhockeynachwuchs aus Hamm, der wohl auch in dieser Saison konkurrenzlos sein dürfte, siegte klar gegen die aufopferungsvoll kämpfenden RHCler. Torwart Marco Dahm verhinderte zudem mit zahlreichen guten Aktionen eine höhere Niederlage.
Über den Leistungsstand der übrigen 10 Teams im Feld der NRW-Liga kann man zu Beginn der neuen Saison nur spekulieren; gegen den Nachwuchs aus Duisburg hat es für das Team von Jochen Zimmermann jedoch schon einmal für einen deutlichen Sieg gereicht. Mit 12:2 Toren wurde die RESG Walsum auf Distanz gehalten, wobei sich U14 Spieler Marius Schürmann gut in das neue Team einfügte.

RHC/U17: Marco Dahm; Robin Sobanski (4), Kay Marquard, Marvin Kubacki (3), Tim Schug, Marius Schürmann (4)


Lange Anlaufzeit (Recklinghäuser Zeitung vom 20.11.2007)

ROLLHOCKEY. (-nn) Erst nach langer Anlaufzeit und vielen vergeblichen Versuchen, den Abwehrriegel des RHC Böhlitz-Ehrenberg zu knacken, kam Zweitligist RHC in der Auge-Halle in Schwung. Nach starker zweiter Halbzeit schickten die Recklinghäuser den Klub aus der Nähe von Leipzig mit einer 8:1-Packung auf die lange Rückreise. -
Wie wichtig Philipp Wagner - stand nach fast einem Jahr Verletzungspause (Kreuzbandriss) erstmals wieder im Team - für den RHC ist, zeigte der Torjäger gleich in der zweiten Minute: Mit einem Distanzböller besorgte Wagner das 1:0.
Doch der Jubel darüber war nicht verklungen, da schloss Christian Krug einen Konter des Tabellenzweiten zum 1:1 ab. RHC-Keeper Marco Dahm traf keine Schuld. Das 15-jährige Talent vertrat den im Kurzurlaub weilenden Stammtorwart Dennis Jakubiak gut, was auch Spielercoach Stefan Sobanski lobte: "Klasse Reflexe, viel Ruhe und Übersicht - insgesamt eine Superleistung!"
Im Angriff mühte sich der Gastgeber zunächst ohne Glück und suchte sein Heil vermehrt in Weitschüssen, die allerdings Böhlitz-Schlussmann Mario Naumann keine Probleme bereiteten.
Erst unmittelbar nach Wiederbeginn brach der Böhlitz-Damm. Wieder war es Philipp Wagner, der einen Pfostenabpraller cool nutzte und einschob. Das wirkte befreiend. Der RHC erhöhte den Druck und kam beim folgenden offeneren Schlagabtausch zu weiteren Toren. Per Doppelschlag erhöhten Philipp Wagner und Kim Paape auf 4:1(33.). Einmal in Schwung, war der RHC nicht mehr zu bremsen. Einzige Kritik von Trainer Stefan Sobanski: "Die Passgenauigkeit müssen wir noch verbessern."

RHC: - Dahm; Schneider, Sowade, Paape (2), Wagner (4), Cholewinski (2), Komander, Sobanski


RHC Reserve weiter mit weißer Weste

Gegen die Reserve des deutschen Vizemeisters ERG Iserlohn gab es für den RHC einen 11:8 Erfolg , der für auf Grund einer überlegenen zweiten Halbzeit mehr als verdient war. Im ersten Spielabschnitt setzten die Sauerländer durch manch gelungene Einzelleistungen die Akzente, so dass für sie eine 6:5 Halbzeitführung zu Buche stand.
Im zweiten Abschnitt diktierte der RHC deutlich das Geschehen. Das 6:6 durch Marcus Komander beantwortete Iserlohn zwar postwendend noch einmal zur erneuten Führung, danach traf aber nur noch Recklinghausen.
Zahlreiche gelungene Kombinationen wurden konsequent genutzt, so dass sich der RHC bis auf 11:7 absetzen konnte. Iserlohns Treffer zum 8:11 hatte keinen Einfluss mehr auf den verdienten Erfolg des heimischen Rollhockeyclubs.
Trainer Stefan Sobanski: „Die Mischung aus Jugend und Erfahrung harmonierte heute bestens.“

RHC II : Torsten Saß, Marco Dahm ;Lars Sowade, Frank Sobanski (2), Dennis Cholewinski , Marcus Komander (1), Thorsten Nohlen (2), Daniel Schneider (2) Kim-Florian Paape (2), Markus Opitz (2)


Zwei Stammspieler fallen verletzt aus (RZ vom 12.11.2007)

WUPPERTAL. (meho) Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ist bereits ein großer Erfolg. Dass die U17-Junioren des Rollhockeyclubs (RHC) in Wuppertal der starken Konkurrenz den Vortritt lassen mussten, nahmen sie daher gelassen hin.
"Wir sind auf dem guten achten Platz gelandet", erklärt RHC-Sprecher Peter Wagner.
Für die Recklinghäuser stand bei Endrunde in Wuppertal-Cronenberg unter keinem guten Stern. Der RHC verlor das Auftaktspiel gegen den RSC Darmstadt knapp mit 1:2. Auch im zweiten Gruppenspiel fehlte der Mannschaft von Trainer Jochen Zimmermann ein Quäntchen Glück.
Gegen den HSV Krefeld stand ein 2:3 zu Buche. Erschwerend hinzu kam Verletzungspech (RZ berichtete kurz). Für Sebastian Sowade war nach dem zweiten Spiel die DM beendet - Verdacht auf Mittelfußbruch. Dennis Cholewinski, der sich ebenfalls im zweiten Spiel bei einem Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zuzog, startete zwar noch in die letzte Vorrunden-Partie gegen den alten und neuen Titelträger Germania Herringen (4:10). Doch auch der zweite RHC-Stammspieler musste alsbald passen.
Somit stieg der RHC mit jüngeren Spielern in die Zwischenrunde ein. "Sie haben sehr gut gespielt", würdigt Wagner die Leistung.
Zum Zwischenrunden-Auftakt musste sich das Zimmermann-Team der RESG Walsum mit 1:2 geschlagen geben. Damit ging's für die Recklinghäuser in das Spiel um den siebten Platz. Gegen Darmstadt verpasste der RHC die Revanche für die Vorrunden-Niederlage - 1:3.


Das Derby ist eine einseitige Angelegenheit (RZ 05.11.07)

Rollhockey. (-nn) Klaus Rupsch, schon lange als Trainer beim Rollhockey-Zweitligisten VfL Hüls im Geschäft, ist Kummer gewöhnt. Doch spätestens nach dem 3:21-Debakel im Derby beim RHC hat Rupsch erkannt: "Wir sind nicht wettbewerbsfähig!" -
Stefan Sobanski, Teamchef beim RHC, ist eine solche Situation ebenfalls nicht unbekannt. Immerhin unterlag der Gastgeber erst vor einer Woche klar 2:17 in Eindhoven beim RC de Lichtstadt. Diesmal jedoch konnte der Recklinghäuser Spielertrainer zufrieden sein, obwohl er einräumte: "Spielerisch lief noch nicht alles nach Wunsch."
Das betraf vor allem die Anfangsphase, als Hüls sich in der Abwehr einigelte und nur bemüht war, Tore zu verhindern. Der RHC lieferte ein Powerplay ab, doch der erste Torerfolg stellte sich erst nach zehn Minuten ein: Markus Opitz drückte die "Kugel" nach einem Pass von Stefan Sobanski ins Netz. Der Bann war gebrochen. Wiederum Opitz schloss eine schöne Einzelleistung unmittelbar danach schon zum 2:0 ab.
Fortan hieß die RHC-Devise "Feuer frei". Und das beherzigte zunächst Kim Paape, der gegen nun hilflos wirkende Hülser per Hattrick das Ergebnis im Minutentakt auf 5:0 hochschraubte. Dann das überraschende 1:5: Fabrice Salfelds traf im zweiten ernsten Vorstoss des VfL. Danach aber setzte wiederum der RHC die Akzente und schraubte das Resultat bis zur Pause auf 9:1.
Zu Anfang der zweiten Halbzeit unterbrachen kleinere "Störfeuer" in Form weiterer Hülser Tore durch Tobias Hoppe zum 2:11 und Jens Lange (3:12 per Penalty) nur kurzzeitig den Sturmlauf der Sobanski-Schützlinge.
Der RHC war in allen Belangen überlegen. Der Neuaufbau der Mannschaft trägt erste erfolgversprechende Früchte. Bestes Beispiel: Dennis Cholewinski, der zusammen mit Routinier Markus Opitz die blutjunge Truppe des VfL fast im Alleingang abschoss.

RHC: - Jakubiak; Schneider (2), Sowade, Paape (6), Opitz (7), Cholewinski (5), Komander (1), Sobanski

VfL Hüls: - P. Rupsch; Lange (1), Dähm, Hopp (1), Herrmann, Mickeleit, Salfeld (1)


Bodenständiger Überflieger (24.10.2007 Von Andreas Rorowski/WAZ)

Sebastian Sowade freut sich auf die U 17-Europameisterschaft in Frankreich. Der Allrounder aus Recklinghausen hofft mit seinem Team auf eine Medaille

ROLLHOCKEY JUNG UND DYNAMISCH Recklinghausen. "Ganz der Vater." Sätze wie diese können einen Jugendlichen schon mal auf die Palme bringen. Sebastian Sowade fasst ihn als Kompliment auf - vor allem in sportlicher Hinsicht. Schließlich war sein Vater Andreas einst ein gefürchteter Stürmer in der 1. und 2. Rollhockey-Bundesliga. Bis dahin hat es Sebastian zwar noch nicht geschafft. Dafür kommt der 16-Jährige vom RHC Recklinghausen zu internationalen Ehren. Er steht im deutschen Aufgebot für die U 17-Europameisterschaft, die von Sonntag an im französischen Nantes ausgetragen wird.
Papa würde gerne mitfahren, um das EM-Debüt seines Sohnes zu verfolgen. Das allerdings ist dem jungen Sowade nicht so recht. "Wenn er zuguckt, spiele ich immer etwas anders, dann möchte ich es besonders gut machen." Und weil dabei schon mal aus einem Schuss ein Schlappschuss werden kann, bleibt Papa lieber zu Hause.
Zumal das Nachwuchsteam des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes (DRIV) mit großen Ambitionen nach Frankreich fährt. Zweiter möchte es in seiner Vorrundengruppe werden, hinter EM-Mitfavorit Spanien wird es sich vor allem mit den traditionell starken Italienern um den begehrten Platz im Halbfinale auseinandersetzen müssen. Der große Traum: eine Medaille. "Die Italiener haben in etwa unser Level", sagt Sebastian Sowade, dessen Mannschaft in der Vorrunde außerdem noch auf Holland und Andorra trifft.
Der jüngste Nationalspieler des RHC Recklinghausen ist ein Rollhockeyspieler moderner Prägung. Früher agierten vor dem Torhüter zwei eisenharte Verteidiger, vorne wirbelten quirlige und schussstarke Stürmer. Strikte Arbeitsteilung Heute bringen Spitzenspieler und solche, die es werden wollen, beide Qualitäten mit. Sebastian Sowade steht seinen Mann in der Abwehr und ist zugleich für die Spieleröffnung zuständig. Sein Vorbild? Na klar, ein weiteres Familienmitglied. Wie überall in Deutschland ist auch in Recklinghausen Rollhockey Familiensache. "Mein Bruder Lars imponiert mir sehr", sagt Sebastian Sowade und setzt nach: "Wie der sich immer reinhaut. Er gibt mir Tipps und ist der, der darauf achtet, dass ich auf dem Boden bleibe."
Die Gefahr droht freilich nicht wirklich. Sebastian Sowade vermittelt nicht den Eindruck, als würde er den Kopf verlieren. Schon gar nicht im Sport. Mit zwei stand er zum erstenmal auf Rollschuhen, "da bin ich ein bisschen rumgeiert". Mit vier wurde er im Verein angemeldet und seitdem hängt sein Herz am Rollhockey. Genug davon hat er auch nach zwölf Jahren noch nicht. "Das ist für mich schon mehr als ein Hobby. Das gehört wie die Schule einfach zum meinem Alltag."
Und der Begriff Alltag lässt sich wörtlich nehmen. Alle Tage trainiert der Youngster, der künftig in vier Mannschaften spielen wird: in der A-Jugend, der U 20-Auswahl und wahlweise der ersten oder zweiten Mannschaft des RHC. "Darauf freue ich mich schon. Es wäre schön, wenn ich dazu beitragen könnte, dass wir auf absehbare Zeit in die 1. Bundesliga aufsteigen." Genau das ist Sowades Ziel.
Die erste Etappe auf der Karriereleiter hat er erst einmal erklommen. "Ich war total glücklich, als ich von meiner EM-Nominierung erfahren habe", erzählt der Schüler, der wegen der EM zwei Tage in der Schule fehlen darf. Nachdem Cheftrainer Johan van Diejen kundgetan hatte, wer mit nach Nantes fährt, gab es erst einmal ein spontane Feier. Vielleicht ist das ein gutes Omen.


Allein unter Jungs (24.10.2007 Von Markus Rensinghoff/WAZ)

Jessica Ehlert steht schon lange beim RHC Recklinghausen im Rollhockey-Tor.
Das ist für die 16-Jährige so selbstverständlich wie das Teilen der Kabine mit ihren Mitspielern
Recklinghausen. Um manche Dinge zu verstehen, muss man wissen wie sie funktionieren. Da gibt es zum Beispiel die Jessica Ehlert. Die steht bei den Rollhockey-Jungs des RHC Recklinghausen im Tor. Klingt komisch, ist aber so.
Für Jessica Ehlert ist das gar nicht so komisch - im Sinne von ungewöhnlich - allein unter Jungs zu sein. Die meisten mit denen sie bei den A-Junioren und nun auch den U 20-Junioren zusammenspielt kennt sie seit dem Kindergarten. Deshalb braucht sie auch keine eigene Umkleidekabine. Auswärts bekommt sie manchmal eine. "Aber wenn wir Heimspiele haben, dann wäre dafür doch gar kein Platz", sagt sie mit größter Selbstverständlichkeit.
Der Verein ist eine große Familie. In dem spielen fast ausschließlich Kinder, deren Eltern auch schon als Kinder Rollhockey beim RHC in Recklinghausen, beziehungsweise beim Vorgängerverein 1. FC Recklinghausen gespielt haben. So hat auch die Mutter von Jessica Ehlert lange Rollhockey gespielt und ihre Tochter im Alter von neun Monaten im Verein angemeldet. Wann dann Jessica Ehlert anfing, Rollschuh zu laufen und dazu Hockey zu spielen, weiß sie selber nicht mehr genau. Immerhin konnte sie eher laufen als Rollschuh fahren.
Dass aus Jessica Ehlert eine Torfrau wurde, passierte wie bei vielen Torhüterinnen und Torhütern nach dem Prinzip "es war doch sonst keiner da". Ehlert spielte im Tor, räumte den Platz und wurde Feldspielerin, als genug andere ins Tor wollten. "Aber die haben uns dann bei einem Spiel alle im Stich gelassen und ich war die einzige, die Torwarterfahrung hatte. Danach bin ich aber auch drin geblieben." Die Zeit, Angst vor dem schnellen und harten Ball zu haben, hatte sie nicht. "Ich musste sofort halten. Da konnte ich nicht lange überlegen. Außerdem tut es einem Torwart im Rollhockey dann besonders weh, wenn er sich wegdreht. Wir sind vorne geschützt, hinten kaum."
Die 16-Jährige stellt sich inzwischen schon mehr als zehn Jahre den Bällen entgegen. Und immer hatte und hat sie Jungs als Mitspieler. Beim Rollhockey wird bis einschließlich zur U 17 in gemischten Mannschaften gespielt. Dass Ehlert nun auch gelegentlich den U 20-Junioren den Rücken freihält, liegt daran, dass Marco Dahm eben auch Torwart der A-Junioren ist. Um nicht ohne Torwart zu Auswärtsspielen fahren zu müssen, fragte U 20-Trainer Philipp Wagner zuerst bei Ehlert, dann bei ihren Eltern nach. Das war allerdings eher eine rhetorische Frage. Wagner wusste, dass er ein "Ja" hören würde. Ehlert musste sich nur vom Arzt bestätigen lassen, dass sie körperlich mithalten kann und dann musste der Verband zustimmen.
Am vergangenen Sonntag durfte sie sich das erste Mal in ihrem neuen Team beweisen. Die U 20-Junioren starteten mit einem Doppelspieltag in die Saison. Beim 8:10 gegen den RSC Cronenberg ließ Wagner Dahm durchspielen. Gegen den VfB Remscheid rückte Ehlert im zweiten Abschnitt ins Tor. Da stand es bereits 1:4. Am Ende gewann Remscheid mit 11:2. Wagner war dennoch zufrieden mit seiner Torfrau. "Sie hat sogar einen direkten Freistoß gehalten. Aber ich wusste, dass ich mich auf sie verlassen kann." Auch Ehlert zog ein positives Fazit. "Das war ganz okay. Aber ich weiß, dass ich noch besser halten kann."


Sowade für die U17-EM nominiert (Von Hermann Klingsieck, Recklinghäuser Zeitung, 16.10.07)

Bislang stand er nur im erweiterten Rollhockey-Kader für die U17 EM, doch nun wurde der 16 jährige Sebastian Sowade vom RHC vom Deutschen Rollsport- und Inlineverband (DRIV) für die Europameisterschaft nominiert.
Die EM wird ausgetragen vom 29. Oktober bis 3. November in Nantes (Frankreich). In mehreren Auswahllehrgängen hat Sebastian Sowade überzeugt und wurde nun von Rollhockey-Cheftrainer Johan van Diejen in das zehnköpfige Aufgebot für Frankreich berufen. Neben Sowade stehen die Torleute Lukas Kost (Iserlohn) und Tobias Wahl (Krefeld) sowie die Feldspieler Milan Brandt (Herringen), Michael Stiegler, Toni Uhlig (beide Chemnitz), Yannik Peinke (Remscheid), Benjamin Nusch (Walsum), Lucas Karschau (Herringen ) und Yannik Räbiger ( Düsseldorf ) im Team. Als Trainer in Frankreich dabei sind Hans-Werner Meyer und Sascha Trelle, Delegationsleiterin ist Claudia Reinert.


Leidenszeit neigt sich dem Ende zu

Knapp acht Monate nach seiner Kreuzbandoperation hat RHC-Spielführer Philipp Wagner erstmals wieder auf Rollen am Mannschaftstraining teilgenommen. Sein Ziel ist es, zur Saisonrückrunde Anfang nächsten Jahres wieder im Spielbetrieb dabei zu sein.


Saisonauftakt erfolgreich absolviert

Die Zweitvertretung des RHC Recklinghausen ist in heimischer Halle erfolgreich in die neue Regionalligasaison gestartet. Mit 11:9 besiegten sie den TuS Düsseldorf Nord II.
Bis zur Halbzeit konnte der RHC eine 4:3 Führung herausspielen, Nach dem Wechsel drehten die Landeshauptstädter die Führung durch zwei Konter noch einmal um (4:5). Das war aber wie ein Weckruf: Recklinghausen brannte ein kleines Feuerwerk auf dem Parkett der Leonhardhalle ab und erzielte binnen weniger Minuten sechs Tore in Folge zum 10:5.
Anschließend gab es eine Schrecksekunde für die Heimfünf: ein Düsseldorfer Schläger traf Kim Florian Paape an der Lippe, die genäht werden musste. Die Schlussphase des ansonsten fairen Spiels verfolgte Paape jedoch bereits wieder wohlauf an der Bande. Einige Tore fielen auch noch : Endstand 11:9 für den RHC II.

RHC II : Torsten Saß, Marco Dahm; Lars Sowade, Frank Sobanski, Dennis Cholewinski (1), Stefan Sobanski (4), Thorsten Nohlen (3), Daniel Schneider (2) Kim-Florian Paape, Markus Opitz (1)


RHC Jugend B (U14) schneidet in der 14er-Konkurrenz hervorragend ab

Zum Abschluss der Saison zeigte vor heimischer Kulisse die U14 des Recklinghäuser Rollhockeyclub noch einmal ihr ganzes Können. Zunächst mussten das aus Niedersachsen angereiste Hockeyteam vom SC Bison Calenberg die Überlegenheit des RHC anerkennen (Endergebnis 11:2). Bereits zur Halbzeit führte der RHCmit 5:0.
Anschließend drehten die Schützlinge vom Trainergespann Hansi Rindfleisch und Torsten Nohlen einen 1:2 Halbzeitrückstand gegen NRW-Vizemeister HSV Krefeld um: Keeper Marvin Möller ließ keinen Treffer mehr zu , während seine Vorderleute den Seidenstädtern gleich sechsmal die Hartgummikugel ins Netz legten.
Enstand in einer temporeichen Partie : 7:2 für Recklinghausen
Trainer Hansi Rindfleisch „ Mit 20 Siegen in 26 Begegnungen haben wir unser Saisonziel mehr als erfüllt. Wir fahren am 20./21. Oktober mit Zuversicht zur Deutschen Meisterschaft nach Krefeld.

RHC Jugend B (U14): Marvin Möller; Jonas Baier , Julius Altenburger, Nico Nohlen (1) , Marius Schürmann (4), Christoph Rindfleisch (4), Niklas Nohlen (9)


RHC Jugend B mit zwei Siegen im Soll

SK Germania Herringen - RHC Recklinghausen 3:11 (Hz.1:3)
Ein Verhaltener Beginn der U13 des RHC Recklinghausen prägte die Partie gegen Gastgeber Germania Herringen. Am Ende dieses „warm-up“ stand aber eine 3:1 Führung auf der Habenseite. Im zweiten Spielabschnitt rollte der RHC Express jedoch flüssig und gewann am Ende klar mit 11:3.
RESG Walsum 1 - RHC Recklinghausen 2:0 (Hz. 0:0)
Tabellennachbar ERSG Walsum erwies sich im zweiten Spiel des Tages wieder einmal als glücklicher aber nicht unverdienter Sieger. Nach torloser erster Hälfte, in der Recklinghausen zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt ließ, waren es am Ende die Duisburger, die noch zweimal die Kugel im Gehäuse des RHC Keepers Marvin Möller unterbringen konnten.
RHC Recklinghausen - ERG Iserlohn 9:5 (Hz. 7:2)
Das Team vom Trainergespann Rindfleisch / Nohlen setzte früh die Akzente im Spiel gegen Iserlohn. Wie die Feuerwehr legte der RHC los und legte eine 6:0 Führung vor. Im weiteren Spielverlauf holten die Sauerländer zwar etwas auf, der Sieg war jedoch nicht mehr in Gefahr.

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Jonas Baier , Julius Altenburger (1) , Nico Nohlen (3) , Marius Schürmann (5), Christoph Rindfleisch (4), Niklas Nohlen (7)


RHC Jugend C (U10) NRW – Meisterschaft

Wacker geschlagen haben sich die Youngster des Rollhockeyclub Recklinghausen im Meisterschaftsspiel gegen den RSC Cronenberg. Nachdem das Hinspiel noch mit 0:6 an die Wuppertaler ging, spielte die U10 des RHC dieses mal schon gut mit und konnte den Schlussmann des Tabellen zweiten sogar zweimal überwinden. Niko Nohlen zum 1:1 und Christop Gruß zum 2:4 Endstand waren die Torschützen für das Team von Trainer Hansi Rindfleisch, der mit den gezeigten Leistungen seiner Schützlinge zufrieden war.
Das Spiel gegen Germania Herringen wurde auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

RHC - Jugend C (U10):Julia Marquard; Niko Nohlen (1) , Domenik Kubacki (1), Christoph Gruß , Marie Schürmann


NRW – Meisterschaft Rollhockeyjugend A (U16)

Beide Gegner der RHC U16 waren dem heimischen Rollhockeyteam des RHC beim 10. Spieltag der NRW – Meisterschaft überlegen.
Im ersten Spiel gegen die RESG Walsum ging die Partie erst im Schlussdrittel verloren. Sebastian Sowade stellte mit seinen drei Treffern immer wieder den Kontakt zu den Duisburgern her, beim Stand von 3:4 konterte der Walsumer Benjamin Nusch den RHC aber entscheidend zum 3:6 Endstand aus.
Die zweite Begegnung des Tages im für den RHC nachteiligen Spielplan musste direkt im Anschluss gegen den VfB Remscheid ausgetragen werden. Remscheid spielte technisch und läuferisch überlegen und setze dieses auch alsbald in Tore um. Zur Halbzeit lag der RHC bereits mit 2:7 zurück. Am Ende hieß es 4:12 für den VfB. Torfrau Jessika Ehlert erhielt dennoch ein Sonderlob von Trainer Jochen Zimmermann, verhinderte sie doch mit mancher Glanztat einen höheren Remscheider Sieg.

RHC/U16: Jessica Ehlert, Marco Dahm; Robin Sobanski (1), Lukas Rindfleisch (1), Philipp Hartmann, Kay Marquard, Marvin Kubacki, Sebastian Sowade (5)


Rollhockey – Jugend B (U13)
10. Spieltag NRW – Meisterschaft 2007 in Herten

RHC U13 weiter auf der Erfolgsspur: 2 klare Siege gegen Wuppertal - Cronenberg

Mit einem 7:1 Erfolg gegen den RSC Cronenberg 1 sowie einem anschließendem 5:1 gegen die als RSC 2 auflaufende Juniorinnenmannschaft aus Cronenberg beendete das Team vom Trainergespann Rindfleisch/Nohlen den 10. Spieltag der Rollhockeyjugend B erfolgreich.
Mit diesen beiden Siegen kann sich erneut ein RHC Jugendteam für die DM Finalrunde qualifizieren. In dem 14er-Feld der Liga hat Recklinghausen bei noch vier ausstehenden Begegnungen mit nunmehr 36 Punkten die Endrunde bereits erreicht.
Der Tabellensiebte aus Düsseldorf kann den RHC nicht mehr überholen.

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Jonas Baier , Julius Altenburger , Nico Nohlen , Marius Schürmann (4), Christoph Rindfleisch (4), Niklas Nohlen (4)


RHC – Juniorinnen beenden DM mit Platz fünf

Das von Nicole Hambuch trainierte Team der weiblichen U19 belegte bei den Titelkämpfen der Juniorinnen den fünften Rang. Einen starken ersten Wettkampftag boten die Recklinghäuserinnen trotz zweier Niederlagen gegen den alten und neuen Meister TV Paderborn (0:6) sowie gegen den TuS Düsseldorf Nord (1:3).
Wie verhext begannen aber die Finalspiele des zweiten Tages mit der Partie gegen den VfL Marl- Hüls. Als hätten sie Blei in den Rollschuhen gelang den Recklinghäuserinnen kaum eine gute Aktion, sodass Hüls am Ende nicht unverdient mit 2:0 die Partie für sich entscheiden konnte. Im Abschlussspiel gab es gegen den neuen Vizemeister RSC Cronenberg aus Wuppertal noch eine 0:8 Niederlage. Einen kleinen Trost verzeichnete bei der Siegerehrung noch das RHC - Team (Fairplay-Pokal) sowie eine Nominierung der RHC Torhüterin Jessica Ehlert als beste Torfrau des Turniers. Den einzigen RHC Treffer erzielte Alessa Köser zum 1:2 Anschluss gegen den TuS Düsseldorf.

RHC Juniorinnen: Nadine Gregorowius, Jessica Ehlert; Vanessa Ehlert, Janine Düker, Leonie Mackowiak, Alessa Köser, Nadja Gregorowius, Lena König, Marina Krüger


Rollhockey – Jugend B (U13)

Ohne den verletzten Jonas Baier musste die Rollhockeyjugend B des RHC Recklinghausen beim 8. Spieltag der NRW Meisterschaftenn Duisburg auskommen. Trotzdem gab es zwei deutliche Sieg für den RHC, der zunächst die zweite Mannschaft des Gastgebers vom ERSG Walsum mit 9:0 besiegte, anschließend aber auch gegen die zum teil ruppige Gangart des TuS Düsseldorf Nord die richtige Antwort gab, indem sie ihre spielerische Überlegenheit in Tore umsetzten und auch das zweite Spiel des Tages deutlich mit 13:1 gewannen.
In der Tabelle hat das Team von Trainer Hansi Rindfleisch mittlerweile seinen dritten Tabelleplatz gefestigt.

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Julius Altenburger , Nico Nohlen (1), Marius Schürmann (8), Christoph Rindfleisch (4), Niklas Nohlen (9)


DM Juniorinnen (U19) am 9. und 10.6. in Paderborn

Die Rollhockeyjuniorinnen (U19) des RHC nehmen am Samstag und Sonntag an der Deutschen Juniorinnenmeisterschaft in Paderborn teil.
Das von der ehemaligen Nationalspielerin Nicole Hambuch trainierte Team geht sicher als Außenseiter in die Finalrunde, gleich zu Beginn am Samstag warten die wohl schwersten Gegnerinnen mit dem amtierenden Vizemeister TuS Düsseldorf- Nord und den Titelverteidigerinnen vom TV 1875 Paderborn auf das junge Team des RHC Recklinghausen.
Am Sonntag geht es dann zunächst weiter mit dem Vestderby gegen den VfL Marl-Hüls, die Partie gegen den RSC Cronenberg bildet den Abschluss der DM für die Recklinghäuserinnen.


Regionalliga West: RHC Recklinghausen 2 – SK Germania Herringen 2 8:7 (Hz. 4:5)

RHC sichert sich mit tollem Einsatz im Saisonfinale noch ein Ticket zum NRW Final - Four
Druckvoll startete gleich zu Beginn der Partie der RHC seine Angriffsbemühungen. Tore wollten trotz zahlreicher Chancen jedoch zunächst nicht fallen, Markus Opitz scheiterte gleich dreimal frei stehend an dem guten Herringer Keeper.
Besser machte es dann in der 8. Spielminute Routinier Frank Sobanski, der einen verdeckten Distanzkracher zum 1:0 in die Herringer Maschen setze.
Bis zur Halbzeitpause entwickelte sich nun eine rasante Partie mit stets wechselnder Führung, Germania Herringen hatte beim Seitenwechsel mit 5:4 die Nase vorn.
Mit einem Fulminantem Zwischenspurt und tollen Kombinationen drehte Recklinghausen jedoch das Spiel und ging seinerseits mit 7:5 durch Tore von Daniel Schneider, Frank Sobanski und Lars Sowade in Führung.
Herringen gab sich jedoch nicht geschlagen und glich in der Schlussphase durch ein unglückliches Eigentor von Lars Sowade zum 7:7 aus. Derselbe Spieler war es jedoch, der wenige Sekunden vor Schluss mit einer gekonnten Direktabnahme die Entscheidung zugunsten des RHC Recklinghausen mit seinem Treffer zum 8:7 herbeiführte.
Durch diesen Erfolg verdrängt der RHC in der Abschlusstabelle den TuS Düsseldorf – Nord auf Platz 5, der somit in eigener Halle am 17. Juni beim Final – Four nur zuschauen darf.
Hier trifft der RHC im Halbfinale dann auf den neuen Tabellenführer VfB Remscheid.

RHC II :Dennis Jakubiak; Lars Sowade (2), Frank Sobanski (2), Kim Paape (1), Daniel Schneider (2), Stefan Sobanski (1), Markus Opitz


Rollhockey – Jugend B (U13): 7. Spieltag NRW – Meisterschaft 2007 in Herten

RSpvgg Herten – RHC Recklinghausen 0:10 (Hz. 0:5)
Die U13 des RHC gewann nach dem klaren Erfolg gegen den VfL Marl Hüls nun auch das zweite Vestderby deutlich. Trotz ihres Heimvorteils konnte der Nachwuchs aus Herten die Recklinghäuser selten in Verlegenheit bringen. Bereits zur Halbzeit war mit einem 5:0 für den RHC eine Vorentscheidung gefallen. Ein Ehrentreffer für das Team aus der Nachbarstadt wollte einfach nicht fallen.

RHC Recklinghausen – GRSC Mönchengladbach 11:4 (Hz. 4:1)
Etwas mehr gefordert war die U13 des Recklinghäuser Rollhockeyclub in der zweiten Partie des Spieltages, die sich zu beginn der Partie gegen den GRSC aus Mönchengladbach zunächst schwer tat.
Mit zunehmender Spieldauer fand der RHC aber die Lücken in der Abwehr des Gegners: 4:1 hieß es bis zur Halbzeit. Direkt nach dem Seitenwechsel baute Recklinghausen die Führung auf 7:1 aus, danach kam Mönchengladbach etwas besser ins Spiel, ohne aber den RHC gefährden zu können. Endstand 11:4.
In der Tabelle festigt damit Recklinghausen seinen Platz in der Spitzengruppe

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Jonas Baier , Julius Altenburger , Nico Nohlen (1), Marius Schürmann (9), Christoph Rindfleisch (5), Niklas Nohlen (6)


RZ vom 16.05.07: Sowade nominiert

Rollhockey. (kli) Das 16-jährige RHC-Talent Sebastian Sowade (Foto) wurde vom Deutschen Rollsport- und Inlineverband (DRIV) für die Jugend-Nationalmannschaft nominiert. -

Sebastian Sowade ist Schüler und spielt Rollhockey beim RHC seit seinem vierten Lebensjahr. Seine sportliche Entwicklung und gute Leistungen als Offensivspieler der RHC-U16 - aktueller Tabellenführer der NRW-Liga - gaben den Ausschlag für die Berufung ins Nationalteam.

Das RHC-Talent ist ein treffsicherer Torschütze, verfügt über eine gute Technik und ist pfeilschnell auf den Rollen. Die vom DRIV-Verband in Sowade gesteckten sportlichen Erwartungen muss er nun in der Jugend-Nationalmannschaft gegen gestandene Seniorenteams beim internationalen Turnier des ERC Chemnitz am 18./19. Mai erfüllen, um sich dort für weitere Aufgaben zu empfehlen. Das Turnier in Chemnitz ist der Auftakt für die DRIV-Jugendauswahl zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2007. Nach einer Reihe von Lehrgängen wird das Trainergespann Johan van Diejen und Sascha Trelle das endgültige EM-Aufgebot nominieren. Sebastian Sowade möchte dabei sein, um dann in Nantes (Frankreich) vom 29. Oktober bis 3. November für Deutschland zu spielen.


Regionalliga West: TuS Düsseldorf Nord 2 - RHC Recklinghausen 2 6:17 (Hz. 5:8)
RHC Reserve gut drauf beim Ligaspiel in der Landeshauptstadt

Mit einer zu Beginn defensiven Einstellung verlegte die zweite Mannschaft des Recklinghäuser Rollhockeyclubs beim Auswärtsspiel in der Landeshauptstadt ihr Spiel zunächst in die eigene Hälfte, war jedoch durch Konter immer brandgefährlich. Diese saßen perfekt, so dass eine zwischenzeitliche 5:1 Führung des RHC bis zur Halbzeit auf 8:5 ausgebaut werden konnte.
In zweiten Spielabschnitt übernahm Recklinghausen aber auch spieltechnisch das Kommando und ließ Düsseldorf kaum noch zur Entfaltung kommen. Ein einziges Tor noch gelang dem TuS Nord, während der RHC die Kugel noch neunmal im Düsseldorfer Netz versenkte. Endstand 17:6 .
Eine tadellose Vorstellung zeigte wiederum Keeper Peter Rößmann, der nach langer Verletzungspause seine Form bereits wiedergefunden hat.
RHC Coach Torsten Nohlen war mit dem Auftritt seines Teams rundum zufrieden: „Es hat alles geklappt“.

RHC II :Peter Rößmann; Lars Sowade (1), Frank Sobanski, Torsten Nohlen (9), Daniel Schneider (3), Stefan Sobanski, Patrick Schneider, Markus Opitz (5)


Rollhockey – Jugend B (U13) : 7. Spieltag NRW – Meisterschaft 2007 in Marl

RHC U13 weiter mit gutem Lauf, mit nunmehr 12 Siegen in 17 Spielen in der Spitzengruppe angekommen.

VfL Marl - Hüls – RHC Recklinghausen 2:10 (Hz. 0:4)
Das Vestderby war eine klare Angelegenheit für Recklinghausen, Gastgeber Marl-Hüls hatte spieltechnisch das Nachsehen und lag zur Halbzeit bereits mit 0:4 zurück.
Direkt nach dem Wechsel gelangen dem VfL dann zwei Treffer, in der Folge zog die U13 des RHC aber die Zügel noch einmal an und fuhr einen am Ende verdienten 10:2 Sieg nach Hause.

RHC Recklinghausen - TV Friesen Wuppertal 3:2 (Hz. 1:2)
Geglückte Revanche für die Hinspielniederlage
Denkbar knapp aber verdient war der Sieg für den RHC gegen Friesen Wuppertal. Nach verteiltem Spielverlauf stand es kurz vor Schluss 2:2 unentschieden. Mit einem tollen Sololauf über das gesamte Feld sorgte Marius Schürmann mit seinem Treffer zum 3:2 für die Entscheidung zugunsten des RHC.

VfB Remscheid - RHC Recklinghausen 9:7 (Hz. 4:2)
Im dritten Spiel war der Verlusstpunkt freie VfB Remscheid klarer Favorit. Bis zur Halbzeit konnte die U13 des RHC seine 2:0 Führung nicht halten; der VfB ging mit 4:2 in Führung. Das U13 Team des RHC zeigte aber auch im zweiten Abschnitt eine tolle Moral und schaffte es nicht nur auszugleichen, sondern sogar mit 7:6 in Führung zu gehen. Das Spiel wurde gegen Ende immer rasanter und wogte hin und her, beide Teams suchten die Entscheidung, wobei Remscheid doch etwas zielgenauer war und schließlich glücklich aber verdient den Sieg errang. Ein Lob für den Verlierer gabs diesmal sogar noch vom Trainer des VfB.

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Jonas Baier (4) , Nico Nohlen , Marius Schürmann (10), Christoph Rindfleisch (2), Niklas Nohlen (4)


Regionalliga West
RHC Recklinghausen 2 - ERSC Schwerte 16:6 (Hz. 5:2)

Gelungenes Comeback für Torwart Peter Rößmann nach Monate langer Verletzungspause


Erstmals wieder zum Einsatz kam zur Freude des RHC nach langer Verletzungspause Peter Rößmann, der zum „Eingewöhnen“ mit dem ERSC Schwerte nicht gleich unter Dauerbeschuss geriet. Seine Mannschaftskollegen ließen nicht allzu viele Torchancen für Schwerte zu, dennoch führten einige Unachtsamkeiten zu insgesamt sechs Gegentreffern gegen den ERSC, der in dieser Saison seit gut 10 Jahren erstmals wieder mit einem Seniorenteam am Spielbetrieb teilnimmt.
Beim am Ende verdienten 16:6 Erfolg (Halbzeit 5:2) für Recklinghausen beteiligten sich alle RHC Spieler am Torreigen. Einen noch höheren Sieg verhinderte der tapfere Schwerter Schlussmann mit zahlreichen Paraden.

RHC II :Peter Rößmann; Lars Sowade (3), Frank Sobanski (2), Kim Paape (4), Torsten Nohlen (2) , Marcus Komander (1), Daniel Schneider (1), Stefan Sobanski (3)


Rollhockey Junioren (U19)
5. Spieltag NRW Meisterschaft Saison 2006/2007 in Wuppertal


Ohne zahlreiche Stammkräfte musste die U19 des RHC Recklinghausen beim Spieltag in Wuppertal antreten. Trotzdem zeigten die Junioren des RHC ansprechende Leistungen.

TuS Düsseldorf Nord - RHC 7:3 (Hz. 3:1)
Obwohl sich bereits zu Beginn der Partie eine Überlegenheit des TuS Nord abzeichnete, haben sich die U19 Junioren gegen die spielstarken Düsseldorfer achtbar geschlagen. Mit dem 3:7 war für diesen Tag mit dem kleinen Kader nicht mehr drin, zumal Düsseldorf einen guten Lauf hatte, was sie mit dem 4:3 Sieg gegen den deutschen Juniorenmeister Germania Herringen bestätigten.

RHC Recklinghausen – ERG Iserlohn 5:3 (Hz. 1:1)
Ein eher verhaltener Beginn beider Mannschaften sorgte zunächst für eine magere Torausbeute im ersten Spielabschnitt (1:1). Zu defensiv, fand Philipp Wagner, der erstmals an der Bande für den RHC die Junioren coachte: Im zweiten Spielabschnitt entwickelte der RHC mehr Zug zum Tor und setze damit seine Vorgaben konsequent um und legte eine 5:1 Führung vor. Iserlohn konnte erst in den Schlussminuten noch einmal etwas herankommen, den Sieg für die U19 des RHC aber nicht mehr gefährden. Endstand 5:3 für Recklinghausen.

Ein Sonderlob erhielt RHC-Torwart Marco Dahm, der sich mehrfach mit guten Reflexen auszeichnete.

Der nächste und letzte Spieltag beschert dem RHC gleich drei Heimspiele gegen den VfB Remscheid und die Rückspiele gegen Düsseldorf und Iserlohn am kommenden Sonntag in der Heinrich –Auge – Halle.

RHC Junioren : Marco Dahm; Lars Sowade (1), Daniel Schneider (1), Sebastian Sowade (6), Patrick Schneider


Rollhockey – Jugend B (U13)
6. Spieltag NRW – Meisterschaft 2007 in Duisburg


TuS Düsseldorf Nord – RHC Recklinghausen 0:12 (Hz. 0:6)
Über die Spielstärke des Tabellennachbarn aus der Landeshauptstadt konnte vor dem Match nur spekuliert werden, schnell wurde aber deutlich, das die Vorteile bei den Festspielstädtern liegen: Im Minutentakt erzielte die U13 des RHC sechs Treffer zur verdienten 6:0 Halbzeitführung. Auch nach dem Wechsel zeigte Recklinghausen eine disziplinierte Vorstellung: das Erfolgsmotto des Tages verriet Trainer Hansi Rindfleisch: „Doppelpass-Querpass-drin“, Entstand 12:0 für den RHC.

RESG Walsum 2 - RHC Recklinghausen 0:18 (Hz. 0:9)
Das Nachwuchsteam aus Duisburg war den läuferischen und technischen Möglichkeiten des RHC noch nicht gewachsen, so dass es eine klare Angelegenheit für die U13 des RHC wurde. Torwart Marvin Möller hielt auch in dieser Begegnung seinen Kasten sauber.

In der Tabelle hält Recklinghausen damit weiter Anschluss an die Spitzengruppe

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Jonas Baier (7) , Julius Altenburger (3), Nico Nohlen (2), Marius Schürmann (11), Christoph Rindfleisch (4), Niklas Nohlen (3)


RHC Jugend C (U10)
3. Spieltag NRW – Meisterschaft in Remscheid


Das Spiel verloren, die Punkte aber konnte die U10 des RHC Recklinghausen mit nach Hause nehmen, weil Krefeld zu alte Akteure in seinen Reihen hatte.
Christop Gruß war mit drei Treffern der erfolgreichste Torschütze für Recklinghausen, die achtjährige Marie Schürmann freute sich zudem über ihren ersten Treffer in einem Meisterschaftsspiel.
Alles in allem war der Sieg für Krefeld aber verdient, so agierten die U10 des RHC noch zu eigensinnig, es fehlte gelegentlich noch der Blick für den Mitspieler.

Wacker geschlagen aber dennoch ohne Siegchance waren die Youngster des RHC gegen den VfB Remscheid und den RSC Cronenberg, die Spiele gingen mit 0:7 und 0:6 verloren.

RHC - Jugend C (U10): Julia Marquard; Niko Nohlen, Domenik Kubacki (1), Christoph Gruß (3), Marie Schürmann (1)


Rollhockey – Jugend B (U13) 5. Spieltag NRW – Meisterschaft 2007 in Wuppertal

RSC Cronenberg 2 – RHC Recklinghausen 1:7 (Hz. 0:5)
Gegen das Mädchenteam des RSC versenkte Christoph Rindfleisch bereits nach acht Sekunden die Hartgummikugel im gegnerischen Netz und gab damit schon die Tendenz für diese Begegnung vor. Bis zur Pause erhöhte der RHC auf 5:0.
Im zweiten Abschnitt schalteten die Recklinghäuser einen Gang zurück, der Ehrentreffer Wuppertaler Mädels fiel zum 1:6. Den Schlusspunkt der Partie setzte Jonas Baier mit einem verwandelten Penalty zum 7:1 Endstand für die RHC U13 Jugend.

RSC Cronenberg 1 - RHC Recklinghausen 1:9 (Hz. 1:5)
Der erwartet schwerere Gang wartete in der zweiten Partie des Tages auf den RHC. Doch wider erwarten dominierte das Team von Trainer Hansi Rindfleisch auch diese Begegnung klar. Spieltechnisch mit der reiferen Anlage münzte Recklinghausen seinen Vorteil auch in Tore um, bereits zur Halbzeit führt der RHC mit 5:1.
Keeper Marvin Möller hielt in der zweiten Halbzeit seinen Kasten sauber, seine Mitspieler trafen derweil noch viermal zum verdienten 9:1 Endstand für die RHC U13. Damit wird in der Tabelle der Anschluss an das obere Drittel gehalten.

RHC Jugend B (U13): Marvin Möller; Jonas Baier (2) , Julius Altenburger, Nico Nohlen (2), Marius Schürmann (4), Christoph Rindfleisch (3), Niklas Nohlen (5)


Regionalliga West: SK Germania Herringen - RHC Recklinghausen 2 10:4 (Hz. 1:3)

RHC hält gegen neuen Tabellenführer aus Hamm lange gut mit.

Die junge Mannschaft um Routinier Frank Sobanski schaffte es sogar, bis zur Halbzeit mit 3:1 in Führung zu gehen: Lars Sowade mit dem 1:1 Ausgleich sowie je einmal Patrick und Daniel Schneider sorgten für die Überraschung zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel agierte Herringen konzentrierter und legte eine 4:3 Führung vor. Marcus Komander glich für den RHC noch zum 4:4 aus. Gegen Ende der Partie spielte Herringen jedoch ihre technische Überlegenheit aus, mangels Wechselalternativen auf der Bank konnten die Recklinghäuser nicht mehr zulegen: Endstand 10:4 für Germania.
Mannschaftskapitän Lars Sowade fand trotzdem mehr Positives: „ insgesamt bin ich mit dem Spiel zufrieden, es lief alles in allem besser als erwartet“

RHC II :Dennis Jakubiak; Lars Sowade (1), Frank Sobanski, Patrick Schneider (1), Kevin Strube , Marcus Komander (1), Daniel Schneider (1)


RHC U16 beendet die Hinrunde der NRW-Liga erfolgreich

ERG Iserlohn - RHC Recklinghausen 3:4 (Hz. 2:2)
Eine zweimalige RHC – Führung konnten die Gastgeber aus Iserlohn bis zur Halbzeit jeweils ausgleichen (Halbzeitstand 2:2). Kurz nach dem Seitenwechsel gehen die Sauerländer erstmals in Führung, die Sebastian Sowade aber in derselben Spielminute wieder ausgleicht.
Die von beiden Teams mit viel Einsatz geführte Partie beendete der RHC als Sieger, Robin Sobanski erzielte in der vorletzten Spielminute den entscheiden Treffer zum 4:3 Sieg für die RHC U16.

HSV Krefeld - RHC Recklinghausen 6:6 (Hz. 4:1)
Das Nachsehen hatte der RHC zunächst, so führte Krefeld bis zur Halbzeit klar mit 4:1.
Auch im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich Krefeld als kompakter Gegner. Die RHC Junioren gaben das Spiel aber nicht freiwillig her und holten mit einer engagierten Leistung Tor um Tor auf, so dass mit dem Endstand von 6:6 verdientermaßen ein Unentschieden gegen „Angstgegner“ Krefeld zu verzeichnen war.
Für die RHC U16 ist damit die Hinrunde beendet, mit 13 von 16 möglichen Punkten zeigt sich Trainer Jochen Zimmermann mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden.

RHC/U16: Jessica Ehlert, Marco Dahm; Robin Sobanski (2), Lukas Rindfleisch , Philipp Hartmann, Tim Schug, Kay Marquard, Marvin Kubacki, Dennis Cholewinski (4), Sebastian Sowade (4)


Recklinghäuser Zeitung vom 19.03.07: RHC lässt sich den Schneid abkaufen

EINDHOVEN. (meho) Der Spitzenreiter war eine Nummer zu groß. Rollhockey-Zweitligist RHC hat beim RC de Lichtstad eine 6:13 (2:8)-Schlappe einstecken müssen. "Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen", stellt Spielertrainer Stefan Sobanski fest.
Die Gastgeber aus Eindhoven starteten äußerst druckvoll in die Partie. Und erwischten den Tabellendritten aus Recklinghausen auf dem falschen Fuß. Der RHC fand schlecht ins Spiel. "Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen", moniert der Coach. De Lichtstad nutzte seine Freiräume gnadenlos aus. RHC-Torhüter Denis Jakubiak war einem "Dauerbeschuss" ausgesetzt. Es kam, wie es kommen musste. Die Platzherren setzten sich im Eiltempo vorentscheidend auf 4:0 ab.
Matthias Rindfleisch erzielte das 1:4 (15.). Mario Samodol traf zum 2:6. Weiter verkürzten konnte der RHC jedoch nicht. Die Niederländer spielten zu stark. Für die Hochlarmarker ging es mit einem frustrierenden 2:8- Rückstand in die Pause.
Recklinghausen nahm sich für die zweite Hälfte einiges vor. Das Sobanski-Team nahm die Zweikämpfe an und machte für De Lichstad die Räume eng. Das Spiel kippte aber nicht zugunsten des RHC. Die Niederländer spielten zu stark und hielten ihren Verfolger stets auf Abstand. "Als wir unseren Rhythmus gefunden haben, war das Spiel schon gelaufen", findet Stefan Sobanski.
De Lichtstad ließ in der Gewissheit des sicheren Sieges etwas die Zügel schleifen. Kim Paape (3) und Mario Samodol verkürzten schließlich auf 6:13.

RHC: - Jakubiak; Schneider, Sowade, Paape (3), Sobanski, Samodol (2), Rindfleisch (1), Komander, Opitz


WAZ vom 19.03.07: RHC-Frauen siegen 3:0

Eindhoven/Niederlande. "Wer das erste Tor schießt, der gewinnt." Diese nicht unbedingt Rollhockey-typische Sportweisheit traf auf die Bundesligafrauen des RHC Recklinghausen beim 3:0 (0:0) beim RC de Lichtstadt zu. "Hätte Eindhoven das 1:0 gemacht, vermutlich wären wir als Verlierer zurückgefahren", sagte Coach Matthias Seidel.
Bis zur 39. Minute dauerte es, als Nicole Hambuch eine "Nicht-Chance" irgendwie doch zum 1:0 nutzen konnte, ehe sie selbst (46.) und Ivonne Schneider (49.) die Führung des Favoriten noch ausbauen konnten.
Im Match zweier starker Abwehrreihen wurde eine zunehmend härter werdende Gangart eingelegt, beide Teams lauerten in den Niederlanden nur auf einen groben Schnitzer des Kontrahenten. Doch was laut Seidel eben auch andersherum hätte laufen können, endete für den RHC positiv. Vermutlich positiver als das jetzt ausgeloste Pokal-Halbfinale am 25. März gegen Bundesliga-Spitzenreiter RSC Cronenberg. Seidel: "Leider haben wir nicht Krefeld bekommen, dann wären wir wohl ins Endspiel gekommen."

RHC Recklinghausen: Nadi. Gregorowius, J. Ehlert - Hambuch (2), Düker, Schneider (1), V. Ehlert, Nadj. Gregorowius, König, Mackowiak, Runge


Regionalliga West: HSV Krefeld 2 - Recklinghausen 2 6:14 (Hz. 2:5)

Erstmals seit mehr als 10 Jahren streifte sich Stefan Sobanski den Torwartschutz über, Keeper Dennis Jakubiak fehlte wegen einer Erkrankung. Ein Training unter der Woche im Tor reichte, um alte Qualitäten wieder zu entdecken, denn beim 14:6 Erfolg der RHC-Reserve in Krefeld war Sobanski ein sicherer Rückhalt seines Teams.
Thorsten Nohlen und dreimal Daniel Schneider in Folge legten schnell eine klare 4:0 Führung für Recklinghausen vor, ehe Krefeld mit zwei Toren etwas aufkam. Den Halbzeitstand von 5:2 für den RHC besorgte Juniorenspieler Kevin Strube.
Nach dem Wechsel zündete Teamcoach Thorsten Nohlen ein kleines Feuerwerk, sechs Mal nacheinander überwand er den Krefelder Schlussmann und baute damit die Führung auf 11:2 aus. In der Schlussphase trafen noch 2 x Krefeld und die RHC Junioren Lars Sowade und Daniel Schneider. Endstand in einer stets fairen Partie: 14:6 für Recklinghausen.

RHC II :Stefan Sobanski; Lars Sowade (1), Frank Sobanski (1), Patrick Schneider, Thorsten Nohlen (7), Daniel Schneider (5), Kevin Stube (1)


NRW – Meisterschaft Rollhockeyjugend A (U16) 3. Spieltag in Hamm

RHC U16 mit fünftem Sieg und erste Niederlage weiter auf der Erfolgsspur


RSC Cronenberg - RHC Recklinghausen 4:12 (Hz. 1:7)
Im fünften Saisonspiel den fünften Sieg fuhr das Team von Trainer Jochen Zimmermann beim NRW Spieltag in Hamm gegen den RSC Cronenberg ein. Trotz „durchwachsender“ Leistung führte der RHC bereits zur Halbzeit klar mit 7:1 und brachte am Ende mit 12:4 den Sieg gegen den Nachwuchs aus Wuppertal sicher nach Hause.
SK Germania Herringen - RHC Recklinghausen 9:3 (Hz. 4:1)
Trotz deutlicher Leistungssteigerung gegenüber dem Auftaktspiel fand der RHC in Germania Heringen seinen Meister. Die Führung der Heimfünf aus Hamm konnte Dennis Cholewinski noch ausgleichen, zur Halbzeit hieß es aber 4:1 für die Gastgeber.
Nach dem Wechsel war es wieder Cholewinski, der den RHC noch einmal heranbrachte, in der Folge schnürte Herringen die Recklinghäuser jedoch in ihrer eigenen Hälfte regelrecht ein und erzielte auch die weitern Tore. Am Ende verlor der RHC zwar mit 3:9, mit der gezeigten Leistung war man jedoch nicht unzufrieden.

RHC/U16: Jessica Ehlert, Marco Dahm; Robin Sobanski (1), Lukas Rindfleisch (1) , Philipp Hartmann, Tim Schug, Kay Marquard, Marvin Kubacki, Dennis Cholewinski (6), Sebastian Sowade (7)


RHC Jugend C (U10) 2. Spieltag NRW – Meisterschaft in Düsseldorf

Zwei mal knapp unterlegen waren die Jüngsten Akteure des Recklinghäuser Rollhockeyclubs beim Auswärtsspieltag in Düsseldorf. Gegen den Valkenswaardse RC aus den Niederlanden gab es eine 1:3 Niederlage und auch der HSV Krefeld siegte am Ende knapp mit 1:0 gegen die Schützlinge von Trainer Hansi Rindfleisch. Freuen durfte
sich der RHC trotzdem über vier Punkte auf der Habenseite, weil beide gegnerische Teams mit Spielern antraten, die für die U10 bereits zu alt sind.

RHC - Jugend C (U10):Julia Marquard; Niko Nohlen, Domenik Kubacki, Christoph Gruß (1), Marie Schürmann


2. Bundesliga Herren: RHC - Allstedt

Recklinghäuser Zeitung vom 05.03.07 von Jürgen Schumann

Keinen Sieger gab es im Spitzenspiel der 2. Bundesliga. In der Auge-Halle kam der RHC vor schwacher Kulisse gegen den SV Allstedt über ein 5:5 nicht hinaus. Die Chance auf einen Sieg versiebte Kim Paape 30 Sekunden vor dem Abpfiff, als er freistehend an Allstedts Keeper scheiterte.
Der RHC musste die verletzten Pascal und Philipp Wagner ersetzen, was zweifellos eine Schwächung ist. Daher brauchte der Gastgeber auch eine lange Anlaufzeit. Gegen die defensiv eingestellten Rollhockeyer aus Sachsen-Anhalt gelang wenig. Torchancen: Fehlanzeige.
Auf der Gegenseite setzte Allstedt jedoch schnell erste "Duftmarken", ein Tor blieb ihnen aber auch versagt bis zur elften Minute. Da besorgte dann Jan Schlenstedt Allstedts 1:0, dem der antrittsschnelle Yves Karlstedt sofort das 2:0 folgen ließ.
Der RHC stellte um. Mario Samodol wurde weiter nach vorn beordert, während der neue Spielertrainer Stefan Sobanski den defensiven Part übernahm. Sobanski prüfte dann auch gleich Allstedts Torwart Tim Richter.
Die kalte Dusche folgte in der 19. Minute: Mirko Willi bestrafte einen Ballverlust des RHC mit dem 3:0. Matthias Rindfleisch war es dann, der dem RHC durch seinen Anschlusstreffer wieder Leben einhauchte.
Die Gäste "schwammen" plötzlich in der Abwehr gegen die nun wie aus dem Nichts kommend druckvoll angreifenden Recklinghäuser. Kim Paape verkürzten auf 2:3. Und Stefan Sobanski setzte kurz vor der Pause die Kugel zum 3:3-Ausgleich ins Netz. Doch im zweiten Abschnitt setzte der SVA zu Anfang wieder klar die Akzente.
Zweimal Yves Karlstedt und der RHC lag erneut hinten mit 3:5. Das Team von Stefan Sobanski und Co-Trainer Thorsten Nohlen, der von der Bank aus lautstark Regie führte, schien geschlagen zu sein. Der schließlich doch noch einsetzende Umschwung trägt einen Namen: Daniel Schneider. Der A-Jugendliche war plötzlich überall, rackerte und kämpfte beispielhaft, riss so seine Nebenleute mit. In einem furiosen Endspurt gelang Mario Samodol mit einen direkten Freischlag das 4:5. Dieselbe Möglichkeit eröffnete sich nochmals, doch diesmal war Allstedts Torhüter Tim Richter auf der Hut. Knapp 80 Sekunden vor dem Abpfiff krönte Daniel Schneider seinen glanzvollen Auftritt durch den Treffer zum 5:5.
Das Fazit von Thorsten Nohlen: "Wir haben uns zweimal nach Rückständen zurück gekämpft. Das spricht für die gute Moral der Truppe."

RHC: - Jakubiak; M. Rindfleisch (1). Sowade, Paape (1), Opitz, Samodol (1), Schneider (1), Komander, Sobanski (1)


RHC Jugend C (U10) - 1. Spieltag NRW – Meisterschaft in Hamm
RHC Youngster schlagen sich achtbar beim Saisonstart der NRW Meisterschaft

Nachdem im Vorjahr die Deutsche Vizemeisterschaft errungen wurde, gehen die jüngsten Akteure des heimischen Rollhockeyclubs mit einer neu formierten Mannschaft in die Saison. Christoph Rindfleisch und Niklas Nohlen verstärken nun die U13, dafür gibt es im Kader von Trainer Hansi Rindfleisch einige Neulinge, von denen Marie Schürmann zum ersten Einsatz kam.

RHC Recklinghausen - TV Friesen Wuppertal 3:1 (Hz. 1:1)
Eine ausgeglichene Partie mit dem besseren Ende für den RHC – Nachwuchs gab es zum Auftakt gegen Friesen Wuppertal. Nico Nohlen zum 1:0 und zweimal Christoph Gruß in der zweiten Halbzeit sorgten mit ihren Toren für die ersten Punkte auf der Habenseite der Recklinghäuser.

TuS Düsseldorf Nord - RHC Recklinghausen 3:0 (Hz. 0:0)
Gegen die Favoriten aus Düsseldorf konnte bis kurz vor Ende der Partie Paroli geboten werden, doch den vier wackeren RHC – Aktiven verließen ohne Auswechselspieler dann doch die Kräfte, sodass Torfrau Julia Marquard am Ende drei Treffer der Landeshauptstädter passieren lassen musste. Trotzdem zeigte sich Trainer Hansi Rindfleisch zufrieden mit seinen Schützlingen und will nun fleißig daran arbeiten, einige weitere Talente auf Wettkampfeinsätze vorzubereiten.

RHC - Jugend C (U10):Julia Marquard; Niko Nohlen (1), Domenik Kubacki, Christoph Gruß (2), Marie Schürmann


RHC U16 nach zweitem Spieltag mit vier Siegen Verlustpunkt frei Tabellenführer

RESG Walsum - RHC Recklinghausen 2:7 (Hz. 1:3)
Im ersten Spiel gegen die RESG aus Walsum legte der RHC schnell eine 2:0 Führung vor. Walsum verkürzte noch auf 1:2, ein weiterer RHC Treffer brachte aber die 3:1 Halbzeitführung. Kurz nach Wiederbeginn der Anschlusstreffer für Walsum ( 2:3), danach traf aber nur noch Recklinghausen . Viermal rauschte die Kugel noch ins Duisburger Tornetz. Am Ende stand ein ungefährdeter 7:2 Erfolg für die RHC U16 Junioren

VfB Remscheid - RHC Recklinghausen 2:10 (Hz. 1:5)
Gefällige Kombinationen, gute Torhüterleistungen und eine konsequente Chancenauswertung sorgten für einen in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg über den VfB Remscheid. Bereits zur Pause stand es 5:1 für den RHC. Im zweiten Abschnitt passierte zunächst wenig, dann traf aber das Team von Jochen Zimmermann im Minutentakt, Endstand 10:2.

RHC/U16: Jessica Ehlert, Marco Dahm; Robin Sobanski (1), Lukas Rindfleisch , Philipp Hartmann, Tim Schug, Kay Marquard, Marvin Kubacki, Dennis Cholewinski (10), Sebastian Sowade (6)


Regionalliga West: RHC Recklinghausen 2 – VfB Remscheid 2 5:10 (Hz. 1:3)

RHC nutzt Torchancen nicht

Letztendlich verdient war der Sieg der Verlustpunkt freien Reserve des Bundesligisten VfB Remscheid beim Regionalligaspiel in der Leonhardsporthalle.
Ein Treffer in der ersten Halbzeit , erzielt von Stefan Sobanski, reicht nicht , um den VfB in Bedrängnis zu bringen. (Hz. 1:3)
Erst im zweiten Spielabschnitt drehte der RHC auf und nutze seien Chancen besser, bis auf 5:6 konnte der Abstand verkürzt werden.
Anschließend war das Tor der Bergischen aber wie zugenagelt, Remscheid agierte cleverer und siegte am Ende verdient mit 10:5.

RHC II :Dennis Jakubiak; Lars Sowade , Kim-Florian Paape (1), Frank Sobanski (1), Thorsten Nohlen (2), Stefan Sobanski (1), Daniel Schneider , Patrick Schneider


Regionalliga West: RHC Recklinghausen 2 – RSC Cronenberg 2 12:11 (Hz. 5:3)

RHC – Reserve überrascht mit Sieg gegen Tabellenführer Cronenberg


Das erste Ausrufezeichen in einer flotten Regionalligapartie setzte RHC – Youngster Daniel Schneider gegen den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter aus Wuppertal mit seinem Tor zur 1:0 Führung gleich in der ersten Spielminute.
In der Folge wurden aber vom RHC zahlreiche Torchancen vergeben, sodass Cronenberg mit 2:1 in Führung ging. Bis zur Pause erkämpfte sich das Team von Thorsten Nohlen aber eine 5:3 Führung.
Nach dem Wechsel ließen die Bergischen nicht locker, nach wenigen Minuten hieß es 6:6. Dann griff Spielertrainer Nohlen wieder ins Geschehen ein, dreimal traf er selbst sowie ein Treffer von Lars Sowade , und es stand 10:6 für Recklinghausen. Doch Cronenberg gab nicht auf und schloss binnen weniger Minuten zum 10:10 wieder auf.
Somit war bei noch fünf verbliebenen Spielminuten für Spannung gesorgt.
Wiederum legte der RHC vor (Nohlen mit Penalty und Stefan Sobanski) , diesesmal schafften die Wuppertaler den Anschluss nicht mehr, ihr Treffer zum 11:12 in der letzten Minute konnte in der fairen Partie dem RHC den Sieg nicht mehr nehmen.

RHC II :Dennis Jakubiak; Lars Sowade (1), Kim-Florian Paape (1), Frank Sobanski, Thorsten Nohlen (6), Stefan Sobanski (1), Daniel Schneider (3), Patrick Schneider


NRW – Meisterschaft Rollhockeyjugend A (U16)

1. Spieltag in Düsseldorf: Schöner Erfolg für die RHC Jugend beim Saisonauftakt in Düsseldorf.


RHC U16 mit zwei Siegen gegen TV Friesen Wuppertal und TuS Düsseldorf Nord gestartet.
Trainer Jochen Zimmermann hebt die geschlossenen Mannschaftsleistung hervor.
Ohne Etatmäßigen Torwart war die Rollhockeyjugend des RHC Recklinghausen zum ersten Spieltag der NRW-Meisterschaft nach Düsseldorf angereist. Jessica Ehlert (Fußbruch) und Marco Dahm (Schüleraustausch) mussten ersetzt werden. Trainer Zimmermanns Wahl fiel auf Robin Sobanski, der seine Sache super machte .
RHC Recklinghausen - TV Friesen Wuppertal 9:3 (Hz. 6:1)
Im ersten Spiel gegen den TV Friesen Wuppertal kombinierte der RHC gefällig und nutze seine Torchancen, sodass zur Halbzeit mit 6:1 für Recklinghausen bereits eine Vorentscheidung gefallen war. Im zweiten Spielabschnitt bekamen die jüngeren Akteure mehr Spielanteile, die den TV Friesen aber auch auf Distanz hielten : am Ende stand ein ungefährdeter 9:3 Erfolg für Recklinghausen.
TuS Düsseldorf Nord - RHC Recklinghausen 7:9 (Hz. 4:2)
Spannung pur gegen die Heimmannschaft aus Düsseldorf.
Einen 2:4 Halbzeitrückstand konnte Sebastian Sowade zum 4:4 noch ausgleichen, doch Düsseldorf baute bis zu vorletzten Spielminute die Führung auf 7:5 wieder aus. Doch dann brach ein Gewitter über Düsseldorf herein: Lukas Rindfleisch und Sebastian Sowade brachten in nur einer Spielminute je zweimal den Spielball im Düsseldorfer Gehäuse unter, sodass aus dem 7:5 für den TuS Nord noch ein 9:7 für Recklinghausen wurde. In den letzen Sekunden des Spiel ließ der RHC nichts mehr anbrennen und hielt die Kugel gekonnt in den eigenen Reihen.
RHC/U16: Robin Sobanski; Lukas Rindfleisch (5), Philipp Hartmann, Tim Schug, Marvin Kubacki, Dennis Cholewinski (1), Sebastian Sowade (12)


Regionalliga West

RHC Recklinghausen 2 – TuS Düsseldorf Nord 2 12:14 (Hz. 6:8)


Eine spannende Partie zweier ebenbürtiger Kontrahenten boten die Zweitvertretungen aus Recklinghausen und Düsseldorf. Letztendlich gewannen die Landeshauptstädter aber nicht unverdient, so hatten sie doch während der gesamten Partie einen leichten Vorteil. Zweimal führte der RHC, zum 1:0 und kurz vor Schluss beim 12:11. Diese Führung konnte aber nicht gehalten werden, nach dem Ausgleich konterte TuS Nord noch zweimal erfolgreich.
RHC II : Torsten Sass, Dennis Jakubiak; Lars Sowade (1), Kim-Florian Paape (5), Frank Sobanski, Kevin Strube ,Torsten Nohlen (2), Markus Opitz (3), Daniel Schneider (1)


Recklinghäuser Zeitung vom 03. Januar 2007

Bernd Rindfleisch sagt leise Tschüss

Rollhockey (meho): Dieser Abschied kommt überraschend. Bernd Rindfleisch hat beim Rollhockey-Zweitligisten RHC das Traineramt zur Verfügung gestellt.

Ursprünglich wollte Bernd Rindfleisch nach dem Saisonende aufhören. "Berufliche und persönliche Gründe" zwangen den Hochlarmarker aber schon früher zu diesem Schritt. "Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen", betont Rindfleisch, der das Team in den vergangenen viereinhalb Jahren aufbaute. "Bei den Junioren mache aber ich weiter. Da ist der zeitliche Druck nicht so groß."
Beim RHC läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Vorerst koordinieren Mario Samodol, Dennis Jakubiak und Philipp Wagner das Training der Mannschaft und bereiten diese auf die Rückrunde vor. "Wir werden wohl eine vereinsinterne Lösung finden müssen", erläutert RHC-Vorsitzender Manfred Freimuth. Dass ein externer Trainer bei den Recklinghäusern anheuert, sei aus finanziellen Gründen unwahrscheinlich. "Wir wollen die Mitgliedsbeiträge nicht verdoppeln", redet der Klubchef Klartext.
Auch wenn sich auf der Trainerbank etwas ändert, die sportliche Zielsetzung bleibt unverändert. Der RHC, derzeit als Dritter nur einen Punkt hinter Tabellenführer RC de Lichtstad auf, will im Kampf um den Aufstieg in der erste Bundesliga mitreden. "Daran wird nicht gerüttelt", betont Manfred Freimuth und führt weiter: "Die Mannschaft will voll mitziehen."


Erfolgreiches Jahr für RHC – Jugend wird mit Vizemeisterschaft bei der DM beendet.

Nach den weiblichen und männlichen Junioren sowie der Jugend B startete auch der jüngste Rollhockeynachwuchs des RHC Recklinghausen dieses Jahr bei einer Jugend – DM. Als dritter der NRW – Liga direkt qualifiziert hatte sich das Team der Jugend C (U10)
Pech für den RHC zunächst in der Gruppeneinteilung, da mit der RESG Walsum und dem RSC Cronenberg gleich die stärksten NRW - Vertreter sowie der RSC Darmstadt und der RESC Chemnitz um die beiden Halbfinalplätze kämpften.
Da Titelverteidiger und NRW- Meister Walsum als klarer Favorit galt, war gleich das erste Spiel gegen den RSC Cronenberg ein Schlüsselspiel um den möglichen Kampf um eine Medaille.

RSC Cronenberg – RHC Recklinghausen 2:3 (Hz. 2:0)
Entsprechend nervös begannen die Schützlinge der Trainer Hansi Rindfleisch und Torsten Nohlen gegen die Wuppertaler und lagen zur Halbzeit mit 0:2 im Hintertreffen.
Im zweiten Spielabschnitt zog der RHC aber auf die Überholspur und machte mächtig Dampf, Niklas Nohlen erzielte mit zwei Treffern den Ausgleich, ehe in der spannenden Schlussphase Christoph Rindfleisch das Spiel entscheidende Tor zum 3:2 Sieg erzielte. Ein Sonderlob der Trainer gab es für Torhüterin Julia Marquard , die in der zweiten Spielhälfte alles hielt was auf ihr Tor kam.

RESG Walsum – RHC Recklinghausen 7:2
In der folgenden Begegnung gegen Walsum gab es die erwartete Niederlage (2:7), die Gedanken waren dann aber schnell bei den kommenden Auseinandersetzungen gegen die Vertreter der Ost- und Süddeutschen Rollhockeyverbände.

RHC Recklinghausen – RSC Darmstadt 14:0
Keine Mühe gab es beim 14:0 Sieg des RHC über den RSC Darmstadt, die zwar einen großen Kader aufzubieten hatten, aber mit einem jüngeren Team gegen die körperlich überlegen Recklinghäuser kein Chance hatten. Niklas Nohlen erzielte bereits nach 4 Sekunden wohl das schnellste Tor der diesjährigen DM.

ERSC Chemnitz – RHC Recklinghausen 0:5
In der Begegnung gegen den ERSC aus Chemnitz konnten die jungen Recklinghäuser nun aus eigener Kraft das Halbfinale sichern, entsprechend engagiert legten sie auch los, so dass nach nur vier Spielminuten eine 2:0 Führung dabei heraussprang. Nach und nach baute der RHC seine Führung aus, am Ende hieß es 5:0 für Recklinghausen.
Das Halbfinale war gesichert, jetzt sollte es auch mindestens eine Medaille werden.

VfB Remscheid – RHC Recklinghausen 1:7
Gegner im Halbfinale war der VfB Remscheid als erster der anderen Vorrundengruppe.
Auch hier legte der RHC los wie die Feuerwehr, nach 20 Sekunden klingelte es schon im Kasten der Bergischen: 1:0 für den RHC. Zu offensiv ging es danach aber weiter, Remscheid gelang postwendend der Ausgleich. Recklinghausen ließ sich aber nur kurz aus dem Konzept bringen, bereits zur Halbzeit machte der RHC mit einer sicheren 6:1 Führung alles klar und damit die Überraschung perfekt: den Einzug ins Finale.

RESG Walsum – RHC Recklinghausen 7:2
Da gab es erwartungsgemäß ein Wiedersehen mit den Gastgebern aus Duisburg, die in ihrer heimischen Rollsporthalle am Beckersloh den dritten Meistertitel in Serie feiern wollten, was ihnen am Ende auch gelang. Personell ausgeglichen besetzt und taktisch schon sehr versiert baute Walsum über eine 3:0 Führung zur Halbzeit das Ergebnis auf 6:0 aus, ehe zwei schnelle Tore des RHC durch Christoph Gruß und Niklas Nohlen die Walsumer noch einmal aus dem Konzept brachten. Den letzten Treffer des Spiels erzielte jedoch der verdientermaßen alte und neue Meister aus Duisburg.
Allzu groß war die Enttäuschung beim RHC jedoch nicht: bei den zahlreichen Recklinghäuser Fans bedankten sich die jungen Spieler des frischgebackenen Vizemeisters mit einer Laolawelle für die Unterstützung.
Harro Strucksberg (Marl), früherer Nationalspieler aus Herten und heute Präsident der internationalen Rollsportkommission freute sich besonders, dass es nach langer Zeit einem Vertreter aus dem Kreis Recklinghausen gelungen war bei nationalen Jugendmeisterschaften einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erklimmen.

RHC - Jugend C (U10):Julia Marquard; Niko Nohlen, Christoph Rindfleisch , Domenik Kubacki , Christoph Gruß , Niklas Nohlen




Deutsche Meisterschaft der Rollhockeyjugend B (U13)
in Springe beim Ausrichter SC Bison Calenberg,
- Die RHC Jugend B (U13) beendet die Endrunde der Deutschen Meisterschaft der Rollhockeyjugend B (U13) als Sechster.
- Spannendes Spiel um Platz 5 mit 3:4 knapp verloren.

Entgegen der ursprünglichen Planung hieß der Turniermodus Jeder gegen Jeden, sodass der RHC gegen sämtliche Favoriten antreten musste. Ein Punktgewinn sprang dabei zwar nicht heraus, trotzdem war das Trainerduo Dennis Jakubiak und Hansi Rindfleisch mit der Leistung der Mädchen und Jungen ihres Teams zufrieden und sprechen von einer erfolgreichen DM. Dem RHC – Nachwuchs wurde von allen Seiten eine gute sportliche Entwicklung bescheinigt.
Beim Auftaktspiel gegen NRW – Vizemeister TV Friesen Wuppertal begannen die jungen Recklinghäuser sehr nervös, zur Halbzeit führte Wuppertal mit 4:0. Im zweiten Spielabschnitt kam der RHC besser ins Spiel, in der Schlussphase gelang Leonie Mackowiak noch der Ehrentreffer zum 1:6 Entstand aus Sicht des RHC.
In den nächsten zwei Begegnungen gegen VfB Remscheid und HSV Krefeld kämpfte der RHC aufopferungsvoll und konnte jeweils bis zur Halbzeit mithalten, anschließend setzten sich die körperlich überlegenen Teams aber durch. Endstände gegen Remscheid 0:7 und gegen Krefeld 3:9.
Im Spiel gegen Topfavorit und späteren Meister Germania Herringen (0:12) gab es erwartungsgemäß nichts zu holen, alle Akteure des RHC kamen aber zum Einsatz und stemmten sich nach Kräften gegen die läuferisch und taktisch versierten Rollhockeynachwuchs aus Hamm.
So kam es dann im letzten Spiel für den RHC zur Begegnung gegen den Ausrichter SC Bison Calenberg. Calenberg führte schnell mit 2:0, Marius Schürmann und Marvin Kubacki sorgten aber noch bis zur Pause für den verdienten Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt suchten beide Teams immer den direkten Weg zum gegnerischen Tor, welches die Niedersachsen zunächst aber besser trafen, indem sie zum 4:2 vorlegten.
Marvin Kubacki gelang fünf Minuten vor Spielende noch das 3:4, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen. So blieb den Recklinghäusern der sechste Platz, über den Spieler und Trainer aber nicht unzufrieden waren. Alles in allem wurden die Farben der Stadt gut vertreten.

RHC - Jugend B (U13): Alessa Köser, Marvin Möller; Leonie Mackowiak (1), Jonas Baier , Marius Schürmann (1), Marvin Kubacki (2), Christoph Rindfleisch (2), Janine Düker , Niklas Nohlen (1), Julius Altenburger


Hannspeter Seeber (WAZ) vom 20.08.2006

ROLLHOCKEY TURNIER UM DEN RECKLINGHÄUSER "BERGMANN" - Die Halle tobt

Rindfleisch-Team wird toller Zweiter - Im letzten Match fehlt dem RHC ein Tor gegen Germania Herringen Gute Aussichten für die bald beginnende Zweitligasaison - Meisterschaft ist das erklärte Ziel

Man fühlte sich tatsächlich in gute alte Hochlarmarker Rollhockey-Zeiten versetzt. Das seit fünf Jahren erstmalig wieder aufgelegte Turnier um den "Recklinghäuser Bergmann", insgesamt zum 13. Mal ausgetragen, begeisterte die Fans am Wochenende in der Heinrich-Auge-Halle. Und das nicht nur wegen eines grandiosen RHC.
Genau der spielte so, wie es die Zuschauer haben wollten. Die Halle tobte bei der Gala der Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch, die im 15. und entscheidenden Turniermatch - es ging noch um Rang eins - bereits mit 2:5 gegen den favorisierten SK Germania Herringen aus Hamm zurücklag, ehe ein 4:5 und schließlich ein 6:6 daraus wurde. Alle auf der Tribüne waren begeistert, auch wenn das eine Tor mehr eben nicht mehr fiel und die Recklinghäuser so den "Bergmann" nicht gewannen.
Klubchef Manfred Freimuth freute sich über das wiederbelebte Traditionsturnier. "Es ist gut, dass dieser Wettbewerb wieder gespielt wird. Auch wenn wir schon ums Teilnehmerfeld kämpfen müssen. Aber ich denke, wir hatten diesmal eine gute Besetzung mit Gästen aus der Nachbarschaft und dennoch einem ordentlichen Niveau."
So fieberte der RHC durchaus dem Match gegen die RSpvgg. Herten entgegen, nachdem der Start am Samstag gegen den VfL Hüls (12:3) und die TSG Darmstadt (nach Rückstand noch ein 6:5) gelungen war. Das 3:5 gegen den in die 1. Bundesliga aufgestiegenen Nachbarn störte Rindfleisch nur am Rande, waren die Hertener doch gleich mit zwei Niederlagen gegen Herringen und die Belgier von Modern Wilrijk aus Antwerpen gestartet.
Das Turnier blieb in der Spitzengruppe auch am Sonntag spannend, nachdem der RHC Wilrijk mit 4:3 bezwungen hatte - also kam es zum "Endspiel" gegen die Hammer Rollhockey-Spezialisten, die von der Papierform her ohnehin als großer Favorit galten.
Absolut respektabel war dann das, was die junge Recklinghäuser Formation gegen die Hammer ablieferte. Platz zwei am Schluss - mehr als Rindfleisch im Vorfeld erwartet hatte. "Als erste Standortbestimmung war das völlig o.k., aber natürlich müssen wir am Feinschliff und im Konditionsbereich noch arbeiten", sagte der RHC-Coach, dessen Team am 16. September in Allstedt in die neue Spielzeit einsteigt. Dann mit durchaus großen Ambitionen.
"Unser Saisonziel ist es, um den Titel mitzuspielen." Rindfleisch nimmt kein Blatt vor den Mund, in der nur noch sieben Mannschaften starken 2. Liga Nord sieht der Trainer kein Team, das zwingend vor seiner jungen Mannschaft landen muss. "Wir haben zwölf Spieler im Kader, Matthias Rindfleisch ist wieder dabei, und immerhin spielen wir jetzt schon seit mehreren Jahren konstant zusammen. Auch wenn nach Mario Samodol und Dennis Jakubiak unser drittältester Akteur schon Philipp Wagner ist. Und der ist gerade einmal 20."
Vier Wochen Zeit inklusive eines Turniers in Darmstadt und einiger Freundschaftsspiele bleiben Rindfleisch in der Vorbereitung auf dem Weg nach Allstedt. Der "Bergmann" war ein guter erster Akzent und diente ganz klar als Werbung für die sechs Heimspiele der Saison.


RZ vom 26. Juni 2006

Markus Opitz schießt den RHC zu Bronze


Markus Opitz beweist Nervenstärke. 20 Sekunden vor der Schlusssirene schließt der Routinier des RHC ein Solo zum 5:4-Siegtreffer gegen TGS Oberramstadt ab und lässt seine Teamkollegen jubeln: Bei der zweiten Deutschen Ü35-Meisterschaft belegt die als RHC startende Kreisauswahl in Wuppertal den dritten Platz. -
Die Kombination aus den Hochlarmarkern sowie Routiniers des VfL Hüls und der Spvgg. Herten zeigt sich bereits in der Vorrunde in starker Verfassung und schafft als Gruppenzweiter den Einzug ins Halbfinale.
Der Start in die DM ist holprig. Im Auftaktmatch gegen ERG Iserlohn liegen die heimischen Rollhockeyspieler schnell mit 0:2 im Hintertreffen. Doch kaum haben sich die Akteure der drei Kreis-Klubs besser aufeinander eingestellt, läuft wie Rollhockey-Kugel wie am Schnürchen - 3:3. Weil das zweite Vorrundenspiel gegen den späteren Gruppenersten Oberramstadt mit 5:7 verloren geht, wird das Duell gegen Ausrichter TV Friesen Wuppertal zum Finale um das Weiterkommen. Das "Kampfspiel" steht lange auf Messers Schneide und findet beim 4:3 ein erfolgreiches Ende für den RHC. Das Tor zur Runde des letzten Vier steht offen, da die Kreisauswahl zum Abschluss gegen den sieglosen RSV Weil am Rhein vor einer leichten Aufgabe steht und diese mit 4:2 löst.
In der Vorschlussrunde trifft der RHC auf den Ersten der Parallel-Gruppe, RSC Cronenberg, und zieht mit 3:5 den Kürzeren, so dass es im Spiel um den dritten Platz erneut zum Duell gegen Oberramstadt kommt. Die Revanche glückt. Markus Opitz und Michael Zielinski (Herten) sorgen für die 2:0-Führung, die Thorsten Nohlen und Klaus Römhild (Herten) hätten ausbauen können. Sie treffen jedoch nur den Pfosten. Zwar kämpft sich Oberramstadt mit dem 2:2-Ausgleich ins Spiel zurück, hat jedoch die Rechnung ohne Markus Opitz gemacht. Er bedient Zielinski und Nohlen mustergültig, die zum 4:2 nachlegen. In nur 120 Sekunden sorgt Oberramstadt für der erneuten Gleichstand, jedoch räumt Opitz mit dem 5:4 letzte Zweifel aus dem Weg.



oben v.l.: Stefan Sobanski, Klaus Römhild, Frank Sobanski, Michael Zielinski
unten v.l.: Ralf Römhild, Markus Opitz, Dennis Jakubiak, Klaus Rupsch und Torsten Nohlen


Recklinghäuser Zeitung vom 19.6.2006

"13" bringt dem RHC kein Glück


Das war knapp. Der Regionalliga-Zweitvertretung des RHC fehlte im Heimspiel gegen den TV Friesen Wuppertal II ein Quäntchen Glück. Ohne ihren Spielertrainer Stefan Sobanski, der beruflich verhindert war, mussten sich die Recklinghäuser am Ende mit 12:13 (7:8) geschlagen geben.
Trotz hoher Temperaturen und des zeitgleichen Weltmeisterschaftsspiels zwischen Japan und Kroatien war die Leonhardhalle gut gefüllt. Während die Fußballer eine trostlose Nullnummer servierten, konnten die Zuschauer in Hochlarmark Tore wie am Fließband bejubeln. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Routinier Frank Sobanski den Torreigen für die Festspielstädter eröffnete. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit baute Recklinghausen die Führung bis auf 6:2 aus, ehe es zum Bruch im RHC-Spiel kam. Wuppertal holte Tor um Tor auf und drehte das Spiel bis zur Pause in eine 8:7-Führung.
Den ersten Akzent der zweiten Hälfte setzte wiederum die Friesen-Reserve und legte auf 9:7 vor. Daniel Schneider und Kim Paape schafften jedoch den 9:9-Ausgleich. Die Freude währte allerdings nur kurz, da die Gäste den RHC mit 9:11 wieder auf Distanz hielten.
Es ging Schlag auf Schlag weiter: Der spielfreudige Goalgetter Torsten Nohlen brachte mit drei blitzsauberen Treffern in Folge die Hausherren mit 12:11 wieder in Führung. Nachdem der TV Friesen zum 12:12 erneut ausgeglichen hatte, stand das Spiel in der Schlussphase auf Messers Schneide. Beide Kontrahenten suchten die Entscheidung. Das glückliche Ende hatten am Ende aber die Gäste aus Wuppertal auf ihrer Seite, denen der entscheidende dreizehnte Treffer gelang.

RHC II: - Karsten Teelen, Peter Rößmann; Lars Sowade (1),Marcus Komander, Kim Paape (2), Daniel Schneider (2), Frank Sobanski (1), Torsten Nohlen (6), Eckhard Teelen, Patrick Schneider


WAZ vom 21.6.2006

Für die Trainer zählen nicht nur Siege


RHC-Nachwuchs misst sich mit den Stärksten der Zunft. Alle werden eingesetzt:
Immer noch im Rollhockey-Einsatz sind die Jugendteams des RHC in ihren NRW-Ligen. Diesmal mit dabei: Die U 16 (A-Jugend) und auch die B-Jugend (U 13).
In Iserlohn unterlag die U 16 dem SK Germania Herringen mit 7:10 (4:2), zeigte dabei aber eine gute Vorstellung gegen den Tabellenführer. Torfrau Jessica Ehlert glänzte, doch nach der Pause machten die Hammer die Räume enger. Ballverluste im Spielaufbau des RHC wurden erzwungen. Trainer Jochen Zimmermann hatte für Sebastian Sowade ein berechtigtes Sonderlob übrig.
Gegen den VfB Remscheid, dem man 5:10 (0:5) unterlag, gab Zimmermann auch den jüngeren Akteuren Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. In der zweiten Spielhälfte hielten die Recklinghäuser gut mit.

RHC/U 16: Jessica Ehlert, Marco Dahm - Svenja Runge, Sebastian Sowade (9), Philipp Hartmann, Tim Schug, Kevin Strube (1), Dennis Cholewinski (2)


Für die U 13 standen Spiele in Herten an. Den erhofften Sieg im Vestderby gab es nicht, trennte man sich doch vom VfL Hüls mit 3:3 (2:0). Der überlegene Start der Recklinghäuser reichte nicht, vergab man doch auch noch leichtsinnig beste Tormöglichkeiten. So glich Marl noch aus.
Gegen Spitzenreiter TV Friesen Wuppertal verlor der RHC mit 1:2 (1:1). Trotz der knappen Niederlage war Trainer Dennis Jakubiak mit der Leistung seiner Formation zufrieden, sah er doch im Vergleich zum Vestderby eine Leistungssteigerung.
Insbesondere freute ihn die Umsetzung seiner taktischen Vorgaben: Nicht abzuwarten, sondern das Spiel selbst zu gestalten. Die Folge war das 1:0 durch Niklas Nohlen. Beeindruckend agierte auch RHC-Schlussmann Marvin Möller, er ließ nur einen Treffer im ersten Durchgang zu.
In Abschnitt zwei agierte Wuppertal robuster, der RHC-Nachwuchs ließ sich jedoch den Schneid nicht abkaufen. Erst sieben Minuten vor Spielende gelang den Bergischen die Führung. Der RHC kämpfte noch, doch das Torgebälk stand dem Ausgleich im Weg.

RHC/U 13: Marvin Möller - Jonas Baier, Marvin Kubacki, Christoph Rindfleisch, Jens Teelen, Niklas Nohlen, Marius Schürmann


RZ vom 13. Juni 2006

Erstliga-Nachwuchs für RHC eine Nummer zu groß


"Wo wir jetzt stehen, müssen andere Vereine erst einmal hinkommen." Trainer Bernd Rindfleisch ist mit der Leistung seiner RHC-Junioren bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zufrieden. Der heimische Rollhockey-Nachwuchs belegt in Hamm den siebten Platz.
Bereits dritten Mal in Folge sind die U19-Junioren des RHC bei der DM-Endrunde vertreten. Eine beachtliche Bilanz.
Der RHC startet in einer schweren Vorrunden-Gruppe in das Turnier. Dem TuS Düsseldorf-Nord, VfB Remscheid und der RESG Walsum gehören Akteure an, die bereits in den Erstliga-Seniorenmannschaften der Klubs mehrfach zum Einsatz gekommen sind. Daher können die Gegner in den Gruppenspielen am Ende immer noch zulegen, wenngleich der RHC in allen Begegnungen gute Ansätze zeigt und sich zahlreiche Torchancen erspielt. Das Rindfleisch-Team unterliegt Düsseldorf mit 1:6 (0:3), Remscheid 3:7 (2:3) und zeigt beim 2:5 (1:1) gegen Walsum sein bestes Spiel, als der Nachwuchs des Duisburger Erstligateams lange um den Sieg zittern muss.
In der Platzierungsrunde warten erneut Düsseldorf sowie der RSC Cronenberg auf die Recklinghäuser. Gegen Düsseldorf steht der RHC beim 0:7 (0:2) auf verlorenem Posten. Im Spiel um den sechsten Platz gegen den RSC Cronenberg machen es die Recklinghäuser spannend.
Der RHC startet druckvoll und geht durch Pascal Wagner mit 1:0 in Führung (6.). Seinen zweiten Treffer verhindert das Wuppertaler Torgebälk, den Abpraller fängt Cronenberg ab und kontert zum 1:1. Es kommt noch schlimmer. Der RSC legt wenig später das 2:1 nach. Der RHC setzt zwar nach, doch ein Lattenkracher von Daniel Schneider leitet den nächsten Konter ein - 1:3. Nach der Pause drängen die Rindfleisch-Schützlinge auf den Anschlusstreffer, scheitern aber wiederholt am bärenstarken RSC-Schlussmann. Zwar kann Sebastian Sowade sieben Minuten zum 2:3 verkürzen. Das folgenden Powerplay der Festspielstädter wird in der spannenden Schlussphase aber nicht belohnt.
Deutscher Juniorenmeister wird übrigens Gastgeber SK Germania Herringen mit einem 5:1-Finalerfolg über den RSC Darmstadt. Im Spiel um Platz drei stehen sich RESG Walsum und der VfB Remscheid gegenüber - 2:1.

RHC: - Rößmann, Dahm; L. Sowade, Wagner (2), D. Schneider (2), Cholewinski (1), Paape (1), S. Sowade (2), Strube, P. Schneider


WAZ vom 12.6.06 (von Hanns-Peter Seeber)

RHC-Junioren landen in Hamm auf Rang sieben


Auch als Siebter und Letzter wird man bei einer Deutschen Rollhockey-Meisterschaft geehrt. Das ließen sich die RHC-Junioren in Hamm-Herringen gestern deshalb auch keinesfalls entgehen.
Sportlich indes war die Leistungsfähigkeit der Konkurrenz für die Recklinghäuser dann doch zu groß. Ein Rückstand in puncto Athletik war zweifelsfrei auszumachen, wobei viele der RHC-Kontrahenten ihre Junioren schon im Bundesliga-Spielbetrieb fest eingebaut haben. In der Ruhrfestspielstadt ist zum einen noch die 2. Bundesliga angesagt, zum anderen dosiert Coach Bernd Rindfleisch die Einsätze seiner Youngsters auch ganz bewusst.
Der Trainer, für Senioren und die U 19 zuständig, haderte deshalb mit dem Rollhockey-Wochenende auch nicht. Ohne den nicht angetretenen ERSC Schwerte war da eben keine Mannschaft, die man schlagen konnte.
Am Samstag in der Vorrunde gab es ein 1:6 gegen den TuS Düsseldorf-Nord, ein 3:7 gegen den VfB Remscheid und ein 2:5 gegen die RESG Walsum. Dies war in Westfalen auch der beste RHC-Auftritt, der sich durchaus bemühte, gegen Ende einer jeden Partie aber der Athletik der Gegner Tribut zollen musste.
Eine Runde dreier Teams um die Plätze fünf bis sieben stand für die Rindfleisch-Crew am gestrigen Sonntag an - gegen Düsseldorf gab es wieder eine Pleite (diesmal mit 0:7), dem RSC Cronenberg unterlagen die RHC-Junioren in ihrem spannendsten DM-Match nach 1:3-Pausenrückstand nur mit 2:3. Da war sogar etwas mehr drin. Macht insgesamt Platz sieben - für die Recklinghäuser auch o.k.
Im kommenden Sportjahr bleibt Rindfleisch Trainer der U 19, erneut will man ambitionierten Rollhockey-Sport bieten. Und da mit nahezu dem identischen Kader dieser Saison. Altersbedingt verlassen jedoch Keeper Peter Rößmann - für ihn steht Marco Dahm bereit - und Pascal Wagner die Mannschaft. Ohnehin schon länger im Zweitliga-Kader dabei, können beide RHC-Stützen ihre Spielbelastung nun drosseln, was auch gut tun dürfte.

RHC: Peter Rößmann, Marco Dahm - Lars Sowade, Daniel Schneider (2), Patrick Schneider, Pascal Wagner (2), Kim Paape (1), Kevin Strube, Dennis Cholewinski (1), Sebastian Sowade (2)


WAZ vom 12.6.06 (von Hanns-Peter Seeber)

Geklärt war der Aufstieg ins Rollhockey-Oberhaus für die RHC-Frauen schon seit ein paar Wochen, nun hat die Mannschaft von Trainer Matthias Seidel auch das Final Four in Düsseldorf gewonnen und gezeigt, wer die wahre Nummer eins der 2. Bundesliga ist.
RHC Recklinghausen VfL Hüls II 7:2 Anfangs taten sich die Recklinghäuserinnen beim 7:2 (3:1) noch schwer, doch spätestens mit einem Doppelschlag in der 27. Minute durch Vanessa Ehlert und Routinier Nicole Hambuch zum 5:1 waren die Unklarheiten beseitigt. Der Vest-Rivale hatte dem Seidel-Team im Halbfinale am Ende nichts mehr entgegen zu setzen.
RHC Recklinghausen TuS Düsseldorf-Nord II 7:3 Das erwartete Endspiel, der Sieg war war summa summarum auch hochverdient, auch wenn die favorisierten Recklinghäuserinnen Mitte der ersten Halbzeit sogar mit 2:3 zurücklagen.
"Dann lief es aber rund", sagte der Coach, der der gerade zwölf Jahre alt gewordenen Leonie Mackowiak - vorher ging es nicht - in Düsseldorf ihre ersten Einsätze im Seniorenbereich ermöglichte.

RHC: Nadine Gregorowius - Svenja Runge (1 gegen Hüls/1 gegen Düsseldorf), Vanessa Ehlert (1/0), Nicole Hambuch (3/4), Sina Langemann (1/2), Nadja Gregorowius (1/0), Lena König, Janine Düker, Leonie Mackowiak


2. Bundesliga Frauen
Final-Four am Sonntag 11.6. in Düsseldorf

Die Frauen des RHC gehen mit Selbstvertrauen in die Finalspiele um den Titel der 2. Rollhockeybundesliga. Mit nur einem Verlustpunkt konnte das Team von Trainer Matthias Seidel die Meisterschaftsspiele souverän beenden. Den einzigen Punkt gab Recklinghausen jedoch gegen den TuS Düsseldorf Nord II ab, die im zweiten Halbfinale favorisiert sein dürften. Somit könnte es im möglichen Finale Düsseldorf gegen Recklinghausen im Kampf um den Meistetitelnoch einmal richtig spannend werden.


Rollhockey Junioren
Deutsche Meisterschaft in Hamm - Herringen

Bereits zum dritten mal in Folge (2004 als Ausrichter und 2005 in Darmstadt ) ist der RHC Recklinghausen mit einer Juniorenmannschaft (U19) bei der Endrunde um den nationalen Meistertitel vertreten.
Der RHC hat eine schwere Vorrunde zu spielen. Die Gegner haben jeweils einige Aktive in ihren Reihen, die in ihren Clubs (alle 1. Bundesliga) bereits zahlreiche Einsätze in den Seniorenteams absolvierten.
Trotzdem ist die Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch nicht ohne Chance, die Platzierung des Vorjahres (7.) zu verbessern.
Vor ihren letzten Einsätzen für die Junioren des RHC stehen Keeper Peter Rößmann und Pascal Wagner , der bereits seit zwölf Jahren für die RHC –Jugend aktiv ist. Beide wechseln in den Seniorenkader des RHC.
Titelverteidiger der DM ist der RSC Darmstadt, Mitfavoriten sind die RESG Walsum und SK Germania Herringen.


WAZ am 29.5.2006 (von Markus Ebbing)

Die Hoffnung hat acht Rollen. Nicole Hambuch hat mit dem RHC den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. "Dort ist der Lerneffekt größer", sagt die ehemalige Nationalspielerin. Nachwuchssorgen hat der RHC keine. Nur das Problem, dass die jungen Spielerinnen noch nicht mitspielen dürfen

Sind sie zu stark, bist du zu schwach. Oder umgekehrt. Es ist schon vermaledeites Dilemma mit den Rollhockeyfrauen des RHC. "Für die 2. Bundesliga sind wir zu stark", sagt Nicole Hambuch. "Und für die 1. Bundesliga sind wir vielleicht zu schwach." Dennoch wagt das Team zusammen mit Trainer Matthias Seidel den Schritt ins Oberhaus.

"Unser Trainer meint", so Hambuch, "dass der Lerneffekt in der ersten Liga größer ist." Da will die ehemalige Stammspielerin der Nationalmannschaft gar nicht widersprechen. Auch nicht vor dem Hintergrund, dass der Altersdurchschnitt der aktuellen ersten Frauenmannschaft des RHC unter 18 Jahre liegt und einige Spielerinnen noch gar nicht als Frauen bezeichnet werden können, dürfen, sollen. Die beiden jüngsten Spielerinnen im Talentschuppen, das sind Alessa Köser und Leonie Mackowiak, sind 11 und dürfen noch gar nicht in der Meisterschaft mitspielen, sondern nur dafür trainieren. Das auch nur einmal in der Woche am Freitag, weil das Training am zweiten Trainingstag zu spät beginnt Gleiches gilt für Janine Düker, Lena König und Marina Krüger. Sie haben allerdings bereits die Altersgrenze 12 überschritten und gewinnen kräftig mit, wenn der RHC, so wie in der abgelaufenen Saison, die 2. Bundesliga aufmischt und sich nun für das Finalfour-Turnier, die Aufstiegsspiele der besten vier Mannschaften, vorbereitet.

"Es macht richtig Spaß. Die Stimmung ist super. Sie war auch noch nie besser", sagt Hambuch. Wenn das eine weiß, dann sie. Sie, die heute mit bald 28 Jahren im besten Rollhockey-Alter ist, ist fast genau den gleichen Weg gegangen, wie ihn jetzt die fünf jungen Mädels gehen. Angefangen mit 11, damals noch auf der Straße. Mal beim Training vorbeigeschaut. "Wobei ich anfangs gar keine Lust hatte, bei der ersten Frauenmannschaft mitzutrainieren. Ich wollte da nicht hin", so Hambuch. "Wir sind erst ohne Schläger Rollschuh gelaufen. Der kam erst später dazu." Das allerdings umso erfolgreicher. Nicole Hambuch, die die fünf jungen Mädchen, die jetzt ihre Mitspielerinnen sind, von der ersten Minute an als Trainerin begleitet hat, spielte mit 12 und einer Ausnahmegenehmigung und später dann noch lange mit dem RHC in der 1. Bundesliga. "Damals war es schwerer in die erste Mannschaft hineinzukommen." Da gab es zwar schon eine Marion Brandt, die damals 16 war und unlängst mit 32 ihre Laufbahn beendete. Aber es gab auch eine Tanja Schwalm, damals Nationaltorhüterin, oder eine Heike Engelage. Das waren die Routiniers, die Zeiten waren anders. Junge Spielerinnen mussten warten. Auch eine Nicole Hambuch, die da noch Nicole Freimuth hieß, und deren Talent sie später auch ins Nationaltrikot brachte. Irgendwann aber wurde der Aufwand zu groß, die Ausbildung, später der Beruf als Zahntechnikerin forderte seinen Zeit-Tribut. Die Prioritäten verschoben sich. Hambuch rollte weniger und weniger. Der RHC stieg ab.

Dass es nun wieder eine Etage höher geht, versteht sie auch als Zeichen, dass es dem Rollhockeysport etwas besser geht, dass er nicht völlig stirbt und irgendwann gar nicht mehr betrieben wird. "Das glaube ich nicht. Vielleicht finden ja noch weitere Mädchen oder Jungen den Weg zu uns."

Eine neue Nicole Hambuch, muss dann schon gar nicht mehr dabei sein. "Die gibt es schon jetzt", sagt Hambuch mit Blick auf die fünf Talente. Einen Namen nennt sie nicht. Der Druck auf die vielleicht kommende Nationalspielerin könnte zu groß werden.


WAZ vom 22.5.06

Ein Spitzenreiter in Bedrängnis

RHC II - VfB Remscheid II 5:6

Die zweite Mannschaft des RHC verlangte dem Spitzenreiter der Regionalliga alles ab. Am Ende setzte sich der VfB Remscheid doch mit 6:5 (2:1) durch. Dabei verlief das Spiel nach einem wiederkehrenden Muster.
Das Team aus Remscheid legte vor. Das Team aus Recklinghausen legte nach. Aber immer, wenn die Mannschaft um Spielertrainer Stefan Sobaski drauf und dran war an Remscheid vorbeizuziehen und sich vielleicht einen siegbringenden Vorsprung zu erzielen, reichten dem Spitzenreiter Kleinigkeiten, um wieder gleichzuziehen und sich wieder abzusetzen. 2:1 hieß es für Remscheid zur Pause. kurz danach führte der RHC mit 3:2. Über 3:3 und 4:4 setzten sich die Remscheider auf 6:4 ab. Torsten Nohlen schaffte nur noch das 5:6.

RHC II: K. Teelen, Jakubiak - Sowade (1), S. Sobanski (1), Paape (1), D. Schneider, F. Sobanski, Nohlen (2), E. Teelen, P. Schneider


Recklinghäuser Zeitung am 22.5.06 (von Hermann Klingsieck)

RHC-Damenteam in Eliteliga aufgestiegen


Zweitliga-Meister ist das Rollhockey-Damenteam des RHC, und auch der Aufstieg in die Erste Bundesliga ist bereits vor dem abschließenden "Final Four" in Düsseldorf perfekt, da es sich bei den nächstplatzierten Klubs Düsseldorf und Hüls um Zweitmannschaften handelt und Darmstadt schon abgewunken hat und nicht aufsteigen will.
"Wir nehmen den Aufstieg in jedem Fall wahr, da die Altersmischung bei uns stimmt und bei den ganz jungen Mädchen noch Steigerungs-Potenzial vorhanden ist", so Trainer Matthias Seidel. Mit Rückkehrerin Yvonne Schneider wird der RHC-Kader zudem sportlich weiter aufgewertet.
Das schwierigste am letzten Zweitliga-Spieltag war für die RHC-Rollhockeyspielerinnen wohl die Fahrt bis Darmstadt. Die dortigen Gegner TuRA Remscheid (10:0-Sieg) und VfB Remscheid (8:0-Erfolg) waren eher sportliche "Leichtgewichte" für das Team von Trainer Matthias Seidel. Auftaktgegner TuRA Remscheid lag schon zur Pause 0:6 hinten. "Wir haben locker gewonnen und reichlich durchgewechselt in beiden Spielen. Alle sollten ihre Spielanteile bekommen", so Seidel.
Nach einer Minute traf der RHC durch Vanessa Ehlert gegen TuRA zum 1:0. Svenja Runge (5.), Sina Langemann (6.), Nicole Hambuch mit Doppelschlag (7./9.) und nochmals Vanessa Ehlert machten bis zur Pause bereits alles klar. Später trafen noch Svenja Runge (32.), Sina Langemann (36./40.) und Marina Krüger (40.) zum 10:0.
"Gegen den VfB Remscheid verlief das Spiel ebenso eindeutig für uns. Schwierig war nur der Regen auf der Außenbahn", so Seidel, der wiederum kräftig durchwechselte beim klaren 8:0. Sina Langemann (7./8./20.), Nicole Hambuch (10./11./20.), Svenja Runge (32.) und Janine Düker (45.) teilten sich gegen den VfB die Tore.

RHC/Damenteam: - Korte, N. Gregorowius - König, S. Gregorowius, Ehlert, Langemann, Runge, Hambuch, Düker, Krüger


WAZ vom 16.05.2006

RHC verpasst die Entscheidung

ROLLHOCKEY : HSV Krefeld - RHC Recklinghausen 5:5 (Hz.3:2)
Der Start gehörte dem HSV, der schnell mit 1:0 vorne lag. Kevin Strube gelang der Ausgleich, Dennis Cholewinski egalisierte das 1:2, zur Pause aber bezwangen die Krefelder RHC-Torfrau Jessica Ehlert noch ein drittes Mal.
Im zweiten Abschnitt setzte zunächst der RHC die Akzente. Innerhalb von zwei Minuten trafen Cholewinski und Stube zur 4:3 Führung, dem 4:4 ließ Sebastian Sowade den fünften RHC-Treffer folgen, letztlich aber schafften es die Gäste nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Am Ende musste das Team von Jochen Zimmermann mit dem Punkt zufrieden sein, obschon mehr möglich gewesen wäre.
Das Spiel gegen den GRSC Mönchengladbach wurde kampflos für den RHC gewertet, weil Mönchengladbach aufgrund zahlreicher Konfirmationen im Team keine spielfähige Mannschaft stellen konnte und die Absage zu kurzfristig kam.
Der nächste Spieltag steigt am 28. Mai. Gemeinsam mit den C-Junioren ist das U 16-Team des RHC im Rahmen der Woche des Sports Gastgeber in der Auge- Halle.

RHC/U16: Jessica Ehlert, Marco Dahm - Kevin Strube (2), Svenja Runge,Dennis Cholewinski (2), Sebastien Sowade (1), Philipp Hartmann


RZ vom 4.5.06

RHC löst DM-Ticket

Trotz einer 4:8-Niederlage gegen den VfB Remscheid haben die sich Junioren des RHC für die DM-Endrunde am 10. und 11. Juni in Hamm qualifiziert. -
Am letzten Spieltag der NRW-Meisterschaft festigte die Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch vor heimischer Kulisse den fünften Tabellenplatz, nachdem ein Spiel für den RHC gewertet wurde, weil ERSC Schwerte auf Grund einiger krankheitsbedingter Absagen nicht antreten konnte
RHC - VfB Remscheid 4:8: - Die RHC-Junioren starteten engagiert in ihren Heimspieltag. Keine 120 Sekunden waren gespielt, als Kim Paape ein schönes Zuspiel von Daniel Schneider zum 1:0 verwandelte. Die Freude währte nur kurz. Mit einem Doppelschlag durch Mario Martins wendete Remscheid das Blatt (6.). Es kam noch schlimmer für die Gastgeber. Remscheid nutzte bis zur Pause das schwache Zweikampfverhalten des RHC aus und baute den Vorsprung auf 5:1 aus.
Nach dem Seitenwechsel setzte Bernd Rindfleisch häufiger die jüngeren Spieler ein, die engagiert zu Werke gingen. Der RHC erspielte sich nun einige Torchancen, die Pascal Wagner (verwandelter Penalty), Daniel Schneider und Dennis Cholewinski in Treffer zum 4:8 ummünzten.
RHC/U19: - Rößmann; Sowade, Wagner (1), Schneider (1), Paape (1), Sowade , Cholewinski (1), Strube, Rindfleisch


RZ vom 24.4.06 (von Hermann Klingsieck)

Trainervorgaben optimal umgesetzt


Die Partie beim MTV Celle sei wohl das schwerste der restlichen Saisonspiele, sagte im Vorfeld RHC-Trainer Bernd Rindfleisch, der selbst aus familiären Gründen nicht mitreisen konnte nach Niedersachsen. Keeper Dennis Jakubiak und Mario Samodol managten das Spiel. Und das erfolgreich. Der RHC siegte 8:4 (4:3).
"Wir haben von Anfang an die Vorgaben des Trainers in die Tat umgesetzt", so Jakubiak. Soll heißen: Rindfleisch hatte mit auf dem Weg gegeben, dass man sich nicht verstecken und wie in Lichtstad Pressing spielen möge. Das tat der RHC und hatte Erfolg damit in der engen Celler Halle. "Dass wir freitags in der Leonhardhalle trainieren, hat uns bei der engen Halle sicher geholfen", so Jakubiak.
Mario Samodol schoss früh (5.) das 1:0 und Markus Komander legte das 2:0 (14.) nach. Das gab Sicherheit, wenn auch Peer Drüphake Celle wieder auf 1:2 heran brachte. Doch Philipp Wagner stellte in der 16. Minute den alten Abstand her mit dem 3:1. Celle gab nicht auf und konterte durch Kewitz zum 2:3, und nach Samodols 4:2 (23.) durch Drüphake zum 3:4-Pausenstand.
Doch nach dem Wechsel machte Recklinghausen den Sack zu. Kim Paape (28.), Mario Samodol (30.), Philipp Wagner (41./42.) schossen eine beruhigende 8:3-Führung heraus. Das 4:8 (43.) von Kewitz ärgerte da nicht mehr sonderlich. "Wir hatten nie das Gefühl, verlieren zu können. Das Spiel wurde jedoch mit großen Emotionen und auch hart geführt. Es war aber nie unfair", resümiert Jakubiak den 8:4-Sieg von Celle. Durch diesen Erfolg hat der RHC nun die Chance, in der Zweitliga-Abschlusstabelle auch optisch einen guten Platz zu belegen.

RHC: - Jakubiak, Rößmann - Samodol (3), Ph. Wagner (3), Paape (1), Komander (1), Beckmann, Schneider, Sowade, Pa. Wagner


RZ vom 03. April 2006

"Schocktherapie" trifft RHC ins Mark

Sie hatten sich viel vorgenommen. "Vielleicht zuviel. Und dieser Schuss ging nach hinten los", sagte RHC-Trainer Bernd Rindfleisch enttäuscht nach dem Zweitliga-Derby gegen die Spvgg. Herten. 5:11 (3:6) hat Recklinghausen gegen den Spitzenreiter verloren. Und das verdient. Herten war spritziger, vor allem aber von der ersten Sekunde an hellwach. 3:0 führte der Gast schon nach vier Minuten.

Christopher Piorunek (1.25 Minuten), Henning Kahl (3.) und Christof Honermann (4.) zeigten dem RHC sofort, wo der Bertel den Most holt. 3:0 für Herten und ratlose Gesichter beim RHC. Spätestens als das Anschlusstor von Kim Paape (7.) nicht gegeben wurde und Henning Kahl im Gegenzug zum 4:0 für Herten erhöhte, war klar: Das wird nichts mehr. So kam auch kein richtiger Jubel auf beim 1:4 (8.) von Philipp Wagner. Zu sehr hatte geschockt, was zuvor abgelaufen war.
Vielleicht - aber auch nur ganz vielleicht - wäre für den RHC etwas möglich gewesen, wenn der Freistoßlupfer von Philipp Wagner (15.) nicht im letzten Moment von Hertens Keeper Daniel Sadowski von der Linie gekratzt worden wäre, oder aber Philipp Wagners Mordschuss (19.) ins Netz gerutscht und nicht an die Torlatte geklatscht wäre.
So aber traf wieder Piorunek für Herten zum 6:1 (20.), ehe Pascal Wagner das 2:6 (22.) nachlegte. Ein knallharter Schuss von Piorunek um Verteidiger Mario Samodol herum in den langen Winkel war Hertens 6:2 (23.). Ein Heber von Philipp Wagner saß zum 3:6 (25.). Das war der Halbzeitstand. Der RHC rollte mit hängenden Köpfen in die Kabine. Es wurde ruppiger. Vor allem Mario Samodol und Henning Kahl hatten sich nun richtig lieb. Samodol hob Kahl in kürzester Zeit zweimal aus, was Penaltys gegen und einen Blaue Karte für den RHC-Abwehrmann nach sich zog. Die Halle tobte. Viele sahen es anders. Kahl soll die Penaltys provoziert haben. Doch egal: Schiedsrichter entscheiden nun mal, und nicht die Fans.
Der erste von Kahl geschossene Penalty saß zum 7:3, den zweiten setzte Kahl an die Torlatte. Samodol war soeben wieder auf dem Feld, schon ging das "Privatduell" weiter. Diesmal hob Kahl den Recklinghäuser aus - Penalty für den RHC. Doch Samodol blieb am Herten-Keeper Sadowski hängen. Der RHC lockerte die Abwehr, um das Unmögliche vielleicht doch möglich zu machen. Das ergab Konterchancen im Dutzend für Herten, die Jakubiak super vereitelte. Beim 8:3 (41.) von Lambros Tampas war der RHC-Torhüter aber machtlos. Beim 9:3 (Piorunek) patzte Jukubiak jedoch und hob sich die Kugel selbst ins Netz.
Trainer Rindfleisch wechselte die Torhüter. Der junge Peter Rößmann durfte sich noch mehrfach auszeichnen, konnte Hertens 10:3 (Piorunek) und 11:3 (Hub) aber nicht verhindern. Glückgefühle gab's zum Ende zwei für den RHC: Torben Beckmann schoss mit dem 4:11 sein erstes Zweitligator und Philipp Wagner machte das 5:11 (47.). "Herten hat verdient gewonnen", so Trainer Rindfleisch.

RHC: - Jakubiak, Rößmann - Schneider, Paape, Ph. Wagner (3), Pa. Wagner (1), Samodol, Kommander, Beckmann (1)


WAZ vom 27.03.2006

Rindfleisch ist stolz auf sein Team

Bestes Saisonspiel beim 5:4 in Eindhoven RC de Lichtstadt:
Da strahlte Rollhockey-Trainer Bernd Rindfleisch und sein Zweitliga-Team des RHC lag sich nach der Schlusssirene in Eindhoven am Samstag in den Armen.
"Schön, dass sich die Jungs so freuen können", sagte der Coach zum 5:4 (3:3) beim niederländischen Vertreter RC de Lichtstadt.
Für die Recklinghäuser war es ihr bisher bestes Saisonspiel, verbunden mit dem Sprung auf Tabellenrang drei. Rindfleisch war stolz auf seine starke Mannschaft, die nun schon den dritten Sieg hintereinander feiern konnte. "Kämpferisch habe ich das Team so noch nicht gesehen", sagte der Trainer zum Auftritt der RHC-Youngsters, die in einem sehr engen Match vor allem die harte Gangart der Niederländer mit Bravour beantworteten und eben nicht ängstlich zurückzogen.
Mit vielen Konterchancen siegte das RHC-Team in einer Partie auf Augenhöhe auch sportlich verdient. "Wir haben trotz noch vieler ausgelassener Möglichkeiten an unsere Stärken geglaubt", sagte Rindfleisch, "Lichtstadt hat sehr viel Druck gemacht und sicher auch rüde Fouls eingeflochten, aber wir haben gut gestanden. Ich war lange nicht mehr so zufrieden."
Philipp Wagners Führung (12. Minute) drehte Lichtstadt zum 2:1, auch Philipp Wagners 2:2 (21.) hatte nur kurz Bestand, ehe Pascal Wagner in der 23. Minute den 3:3-Pausenstand erzielte.
Noch einmal führten die Niederländer (27.), ehe Philipp Wagners 4:4 (29.) und Kim Paapes 5:4 (43.) schließlich den Sieg brachten. Mit dem RC de Lichtstadt hat der RHC ein Top-Team der 2. Bundesliga auswärts bezwungen.

RHC: Jakubiak, Rößmann - Ph. Wagner (3), D. Schneider, L. Sowade, Pa. Wagner (1), Samodol, Paape (1), Komander


RZ vom 21. März 2006

Tränen zum Abschied

Abschied zu nehmen, fällt nicht leicht. Spätestens als der Klassiker "Time to say good bye" von Andrea Bocelli die Leonhard-Sporthalle erfüllt, sind Tränen nicht mehr aufzuhalten. Marion Brandt, die "mehr als ihr halbes Leben lang Rollhockey gespielt hat", so RHC-Vorsitzender Manfred Freimuth, nimmt schweren Herzens Abschied von ihrer aktiven Laufbahn.
Die 31-Jährige hängt ihre Rollschuhe an den berühmten Nagel. Keine leichte Entscheidung für Marion Brandt. Wegen einer schweren Handverletzung musste sie vor einigen Wochen "unters Messer". Die Recklinghäuserin ist seitdem zwischen Hoffen und Bangen hin- und hergerissen, ehe die Ärzte den Traum von weiteren Einsätzen für den RHC platzen lassen und die 18-jährige Rollhockey-Karriere abrupt beendet ist. "Ich hätte gern weitergemacht", bedauert sie.
"Ein dummer Zufall" habe sie zum Rollhockey-Sport geführt, erinnert sich Marion Brandt. Rückblick auf das Jahr 1988: Die Recklinghäuserin trifft sich mit Freunden auf dem Hof der Leonhard-Schule, während in der Sporthalle die damalige Rollhockey-Abteilung des 1. FC Recklinghausen ihr Turnier um den "Recklinghäuser Bergmann" ausrichtet. "Wir sind aus purer Neugier reingegangen", sagt Marion Brandt und führt weiter, "wir wurden von der Vorsitzenden angesprochen, weil sie eine Damenmannschaft aufbauen wollte". Ein Probetraining folgt und die Begeisterung für den Sport mit der Hartgummikugel ist geweckt.
An ihr erstes Spiel erinnert sich die Recklinghäuserin nicht mehr, auch nicht, wie oft sie zum Holzschläger gegriffen hat. "Es waren sehr viele Spiele", erklärt die 31-Jährige. "Es müssen zwischen 20 und 30 pro Saison gewesen sein", überlegt sie. Erst- und Zweitliga-Partien sowie Auftritte im Pokal-Wettbewerb.
Während sich ihre Teamkollegin Nicole Hambuch (Freimuth) das Trikot mit dem Bundesadler überstreift, verpasst Marion Brandt den Sprung in die Nationalmannschaft. Ob sie es bedauert? "Jein", schildert die Recklinghäuserin, "es hat halt nicht gereicht".
Umso erfolgreicher ist sie mit der Damenmannschaft des 1. FCR und später des Rollhockeyclubs, der 1996 aus der Taufe gehoben wird. "Sie hat immer aufopferungsvoll gekämpft", würdigt RHC-Vorsitzender Manfred Freimuth die Verdienste der Leistungsträgerin. Ihr schönstes Erlebnis bei den Hochlarmarkern, so berichtet Marion Brandt, sei der Erstliga-Aufstieg Anfang der neunziger Jahre gewesen.
Und das schönste Spiel? Die 31-Jährige muss nicht lange überlegen. "Das war das Derby gegen den VfL Hüls, der damals Deutscher Meister wurde. Wir haben mit 5:3 gewonnen, obwohl die Marler mit Nationalspielerin Christina Klein die beste deutsche Torhüterin hatten", schwelgt Marion Brandt in Erinnerungen. "Wir haben nachher vor Freude geweint", verrät sie, "es war ein tolles Spiel".
Tränen fließen auch, als der RHC-Vorstand um Manfred Freimuth und Mannschaftskolleginnen Marion Brandt beim Zweitliga-Heimspieltag in der Leonhardhalle verabschieden. Dort, wo es angefangen hat, ertönt nun "Time to say good bye".


WAZ vom 19.03.2006 von Hannspeter Seeber

Ein reiner Arbeitssieg

RHC-Trainer Bernd Rindfleisch sieht nach dem 9:5 über den SV Allstedt noch gehöriges Entwicklungspotenzial Youngsters setzen sich in Szene - Jakubiak-Paraden am laufenden Band

Groß waren die Jubelarien nicht, doch das 9:5 (5:3) gegen den SV Allstedt zeigte den RHC-Fans, dass ihr Zweitliga-Team auf dem richtigen Weg ist. Dem gelungenen Rückrundenstart dürfen weitere Rollhockey-Erfolgserlebnisse folgen, auch wenn es vorerst "nur" zum Arbeitssieg reichte.
Mehr wollte auch Trainer Bernd Rindfleisch, dessen Youngsters Daniel Schneider, Lars Sowade und Torben Beckmann allesamt überzeugten, in den Sieg über den Gast aus Sachsen-Anhalt nicht hineininterpretieren.
"Wir hatten uns den Erfolg schon leichter vorgestellt", sagte der Coach, "aber gegen eine solch robuste Mannschaft muss man auch erst einmal gewinnen. Die kompakte Art des SV und sein sehr defensiv-orientiertes Spielverständnis war für uns schließlich auch eine Herausforderung."
Ein schnelles 0:2 glich der RHC durch Philipp und Pascal Wagner bis zur elften Minute aus, ehe dem 2:3 drei Recklinghäuser Treffer bis zur Pause folgten. Die Ansage war da, wer hier Herr im Hause sein wollte. Und das war phasenweise durchaus gutklassig.
In der 32. Minute bedeutete Schneiders Tor das 7:3, doch die Allstedter wollten von einer Vorentscheidung nichts wissen. Nach 38 Minuten führten die Recklinghäuser nur noch mit 7:5.
Die folgende Auszeit brachte die Gastgeber dann wieder in ruhigere Fahrwasser. Stock- und ballsicher blickte der RHC Richtung Spielende, mit einem tollen Schlagschuss von Pascal Wagner (43.) und dem letzten Tor von Philipp Wagner nach exakt 49 Minuten und 54 Sekunden ließen die Recklinghäuser nichts mehr anbrennen.
Mit noch mehr personellen Alternativen kann Rindfleisch die nächsten Aufgaben angehen, wobei er vom 8:5-Sieg der Hertener über Lichtstadt am Freitag schon beeindruckt war. "Das war noch von höherem Rollhockey-Niveau."

RHC: Jakubiak, Rößmann - L. Sowade, D. Schneider (1), Paape, Ph. Wagner (5), Samodol, Pa. Wagner (3), Komander, Beckmann


WAZ vom 19.03.2006 von Hannspeter Seeber

RHC ist nicht zu stoppen


Seidel-Team glänzt mit drei Siegen beim eigenen Turnier Hohes Niveau beim 4:3 gegen Düsseldorf - Sieg gegen Hüls

ROLLHOCKEY 2. BUNDESLIGA/FRAUEN Besser geht´s kaum. Für die Rollhockey-Frauen des RHC gibt es in der 2. Bundesliga scheinbar gar keine Stolpersteine. Beim eigenen Turnier glänzte die Mannschaft von Coach Matthias Seidel mit drei Siegen. Ein starkes Team!
RHC Recklinghausen SC Bison Calenberg II 9:0 Allenfalls als Aufgalopp für den anstrengenden Spieltag taugte das 9:0 (6:0) gegen die Hannoveranerinnen. So war der RHC aber zumindest schon einmal warm.
RHC Recklinghausen TuS Düsseldorf-Nord II 4:3 Im Schlagerspiel überzeugten die Gastgeber. "Das war ein echtes Spitzenmatch", sagte Seidel, der beim 4:3 (2:2) auch den zwischenzeitlichen 2:3-Rückstand ziemlich locker nehmen konnte.
Denn die RHC-Frauen machten Druck, wollten nun auch in der Tabelle am TuS vorbeiziehen. "Meine Formation hat wirklich klasse gespielt", sagte der Trainer, "nach der Partie waren die Düsseldorferinnen dann das zweitstärkste Team der Liga".
RHC Recklinghausen VfL Hüls II 4:3 Mit nur einer Viertelstunde Pause nach der Düsseldorf-Partie mussten die Recklinghäuserinnen gegen den Vest-Rivalen ran. "Wir hatten Hüls nicht so stark eingeschätzt, aber wir waren in unserem dritten Spiel auch platt, während es für Hüls ja die erste und einzige Partie war", sagte Seidel, der nach stolzen 6:0 Zählern in der Leonhardhalle nun natürlich auch die Spitze verteidigen will.
An die aktuellen 17:1 Punkte des RHC dürfte die Konkurrenz auch bei den ausstehenden Spieltagen beim SC Bison Calenberg und beim RSC Darmstadt bis Ende Mai nicht mehr herankommen. Seidel und seine motivierten Sportlerinnen wird es freuen.

RHC: Korte, Nadi. Gregorowius - V. Ehlert (3 gegen Calenberg/1 gegen Düsseldorf/1 gegen Hüls), Hambuch (0/2/3), Runge (3/1/0), Langemann (2/0/0), Nadj. Gregorowius (1/0/0), Düker, König


RZ vom 14. März 2006

Spitzenreiter trumpft auf

ROLLHOCKEY: Tabellenführer VfB Remscheid II zeigt der RHC-Reserve beim 3:11 die Grenzen auf.
Der Erwartungsdruck war wohl etwas zu hoch für den RHC. Spielertrainer Stefan Sobanski begann gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer mit einer ganz jungen Formation, die dem Angriffswirbel des VfB jedoch nicht gewachsen war und schnell 0:3 hinten lag.
Nach und nach befreite sich der RHC II aus der Umklammerung und erspielte gute Chancen, bei denen die Kugel jedoch am Torgebälk oder beim Remscheider Torwart landeten. Die später eingewechselten Routiniers brachten Remscheid auch nicht in Bedrängnis, so dass der Gast die Führung auf 6:0 ausbaute. Zum 1:6 und 2:6 trafen Torsten Nohlen und Stefan Sobanski. Zwei nicht gegeben RHC-Tore sorgten für Aufregung. Markus Opitz sah Gelb-Rot und durfte vorzeitig duschen. Ein Doppelschlag des VfB direkt vor der Pause führte zum 8:2 und entschied das Spiel früh. Im zweiten Abschnitt beruhigten sich die Gemüter. Remscheid schaltete einen Gang zurück und verlegte sich auf Konter. Nohlen erzielte das dritten RHC-Tor.

RHC II: Jakubiak; Sowade, Nohlen (2), St. Sobanski (1), Opitz , Paape, E. Teelen, F. Sobanski, D. Schneider


RZ vom 26. Februar 2006

RHC in Galaform - Rollhockey-Zweitligist zeigt Tabellennachbar GRSC Mönchengladbach mit 17:7 die Grenzen auf

Nach viermonatiger Unterbrechung gelang dem RHC-Herrenteam ein glänzender Wiedereinstieg ins Meisterschaftsprogramm. Der Rollhockey-Zweitligist bezwang seinen Tabellennachbarn GRSC Mönchengladbach in der Heinrich-Auge-Halle fast mühelos mit 17:7 (7:4).
Während der langen Saisonunterbrechung blieben die Gastgeber nicht untätig und haben ihr Spielsystem auf die moderne, international inzwischen übliche Manndeckung umgestellt. Auch wenn noch einiges zu verbessern sei, stimmte der Auftritt seiner Truppe Coach Bernd Rindfleisch zufrieden: "An der Zuordnung im Defensivbereich bleibt zwar noch zu feilen, da Mönchengladbach so einige leichte Treffer gelangen."
Die Gäste kamen mit der neuen spieltechnischen Ausrichtung des RHC kaum zurecht und wurden anfangs überfahren. Nach einer Viertelstunde führten die Hausherren dank des torhungrigen Philipp Wagner und eines umsichtig aus der Tiefe Regie führenden Mario Samodol 5:1. In der Folge kamen die Gäste kurzzeitig zurück ins Spiel, ehe beim Zwischenstand von 7:4 für das Team von Bernd Rindfleisch die Seiten gewechselt wurden.
Im zweiten Abschnitt machten die Gäste nochmals Boden gut und schafften den 6:7-Anschluss . Diesem "Spuk" machte Philipp Wagner dann aber ein Ende und legte per "Hattrick" zu einer Supergala vor, die den RHC auf 16:6 enteilen ließ. Dem siebten Treffer der Mönchengladbacher ließ Philipp Wagner sein zehntes Tor zum Endstand folgen.

RHC: Jakubiak, Rößmann; Sowade, Samodol (2), Paape (2), Ph. Wagner (10), Pa. Wagner (3), Schneider, Komander, Beckmann


WAZ vom 24.02.2006

Ungewissheit nach einer langen Pause


RHC ist gegen Gladbach dennoch favorisiert Endlich geht es für den Rollhockey-Zweitligisten RHC wieder los: Mit der heutigen Partie gegen den GRSC Mönchengladbach (15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Halle, Eintritt frei) will die Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch in der Tabelle noch ein bisschen nach vorne kommen. "Ich erkläre uns selbst zum Favoriten, wir haben einfach die besseren Voraussetzungen", sagt der Coach, der seine Bestbesetzung aufbieten kann und sogar Akteure auf die Tribüne schicken muss. Dies geschieht kurzfristig. "Gladbach steht jetzt da, wo wir vor rund drei Jahren gestanden haben", sagt Rindfleisch, "neben einigen verbliebenen Routiniers ist beim GRSC der Neuaufbau voll im Gange, wir haben jetzt einen Vorsprung. Zumal mein Team die Manndeckung immer besser umsetzen kann und wir mit unserem Rückkehrer Mario Samodol als sportliches Pfund natürlich wuchern können." Dass nach einer richtig langen Meisterschaftspause eine leichte Ungewissheit besteht, verleugnet Rindfleisch nicht: "Im Training muss man die Jungs schon bei der Stange halten, wenn man über Weihnachten gerade mal drei Wochen aussetzt und ansonsten immer nur übt, aber kein einzige Testspiel absolvieren kann." Doch vier der RHC-Akteure konnten ja zumindest bei den Junioren am Spielbetrieb teilnehmen. Was die Recklinghäuser Youngsters seit dem 6. Januar wieder an Fähigkeiten gesammelt haben, gegen Mönchengladbach können sie es zeigen. Den Noch-Tabellennachbarn will man hinter sich lassen, das Rindfleisch-Team könnte schon heute wieder richtig Fahrt aufnehmen.


So 12.2.06 9:30 in Wuppertal C-Jugend (U10), NRW - Meisterschaft 2. Spieltag RHC gegen VfB Remscheid und RESG Walsum

So 12.2.06 9:30 in Remscheid A-Jugend (U16), NRW - Meisterschaft 2. Spieltag RHC gegen TuS Düsseldorf Nord und RESG Walsum


Mischung aus Jugend und Routine harmonierte erfolgreich
TV Friesen Wuppertal II - RHC Recklinghausen II 5:7 Hz (2:3)

In einer engagiert aber fair geführten Partie nahm die 2.Herrenmannschaft des RHC verdient zwei Punkte mit nach Recklinghausen.
Schnelles Kombinationsspiel brachte den RHC gleich zu Spielbeginn in die Vorhand: Philipp Wagner und zweimal Torsten Nohlen brachten die Grün-Gelben bereits nach vierzehn Minuten mit 3:0 in Führung. Friesen Wuppertal fand anschließend besser ins Spiel und erzielte noch vor der Pause den Anschluss zum 2:3 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Bergischen noch zweimal über einen Ausgleich freuen (3:3 und 4:4), doch mit einem fulminantem Zwischenspurt setzte sich der RHC mit drei Treffern zwischen der 42. und 45. Minute entscheiden mit 4:7 ab. In der Folge kontrollierten die Recklinghäuser die Partie sicher, auch das 5. Tor für den TV Friesen brachte den RHC nicht mehr aus dem Konzept.

RHC II : Dennis Jakubiak; Marcus Komander, Lars Sowade, Torsten Nohlen (4),Stefan Sobanski, Eckhard Teelen, Philipp Wagner (3)


Damen Rollhockey:
Spieltag in Remscheid Sonntag 29.01.2006 ab 09:30 Uhr
TuRa Remscheid - RHC Recklinghausen und RHC Recklinghausen - TuS Düsseldorf-Nord

Regionalliga Herren:
Samstag 28.01.2006 17:30 Uhr TV Friesen-Wuppertal II - RHC Recklinghausen II

NRW- Liga Jugend A (U16), Saisonstart Sonntag in Wuppertal - Cronenberg:
RHC Recklinghausen - ERG Iserlohn und RSC Cronenberg - RHC Recklinghausen


RZ vom 17. Januar 2006

Siegesserie ist gerissen


Die weiße West hat ihren ersten Flecken bekommen. Die Regionalliga-Zweitvertretung des Rollhockey-Clubs (RHC) kassierte beim 8:9 (4:3) gegen den RSC Cronenberg II ihre erste Saisonniederlage. Coach Stefan Sobanski zeigte sich dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, die nach spannendem Spielverlauf nur denkbar knapp das Nachsehen hatte.
Beide Regionalliga-Teams boten den Zuschauern in der Leonhardhalle ein flottes Rollhockeyspiel. Den besseren Start erwischten dabei die Gäste aus Wuppertal. Deren frühe Führung konnte RHC-Youngster Daniel Schneider noch ausgleichen. Bis zur zehnten Minuten machte Cronenberg aber ordentlich Druck, der in einer 3:1-Führung mündete.
Kampflos gaben sich die Recklinghauser aber nicht geschlagen und drehten das Spiel bis zur Halbzeit-Sirene durch drei Treffer der Routiniers Markus Opitz und Torsten Nohlen in eine 4:3-Führung für die Gastgeber.
Im zweiten Spielabschnitt glich Wuppertal postwendend aus. Spielertrainer Stefan Sobanski stellte zwar die abermalige Führung wieder her. Nach dem 5:4 riss jedoch beim RHC der Faden. Die "Bergischen" zogen bis auf 8:5 davon und das Spiel schien gelaufen. Mit einem furiosen Schlussspurt sorgten die drei Junioren im Team, Kim Paape, Daniel Schneider und Lars Sowade, mit je einem Treffer für den nicht mehr für möglich gehaltenen 8:8-Ausgleich. In den verbleibenden zwei Minuten suchten beide Teams die Entscheidung, wobei Cronenberg mit dem neunten Treffer das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte.

RHC II: Jakubiak, Teelen; F. Sobanski, Sowade (1), Kim Paape (1), Nohlen (2), Opitz, Schneider (2), St. Sobanski (1), Teelen


RZ vom 18. Januar 2006

Makellose Bilanz


Ein Start nach Maß. Die U 10-Junioren des Rollhockey-Clubs (RHC) haben am ersten Spieltag der NRW-Liga in Wuppertal beide Spiele gewonnen und Torhüterin Julia Marquard einen erfolgreichen Einstand beschert.
Gegen Gastgeber TV Friesen Wuppertal sah es für das Team von Trainer Hans Rindfleisch zunächst nicht gut aus. Bis auf den 1:2-Anschlusstreffer von Christoph Gruß war für den RHC nichts zu holen. Wuppertal führte zur Pause mit 4:1. Nach dem Seitenwechsel drehte der RHC auf und wendete das Blatt in ein 5:4. Auch wenn die Gastgeber noch zum 5:5 trafen, konnte der RHC dank Niko Nohlen noch den 6:5-Erfolg bejubeln.
Im zweiten Duell gegen den TuS Düsseldorf-Nord gab der RHC zwar den Ton an, kam aber nicht über ein 0:0 zur Pause hinaus. Nach dem Wechsel bog das Rindfleisch-Team mit der schnellen 4:0- Führung in die Erfolgsspur ab und kassierte in letzter Minute den Düsseldorfer Ehrentreffer zum 1:4-Endstand.

RHC/U10: Julia Marquard; Niko Nohlen (1), Christoph Rindfleisch (2), Dominik Kubacki, Christoph Gruß (1), Niklas Nohlen (6)


RZ vom 30. Dezember 2005 (Meike Holz)

Wunschkandidat gibt grünes Licht

Der Rollhockeyclub (RHC) ist auf der Suche nach einem neuen Trainer für seine Zweitliga-Damenmannschaft fündig geworden. Mit Beginn des neuen Jahres leitet Matthias Seidel die Geschicke des Teams.

"Er ist unser Wunschkandidat", erklärt RHC-Vorsitzender Manfred Freimuth. Matthias Seidel, der für die Regionalliga-Zweitvertretung und Altherren-Mannschaft der Hochlarmarker spielt, tritt die Nachfolge von Uwe Gregorowius an, der das Amt zum Ende der vergangenen Saison zur Verfügung gestellt hatte. Da der RHC-Wunschkandidat aus beruflichen Gründen im Sommer noch kein grünes Licht geben konnte, übernahm Nicole Hambuch übergangsweise die Verantwortung als Spielertrainerin. Sie wird in Notfällen Matthias Seidel an der Seitenlinie vertreten.
Seinen Einstand feiert der neue Coach am 29. Januar am dritten Zweitliga-Spieltag in Remscheid. Die Recklinghäuser treffen auf Gastgeber TuRa und den TuS Düsseldorf-Nord. Der zweite Spieltag vor heimischer Kulisse in der Leonhardhalle, der am 4.Dezember ausgetragen werden sollte, musste verlegt werden. Ein neuer Termin – zwischen März und Mai 2006 – steht noch nicht fest.
Der RHC, der nach personellem Umbruch freiwillig in die zweite Liga gegangen ist, feierte jüngst einen erfolgreichen Saisoneinstieg und bezwang den VfB Remscheid (4:1) und VfL Hüls II (3:1). Diesen Trend will Matthias Seidel fortsetzen.


Derbe Pleite im Pokal

ROLLHOCKEY: Das Pokalaus kam nicht überraschend. Auch wenn Rollhockey-Zweitligist RHC beim klassen tieferen RSC Cronenberg II „auf dem Papier" der Favorit war, hatte die Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch bei den mit „Altinternationalen" gespickten Wuppertalern nichts zu bestellen - 7:20 (4:7).
Der Regionalligist setzte auf bärenstarke Routiniers wie Martin Franken, der noch in der vergangenen Saison Torschützenkönig der ersten Bundesliga geworden war. "Gegen so eine Mannschaft kann kein Zweitligist gewinnen", nahm Bernd Rindfleisch die Niederlage gelassen hin, zumal seine Mannschaft eine in ersten Durchgang eine ordentliche Leistung bot. Die Recklinghäuser überzeugten mit ihrer neu einstudierten Manndeckung, während Rückkehrer Mario Samodol und Philipp Wagner (3) vor der Halbzeitsirene trafen - 4: 7.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Recklinghäuser Schicksal trotz dreier Treffer von Pascal Wagner seinen Lauf. Die Abwehr stand auf wackligen Beinen, was die "Altinternationalen" ausnutzten. Erschwerend kam hinzu, dass die beiden Keeper Dennis Jakubiak und Peter Rößmann "nicht ihren besten Tag" erwischten, so der Coach. Dass es am Ende aber knüppeldick kam, habe nicht an den Torhütern gelegen, stellt Rindfleisch klar. Der Trainer brachte es auf den Punkt: "Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen"

RHC: Jakubiak, Rößmann; Ph. Wagner (3), Pa. Wagner (3), Samodol (1), Schneider, Leopold, Paape, L. Sowade


RHC schafft Finaleinzug

RZ vom 06. Dezember 2005

Der einziger NRW-Vertreter bot im Turnierverlauf eine tadellose Vorstellung. Aus der Vorrunde ging der RHC mit zwei Siegen als Gruppenerster hervor: Die Recklinghäuser gewannen das Auftaktspiel gegen den RSV Weil nach spannendem Spiel mit 6:5. Es folgte ein deutlicher 8:2-Erfolg gegen die Zweitvertretung des SC Bison Calenberg.
Im Halbfinale trafen die Recklinghäuser auf den Ausrichter TSG 1900 Ober-Ramstadt. Beide Mannschaften kämpften engagiert um den Einzug ins Finale. Mit 6:4 hatte das von Eckhard Teelen betreute Team am Ende die Nase vorn, musste sich im Endspiel gegen Calenberg aber knapp geschlagen geben.

RHC (U12): Patrick Bistrich; Marvin Kubacki, Julius Altenburger, Jonas Baier, Marius Schürmann, Christoph Rindfleisch, Jens Teelen


Recklinghäuser Zeitung vom 28. November 2005

Rang sechs trübt gute Laune nicht

Die Rollhockey-A-Jugend (U16) des RHC hat bei der Deutschen Meisterschaft in Walsum einen beachtlichen sechsten Platz geschafft.
Bereits die Qualifikation für die DM verbuchten die U 16-Junioren, die die NRW-Meisterschaft als fünftbestes Team beendeten, als großen Erfolg. Das Turnier in Duisburg war daher das i-Tüpfelchen auf einer tollen Saison.
Der Austragungsmodus der DM bescherte dem RHC eine schwere Vorrundengruppe. Im Eröffnungsspiel trafen die Recklinghäuser auf den VfB Remscheid. Spielerisch hielt der RHC zwar mit, Remscheid ging jedoch konsequenter in die Zweikämpfe und nutzte die Torchancen besser – 8:3.
Auch im weiteren Turnierverlauf spielten die Recklinghäuser kampfstark und hielten gut mit. Trotzdem behielten die cleverer agierenden Kontrahenten vom RSC Darmstadt (8:2) und TuS Düsseldorf-Nord (5:1) die Oberhand. Damit blieb dem RHC für den zweiten Turniertag die Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht.
Gegen den Dritten der Gruppe A, die TSG Darmstadt, musste sich die "U16" des RHC behaupten, um das Spiel um Platz fünf zu erreichen. Die Schützlinge von Trainer Jochen Zimmermann begannen schläfrig. Der frühen Darmstädter Führung setzte der RHC aber ein schnelles und druckvolles Kombinationsspiel entgegen, was sich letztendlich in Toren niederschlug. Am Ende gewann der RHC klar mit 6:3.
Im folgenden Spiel um Platz fünf trafen die Recklinghäuser erneut auf den VfB Remscheid. Der RHC gestaltete die Partie lange offen und hielt zur Pause ein 3:3. In den Schlussminuten zog Remscheid aber auf 6:3 davon.
Souveräner Deutscher Jugendmeister wurde der SK Germania Herringen, der im Finale der RESG Walsum beim 7:1-Erfolg keine Chance ließ. Dritter wurde TuS Düsseldorf Nord vor dem RSC Darmstadt.
RHC-Co-Trainer Bernd Rindfleisch war zufrieden: "Mit den Leistungen der besten vier Mannschaften können wir nicht mithalten. Für uns war bereits die Qualifikation für die DM ein Erfolg. Wir wollen an dieses erfolgreiche Jahr anknüpfen und daran arbeiten, in den nächsten Jahren immer bei nationalen Titelkämpfen dabei zu sein".

RHC/U16: Jessica Ehlert, Marco Dahm; Lars Sowade, Svenja Runge, Timo Leopold, Kevin Strube, Dennis Cholewinski, Sebastian Sowade, Lukas Rindfleisch


WAZ vom 28.11.2005

RHC-Junioren auf Platz sechs

ROLLHOCKEY Gekonnt. Bei den Deutschen Rollhockeymeisterschaften in Duisburg konnten die U 16-Junioren des RHC zwar nicht mit den "Großen" mithalten, unterm Strich aber stand immerhin ein Respektabler sechster Platz.

Allein die Tatsache, dass sich die Mannschaft von Jochen Zimmermann als Fünfter der NRW-Meisterschaften für die Nationalen Titelkämpfe qualifiziert hatte, war bereits ein echter Erfolg. Insofern konnte der RHC auch halbwegs gelassen in die schwere Vorrunde gehen.
Im Eröffungsspiel ging´s gegen den VfB Remscheid. Spielerisch hielt der RHC zwar mit, die Remscheider ging jedoch konsequenter in die Zweikämpfe und gewannen mit 8:3.
Auch gegen den RSC Darmstadt (2:8) und den TuS Düsseldorf-Nord (1:5) spielten die Recklinghäuser halbwegs mit, an einen Erfolg aber war nie zu denken. Damit blieben für den zweiten Turniertag die Platzierungsspiele.
Gegen den Dritten der Gruppe A, die TSG Darmstadt, musste ein Sieg her, um das Spiel um Platz fünf zu erreichen. Zwar lief´s anfangs etwas holprig, dann aber bekam der RHC Oberwasser und gewann sicher mit 6:3.
In der letzten Partie ging es erneut gegen den VfB Remscheid. Lange konnte der RHC die Partie offen halten, verteidigte zur Pause ein 3:3-Unentschieden, in der Schlussphase aber fielen die entscheidenden Tore für den VfB, der letztlich mit 6:3 die Oberhand behielt.
Souveräner Deutscher Jugendmeister wurde der SK Germania Herringen, der im Finale der RESG Walsum beim 7:1-Erfolg keine Chance ließ. Auf den Plätzen folgten der TuS Düsseldorf-Nord und der RSC Darmstadt.

RHC: Ehlert, Dahm - L. Sowade, Runge, Leopold, Strube, Cholewinski, S. Sowade, Rindfleisch


WAZ vom 25.11.2005 RHC-Jugend eröffnet Titelkämpfe

ROLLHOCKEY: Hochmotiviert machen sich die A-Junioren des RHC heute auf den Weg nach Duisburg-Walsum. Dort eröffnet das Team von Coach Jochen Zimmermann mit der Partie gegen den VfB Remscheid die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft (U 16).
Als Fünfter der NRW-Meisterschaft hat der RHC das Ticket für die nationalen Titelkämpfe gelöst und damit ein sehr erfolgreiches Jahr für den Rollhockeynachwuchs gekrönt. "Wir haben in dieser Saison bis auf die U 13 alle Jugendmannschaften bei den nationalen Meisterschaften dabei gehabt. Das gab es in der Geschichte des RHC noch nie", so Klubsprecher Peter Wagner.
In Duisburg spielen an zwei Tagen acht Mannschaften um den Titel. Das Zimmermann-Team trifft in Gruppe A auf den VfB Remscheid, den RSC Darmstadt und den TuS Düsseldorf-Nord. Dabei kommt dem RHC die Ehre entgegen, mit der Partie gegen Remscheid die Meisterschaften zu eröffnen. In der Gruppe B vervollständigen die RESG Walsum, die TSG Darmstadt, der SK Germania Herringen und der SV Allstedt das Feld.
"Über den Titel brauchen wir nicht zu reden. Aber ein Platz zwischen vier und sechs wäre für unsere Mannschaft schon ein toller Erfolg", so Wagner.


WAZ vom 16.11.2005

Toller RHC bejubelt vierten Platz in Springe


ROLLHOCKEY C-JUNIOREN-DM: Damit hatte die C-Jugend des RHC nicht gerechnet. Nur als Nachrücker zur Deutschen Rollhockey-Meisterschaft für U-10-Teams gekommen, landeten die tollen Recklinghäuser auf einem hervorragenden vierten Platz. Und dabei waren immerhin sieben Klubs in Niedersachsen dabei.
Die Mannschaft von Coach Hansi Rindfleisch überraschte total, ging es doch gleich mit drei Siegen am ersten Tag los. Gastgeber SC Bison Calenberg wurde mit 6:4 ebenso geschlagen wie der RSC Cronenberg (5:1) und der TuS Düsseldorf-Nord (5:4), wobei es gegen die Rheinländer richtig spannend wurde. Nur gegen die RESG Walsum, späterer Deutscher Meister, gab es beim 2:5 nichts zu holen.
Entspannt und engagiert waren die RHC-Youngsters in die Partien gegangen, kampf- und spielstark präsentierte sich der quirlige RHC, der das Soll in der Nähe von Hannover längst erfüllt hatte. Die Niederlagen des zweiten Tages gegen den Hülser SV Krefeld (0:7) und den VfB Remscheid (1:5) störten überhaupt nicht.
Der Coup, im Hinblick auf die nationalen Titelkämpfe Julius Altenburger vom Feldspieler zum Torwart umzufunktionieren, war geglückt. Altenburger hatte sich zur neuen Aufgabe bereiterklärt, nachdem Stammtorhüter Patrick Bistrich die Altersklasse überschritten hatte. Er hielt hervorragend und der RHC ließ somit Düsseldorf, Cronenberg und Calenberg dann deutlich hinter sich.

RHC: Altenburger - Schürmann (9), Kubacki, Nik. Nohlen (3), Gruß, Rindfleisch (6), Nic. Nohlen (1)


RZ vom 10. November 2005

Mario Samodol kehrt zum RHC zurück und ist sofort spielberechtigt

Trainer Bernd Rindfleisch vom Rollhockey-Zweitligisten RHC hat während dieser Saison schon mehrfach angedeutet, dass man möglicherweise noch etwas im Köcher habe. Nun ist klar, was gemeint war: Mario Samodol spielt wieder für Recklinghausen.
Samodol kehrt nach einem Jahr beim Erstligisten Iserlohn wieder zu seinem Stammverein zurück. "Mario ist sofort spielberechtigt und bringt uns sportlich einen großen Schritt nach vorne", so Trainer Rindfleisch.
Die Strapazen der ständigen Fahrerei nach Iserlohn seien ein Rückkehrgrund gewesen, aber auch wohl atmosphärische Störungen beim Erstligisten hätten Samodol weiter zu diesem Schritt bestärkt, zum RHC heimzukehren, so Rindfleisch. "Mario ist ein absolut Erstliga-tauglicher Spieler", weiß der RHC-Trainer um die Stärken des "neuen" Mannes. Samodol sei ein Super-Aufbauspieler, stocktechnisch sehr versiert, habe eine gute Übersicht für die sportliche Situation und könne an guten Tagen ein Spiel ganz allein entscheiden, lobt Rindfleisch den RHC-Heimkehrer. In einem Jahr Erstliga in Iserlohn ist Mario Samodol mit diesem Klub Deutscher Vizemeister und Pokalsieger geworden.


RZ vom 24. Oktober 2005

RHC-Junioren besiegen Schwerte 11:4 und verlieren gegen VfB Remscheid 2:5

Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die neu formierten Rollhockey-Junioren (U19) des RHC in Düsseldorf am ersten NRW-Spieltag. Die 19-jährigen Spieler Torben Beckmann, Marcus Komander und Philipp Wagner waren nicht mehr dabei.
Torwart Peter Rößmann, Kim Paape und Pascal Wagner blieben vom letztjährigen Team. Trainer Bernd Rindfleisch füllte den Kader mit den jungen Akteuren Dennis Cholewinski, Lukas Rindfleisch und Sebastian Sowade auf. Weiter im Team stehen Timo Leopold, Daniel und Patrick Schneider sowie Lars Sowade.
5:2 (1:1): Ein Spiel mit Einsatz und Tempo boten beide Mannschaften. Die Remscheider Führung aus der fünften Minute egalisierte Daniel Schneider nach einem Tempogegenstoß zum 1:1 (10.). Das war gleichzeitig den Halbzeitstand. Gelegenheit zu weiteren Treffern boten sich Recklinghausen einige, doch der gute Remscheider Torwart hielt alles.
Nach dem Wechsel erzielte Remscheids Junioren-Nationalspieler Julian Peinke seine Tore zwei und drei zur 3:1-Führung. Der RHC machte zwar weiter Druck, doch Konter des VfB saßen zum 1:4 und 1:5. Nach schönem Zuspiel von Kim Paape konnte Pascal Wagner nur noch das 2:5 erzielen.
RHC - ERSC Schwerte 11:4 (7:1): Überheblich begann der RHC gegen den vermeintlich schwächeren Neuling Schwerte. Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten: Schwerte ging 1:0 (5.) in Führung. Trotz Toren von Timo Leopold (2) und Pascal Wagner fand der RHC nicht richtig ins Spiel. Trainer Bernd Rindfleisch reagierte und wechselte Dennis Cholewinski ein. Zehn Sekunden auf dem Feld, schoss der bei seiner Junioren-Premiere das 4:1 für den RHC.
Bis zum Seitenwechsel lief es jetzt bei Recklinghausen mit noch drei Toren zum 7:1. Die Pause brachte erneut einen Bruch in den RHC-Spielfluss. Erst in der Schlussphase beugte sich die aufopferungsvoll kämpfende ERSC der spieltechnischen Überlegenheit der RHC - Junioren. Endstand: 11:4.

RHC-Junioren (U19): Rößmann, P. Schneider; Leopold (3), D. Schneider (1), L. Sowade, Paape (3), Pa. Wagner (3), Cholewinski (2), Rindfleisch, S. Sowade (1)


10. Oktober 2005 Von Jürgen Schumann (RZ)

Hüls wehrt sich stärker als erwartet

Mit einem letztlich ungefährdeten 14:5-Sieg über den vestischen Rivalen VfL Hüls verbuchte der RHC in der Auge-Halle den ersten Saisonsieg. Trotzdem bemängelte Trainer Bernd Rindfleisch das Auslassen vieler guter Torchancen: "Doch zunächst zählt für uns allein das Ergebnis."
Hüls-Trainer Klaus Rupsch gab sich nach der Derby-Schlappe zwar nicht begeistert, stellte aber durchaus positive Ansätze bei seinem im Neuaufbau befindlichen Team fest: "Wir konnten immerhin zwanzig Minuten ebenbürtig mitmischen, ehe sich der erwartete Einbruch einstellte." Und in der Tat. Die defensiv ausgerichteten Hülser steckten das 0:1 durch Junioren-Nationalspieler Philipp Wagner in der Anfangsminute unbeeindruckt weg und erwiesen sich mit der auf Konter angelegten Spielweise als gefährlich.
Mit dieser taktischen Marschroute des VfL hatte der RHC Probleme. Die Rupsch-Schützlinge glichen aus zum 1:1 und gingen anschließend sogar durch den alten Haudegen Andreas Wabinski mit 2:1 (13.) in Führung. Gastgeber RHC reagierte und versuchte den Nachbarstädtern zunächst ohne viel Erfolg mit Distanzschüssen beizukommen. Der Ausgleich gelang schließlich aus einer unübersichtlichen Situation vor dem VfL-Gehäuse durch Dominik Rindfleisch, der den erst 14-jährigen Trainersohn Pascal Rupsch bezwang. Eine schöne Einzelaktion krönte Mathias Rindfleisch wenig später mit dem 3:2 für den RHC, ehe Andreas Wabinski auf der Gegenseite mit einem Penalty nochmals zum 3:3 gleichzog (18.). Von diesem Tor offenbar wach gerüttelt, setzte nun Recklinghausen eindeutig die Akzente. Der VfL wurde ab sofort regelrecht überrannt.
Tore von Kim Paape (2) und Ideengeber Philipp Wagner brachten den RHC bis zur Pause deutlich mit 6:3 in Führung. Die Vorentscheidung direkt nach Wiederbeginn, als der RHC innerhalb von drei Minuten auf 9:3 davonzog. Das Team von Trainer Rindfleisch ließ nun nichts mehr anbrennen, zumal die einzige echte Gefahr beim VfL von Wabinski ausging. Doch auch der konnte die Niederlage nicht aufhalten. Und auch der gut haltende Youngster Pascal Rupsch ging mit dem "sinkenden Hülser Schiff" unter. Beim RHC gab Talent Daniel Schneider sein Heimdebüt. Die kämpferisch hervorragende Vorstellung des jungen Hochlarmarker Eigengewächses wurde mit dem Zweitliga-Treffer zum 12:4 belohnt.

RHC: Jakubiak; M. Rindfleisch (3), Leopold, Paape (4), Wagner (3), S. Rindfleisch, D. Rindfleisch (3), Komander, Schneider (1)


RZ vom 27. September 2005

RHC löst DM-Ticket

An Spannung war der zehnte und somit letzte Spieltag der NRW-Meisterschaft nicht zu überbieten. In Mönchengladbach wollte die Rollhockey-A-Jugend des RHC die letzte Chance nutzen, das Ticket für die DM-Endrunde zu lösen. Das Team von Trainer Jochen Zimmermann ließ bereits im ersten Spiel gegen den RSC Cronenberg nichts anbrennen und festigte mit dem 4:4 den fünften Tabellenplatz.
Der RHC ließ mit diesem wichtigen Punktgewinn die direkten Konkurrenten aus Wuppertal und Iserlohn hinter sich und nimmt nun an der Endrunde der Deutschen Jugendmeisterschaft im Dezember teil.
RSC Cronenberg - RHC 4:4 (2:0): Nichts für schwache Nerven war die Begegnung gegen den RSC Cronenberg angesichts des Spielverlaufs. Zur Pause führten die "Bergischen" bereits mit 2:0. Direkt nach Wiederanpfiff gelang Timo Leopold zwar der 1:2-Anschlusstreffer, Cronenberg legte seinerseits direkt wieder nach und erhöhte gar auf 4:1 innerhalb nur einer Minute. Der RHC ließ die Köpfe aber nicht hängen. Angetrieben von Timo Leopold kämpfte sich der RHC Tor für Tor heran. Zunächst traf Leopold zweimal zum 2:4 und 3:4, ehe Sebastian Sowade mit seinem Treffer zum 4:4 für den ersehnten Ausgleich sorgte und die Recklinghäuser in die Endrunde brachte.
ERG Iserlohn - RHC 6:2 (3:2): Nur noch statistischen Wert hatte daher die letzte der insgesamt 20 Meisterschaftsbegegnungen für die U16-Junioren des RHC. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung der Recklinghäuser wäre auch gegen die Sauerländer ein Unentschieden möglich gewesen.
Trainer Jochen Zimmermann zeigt sich mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden, zumal er mit Sebastian Sowade, Lukas Rindfleisch, Dennis Cholewinski gleich drei Spieler in das Team integrieren musste, die im Vorjahr noch in der RHC-U 13-Auswahl aktiv waren.

RHC - Jugend A (U16): Jessica Ehlert ; Lars Sowade, Svenja Runge, Timo Leopold (4), Kevin Strube, Dennis Cholewinski, Sebastian Sowade (2), Lukas Rindfleisch


25.09.2005 Von Hannspeter Seeber (RZ)

Stark verbesserter RHC vergibt Siegchance

Sie wussten überhaupt nicht, was sie erwartet und wo sie stehen. Die Rollhockey-Zweitligaspieler des RHC Recklinghausen waren durch das 2:9 in Allstedt vor Wochenfrist doch reichlich irritiert. Bei Saisonaufgabe Nummer zwei lief´s viel besser - das 6:6 (3:3) gegen den niederländischen RC de Lichtstad war definitiv ein Achtungserfolg.
Der Vorjahresmeister aus Eindhoven - nicht aufstiegsberechtigt - war in der Heinrich-Auge-Halle kein Überteam, während sich der RHC in einem richtig ordentlichen Match gegenüber der Vorwoche stark verbessert zeigte. Insofern war RHC-Trainer Bernd Rindfleisch auch zufrieden. "In der abgelaufenen Spielzeit haben wir beide Partien verloren, jetzt hatten wir sogar eine echte Siegchance."
Denn in Minute 42 traf Kim Paape zum 6:4. Sein großes Potenzial hatte der RHC bis dahin gezeigt, doch am Ende waren die ganz jungen Recklinghäuser doch nicht abgeklärt genug. Dem 5:6 der Niederländer (45. Minute) folgte auch noch der 6:6-Ausgleich. Erst in Minute 50. "Und dann war das noch ein wirklich umstrittener Penalty", sagte Rindfleisch und war mit dieser Meinung nicht allein. "Ich bin schon traurig, in der wirklich letzten Spielminute einer guten Begegnung noch einen Zähler verloren zu haben."
Aber die Steigerung gegenüber dem Allstedt-Debakel tat dem RHC-Coach dann auch gut. "Die Jungs haben es begriffen, die Mannschaft hat gesehen, was möglich ist", sagte Rindfleisch, der sein Team in der Liga und in der Saison angekommen sieht.
Keine Angst vor vermeintlich großen Namen - das kann und muss auch für die nächsten Wochen die Maxime der Mannschaft aus der Ruhrfestspielstadt sein.
Konzentriert hatte der RHC begonnen, doch nach dem schnellen 2:0 konterten die Eindhovener Akteure. Die klareren Möglichkeiten hatten die Gastgeber, doch in Tore ließ sich das so einfach nicht umsetzen. Besonders nach Philipp Wagners 4:4 aus der 29. Minute hätte das Rindfleisch-Team das Match mit seinen Offensiv-Aktionen entscheiden müssen, aber erst elf Minuten später fiel dann wirklich das 5:4. Und auch nach Kim Paapes 6:4 hielt sich der RC im Spiel - mit Erfolg.

Tore: 1:0 Matthias Rindfleisch (2.), 2:0 Kim Paape (4.), 2:1 (6.), 2:2 (7.), 3:2 Philipp Wagner (14.), 3:3 (22.), 3:4 (28.), 4:4 Philipp Wagner (29.), 5:4 Matthias Rindfleisch (40.), 6:4 Kim Paape (42.), 6:5 (45.), 6:6 (50.)

RHC Recklinghausen: Jakubiak, Rößmann - Ph. Wagner (2), Pa. Wagner, D. Rindfleisch, M. Rindfleisch (2), Paape (2), Komander, To. Leopold, D. Schneider.


RZ vom 22. August 2005

"Gera-Cup" wird zur wertvollen Erfahrung

Beim "13. Internationalen Gera-Cup" in Thüringen war der RHC. In der Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison stellte sich das junge Rollhockeyteam um Routinier Dennis Jakubiak dieser Herausforderung. Der RHC traf auf RSC Gera (Zweiter der 2. Bundesliga Süd), Erstligist Chemnitz, RHC Villach aus Kärnten und Ligakonkurrent Herten.
Die Spvgg. Herten siegte vor Villach, Chemnitz, Gera und Recklinghausen. Eine Einladung für die 14. Auflage des Gera-Cups hat der RHC sofort mitgebracht. Am ersten Spieltag rollten die RHC-Youngsters (die drei Rindfleisch-Brüder waren beruflich verhindert) nach langer Anreise direkt aus dem Bus aufs nagelneue Geraer Rollhockeyfeld. Bereits nach zwei Minuten führte Gera mit 2:0. Bis zur Pause (3:3) spielte Recklinghausen munter mit. Dann legte Gera zwei weitere Tore vor, im Schlussspurt gelang dem RHC nur noch das 4:5.
Weiter ging es am ersten Turniertag gegen die international erfahrenen Kärntener vom RHC Villach. Spieltechnisch versiert ging der RHC mit einem 2:0 in die Pause. Mangelnde Chancenauswertung und fehlende Cleverness gaben letztlich den Ausschlag dafür, dass Villach doch noch mit 5:2 gewann.
Zu früher Stunde des zweiten Turniertages wartete die Spvgg. Herten, die überraschend mit dem schon zum Erstligisten TV Friesen Wuppertal gewechselt geglaubten Henning Kahl und Christoph Piorunek vom Erstliga-Absteiger VfL Hüls antrat. Bis zum 4:4 (15.) hielt Recklinghausen auf glatter, regennasser Bahn mit, fortan aber dominierten die robusteren Hertener und gewannen mit 8:5.
Zum Abschluss des ausgeglichen besetzten Rollhockeyturniers in Gera bekam es der RHC mit dem ERC Chemnitz zu tun. Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, doch leider setzte sich auch diesmal die Erfahrung des Erstligisten Chemnitz mit 4:3 über die Recklinghäuser Jugend durch.

RHC: Jakubiak, Rößmann; Komander (1), Pa. Wagner (3), Sowade, Beckmann, Paape (5), Ph. Wagner (5), D. Schneider


RHC sechster bei 1. Deutschen Meisterschaft Ü35 ( RHC Pressedienst )

Am vergangenen Wochenende, 8.-10. Juli, fand in Darmstadt die erste offizielle deutsche Meisterschaft Ü35 statt. Insgesamt hatten 10 Vereine für diese DM gemeldet.

Erschöpft aber zufrieden waren die „Senioren“ des RHC Recklinghausen von der dreitägigen Deutschen Ü35 Meisterschaft heimgekehrt, die in diesem Jahr erstmals im hessischen Darmstadt ausgetragen wurde.
Mit dem abschließenden Platz sechs kann man im Lager des RHC gut leben, wenn auch der Leistungsunterschied zu den höher Platzierten oft nur ein geringer war. Der RHC hatte es in der Vorrunde gleich mit zwei ganz dicken Brocken zu tun, RSC Cronenberg und RESG Walsum - jeweils gespickt mit Spielern aus ehemaligen Meistermannschaften- waren die ersten Gegner.

RESG Walsum - RHC Recklinghausen 4:0 (Hz. 2:0)
Der RHC kämpfte und spielte am Limit, gegen die mit einem Topkader angereisten Duisburger reicht es jedoch nicht. Arndt Heddenhausen und Björn Achtig mit je zwei Treffern sicherten den Walsumer Auftakterfolg.

RSC Cronenberg – RHC Recklinghausen 4:1 (Hz 2:1) Es hat nicht sollen sein. Spielerisch gleichwertig präsentierte sich der RHC, doch mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 Pausenstand durch Markus Opitz sprang an Zählbarem für die Veststädter nicht heraus. Für die Bergischen war es Andreas Thiel, der drei von vier Cronenberger Treffer erzielte.

RHC Recklinghausen – ERC Chemnitz 4:2 (Hz 2:0)
Spannend der Spielverlauf gegen den ERC Chemnitz.
Nach einer 2:0 Halbzeitführung für den RHC (Matthias Seidel und Thorsten Nohlen ) erzielten die Sachsen den Anschlusstreffer, Markus Opitz stellt den alten Abstand mit seinem Treffer zum 3:1 wieder her, im Gegenzug kommt Chemnitz noch einmal heran auf 2:3, ehe jedoch zwei Minuten vor Spielende Matthias Seidel alles klarmacht zum 4:2 Sieg für den RHC.

ERV Schweinfurt – RHC Recklinghausen 1:7 (Hz 1:4)
Über die Spielstärke der Bayern war man sich im vorhinein im Unklaren, schnell kontrollierte der RHC aber das Geschehen und die Tore fielen in regelmäßigen Abständen. Zu einem Kurzeinsatz nach langer Verletzungspause kam Andreas Sowade, dem prompt auch ein Treffer gelang. Erfolgreichster RHC Schütze war mit drei Toren Thorsten Nohlen, dem zudem das „Tor des Tages“ gelang mit einem Schuß von der Mittellinie in den Winkel des gegnerischen gehäuses.
Mit dem zweiten Sieg in der Vorrunde qualifizierte sich der RHC nunmehr für die Partie um Platz fünf und sechs der DM. Und die folgte dann am Sonntag gegen einen eigentlich als Mitfavoriten um den Titel gehandelten RSC Darmstadt.

RSC Darmstadt – RHC Recklinghausen 3:2 (Hz 0:2)
Der Ausrichter dieser gut organisierten Meisterschaft bezwang mit „Glück und Spucke“ einen bis zur vorletzten Spielminute verdient mit 2:1 führenden RHC Recklinghausen in einem dramatischen Finale. In der 39. Minute fiel der Ausgleich für die Hessen, ehe es dem Clubpräsidenten des RSC, Jacques Casez, vorbehalten war, in allerletzter Spielsekunde einen Penalty zum Spiel entscheidenden 3:2 für die Darmstädter zu verwandeln. Der Ärger über diesen späten Gegentreffer war schnell verflogen, wie auch am Rande des Turniers nicht nur die „Players Night“ dafür sorgte , dass nun mit einigem zeitlichen Abstand aus früher teilweise erbitterten Ligakonkurrenten freundschaftliche Kontakte entstanden.

Deutscher (Ü35) Meister wurde die RESG Walsum mit einem 3:2 Finalsieg gegen den TV Friesen Wuppertal. Im kleinen Finale besiegte der RSC Cronenberg mit 9:4 die TGS Ober-Ramstadt aus Hessen

RHC Recklinghausen (Ü35) : Dennis Jakubiak; Frank Sobanski, Volker Sobanski, Matthias Seidel (3), Wolfgang Hub, Stefan Sobanski, Markus Opitz (5), Johannes Rindfleisch, Thorsten Nohlen (5) , Andreas Sowade (1)


RZ vom 04. Juli 2005

"Bronze" stimmt RHC zufrieden


Mit einer faustdicken Überraschung endete das Final-Four der Rollhockey-Junioren U 19 um die NRW-Meisterschaft. Der diesmal schwächer eingeschätzte SK Germania Herringen wiederholte eindrucksvoll den vorjährigen Titelgewinn. Freude auch im RHC-Lager über Platz drei.

Zu Beginn sah es aber nicht danach aus. Der RHC ging im Halbfinale gegen Herringen zwar 1:0 durch Kim Paape in Führung, doch danach versiebten die Schützlinge von Trainer Bernd Rindfleisch hochkarätigste Chancen. Wie einfach man zu Toren kommen kann, demonstrierte Germania. Mit Kontern wurde die nicht sattelfeste RHC-Abwehr ausgehebelt. Philipp Michler glich für Herringen aus, ehe bis zum Seitenwechsel Roman Harzeg zum 3:1 versenkte. Nach Wiederbeginn hatte erneut der RHC die besseren Chancen, die Tore fielen aber auf der anderen Seite. Beim 1:6 war für Recklinghausen "der Spatz geröstet". Am Ende unterlag man Herringen 2:7. "Die Luft ist raus", kommentierte Rindfleisch diese Schlappe.

Er sollte sich wundern. Im "kleinen Finale" gegen den RSC Cronenberg, der dem deutschen Vizemeister RESG Walsum 3:9 unterlegen war, präsentierte sich der RHC wie aus einem Guss. Sicher im Kombinationsspiel und Abschluss legte man früh den Grundstein zum späteren 17:9 Sieg (Halbzeit 13:5). Dieser RHC-Erfolg nicht dadurch geschmälert, dass Cronenberg – DM-Dritter – den Auftritt bei der NRW-Meisterschaft als lästige Pflichtübung ansah. Herringen rang im Endspiel Favorit Walsum nieder und gewann 9:6 (3:1)

RHC: Rößmann, P. Schneider; Lars Sowade (1), D. Schneider (3), Paape (5), Ph. Wagner (2), Leopold (3), Pa. Wagner (5)


RZ vom 28. Juni 2005

"Manni" Freimuth bleibt an der Klubspitze


Eine sportlich positive Bilanz zog der RHC bei seiner Jahreshauptversammlung in der Cafeteria des alten Fördermaschinenhauses.
Nach durchwachsenem Start bewies das Zweitliga-Herrenteam in der Rückrunde, dass es in der Lage ist, mit den Großen mitzuhalten. Der Neuaufbau mit eigenen Talenten kann sich sehen lassen.
Die RHC-Damenmannschaft steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Option für die Erstklassigkeit liegt vor, doch bleibt in der Schwebe, ob alle Spielerinnen überhaupt weitermachen. Das ist mit davon abhängig, wo einige einen Studienplatz bekommen. Wenn Leistungsträgerinnen künftig nicht mehr zur Verfügung stehen, wird man bei den Damen mit jungen Eigengewächsen eine "Etage" tiefer starten. Weiter ist die Trainerfrage noch ungeklärt.
Im Nachwuchsbereich strebt der RHC im nächsten Spieljahr die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaft der Junioren und A-Jugend an. Voraussetzung dafür ist ein Platz unter den ersten Vier beim NRW-Titelkampf. Die "Oldies" wollen in Darmstadt hinter die Kulissen einer DM schauen, um danach über eine eigene Bewerbung für die Titelkämpfe 2006 zu entscheiden. Angestrebt ist, das Pokalturnier um den "Recklinghäuser Bergmann" am 27./28. August in der Auge-Halle wieder aufleben zu lassen. Am 20./21. August ist das RHC-Herrenteam in Gera zu Gast. Die Zweitliga-Saison beginnt am 17. September in Allstedt.
Einen breiten Raum nahm die Ehrung verdienter Mitglieder ein. Die Vereinsehrennadel in "Bronze" erhielten Ulla und Udo Gaballa, Nico Spranger, Pascal Wagner, Petra und Jürgen Hübner, Gerd Jakubiak, Bernhard Neugebauer, Edith Opitz, Stamatis Papaioannou, Ellen Rindfleisch sowie Philipp Wagner. Mit "Silber" ausgezeichnet wurden Marion Brandt, Heike Engelage, Friederich Korte, Sandra Opitz, Peter Paape, Nicole Hambuch, Daniel Kleimann, Natascha und Corina Korte, Ursula Paape, Reinhard Rindfleisch sowie Nadja Stucke. Die Goldene Vereinsehrennadel erhielten Bernd Rindfleisch und Volker Sobanski.
Bei den Vorstandswahlen gab es keine Überraschungen: Manfred Freimuth wurde im Amt des 1. Vorsitzenden bestätigt, Stellvertreter bleibt Volker Leopold. Erster Geschäftsführer ist Hansi Rindfleisch und zweiter Geschäftsführer Bernd Rindfleisch. als Kassenwartin wurde Marion Seidel-Rindlfleisch gewählt. Jugendleiter ist Eckhard Teelen – sein Stellvertreter Thomas Ehlert.


RZ vom 27. Juni 2005

Knapp an "Bronze" vorbeigeschrammt

Der Rollhockeyklub RHC spielte erstmals mit einem Juniorinnen-Team U19 bei der Deutschen Meisterschaft. Trotz der erwarteten Niederlagen lobte Trainerin Nicole Hambuch den tollen Einsatzwillen der Mannschaft.
Das Fazit der Ex-Nationalspielerin: "Die DM war ein voller Erfolg, auch wenn ich ein wenig enttäuscht bin , dass es nicht mit der Bronzeemedaille geklappt hat. Da die Hälfte unserer Mannschaft aber aus ganz jungen Spielerinnen besteht, haben alle ihre Sache gut gemacht." Das Torverhältnis gab letztlich den Ausschlag, dass die RHC-Juniorinnen "Bronze" verpassten.

Das Auftaktmatch gegen den SC Bison Calenberg gewann der RHC nach spannendem Minuten mit 4:3 (3:1). Maike Bohmann und zweimal Vanessa Ehlert sorgten für ein deutliches 3:0. Die Niedersachsen verkürzten mit dem Pausenpfiff auf 1:3. Im zweiten Abschnitt spielten die RHC-Juniorinnen überlegen, Calenberg schoss aber mit zwei Toren innerhalb einer Minute das 3:3. Beide Klubs suchten die Entscheidung. Zwei Minuten vor Schluss war es Abwehrspielerin Svenja Runge, die aus kurzer Distanz das umjubelte 4:3 für den RHC machte. Gegen Titelfavoriten TV Paderborn hielt Recklinghausen mit 1:1 bis zur Halbzeit gut mit, danach war nur noch Paderborn erfolgreich. Endstand 1:7.

Unglücklich war die Niederlage gegen den VfL Hüls 1:2 (1:2). Die Hülser Führung glich Vanessa Ehlert zwar zum 1:1 aus, doch postwendend trafen die Vestrivalinnen erneut. Ein Tor Tor im zweiten Abschnitt hätte zu Platz drei gereicht. Die RHC-Juniorinnen trafen jedoch nicht mehr. Aber auch Keeperin Nadine Gregorowius ließ kein Tor mehr zu, so dass der VfL 2:1 siegte.

Zum DM-Abschluss gab es ein 0:4 (0:1) gegen die neuen Titelträgerinnen Düsseldorf. Das Spitzenspiel TV Paderborn gegen TuS Düsseldorf endete 2:2, doch Düsseldorf-Nord wurde mit besserem Torverhältnis Deutscher Meister. Platz drei ging an den SC Bison Calenberg vor RHC und VfL Hüls, die alle punktgleich einliefen.

RHC/Juniorinnen: Nadine Gregorowius, Alessa Köser; Maike Bohmann, Vanessa Ehlert, Sina Langemann, Svenja Runge, Janine Düker, Leonie Mackowiak, Marina Krüger, Lena König


WAZ 24.6.05

RHC-Mädchen fahren zur DM

Erstmals in der Vereinsgeschichte nimmt ein reines Mädchenteam des RHC an einer nationalen Vereinsmeisterschaft teil.
Spielerinnen haben in der RHC-Jugend Tradition, agierten bis zum 16. Lebensjahr in den Meisterschaftsspielen aber gemeinsam mit den Jungen oder wechselten vorher schon ins Frauenteam.
Ex-Nationalspielerin und RHC-Trainerin Nicole Hambuch hat nun die in verschiedenen Teams engagierten U-19-Juniorinnen zusammengefügt, um an der Juniorinnen-DM am Wochenende in Düsseldorf an den Start zu gehen.
Sportlich wird man Lehrgeld bezahlen müssen, treffen die zum Teil erst 12-jährigen RHC-Juniorinnen doch auf Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung. Für Hambuch ist die Platzierung Nebensache: "Es geht um das Sammeln von Wettkampferfahrung. Die Teilnahme an diesem Turnier ist ein weiterer Baustein in der positiven Entwicklung der Jugendarbeit. Im Frauenrollhockey ist aktive Nachwuchsarbeit lebensnotwendig."
Der RHC spielt am Samstag gegen den SC Bison Calenberg (16 Uhr) und den TV Paderborn (17.45), am Sonntag gegen den VfL Hüls (10) und den TuS Düsseldorf-Nord (12).


19.06.2005 Von Stefan Müßner Rollhockey Junioren-DM

Kein Glück und allerlei Pech


Es hat nicht sollen sein. Trotz guter Ergebnisse im Vorfeld reichte es für die Rollhockey-Junioren des RHC bei den Deutschen Meisterschaften in Darmstadt nur zu einem enttäuschenden siebten Platz.
"Wir hatten natürlich ganz andere Erwartungen. Die Mannschaft ist überhaupt nicht zufrieden", erklärte Trainer Bernd Rindfleisch, der auch auf die Cracks des Senioren-Teams, das in der 2. Bundesliga antritt, zählen konnte.
Bereits bevor der erste Hartgummiball gespielt wurde, war klar, dass der Auftakt gegen den RSC Cronenberg zum Schlüsselspiel werden würde. Hoffnungen, möglicherweise sogar das Halbfinale zu erreichen, verflogen aber schnell. Doch durch ein Gemisch aus vergebenen Chancen und Pech sollte es ganz anders kommen. Vor allem gegen Cronenberg.
Durch Treffer von Kim Paape und Timo Leopold führte das Rindfleisch-Team mit 2:0, ehe ein umstrittenes Rollschuh-Tor den Anfang vom Ende einläutete. Zwei Konter brachten den RHC nach dem Ausgleich auf die Verlierestraße, doch vor allem zwei Schiedsrichterentscheidungen wurmten den Coach: "Philipp Wagner wurde zweimal durch ein Foul vor dem Tor gestoppt, doch die Pfiffe blieben aus", ärgerte er sich. Cronenberg wurde übrigens überraschend Dritter.
Auch der deutliche 7:0-Triumph über die TGS Ober-Ramstadt konnte Rindfleischs Laune nicht verbessern, denn im letzten Gruppenspiel hieß der Kontrahent RSC Darmstadt - ein harter Brocken, was sich spätestens durch den 4:3-Endspielsieg des Gastgebers gegen die RESG Walsum bestätigte. Trotzdem zeigte der RHC in der ersten Hälfte eine ansprechende Vorstellung und lag nach Toren von Paape und Pascal Wagner lediglich mit 2:4 zurück. Dass letztendlich ein haushohes 2:9 gegen den Vizemeister des Vorjahres zu Buche stand, überraschte Rindfleisch nicht: "Das habe ich mir schon gedacht."
Als Dritter der stärkeren Gruppe A traf der RHC am zweiten Turniertag auf den ERC Chemnitz. Schon im ersten Durchgang sah es nicht gut aus. Zur Pause lag das Team mit 0:1 zurück und vergab dabei eine Chance nach der anderen. Vor allem Pfosten und Latte standen einem Torerfolg mehrfach im Wege, Rindfleisch zählte insgesamt neun Aluminiumtreffer. Tore von Daniel Schneider und Pascal Wagner brachten den Ausgleich und das Penalty-Schießen, in dem der RHC aber mit 3:4 den Kürzeren zog.
Im Spiel um Platz sieben gab es schließlich dank eines Doppelschlages von Timo Leopold ein 5:3 gegen Ober-Ramstadt. "Das Schlüsselspiel gegen Cronenberg hat uns den Zahn gezogen. Im Rollhockey liegen Pech und Glück eben ganz nah bei einander", so Rindfleisch.

RHC: Rößmann, Schneider - Pa. Wagner, Ph. Wagner, Komander, Paape, Dan. Schneider, Leopold, Sowade, Beckmann


Recklinghäuser Zeitung v. 14.6.05

Torfestival zum Saisonkehraus


25 Tore in 50 Minuten – Langeweile kam am letzten Spieltag der Rollhockey-Regionalliga nicht auf. Gegen die Reserve des frisch gebackenen Deutschen Meisters aus Wuppertal, RSC Cronenberg, musste sich die zweite Herrenmannschaft des RHC klar mit 8:17 (4:8) geschlagen geben.
Die 1:0-Führung durch Mathias Rindfleisch nach sehenswerter Direktabnahme des Zuspiels von Markus Opitz beantworteten die Gäste aus dem Bergischen mit drei Treffern in Folge. Juniorenspieler Kim Paape brachte den RHC aber mit seinem Doppelschlag zum 3:3 wieder heran. Fortan entwickelte sich ein flottes Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten, die Tore fielen aber überwiegend auf Cronenberger Seite. Mit einem 4:8-Rückstand ging es für die Gastgeber in die Kabine.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild: Cronenberg traf aus allen Lagen. Erst in der Schlussphase setzte der RHC wieder die Akzente. Die drei letzten Treffer der Regionalligasaison erzielte im schließlich Matthias Rindfleisch zum 8:17-Endstand.
Saisonfazit von Spielführer Eckhard Teelen: "Die Reserven der Zweitligateams aus Mönchengladbach und Aufsteiger Friesen Wuppertal haben wir in der Tabelle hinter uns gelassen. Die Erstligareserven hingegen haben wir zwar teilweise ordentlich beschäftigt, zum Sieg reichte es jedoch nicht. Alles in allem bin ich mit der Saison zufrieden."

RHC II: Rößmann, K. Teelen; Paape (2), D. Schneider, E. Teelen, Opitz (2), P. Schneider, Gronowski, Rindfleisch (4)


Recklinghäuser Zeitung v. 14.6.05

RHC hält Kurs auf DM-Teilnahme


Am sechsten Spieltag um die NRW-Meisterschaft verteidigte die Rollhockey-A-Jugend-Mannschaft des RHC in der Heinrich-Auge-Halle ihren fünften Tabellenrang, der am Ende der Qualifikationsrunden zur Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen berechtigt.
Der Nachwuchs vom RSC Cronenberg, härtester Konkurrent der Recklinghäuser um den begehrten "Platz an der Sonne", musste dagegen Federn lassen.
Die Gastgeber zeigten gleich zu Beginn gegen den Hülser SV Krefeld, wer Herr im Hause ist. Mit druckvollen Aktionen legten die Schützlinge von Johann Zimmermann schnell ein 3:0 vor. Zwei weitere Treffer sorgten trotz eines Gegentores der Seidenstädter für eine komfortable 5:1- Halbzeitführung.
Nach Wiederanpfiff kamen die Krefelder zwar besser zurecht, scheiterten aber mehrfach an der glänzend disponierten RHC-Keeperin Jessica Ehlert. Am Ende sprang für die Heimtruppe ein verdienter 9:3-Erfolg heraus. Die Tore des RHC erzielten Sebastian Sowade (3), Timo Leopold (2), Dennis Cholewinski (2), Lars Sowade (1) sowie Lukas Rindfleisch (1).
Der RSC Cronenberg zog währenddessen zweimal gegen den amtierenden deutschen Meister Herringen (3:4) als auch den Hülser SV Krefeld (2:3) den Kürzeren. Nicht den Hauch einer Chance besaß das U 16-Team des VfL Hüls beim 0:12 gegen Germania Herringen.
Im Vestderby legte Daniel Windmann für den VfL Hüls das 1:0 vor. Der RHC benötigte eine längere Anlaufzeit, ehe Timo Leopold zunächst per Penalty ausglich und postwendend das 2:1 für den RHC nachlegte. Sebastian Sowade erhöhte bis zur Pause auf 3:1. Im zweiten Durchgang baute der gleiche Akteur per Doppelpack das Zwischenergebnis auf 5:1. Lukas Rindfleisch legte mit dem sechsten RHC-Treffer noch einen drauf. Letztlich gewann der RHC-Nachwuchs souverän mit 8:2. Eine höhere Niederlage verhinderte der Hülser Torhüter Pascal Rupsch, der auf dieser Position seinen Vater und Trainer Klaus beerben könnte. -nn

RHC: Jessica Ehlert; Lars Sowade, Svenja Runge, Timo Leopold (3), Kevin Strube, Dennis Cholewinski, Sebastian Sowade (4), Lukas Rindfleisch (1)


WAZ RECKLINGHAUSEN vom 14.6.05

RHC-Nachwuchs in Topform


Gekonnt. Am fünften Spieltag der NRW-Meisterschaft in Düsseldorf fuhr die Rollhockey-C-Jugend des RHC gleich drei überlegene Erfolge ein.
Rollhockey Der RHC bezwang den TuS Düsseldorf-Nord II mit 6:1, die Düsseldorfer "Erste" mit 8:3 und den RSC Cronenberg II abschließend mit 8:0.
Technisch und läuferisch war das Team von Hansi Rindfleisch klar überlegen. Stark auch Torhüter Patrick Bistrich, der nur vier Gegentreffer zuließ und einen Penalty parierte.

RHC: Bistrich - Schürmann (10), Nohlen (7), Rindfleisch (4), Marquardt (1), Gruß, Baier


WAZ RECKLINGHAUSEN v. 13.6.05

Viele Tore, wenig Spaß

RHC schlägt restlos überforderte Calenberger 25:0


Von einem Rollhockey-Kantersieg träumen sie beim RHC spätestens seit Samstag nicht mehr. Packende Spiele mit knappem Resultat bringen es irgendwie mehr als dieses 25:0. Tatsächlich mit 25:0 (11:0) schickten die Zweitligaakteure von Coach Bernd Rindfleisch den SC Bison Calenberg zurück nach Hannover. Schon zur Pause hatte der RHC-Trainer verraten: "Das macht keinen Spaß hier." Und so blieb es auch.
Die Gastgeber mussten keineswegs eine Glanzleistung vollbringen, um auf satte 25 Treffer zu kommen. Mit noch mehr Zug zum Calenberger Gehäuse wären auch 30 Tore keine Utopie gewesen. Doch egal wie viele Treffer fielen und wie schön das eine oder andere Tor herausgespielt war, erwärmen konnte der langweilige Kantersieg die Zuschauer diesmal nicht.
Zu groß und zu offensichtlich war die Leistungsdifferenz zwischen dem RHC und einem SC, der sich zwar rein rollschuhtechnisch auf den Beinen halten konnte, der aber ansonsten wirklich nur auf sein "Abwehrbollwerk" bedacht war, das dann aber auch noch diverse Lücken hatte.
Die Tore fielen für die Recklinghäuser beinahe zwangsläufig und wie am Fließband, Philipp Wagner (8), Matthias Rindfleisch und Kim Paape (je 6) waren für den RHC schließlich am erfolgreichsten.
Coach Rindfleisch wechselte fortan munter durch, bot mit Beginn der zweiten Hälfte aber auch genau das Team auf, das in einer Woche als RHC-Juniorenmannschaft zur Deutschen Meisterschaft antritt - also mit Peter Rößmann im Tor, mit Pascal und Philipp Wagner sowie mit Marcus Komander und Kim Paape.
Spätestens als der zwischenzeitlich ins RHC-Tor zurückgekehrte Dennis Jakubiak in der 46. Minute einen Sechsmeter abwehrte, war auch dem letzten Besucher klar, dass eines definitiv nicht mehr passieren würde: Ein Tor für die Calenberger Spieler. Deren die gesamte Saison andauernde Tapferkeit wurde wieder nicht belohnt.

RHC: Jakubiak, Rößmann - M. Rindfleisch (6), D. Schneider (1), Ph. Wagner (8), Pa. Wagner (1), D. Rindfleisch (2), Leopold (1), Komander, Paape (6)


Recklinghäuser Zeitung 31. Mai 2005

Kantersieg im Vestderby


Die Rollhockey-B-Jugend des RHC spielte am dritten Spieltag der NRW-Meisterschaft in Wuppertal stark auf, musste sich aber Ausrichter TV Friesen und Remscheid geschlagen geben.
VfB Remscheid - RHC 10:7: Der Einsatz der Recklinghäuser wurde nicht belohnt. In der Schlussphase musste sich der RHC den Remscheidern beugen. Im ersten Spielabschnitt boten beide Teams eine offensive Vorstellung. Ohne Verschnaufpausen wurde von beiden Mannschaften der direkte Weg zum gegnerischen Tor gesucht. Das Resultat waren zwölf Tore aus den ersten 15 Minuten. Mit einem gerechtem 6:6 wurden die Seiten gewechselt. Direkt nach Wiederanpfiff ging der RHC durch Marvin Kubacki sogar mit 7:6 in Führung und hielt lange Zeit diesen Vorsprung. In den Schlussminuten musste sich das Team von Trainer Dennis Jakubiak dem Remscheider Powerplay beugen.
VfL Hüls - RHC 1:15: Zu deutlich war der Leistungsunterschied im Vestderby gegen den VfL Hüls. Über einen 9:0- Halbzeitstand rollte der RHC-Nachwuchs bei einem Ehrentreffer der Hülser locker den Sieg nach Hause.
TV Friesen Wuppertal - RHC Recklinghausen 9:4 Die Wuppertaler kamen besser in Spiel und legten nach einem Blitzstart – 2:0 nach einer Minute – bis zur Halbzeit ein 6:2 vor. Im zweiten Abschnitt gestaltetet der RHC das Spiel ausgeglichen, ohne aber den Wuppertaler Sieg noch gefährden zu können. Endstand 9:4 für den TV Friesen.

RHC/ Jug. B: Bistrich; Sobanski (8), Kubacki (2), Hartmann, Teelen (5), Schug (7), Marquardt (2), Rindfleisch (2) ,Gregorowius


RZ vom 24.05.05.

Deutsche Meisterschaft wird schon fest gebucht


Mit zwei Siegen schlossen die Rollhockey-Junioren des RHC in der Auge-Halle die Vorrunde zur NRW-Meisterschaft erfolgreich ab. Für die Schützlinge von Trainer Bernd Rindfleisch sprang letztlich Tabellenrang drei punktgleich hinter SK Germania Herringen heraus.
RHC und Herringen bestreiten am 3. Juli in der Runde der besten Vier ein Halbfinale. Im anderen stehen sich Tabellenführer RESG Walsum und der RSC Cronenberg gegenüber. Der RHC hat mit dem bisherigen Abschneiden schon die Fahrkarten zur Deutschen Meisterschaft am 18./19. Juni in Darmstadt gelöst.

Am letzten NRW-Vorrunden-Spieltag mussten die RHC-Junioren in der Südstadt gegen Herringen antreten. Das Team aus Hamm spielte zunächst zwingender. Die logische Konsequenz: das 0:1 durch Jan-Hendrik Framkes, der einen Konter nutzte. Mit dem herausragenden Keeper Peter Rößmann im Kasten, tauten der RHC langsam auf. Nationalspieler Philipp Wagner gelang das 1:1 und 24 Sekunden vor dem Seitenwechsel die 2:1-Führung.
Im zweiten Abschnitt nutzte Herringen eine Unachtsamkeit der RHC-Deckung zum 2:2, ehe erneut Philipp Wagner und Timo Leopold mit den Treffern zum 4:2 die Vorentscheidung einläuteten. Die Germania schaffte nur noch das 3:4.

Beim zweiten Auftritt gab's für die RHC-Junioren einen 9:3-Sieg über den RSC Cronenberg. Bis zur achten Minuten wurde ein 3:0 vorgelegt. Mit 4:2 ging es in die Pause. Übertrieben siegessicher ließ der RHC dann Wuppertal zu große Freiräume – plötzlich stand es 3:4. Ein Donnerwetter von Trainer Rindfleisch hat die RHC-Truppe wieder eingenordet. Mit fünf Toren in den verbleibenden elf Minuten, versetzte Recklinghausen den Cronenbergern den endgültigen k.o.-Schlag. -nn

RHC/Junioren: Rößmann, Sowade (1), Paape (4), Ph, Wagner (3), Leopold (2), Pa. Wagner (2), Komander, Beckmann (1)


WAZ vom 24.04.2005

Eine klare Sache

Im zweiten Abschnitt ging beim RHC nichts mehr, was dann auch die Basis des 2:9 (2:2) der Rollhockeymänner beim TV Friesen Wuppertal war.
Trainer Bernd Rindfleisch attestierte seinem jungen Team, dass diesmal nicht alle Akteure ihre Normalform erreicht hätten. "Natürlich war das Endergebnis zu hoch, aber die sehr aggressiven Wuppertaler haben uns auch den Schneid abgekauft", sagte der Coach, nachdem das 2:2 zur Pause durchaus hoffen ließ.
Im Bergischen Land hatte der TV blitzschnell losgelegt, führte nach zwölf Minuten mit 2:0. Doch die Gäste besannen sich auf ihre Konterstärke und Philipp Wagners Doppelschlag (13./15.) bedeutete bereits das 2:2. "Wir haben den Gegner dann in Schwierigkeiten gebracht", sagte Rindfleisch, "bis zur Pause war sogar eine Führung für uns möglich. Definitiv."
Doch die Musik an der Wupper machten schließlich die Friesen, weil bei den Recklinghäusern aufgrund der harten TV-Gangart der Respekt wuchs und die Zahl der individuellen Fehler anstieg. Mit dem 3:2 der Gastgeber in der 33. Minute begann der kaum enden wollende Wuppertaler Torreigen in Hälfte zwei.
Beim 2:6 ließen die RHC-Youngsters schließlich ihre Köpfe hängen und resignierten, zu drehen war das Match mit zwei völlig ungleichen Halbzeiten in diesem Moment längst nicht mehr.

RHC: Jakubiak, Rößmann - M. Rindfleisch, S. Rindfleisch, D. Schneider, Ph. Wagner (2), Pa. Wagner, D. Rindfleisch, Komander


WAZ vom 21.4.2005

Starke Mädchen


Viel Potenzial haben die RHC-Mädchen von Trainerin Nicole Hambuch, die in der NRW-Liga zur Probe spielten. Für die Rollhockey-C-Jugend des RHC stand der vierte Spieltag um die NRW-Meisterschaft an.
Gegen die U 10 des TuS Düsseldorf-Nord II gab es ein 10:0 in der heimischen Leonhardhalle. Taktisch und läuferisch im Vorteil, führte der RHC von Trainer Hansi Rindfleisch bereits zur Pause mit 5:0. Im zweiten Abschnitt legten die Gastgeber noch einmal fünf Tore nach. Erstmals im Tor eingesetzt wurde Jens Teelen, der eine Halbzeit lang das Gehäuse sauber hielt.
Da die RESG Walsum kurzfristig absagte, wurde die Lücke vom neuen RHC-Mädchennachwuchs geschlossen. Seit einem Jahr trainiert von Nicole Hambuch, spielten die fünf Rollhockeymädchen, unterstützt von Jens Teelen im Tor, zwei ordentliche Partien.
Gegen die Mädchen des RSC Cronenberg II gab es ein beachtliches 0:0, im vereinsinternen Vergleich gegen die schon "erfahreneren" C-Jugendlichen hieß es 1:4. Lena König erzielte den gefeierten Ehrentreffer. Ex-Nationalspielerin Hambuch war von der Leistung ihrer Schützlinge angetan und sieht einiges an Nachwuchspotenzial für die Frauen des RHC.

RHC/C-Jugend: Bistrich, Teelen - Schürmann (3), Nohlen (1), Rindfleisch (5), Marquardt, Gruß (1), Baier

RHC/Mädchen: Köser, Düker, Mackowiak, Krüger, König (1)


28. März 2005 Recklinghäuser Zeitung von Meike Holz

RHC-Damen und Herren beim Osterturnier in Hüls

Am Deutschen Rollhockey-Damen-Nationalteam führte kein Weg vorbei. Beim internationalen Osterturnier des VfL Hüls setzte sich die Bundes-Auswahl durch. Die RHC-Damenmannschaft von Trainer Uwe Gregorowius musste sich dem Turniersieger mit 0:11 geschlagen geben und wurde am Ende Fünfter.
"Die Ergebnisse sind zweitrangig", nahm Trainer Uwe Gregorowius die fünf Niederlagen gelassen hin, zumal der RHC ohne seine Stammspielerinnen antrat. Zum Einsatz kamen in erster Linie diejenigen, die im Erstliga-Alltag wenig Spielpraxis sammeln können. "Jede hat ihr Bestes geben", zollte der Coach Anerkennung. Man habe aber gesehen, dass die Lücken der fehlenden Leistungsträger zu groß waren. "Die jungen Spielerinnen brauchen Zeit und die bekommen sie auch", erklärte Gregorowius.
Gegen den RC de Lichtstad aus den Niederlanden mussten sich der RHC mit 2:10 geschlagen geben. Meike Bohmann und Svenja Runge trafen für die Recklinghäuserinnen. Mit 0:6 unterlag das ersatzgeschwächte Gregorowius-Team dem schweizer Klub RHC Vordemwald. Auch gegen den Erstliga-Konkurrenten und Gastgeber aus Hüls stand der RHC auf verlorenem Posten. Meike Bohmann markierte gegen ihren ehemaligen Klub das Ehrentor.

Das Herrenteam des RHC beendete das zweitägige Turnier unterdessen als Vierter. Trainer Bernd Rindfleisch zeigte sich mit der Leistung seiner Schützling sehr zufrieden. Lob gab es auch von der Konkurrenz. Iserlohns Trainer Detlef Strugalla bescheinigte dem RHC "die größte Perspektive" aller Mannschaften aus dem Kreis, so Rindfleisch. Zwar verlor der RHC sein Auftaktspiel gegen den VfL Hüls mit 3:5, das Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf hinweg. Das Vestderby gegen den Erstligisten war lange ausglichen, wobei der RHC die besseren Torchancen hatte. Doch nur Philipp Wagner (2) und Matthis Rindfleisch trafen. Auch gegen die Deutschen Junioren-Auswahl wurde die gute Leistung des RHC beim 1:7 nicht belohnt. Die erste Viertelstunde hielten die Recklinghäuser offen, ehe ein Doppelschlag dem RHC das Genick brach. Das Ehrentor erzielte Dominik Rindfleisch.
Trotz der frühen Stunde, die durch die Zeitumstellung umso schwerer wog, zeigte sich das Rindfleisch-Team am zweiten Turniertag hellwach und bezwang den Zweitliga-Spitzenreiter Spvgg. Herten mit 8:6. Mit einem Blitzstart zum 4:0 nach nur sechs Minuten sorgte der RHC für die Vorentscheidung. Zwar kam Herten auf 5:7 heran, doch die Festspielstädter kontrollierten das Spiel souverän. Für den RHC trafen Dominik und Matthias Rindfleisch sowie Philipp und Pascal Wagner.
Gegen den Deutschen Vize-Meister und Turniersieger ERG Iserlohn musste sich der RHC zum Abschluss mit 1:8 geschlagen geben. Der heimische Zweitligist verlangte dem Favoriten in der ersten Hälfte einiges ab. Dominik Rindfleisch traf zum 1:2 -meho

RHC/Damen: J. Ehlert, U. Ehlert, V. Ehlert, Runge, Gregorowius, Langemann, Bohmann

Herren: Jakubiak; S. Rindfleisch, D. Rindfleisch, M. Rindfleisch, Ph. Wagner, Pa. Wagner, Komander, Leopold, Beckmann, Paape


Recklinghäuser Zeitung vom 20. März 2005

Trainer-Vorgaben erfüllt

Das Minimalziel wurde erreicht. Das Rollhockey-Zweitligateam des RHC hat mit dem 13:1(6:0)-Sieg beim SC Calenberg das Torverhältnis ins Plus gerückt.
Und genau das hatte Trainer Bernd Rindfleisch als Vorgabe mit auf den Weg gegeben. Der Coach wollte ein Minus von neun Treffern nicht mehr auf dem Torkonto sehen. "Wir hätten auch 30 Tore machen können, doch irgendwie haben wir uns ungeschickt angestellt, oder wollten es zu schön machen", so Rindfleisch, der jedoch grundsätzlich zufrieden war mit dem, was sein Jungs in Calenberg abgeliefert haben. "Dennis Jakubiak im Tor hat hervorragend gehalten", hebt Rindfleisch einen heraus.
Da Matthias Rindfleisch und Torben Leopold (beide krank) kurzfristig passen mussten, reiste der RHC mit nur sechs Feldspielern in Calenberg an. Unter ihnen mit Torben Beckmann einer, der das erste Mal im Zweitliga-Kader auftauchte. "Dass Torben sofort ein Tor gemacht hat, freut mich besonders."
Mit dem 13:1-Sieg beim Tabellenletzten Calenberg hat der RHC auch eine zweite Trainer-Vorgabe erfüllt: nämlich aus den letzten beiden Hinrundenspielen vier Punkte zu holen. Die Tore für den RHC, der stets das Geschehen kontrollierte, schossen Dominik Rindfleisch (5), Philipp Wagner (4), Sebastian Rindfleisch (2), Pascal Wagner und Torben Beckmann.

RHC: Jakubiak - D. Rindfleisch (5), PH. Wagner (4), S. Rindfleisch (2), Pa. Wagner (1), Beckmann (1), Komander


Recklinghäuser Zeitung vom 16.3.05

Prächtig gekämpft


Rollhockey-Regionalligist RHC II hat gegen den TuS Düsseldorf-Nord II 10:12 verloren.
Die engagierten und spielerisch vorzeigbaren Leistungen des RHC II setzten sich auch gegen Düsseldorf fort. Ein Kim-Florian Paape in Torlaune erzielt sieben der zehn RHC Treffer. Clubchef Freimuth: "Was unsere jungen Spieler einschließlich Peter Rößmann im Tor gezeigt haben, lässt für die Zukunft hoffen."
Von Beginn an setzte TuS Düsseldorf Nord den RHC unter Druck. 5:1 führte Düsseldorf Mitte der ersten Halbzeit. Doch der RHC II wehrte sich und kam bis zur Halbzeit auf 4:5 heran. Nach dem Wechsel setze sich "Nord" erneut auf 7:4 ab, doch danach bot der RHC den Landeshauptstädtern die Stirn und erzielte noch sechs Tore gegen den TuS zum 10:12.

RHC II: Peter Rößmann; Marcus Komander (1), Torben Leopold,Kim-Florian Paape (7), Daniel Schneider (1), Patrick Schneider (1), Torben Beckmann,Eckhard Teelen , Peter Nowak


Recklinghäuser Zeitung vom 16.3.2004

Ein ausgeglichener dritter Spieltag in der NRW-Meisterschaft. Die A-Jugend des RHC zeigte im dreifachen Duell "Westfalen gegen Rheinland" ordentliche Leistungen.

GRSC Mönchengladbach – RHC 10:10: Die neu formierte RHC-A-Jugend von Trainer Jochen Zimmermann lieferte sich eine spannende Partie gegen Mönchengladbach. Den 4:5-Rückstand zur Pause drehte der RHC bis kurz vor Spielende in eine 10:9- Führung um, ehe die Rheinländer noch zum 10:10 trafen.

TuS Düsseldorf-Nord – RHC 5:3: Nachdem der RHC Düsseldorf im Hinspiel noch knapp besiegte, drehte der TuS Nord nun den Spieß um. Über ein gerechtes 1:1 zur Pause hielt der RHC auch im zweiten Abschnitt gut mit. Zum Ende hin nutzten die Düsseldorfer ihren Heimvorteil aus und kamen zum 5:3.

HSV Krefeld - RHC 1:7: Die "rheinischen Woche" am dritten Spieltag komplettierte die Partie gegen den Hülser SV Krefeld. Gut eingespielt hatte der RHC die Partie im Griff und ließ Ball und Gegner gekonnt laufen. Alle Spieler des RHC-Kaders beteiligten sich am klaren 7:1-Erfolg.

RHC/A-Jug.: Jessica Ehlert; Lars Sowade (3), Timo Leopold (5), Kevin Strube (1), Svenja Runge, Dennis Cholewinski (6), Sebastian Sowade (3), Lukas Rindfleisch (2)


WAZ Von Hannspeter Seeber Rollhockey 2. Bundesliga

Schwacher Auftritt beim glanzlosen 6:2


Sie haben schon besser agiert, die Rollhockeyspezialisten des RHC. Zum 6:2 (4:0) über den SV Allstedt reichte es in der 2. Bundesliga aber noch.
Trainer Bernd Rindfleisch war sichtlich angefressen. "Die spielen mit meiner Gesundheit", sagte er nach 50 schwachen Minuten, die nur einen RHC-Fixpunkt hatten - das war der bärenstarke Keeper Dennis Jakubiak.
Er war es auch, der nach dem 2:4 der Gäste aus Sachsen-Anhalt den RHC auf Kurs hielt und eben keinen dritten SV-Treffer zuließ. Die robust spielenden Allstedter waren nämlich drauf und dran, dem niveauarmen Match noch eine Wende zu geben.
Glanzlos war der RHC schon zum eigentlich sehr beruhigenden Pausen-4:0 gekommen. Philipp Wagner, Dominik und Matthias Rindfleisch sowie Torben Leopold hatten getroffen, ehe sich die Recklinghäuser spätestens nach dem Seitenwechsel dem Allstedter Tempo anpassten und ihre Stärken eben nicht mehr ausspielten, sogar viele Möglichkeiten des engagierten SV zuließen. "Natürlich war der Sieg ergebnistechnisch wichtig, aber mit dem guten Spiel gegen Herten war das überhaupt nicht zu vergleichen", sagte Rindfleisch. "Vor allem über die zweite Hälfte müssen wir noch reden."
Direkt nach der Pause traf der SV zum 1:4 (27.), das 2:4 (32.) folgte. Die Chancenauswertung des RHC blieb mangelhaft. Die Regie hatten die Gastgeber längst abgegeben, das Zittern hatte schon begonnen. Fortan gab es die besseren Möglichkeiten für Allstedt, erst das 5:2 durch Dominik Rindfleisch (47.) hatte befreiende Wirkung, ehe Pascal Wagner mit dem 6:2 (49.) den Schlusspunkt der Partie setzte.

RHC: Dennis Jakubiak,Peter Rößmann - Matthias Rindfleisch (1), Sebastian Rindfleisch, Philipp Wagner (1), Pascal Wagner (1), Dominik Rindfleisch (2), Torben Leopold (1), Marcus Komander, Kim-Florian Paape


Recklinghäuser Zeitung vom 9.3.2005

RHC gegen Vize-Meister im Pech


Beim vierten Spieltag der Rollhockey-NRW-Meisterschaft in Wuppertal ist die Bilanz der RHC-Junioren ausgeglichen.

TV Friesen Wuppertal – RHC 4:5 (0:3) Durchdachter Spielaufbau und konsequentes Ausnutzen der Torchancen waren die Grundlage für die klare Halbzeitführung des RHC gegen den TV Friesen Wuppertal. Nach dem Wechsel stellten die "Bergischen" durch zwei Eigentore den Anschluss her. Als sie durch einen Doppelschlag mit 4:3 in Führung gingen und der RHC einen Penalty verschoss, war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Die Recklinghäuser stemmten sich gegen die drohende Niederlage und schnürten in den Schlussminuten die "Friesen" in ihrer eigenen Hälfte ein. Mit Erfolg. Philipp Wagner und Daniel Schneider trafen zum 5:4.

RHC – RSC Darmstadt 3:5 (3:3) Eine Begegnung auf hohem Niveau sahen die Zuschauer zwischen dem RHC und dem deutschen Junioren-Vizemeister. Die Darmstädter Führung glich Pascal Wagner zum 1:1 aus, ehe die Hessen zweimal dem stark spielenden Keeper Peter Rößmann keine Chance ließen. Noch vor der Pause glichen die Schützlinge von Trainer Bernd Rindfleisch aus. Nach der erneuten Darmstädter 4:3-Führung drängte der RHC vergeblich auf den Ausgleich, ehe die Hessen zum 5:3 konterten.

RHC: Peter Rößmann; Marcus Komander, Pascal Wagner (1), Daniel Schneider (1), Lars Sowade, Philipp Wagner (4), Torben Beckmann, Kim-Florian Paape (2), Timo Leopold


Von Jürgen Schumann, Recklinghäuser Zeitung

Kampfgeist stimmt


Rollhockey: RHC-Damenteam macht gegen den RSC Darmstadt aus einem 0:3-Rückstand noch einen 4:3-Sieg.

Den Anfang verschlafen – am Ende aber hellwach! Diese Feststellung trifft aus RHC-Sicht auf das Rollhockey-Match in der Damen-Bundesliga gegen den RSC Darmstadt in der Leonhardhalle absolut zu. Mit unbändigem Siegeswillen kamen die Gastgeberinnen zu einem durchaus verdienten 4:3-Erfolg.
Ohne "Vier" – neben den etatmäßigen Torhüterinnen Nadine Gregorowius und Corina Korte fehlten Svenja Runge und Sandra Opitz – startete der RHC zum Auftakt des Punktspielbetriebs nach langer Pause mit "gebremstem Schaum". Darmstadt dagegen wirkte frisch und schockte die Spielerinnen von Trainer Uwe Gregorowius bereits in der zweiten Minute mit dem 0:1 durch die groß gewachsene Manuela Schreckenbach.
Wenig später stocherte Sarah Behnke die Hartgummikugel zum 0:2 über die Linie, ehe erneut Manuela Schreckenbach zum 0:3 zuschlug. Der RHC, angetrieben von Ex-Nationalspielerin Nicole Hambuch, meldete sich mit zwei Pfostenkrachern zurück. Teamkapitän Marion Brandt verkürzte auf 1:3. Danach fand der erste von vielen Hambuch-Rückraumböllern den Weg ins Darmstädter Netz – 2:3. Halbzeit. Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang einer stark auftrumpfenden Meike Bohmann mit einem Schrägschuss der Ausgleich. Den Sieg stellte dann Marion Brandt in der 37. Minute sicher. Mit viel Einsatz rettete der RHC den hauchdünnen Vorsprung ins Ziel.

RHC: Ann-Christin Wessels; Vanessa Ehlert, Marion Brandt (2), Nicole Hambuch (1), Sina Langemann, Meike Bohmann (1), Jenny Jakubiak


WAZ Von Hannspeter Seeber , Rollhockey Frauen-Bundesliga

Aufholjagd des RHC wird noch belohnt

Es hat gerade so eben gereicht: Marion Brandts Tor in der 37. Minute zum 4:3 brachte den Rollhockey-Spielerinnen des RHC noch den Bundesliga-Sieg über den RSC Darmstadt.
Das 4:3 (2:3) war eine wacklige Angelegenheit für die Formation von Coach Uwe Gregorowius. Der hatte nur sieben Akteurinnen an Bord, zwischen den Pfosten stand mit Ann-Christine Wessels eine A-Jugendliche, die ihre Aufgabe mit Bravour meisterte. Und ein 0:3 musste man auch aufholen.
Denn die Hessinnen legten in der Leonhardhalle los wie der Blitz: Zweite Minute, fünfte Minute, zehnte Minute - 3:0 hieß es für den RSC, während der RHC noch gar nicht im Match angekommen war. "Wir sind kalt erwischt worden", sagte Gregorowius, "haben uns dann aber gut gefangen." Dass den Recklinghäuserinnen das befürchtete und erwartete Kampfspiel drohen würde, war schon früh klar - auch wenn Brandt (14. Minute) und Nicole Hambuch (21.) den RHC mit dem 2:3 wieder in eine bessere Position brachten.
Arbeiten mussten die Gastgeberinnen gewaltig, denn RSC-Keeperin Romy Morgenstern - die Nummer zwei der Nationalmannschaft - brillierte bei allen RHC-Angriffen.
Doch zwei Mal überwand die stark geschwächte Gregorowius-Mannschaft die Top-Torfrau aus Darmstadt doch noch. Meike Bohmanns 3:3 (28.) und Brandts Siegestreffer brachten den knappen Erfolg für das eigentlich favorisierte Team, dem die "sehr enge Personalsituation" jedoch deutlich anzumerken war.
Am Ende hatten die Gäste nichts mehr zuzusetzen, während Gregorowius vor allem die Einstellung seiner Frauen lobte: "Sie haben 100 Prozent Leistung von dem gebracht, was mit diesem Personal möglich war. Die mental stärkere Mannschaft hat gewonnen, wir wollten siegen und haben uns letztlich vom RSC nicht beeindrucken lassen."
Die Verletzung von Torhüterin Nadine Gregorowius aus der Vorwoche stellte sich nur als Bänderdehnung heraus. Ihr Vater und Trainer rechnet deshalb mit einer Pause von rund zwei bis drei Wochen.

RHC: Wessels - Bohmann (1), V. Ehlert, Brandt (2), Hambuch (1), Langemann, Jakubiak.


WAZ vom 25.01.2005

RHC-Reserve holt die ersten Punkte

Rollhockey-Regionalligist RHC II gewann mit 3:2 verdient beim TV Friesen Wuppertal II und holte am zweiten Spieltag somit die ersten Punkte.
Die "jungen Wilden" des RHC hatten es mit einem schweren Gegner zu tun, doch der mit Zweitligaspielern des TV I bestückte Kader der Friesen musste sich schließlich geschlagen geben. Die Recklinghäuser begannen katastrophal und lagen bereits nach vier Minuten mit 0:1 hinten. Danach brannten die Youngsters vom RHC ein Feuerwerk ab und kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten. Drei Minuten vor der Halbzeit gab es dann jedoch den nächsten Dämpfer. Die Wuppertaler gingen mit 2:0 in Führung. Fast mit dem Pausenpfiff gab es wieder Hoffnung für den RHC, weil Kim Paape auf 1:2 verkürzen konnte. Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste wieder Dampf und kamen in der 33. Minute zum verdienten Ausgleich, wieder durch den starken Paape. Kurz vor Schluss gelang "Oldie" Torben Leopold (19 Jahre) der Siegtreffer, mit einem herrlichen Distanzschuss überwand er den gegnerischen Keeper. Die letzten Minuten waren die von Keeper Peter Rößmann, er parierte die Wuppertaler Schüsse. Nach dem Spiel waren alle glücklich. "Ein verdienter Sieg, der den jungen Spielern Selbstvertrauen gibt", so Jugendleiter Volker Leopold.

RHC: Rößmann - Komander, Leopold (1), Paape (2), D. Schneider, P. Schneider, Beckmann


WAZ vom 19. Januar 2005

Rindfleischs Junioren überzeugen


Gut geschlagen. Die Rollhockeyjunioren des RHC spielen weiterhin gut mit in der NRW-Liga.

Am dritten Spieltag gab es einen Sieg und eine Niederlage. Trainer Bernd Rindfleisch probierte dabei neue Taktiken mit Erfolg aus. Mit dem ungewohnten Angreifer Philipp Wagner lief es am Anfang gar nicht so schlecht. Durch einen blitzsauberen Konter brachte er den Underdog gegen Gastgeber RESG Walsum in Führung. Der RHC schlug sich bis zur Pause hervorragend (1:2). Aber schließlich erzielten die Walsumer noch sechs weitere Treffer und am Ende musste sich die RHC-Jugend doch mit 1:8 geschlagen geben.
Durchaus besser lief es im zweiten Spiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord, dem man im Vorjahr noch mit 2:7 unterlag. An diesem Tag sah es ganz anders aus. Der RHC geriet früh in Rückstand, aber danach bewiesen die Junioren Moral. Nach dem zwischenzeitlichen 4:2 gaben dann die Düsseldorfer nicht auf und glichen aus. Jetzt setzten beide Teams alles auf eine Karte und der RHC wurde belohnt. Er erzielte den entscheidenden Treffer zum 5:4. Rindfleisch war sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. -schür RHC: Rößmann - Komander (1), Leopold, Pa. Wagner (1), Schneider, Sowade, Ph. Wagner (3), Beckmann, Paape (1)


WAZ 19.11.04 von Hans-Peter Seeber

Nicole Hambuch und der RHC empfangen Sonntag Germania Herringen

Mit dem 4:4 beim Deutschen Meister RSC Cronenberg haben die Rollhockeyfrauen des Bundesligisten RHC so richtig aufhorchen lassen. Da ist eine positive Fortsetzung natürlich erwünscht.
Doch mit dem SK Germania Herringen (So., 11 Uhr, Leonhardhalle) wartet auf den Aufsteiger wieder ein ganz harter Brocken. Obwohl der RHC nach der Cronenberg-Partie natürlich niemanden mehr fürchten muss.
Doch für Coach Uwe Gregorowius haben sich die Prioritäten auch verschoben. "Ich gehe davon aus, dass Herringen jetzt der Liga-Topfavorit ist. Deren einer Minuspunkt entstammt auch einem Cronenberg-Match, ansonsten hat sich die Germania schadlos gehalten. Es wäre von uns vermessen, jetzt wieder eine Überraschung wie in der vergangenen Woche zu erwarten."
Die exakte Spielstärke der Gäste aus Hamm kann Gregorowius nicht einschätzen, aber allein die beste Torfrau Deutschlands - sieht man von der in Portugal aktiven Christian Klein ab - macht Herringen schon zu einer besonderen Mannschaft. "Eine gute Torhüterin sorgt schon für 50 Prozent des Erfolges."
Wobei sich die Gastgeberinnen mit Juniorennationalspielerin Nadine Gregorowius sicher auch nicht verstecken, dafür aber wieder mit einer Stammformation auskommen müssen. Meike Bohmann (gebrochener Finger) fällt weiter aus, die Nachwuchskräfte werden die Bank besetzen, und Sandra Opitz, Marion Brandt, Nicole Hambuch und Vanessa Ehlert stehen auf dem Feld. Viel falsch machen kann Aushilfstrainer Hansi Rindfleisch - Gregorowius ist beruflich verhindert - am Sonntag nicht.
Etabliert sind die RHC-Frauen in der Liga längst, außerdem will man sich eher an Paderborn und Darmstadt orientieren. Wenn dann Herringen auch noch geärgert werden kann, o.k. wäre es.


Recklinghäuser Zeitung v. 15.11.2004 (von Hermann Klingsieck)

Punkt gewonnen - oder Punkt verloren?

"Ich weiß nicht, ob wir einen Punkte gewonnen oder verloren haben", sagt Uwe Gregorowius, Trainer des RHC-Damenteams, zum 4:4 beim RSC Cronenberg.

"Das Ergebnis beim Favoriten ist an sich ein Hammer, mit dem im Vorfeld nicht zu rechnen war, doch bei einer 3:0-Führung zur Pause wäre mehr möglich gewesen." Beide Teams hatten mit personellen Handicaps fertig zu werden: bei Cronenberg fehlten die Wiechert-Schwestern, beim RHC hatte sich Meike Bohmann mit Fingerbruch kurzfristig abgemeldet. "Wir wussten, dass Cronenbergs Torfrau nicht gut ist und haben mit der Taktik Weitschüsse operiert", so Gregorowuis. Und das sollte genau passend sein: drei Distanzschüsse von Nikki Hambuch – einer wurde von Vanessa Ehlert abgefälscht – saßen in Hälfte eins zum 3:0 für den RHC. "Nach der Pause machte Cronenberg Druck und wir standen in der Abwehr nicht mehr so gut." So kam es, wie es kommen musste: 50 Sekunden vor Schluss lag der RHC 3:4 hinten. Ein Konter von Marion Brandt, die quer passte, setzte Sandra Opitz aber noch zum 4:4 ins Netz.

RHC/Damenteam: Gregorowius, Korte - Hambuch (3), Opitz (1), Brandt, Ehlert, Runge, Langemann


WAZ Recklinghausen 9.11.2004

B-Jugend des RHC überrascht in Iserlohn die Fachwelt

Unverhofft kommt oft: Bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Rollhockey in Iserlohn überraschte die B-Jugend des Recklinghäuser HC am Wochenende mit Platz vier.
Und plötzlich bejubelten sie dem Gruppensieg: Als Außenseiter waren die Recklinghäuser, die bei den NRW-Meisterschaften den dritten Platz belegt hatten, bei den Titelkämpfen im Sauerland gestartet. Gleichwohl ließ die Mannschaft des Trainergespanns Stefan Sobanski/Dennis Jakubiak am vergangenen Samstag mit einem 3:2-Auftakterfolg gegen den VfB Remscheid aufhorchen. Damit aber nicht genug: Auch im folgenden Spiel verließ der RHC-Nachwuchs als Sieger das Parkett: Mit 6:5 setzten sich die Recklinghäuser gegen den TuS Düsseldorf durch. Als der RHC dann im letzten Gruppenspiel den RSC Darmstadt mit 11:0 abfertigte, stand der Gruppensieg zur Überraschung aller fest.
"Das hat die Rollhockey-Fachwelt überrascht", zeigte sich am Rande der Bande auch Bernd Rindfleisch, Trainer der RHC- Herrenmannschaft, beeindruckt. "Von den acht teilnehmenden Mannschaften spielten sieben auf einem engen und hohen Niveau. Lediglich die Mannschaft aus Darmstadt fiel mit ihren vielen jüngeren Spielerinnen ein wenig ab." Im Halbfinale traf die B-Jugend des RHC indessen auf die Platzhirsche des ERG Iserlohn. Nach einem packenden Spiel musste sich die Mannschaft aus der Ruhrfestspielstadt hauchdünn mit 4:5 geschlagen geben.
Als kleiner Trost blieb jedoch das kleine Finale, in dem eine alter Bekannter wartete: der VfB Remscheid. Die Leistung der Vorrunde konnten die Recklinghäuser jedoch nicht mehr abrufen und verloren gegen das Team aus dem Bergischen Land klar mit 1:6.
"Unsere Mannschaft hat dennoch hervorragend gekämpft", lobte Bernd Rindfleisch, "dieser Jahrgang lässt für die Zukunft hoffen." Bester Torschütze des RHC war Dennis Cholewinski, der insgesamt 13 Treffer erzielte.
Deutscher Meister wurde übrigens der Nachwuchs des SK Germania Herringen.

RHC: Jessica Ehlert; Philipp Hartmann, Nadja Gregorowius, Dennis Cholewinski, Lukas Rindfleisch, Sebastian Sowade, Robin Sobanski


17.10.2004: WAZ Von Hannspeter Seeber Rollhockey 2. Bundesliga

Tolle Vorstellung


Von Woche zu Woche wird das blutjunge RHC-Team in der 2. Rollhockey-Bundesliga besser, auch wenn es beim Punktesammeln noch hapert.

Nur mit 5:6 (2:2) verlor die Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch beim niederländischen Vertreter RC de Lichtstadt in Eindhoven.

"Ich muss meinem Team ein Riesenkompliment machen, da war ein Punkt wirklich drin", sah der Coach gestern Nachmittag eine tolle Vorstellung seiner Formation. Die agierte noch stärker als gegen den TV Friesen Wuppertal und hatte sich nach dem zwischenzeitlichen 5:4 wirklich einen Zähler verdient.

Die 1:0- und 2:1-Führung durch Philipp Wagner und Matthias Rindfleisch glichen die Lichtstädter noch vor dem Gang in die Kabinen aus, ehe ein Doppelschlag den Niederländern das 4:2 brachte. RHC-Coach Rindfleisch befürchtete nun doch noch das große Scheibenschießen, doch seine Mannschaft belehrte ihn eines Besseren.

Dominik und Matthias Rindfleisch sowie noch einmal Philipp Wagner drehten das Match eindrucksvoll und mit richtig sehenswerten Toren. Matthias Rindfleisch schlenzte gekonnt in den Winkel des RC-Gehäuses (4:4), Wagner vollendete einen Konter mit Dominik Rindfleisch per Rückhandschuss zum 5:4.

Dass die Gastgeber dann den Druck erhöhten und nun in den Zweikämpfen auch nickeliger wurden, musste der RHC akzeptieren, der sich so eben noch zwei Gegentore einfing. Verdient war der Heimsieg des wohl besten Zweitligateams am Ende nicht, Bernd Rindfleisch konnte dem Testlauf (der RC spielt außer Konkurrenz) nur Positives abgewinnen. "Wir können trotz unserer Unerfahrenheit gegen jeden in der Liga bestehen. Davon bin ich jetzt überzeugt."

RHC: Jakubiak, Rößmann - M. Rindfleisch (2), S. Rindfleisch, Ph. Wagner (2), Pa. Wagner, D. Rindfleisch (1), To. Leopold, Komander, Paape


17. Oktober 2004: Recklinghäuser Zeitung von Jürgen Schumann

Nadine Gregorowius glänzt im Gehäuse


Zu einem verdienten 9:4-Erfolg über den Erstliga-Rivalen VfL Hüls kam gestern die Rollhockey-Damenmannschaft des RHC in der Leonhardhalle. Den Unterschied machten spielerische Vorteile und eine glänzend disponierte Nadine Gregorowius im Gehäuse der Gastgebenerinnen aus.

Anfangs drückte das Hülser Team von Klaus Rupsch dem Derby seinen Stempel auf. Aus einer kontrollierten Defensive heraus erarbeiteten sich die Gäste die zwingenderen Möglichkeiten, während beim RHC Einzelaktionen überwogen. Die in Vertretung von Coach Uwe Gregorowius durch Co-Trainer Frank Zibner betreute Heimtruppe benötigte eine längere Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Die 18. Minute brachte dann die Wende, als Ex-Nationalspielerin Nicole Hambuch mit einem Distanzschuss VfL-Keeperin Rebecca Pleßmann überraschte und eine spielfreudige Marion Brandt ohne Federlesens das 2:0 besorgte.

Bis dahin vermochte sich RHC-Torfrau Nadine Gregorowius gleich mehrfach auszuzeichnen, doch gegen den Penalty-Treffer von Nadine Halenkamp war sie machtlos. Doch noch vor der Pause stellte Nicole Hambuch die Zwei-Tore-Differenz wieder her. Unmittelbar nach Wiederbeginn fiel dann bereits die Vorentscheidung. Zweimal verhinderte der Pfosten kurzzeitig zunächst weitere "Einschläge" bei den Gästen, ehe Marion Brandt (2) sowie Nicole Hambuch das Zwischenergebnis auf 6:1 schraubten.

Hüls scheiterte mit einem Penalty, konnte dann aber durch Nadine Halenkamp per Doppelpack nochmals auf 6:3 verkürzen. Die VfL-Hoffnungen waren jedoch nur von kurzer Dauer, denn Nicole Hambuch, Marion Brandt sowie Meike Bohmann machten mit ihren Treffern alles klar.

RHC: Nadine Gregorowius, Corina Korte; Svenja Runge, Vanessa Ehlert, Marion Brandt (3), Nicole Hambuch (3), Sandra Opitz, Sina Langemann, Meike Bohmann (1), Jenny Jakubiak.


06.10.2004 Von Hannspeter Seeber Rollhockey 2. Bundesliga Nord

RHC-Auftritt macht trotz 1:5 Mut


Gut, die Rollhockeyspieler des RHC haben klar verloren - mit 1:5 (1:2) gegen den TV Friesen Wuppertal.

Doch der Auftritt der Recklinghäuser in der 2. Bundesliga Nord gegen den hohen Favoriten aus dem Bergischen Land machte trotzdem Mut.

Weil die Gastgeber so chancenlos gar nicht einmal waren. Das schnelle 2:0 der Friesen nach vier bzw. neun Minuten beantwortete die Mannschaft von Trainer Bernd Rindfleisch immerhin durch Pascal Wagners Treffer in der 18. Minute. Und auch ansonsten wollte sich der RHC offensiv nichts nachsagen lassen.

Bemüht waren die Recklinghäuser über die gesamten 50 Minuten - immer engagiert, immer mit Zug zum Tor, die meiste Zeit feldüberlegen. Als die TV-Asse mit einem Konter in eine RHC-Drangperiode hinein jedoch nach 33 Minuten zum 3:1 kamen, da schwand die Hoffnung bei den wenigen Fans in der Heinrich-Auge-Halle merklich.

Doch die Rindfleisch-Youngsters steckten nicht auf, ließen aber weitere Hochkaräter aus. Da der RHC-Coach überwiegend auf seine Stammkräfte baute, war am Ende auch ein Kräfteverschleiß spürbar, obwohl die TV-Tore vier und fünf erst in der 49. und 50. Minute fielen.

Und ein mögliches 2:3 des RHC in der 48. Minute hätte ja noch einmal richtig für Spannung gesorgt. Doch um 22.02 Uhr war´s dann vorbei. Das mit dem "grün hinter den Ohren" - diesmal stimmte es.

RHC: Jakubiak, Rößmann - M. Rindfleisch, S. Rindfleisch, Schneider, Ph. Wagner, Pa. Wagner (1), D. Rindfleisch, To. Leopold, Komander


Recklinghäuser Zeitung 4.10.04

Ehre gegen Böhlitz gerettet


Am Doppelspieltag zum Zweitliga-Saisoneinstieg musste das blutjunge Rollhockey-Herrenteam des RHC sofort Lehrgeld zahlen. Beim MTV Celle wurde 2:8 verloren, doch einen Tag später in der Auge-Halle holte man mit einem 8:5-Sieg gegen den RHC Aufbau Böhlitz-Ehrenberg die Kastanien wieder aus dem Feuer. Routiniers wie Stefan Sobanski und Mario Samodol sind trotzdem nicht leicht zu ersetzen.

Vor Böhlitz-Ehrenberg war Recklinghausen gewarnt, hatte das Team aus den neuen Bundesländern doch tags zuvor in Herten 7:3 gewonnen. Davon ließ sich der Rindfleisch-Truppe jedoch nicht beeindrucken und trumpfte munter auf. Junioren-Nationalspieler Philipp Wagner wurde in den ersten 25 Minuten zum überragenden Mann und markierte alle vier RHC-Tore zur 4:1-Führung. Wagners 1:0 (2.) nach schönem Konter, glich Böhlitz durch Mario Lehmann (6.) jedoch wieder aus. Dann aber schloss Wagner einen Konter – Sebastian Rindfleisch war am Torwart gescheitert – im Nachfassen zum 2:1 (7.) ab. Das 3:1 machte Wagner mit einem Alleingang nur eine Minute später perfekt. Und das 4:1 hob sich Wagner bis kurz vor der Pausensirene auf.

Nach dem Wechsel war das Wagner-Festival vorbei – jetzt durften auch andere ran. Zum Beispiel Sebastian Rindfleisch, der das 5:1 und 6:3 markierte. Dominik Rindfleisch machte das 7:3, ehe Böhlitz noch einmal beim 5:7 gefährlich aufkam.

Doch Matthias Rindfleisch behielt die Nerven und verwandelte einen Sechsmeter sicher zum 8:3. "Dieser Sieg brachte den Doppelspieltag für uns noch zu einem guten Ende", war Trainer Bernd Rindfleisch durchaus nicht unzufrieden.

MTV Celle - RHC 8:2 (4:0): Wer seine Chancen nicht nutzt, kann auch kein Spiel gewinnen. So oder ähnlich war das Recklinghäuser Spiel am Samstag in Celle zu sehen. Bezeichnend für die Stürmerleistungen ist, dass mit Matthias Rindfleisch ein Defensivmann beide Tore macht. "Ich weiß um die Schwäche unserer jungen Leute in der Abwehr, die sich immer zwei, drei Schnitzer erlauben, wenn wir dann aber auch beste Chancen vergeben, geht eben nichts mehr", kommentiert Trainer Bernd Rindfleisch. Zur Pause lag der RHC 0:4 hinten, kassierte sofort das 0:5, ehe Matthias Rindfleisch das 1:5 gelang. "Danach haben wir vier glasklare Chancen vergeben." RHC-Tor Nummer zwei fiel zum 2:7.

RHC: Jakubiak, Rößmann - M. Rindfleisch, Leopold, S. Rindfleisch, Ph.Wagner, D. Rindfleisch, Komander, Schneider, Pa. Wagner


26.08.04: Samodols Abgang trifft den RHC mitten ins Herz

Im Klub wussten sie schon etwas länger Bescheid, mit den Hiobsbotschaften herausgerückt ist Rollhockey-Zweitligist RHC erst jetzt. Coach Bernd Rindfleisch muss sein Team für die am 18. September beginnende Saison umbauen.
Vor allem der Abgang von Spielgestalter Mario Samodol trifft den letztjährigen Zweitliga-Vizemeister mitten ins Herz. "Mario hat ein Angebot der ERG Iserlohn angenommen, da haben wir ihm keine Steine in den Weg gelegt", so der RHC-Erfolgstrainer. "Für ihn ist es im Sauerland eine sportliche Herausforderung und eine große Anerkennung, wenn sich der amtierende Deutsche Pokalsieger und Vizemeister interessiert." Zumal die Option einer sofortigen Rückkehr zum RHC besteht. "Wenn es bei der ERG nicht wie erhofft laufen sollte, was wir ihm aber nicht wünschen", so Rindfleisch.
Der muss auch auf Routinier Stefan Sobanski, der sein voraussichtlich letztes sportliches Jahr noch einmal im Oberhaus verbringen wollte, verzichten. Sobanski heuerte beim Nachbarn und Bundesligaaufsteiger VfL Hüls an. Nur weil die Abgänge der beiden Asse frühzeitig bekannt waren, hatte der RHC übrigens auch die mögliche Relegation zur Bundesliga kategorisch abgelehnt. "Ohne die beiden hätte eine Erstligasaison zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn gemacht", muss Rindfleisch zudem noch auf Thorsten Nohlen verzichten, der nur noch für die RHC-Reserve auf Torejagd geht.
"Damit wir nicht ganz so geschröpft auftreten, gibt es aber auch Lichtblicke", baut der Recklinghäuser Coach den A-Jugendlichen Kim Paape ins Team ein. Matthias Rindfleisch ist wieder fit, außerdem spielt Markus Opitz ab sofort wieder im RHC-Trikot. Große Ziele verkündet der Rollhockeytrainer nicht, aber Platz zwei hinter Topfavorit TV Friesen Wuppertal ist durchaus erreichbar. "Auch wenn es für uns sicher ein Jahr des Sammelns und Findens wird, Marios Abgang tut einfach weh."
Als wesentlich schwächer im Vergleich zum Vorjahr sieht der Trainer seine junge Formation nicht. Und diesmal würde man einen möglichen Aufstieg auch annehmen. Beim RHC ist momentan jeder beflügelt.

11.08.2004 Von Hannspeter Seeber Blickpunkt Rollhockey


20.07.2004 / LOKALAUSGABE / RECKLINGHAUSEN

Vorstand gibt Grünes Licht für die 1. Liga

Die Rollhockeyfrauen des RHC werden in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga antreten. Nach der souveränen Meisterschaft in der Zweiten Liga hat nun auch der Vorstand endgültig Grünes Licht gegeben.

Sie sind wieder da, wo sie nach Meinung vieler Experten auch hingehören. 2002 hatte der RHC die Mannschaft mangels personeller Alternativen schweren Herzens freiwillig zurückziehen müssen, nach einer fast einjährigen Wettkampfpause fingen Trainer Uwe Gregorowius und seine Spielerinnen in der abgelaufenen Serie zuletzt wieder in der 2. Bundesliga an.
Was dann passierte, ist bekannt. Nahezu problemlos sicherte sich der RHC ohne eine einzige Niederlage den Titel, musste aber eine abschließende vereinsinterne Sitzung abwarten, um Gewissheit zu bekommen. Mittlerweile sind auch die letzten Probleme ausgeräumt, fast alle noch offenen Fragen beantwortet. Wann der RHC jeweils gegen seine insgesamt sieben Gegner spielen wird, ist zwar noch nicht klar, wird jedoch bei der Bundesligatagung am kommenden Sonntag in Krefeld festgezurrt. "Dort werden wir auch den Antrag stellen, unsere Heimspiele möglichst immer sonntags auszutragen", so Gregorowius, der nach der Vorstandszusage fürs Oberhaus ebenfalls sein Ja-Wort gegeben hat. "In der Zweiten Liga hätte ich nicht mehr weitergemacht, das wäre keine Herausforderung mehr gewesen."
Nun aber geht Gregorowius in seine sechste Saison beim RHC - und mit ihm insgesamt neun Frauen. Zwei Torhüte-rinnen und sieben Feldspiele-rinnen - laut Trainer das absolute Minimum. Ulrike Ehlert wird ihre Laufbahn beenden, aus Hüls kommt dafür Meike Bohmann zum RHC. Zur Enttäuschung von Gregorowius ist die Rückkehr von Ivonne Schneider zum RHC indes doch noch geplatzt. Schneider bleibt beim VfL Hüls.
"Wir müssen auf jeden Fall härter trainieren", nimmt der Coach seine Mannschaft in die Pflicht. Denn in der Ersten Liga gehe es natürlich ganz anders zur Sache. Athletischer, schneller, dynamischer. So beginnen sie am 17. August in Rollhockey-Süd mit dem Training, um gewappnet zu sein. Bei allem Respekt vor sicherlich überragenden Teams wie dem amtierenden Deutschen Meister RSC Cronenberg, dem Vizemeister TuS Düsseldorf-Nord oder Germania Herringen: Mit den anderen, glaubt Gregorowius, kann der RHC sich messen. "Natürlich müssen wir ganz kleine Brötchen backen. Gegner wie Darmstadt, Hüls, Paderborn oder die Holländerinnen aus Lichtstadt aber sind sicherlich zu schlagen." Etwaige technische Nachteile müsse man halt durch noch mehr kämpferischen Einsatz ausgleichen, appelliert der Trainer zudem an den durchaus notwendigen Teamgeist.
Doch sie freuen sich beim RHC, trotz aller Widrigkeiten, trotz des kleinen Kaders. Denn die 1. Liga, das ist irgendwie auch ihre Liga. Mit Glück finden die Heimspiele auch wieder in der engen Leonhardhalle statt, in der sie sich bestens auskennen. Gregorowius: "Partien in der Auge-Halle, das ist für mich doch wie ein Auswärtsspiel."


11.07.04: RHC-Damen nach 4:4 gegen SV Allstedt und 7:0 gegen RHC Wuppertal ungeschlagen Meister der 2. Rollhockeybundesliga


06.07.2004 (Artikel zur Deutschen Meisterschaft der Junioren): Als kleiner Prophet geht er schon durch, dieser Bernd Rindfleisch. Seine Voraussagen bezüglich des zweiten Turniertages (siehe Vorrunden-Text) sollten sich bewahrheiten. Der RHC bezwang Friesen Wuppertal und traf dann auf Düsseldorf-Nord. Verlor dort mit 2:7 und wurde am Ende Sechster.

Sechster bei einer Deutschen Meisterschaft, die es in sich hatte - und bei der der SK Germania Herringen am Sonntag nachmittag den Siegersekt verspritzte. Mit einem 3:1 über den RSC Darmstadt holte sich der Hammer Rollhockey-Nachwuchs den Titel und löste damit Vorjahressieger RESG Walsum ab, der durch ein 6:3 über den RSC Cronenberg am Ende den Bronzerang eroberte.

Für die Recklinghäuser Spieler um ihren Coach Bernd Rindfleisch waren die beiden Turniertage ein tolles Erlebnis, auf alle Fälle gewonnene Tage. Mit Platz sechs war nicht zwingend zu rechnen, als DM-Neuling und mit einer noch nicht lange so zusammenspielenden Mannschaft hätten die Gastgeber durchaus auf dem achten und letzten Rang landen können. Doch das Match mit dem TV Friesen aus Wuppertal ebnete dem RHC den Weg zu Platz sechs.

Da war Pfeffer drin, als das Rindfleisch-Team gegen die Junioren aus dem Bergischen Land ins Penaltyschießen kam, das dann erst nach 22 Schüssen entschieden war. Nach den ersten fünf Versuchen pro Team hieß es immer noch 2:2, so stand es auch schon am Beginn des Penaltywettbewerbs. Fortan hatte Rindfleisch die Möglichkeit, die Schützen neu festzulegen. Und dann darf man den Regeln nach auch auf einen einzigen Spieler setzen. Der RHC-Coach tat dies - und nach sechs weiteren Schüssen pro Team hatte der vom Trainer bestimmte Philipp Wagner drei Mal getroffen, die Akteure von der Wupper aber nur zwei Mal. Der RHC stand im Match um Platz fünf.

Dass das dann mit 2:7 deutlich gegen den favorisierten TuS Düsseldorf-Nord verloren ging, tat der guten Stimmung beim Ausrichter keinen Abbruch. Als nach Philipp Wagners Treffer zum 2:5 schnell das sechste Tor der Spieler aus der Landeshauptstadt fiel, war die Partie gelaufen. "Da habe ich dann durchgewechselt", hatte Rindfleisch verständlicherweise die Hoffnung aufgegeben, den TuS noch packen zu können.

So war die DM mit all ihren Begleiterscheinungen für den RHC - für den Klub wie für die Mannschaft - eine absolut runde Sache. Die Sportler aller sieben Gästemannschaften waren angetan, gab es für sie doch sogar eine eigene Sportlerernährung, machten 50 Helfer des engagierten Vereins an allen Ecken und Enden eine gute Figur. Am Grill und beim Aufbau, am Mikrofon und bei der Turnierleitung, an der Theke und beim Aufwischen des Herringer Siegersektes.

Die Junioren aus Hamm feierten ihren Erfolg, nachdem sie ausgerechnet den aktuellen Titelträger aus Duisburg-Walsum im Halbfinale mit 2:0 geschlagen hatten und sich auf die Endspielpartie mit den Darmstädter Assen freuten. Eine Begegnung, die der RHC-Trainer so als Finale durchaus auch erwartet hatte. Da kam wieder der Prophet durch.

Niemand bereute die Vergabe der Junioren-DM durch den Verband an den RHC, stellte dieser seine organisatorischen Fähigkeiten und seine Gastfreundlichkeit doch einmal mehr unter Beweis. Und die große und gute Tradition Turniere auszurichten, die werden sie beim RHC fortsetzen, für 2005 ist wieder ein "Bergmann"-Wettkampf geplant.

An den dachte gestern Abend beim Aufräumen aber noch niemand. Die Auge-Halle, das Foyer, die sechs Kabinen, die Außenanlagen - alles musste picobello sein, bevor die Verantwortlichen selbst zum gemütlichen Teil übergehen konnten.

Herringen als neuer Deutscher Meister, der RHC auf einem guten sechsten Platz, eine sehr gut besuchte Halle mit begeisterten Anhängern - an diesen 3. und 4. Juli werden sie noch ein bisschen länger denken. Sportlich weiß der Klub, dass diese DM erst ein kleiner Schritt auf dem Weg zu weiteren Großtaten mit Schläger und Kugel war. Die sollen in naher Zukunft folgen.

04.07.2004 Es berichten Hannspeter Seeber, Stefan Müßner (Texte) und Dirk Bauer (Fotos) Blickpunkt Die Endrunde


04.07.04: Die Ergebnisse der Deutschen Juniorenmeisterschaft findet ihr hier.


RHC U10 (Jugend C) beim Turnier in Springe

Ein spannendes Turnier erlebten die Jüngsten der RHC Rollhockeyjugend bei einem Turnier im Niedersächsischem Springe bei Hannover. Neben den Teams des Ausrichters SC Bison Calenberg spielte die Jugend C (U10) des heimischen RHC noch gegen VfB Remscheid und TV Friesen Wuppertal. Zwei Auftaktniederlagen (1:6 gegen SC Bison Calenberg I und 1:11 gegen NRW Tabellenführer VfB Remscheid warf das junge Team der Trainer Hansi Rindfleisch und Torsten Nohlen jedoch nicht aus der Bahn, zum Ende des ersten Turniertages feierte der RHC einen 8:1 Erfolg gegen den SC Bison Calenberg II.
Am zweiten Tages kam es zu zwei spannenden Partien, die mit einem Sieg und einer knappen Niederlage endeten. Zunächst warteten die „Deister Hexen“ (ein U13 Mädchenteam aus Calenberg), auf den RHC – Nachwuchs. Nach tollem Fight von beiden Seiten konnten die Recklinghäuser das Spiel mit 4:2 für sich entscheiden. Zum Turnierabschluß gegen den TV Friesen Wuppertale war noch der dritte Platz zu erreichen, lange führte der RHC auch mit 1:0, bis jedoch der TV Friesen kurz vor Schluss mit zwei Treffern das Spiel für sich entschied. Das Tat der guten Stimmung im Team aber keinen Abbruch, der RHC erreichte einen guten vierten Rang.
Neuzugang Patrick Bistrich konnte sich im RHC Tor erstmals bewähren, auch alle Nachwuchsspieler hatten zahlreiche Einsätze.

RHC : Marco Dahm, Patrick Bistrich; Marius Schürmann (4) , Nico Junga, Kay Marquardt, Christoph Gruß, Christoph Rindfleisch (5), Niklas Nohlen (6), Jens Teelen


Recklinghäuser Zeitung vom 22.6.2004

Karsten Teelen hält den RHC-Sieg fest

Ein flottes Regionalliga-Spiel. Die Zweitvertretung des RHC feierte einen verdienten 11:8 (7:3)-Erfolg über den TuS Düsseldorf-Nord II. Für einen Start nach Maß sorgte dabei Juniorenspieler Marcus Komander, der die Gastgeber in der zweiten Minute mit der 1:0-Führung auf die Siegerstraße lenkte.
Ganz so leicht machten es die Düsseldorfer dem RHC nicht und glichen alsbald zum 2:2 aus. Doch durch je drei Treffern von Markus Opitz und Matthias Seidel setzten sich die Recklinghäuser zur Pause mit 7:3 ab. In der zweiten Hälfte versuchten die Düsseldorfer durch einige "Flugeinlagen" ihres Portugiesen Tiago Martins, den Schiedsrichter zu beeindrucken, der prompt einige Zeitstrafen gegen den RHC verhängte. Diese warfen die Recklinghäuser aber nicht aus der Bahn, auch weil der glänzend aufgelegte Torwart Karsten Teelen drei Strafstöße parierte. Komander, Opitz und Seidel sicherten schließlich den 11:8-Sieg.

RHC: Karsten Teelen; Markus Opitz (4), Frank Sobanski, Peter Nowak, Marcus Komander (2), Eckhard Teelen, Matthias Seidel (5)


07.06.2004 / LOKALAUSGABE DER WAZ / SPORT IM VEST

Ein furioses Saisonfinale

Dass das Match einseitig war, belegte der Endstand. Wie einseitig die Rollhockeybegegnung war, das bezeugten die Fans des RHC Recklinghausen. Der schlug den RHC Wuppertal mit 25:3 (12:1).
In der 2. Bundesliga gelang dem Team um Coach Bernd Rindfleisch ein wirklich furioses Saisonfinale. Die vor der Partie anvisierten Ziele wurden erreicht, und fast hätte sich der Gastgeber-Trainer auch noch als Prophet feiern lassen dürfen. "Ich habe meinem Sohn aus Jux gesagt, dass es 21:3 ausgeht." Da ahnte Rindfleisch noch nicht, dass es seine Mannschaft sogar noch besser hinbekommen würde.
Das versprochene Feuerwerk gegen völlig überforderte Wuppertaler wurde am Samstag tatsächlich abgebrannt, die Nachwuchsakteure nutzten ihre größeren Spielanteile und überzeugten, und die Torjägerkrone für Philipp Wagner dürfte auch perfekt sein. Er traf unglaubliche 15 Mal.
Als Vizemeister wollte sich der heimische RHC feiern lassen. Das gelang, zumal Rindfleisch auch wieder die tollen Kombinationen, die großen spielerischen Momente und eine beeindruckende Ballsicherheit seines Teams erlebte.
Die Gastgeber knüpften an die starken Vorstellungen aus dem Frühjahr an, haderten auch nicht mehr mit der verpassten Meisterschaft. Weil ein Zweitligaverbleib für den Vestklub vielleicht die bessere und zukunftsorientiertere Option ist. Eine Relegationsteilnahme schloss Rindfleisch noch einmal energisch aus.
Nach Philipp Wagners Hattrick zum 3:0 nach drei Minuten war die Tendenz für die torreiche Partie gelegt.

RHC: Teelen, Rößmann - S. Rindfleisch (2), S. Sobanski (3), Ph. Wagner (15), Pa. Wagner (2), D. Rindfleisch (1), To. Leopold (1), Samodol (1), Komander


07.06.2004 / LOKALAUSGABE DER WAZ / RECKLINGHAUSEN

Meisterjubel beim RHC


Herzlichen Glückwunsch, RHC! Die Rollhockeyfrauen erreichten schon am fünften der sieben Zweitligaspieltage die Meisterschaft und spielen demnächst im Oberhaus.
Die Saisonplanung von Trainer Uwe Gregorowius ging damit voll und ganz auf. Stolze 19:1 Punkte weist das Recklinghäuser Team auf, kassierte dabei am Niederrhein auf der Saisonzielgeraden den ersten Minuszähler.
Doch nach dem 12:6 (6:4) über den VfL Hüls II und dem 10:4 (6:2) über den SV Allstedt war das 1:1 (1:1) gegen den SC Bison Calenberg überhaupt kein Problem mehr.
Gregorowius war den für seine Frauen so entscheidenden Turnierspieltag dabei durchaus sehr gewissenhaft angegangen. Gegen die Marler Reserve wurde bewusst viel gewechselt, die Ersatzspielerinnen kamen vermehrt auf ihre Anteile. "Unsere Stammkräfte habe ich für Allstedt geschont", so der RHC-Coach, der die ostdeutschen Frauen schon als besonders gefährlich ausgemacht hatte. "Vor denen hatte ich die meisten Sorgen."
Sportlich erfüllte der SV die Erwartungen dann aber ganz und gar nicht, war gegen die Recklinghäuserinnen chancenlos. Gleichwertigkeit kam den Allstedter Akteurinnen nicht in den Sinn, mit ihrer körperlich harten Gangart sorgten sie jedoch für einige "Erinnerungen". Gregorowius behielt seine Einschätzung nicht für sich. "Allstedt hat unsere Frauen schon richtig bearbeitet, was wir dann gegen Calenberg auch gespürt haben."
So führte ein Abwehr-Missverständnis schließlich zum Tor für den SC Bison, offensiv hatte auch der RHC nicht mehr viel aufzubieten. "Das 1:1 war o.k.", bilanzierte der Erfolgscoach, "zumal auch Calenberg sehr rustikal aufgetreten ist."
Den letzten Spieltag mit RHC-Beteiligung am 11. Juli können die Recklinghäuser ganz entspannt angehen, nachdem Gastgeber Krefeld Allstedt und Calenberg bezwungen hatte. Die Gedanken der kommenden Wochen werden sich nun auf die Bundesligasaison konzentrieren, die Gregorowius und Co. mit viel Ehrgeiz angehen wollen. Haps

RHC: Gregorowius, C. Korte - Wessels (1/0/0), V. Ehlert (2/1/0), Brandt (0/1/0), Hambuch (2/4/1), Opitz (6/3/0), U. Ehlert (0/1/0), Jakubiak (1/0/0)


04.06.04: Die Recklinghäuserin Nadine Gregorowius vom heimischen RHC begleitete die deutschen Rollhockeyjuniorinnen (U18) zum internationalen Turnier ins Schweizer Uttingen. In einem anstrengendem Turnier mussten die von Michael Witt trainierten Nachwuchsspielerinnen (neben Recklinghausen u.a. aus Paderborn, Herringen, Mönchengladbach, Konstanz und Hannover) sich der starken Konkurrenz beugen, z.B. den deutschen Spitzenteams aus Cronenberg und Düsseldorf, die einen Großteil der Spielerinnen aus dem aktuellen Europameisterschaftskader Deutschlands in ihren Reihen haben. Einen Sieg mit 3:2 jedoch feierten die 14 – 18 jährigen Deutschen gegen das spanische Team vom Biegues i. Riells.
Die 16 jährige Nadine Gregorowius aus Recklinghausen hütete das Tor gegen die eidgenössischen Gastgeberinnen aus Uttingen (1:4). Fazit für Nadine: sportlich ein gutes Turnier in freundschaftlicher Atmosphäre zwischen allen Teilnehmerinnen.


RHC über Pfingsten in Leipzig

Am Pfingstsamstag und -sonntag nahm der RHC am internationalen Turnier des RHC Aufbau Böhlitz-Ehrenberg teil. Außer den Gastgebern traf der RHC Recklinghausen noch auf eine Länderauswahl Sachsens, die Spvgg. Herten sowie auf das portugiesische Team vom S.R. Mourao, die das Turnier ungeschlagen als Sieger beendeten. Dem Auftaktsieg von 5:4 gegen die Spielvereinigung aus Herten folgten für den RHC noch drei Niederlagen, wobei insbesondere im zweiten Samstagspiel gegen die Gastgeber in den entscheidenden Phasen der Schiedsrichtergott nicht auf unserer Seite stand.
Am Sonntag gegen die Portugiesen und gegen die Auswahl Sachsens konnten beide Spiele zunächst offen gehalten werden, am Ende gab es mit 1:8 und 2:9 bei einer Spielzeit von je 2x25 min. durchlaufender Zeit noch zwei deutliche Niederlagen. So war dem Team des RHC (in einigen Spielabschnitten mit einem Durchschnittsalter von exakt 17 Jahren) bei heißen Temperaturen im schönen Böhlitzer Rollhockeystadion doch ein Kräfteverschleiß anzumerken.
Neben den von allen Teams engagiert geführten Partien stand jedoch der freundschaftliche Charakter des Turniers im Mittelpunkt. Für eine sehr gute Organisation verbunden mit einem tollem Rahmenprogramm ein Lob an die Verantwortlichen des RHC Aufbau. Höhepunkt war die Siegerehrung mit dem abspielen der Portugiesischen Nationalhymne, die das junge portugiesische Team stimmgewaltig begleitete.

Für den RHC spielten: Peter Rößmann und Karsten Teelen im Tor sowie Philipp und Pascal Wagner, Sebastian, Dominik und Matthias Rindfleisch, Marcus Komander und Kim-Florian Paape.


24.05.2004 / LOKALAUSGABE DER WAZ / RECKLINGHAUSEN

RHC nimmt wieder richtig Fahrt auf

6:4 in Walsum - Platz zwei im Visier

Ein zufriedener Trainer, eine junge und engagierte Mannschaft, dazu zwei Punkte - viel mehr hatte sich RHC-Coach Bernd Rindfleisch von der Fahrt nach Duisburg auch nicht versprochen.

Mit dem 6:4 (4:0) bei der Reserve der RESG Walsum legten die Rollhockeyakteure des Recklinghäuser Zweitligisten am Samstag den Grundstock für Tabellenplatz zwei, den man nun auch im letzten Heimspiel gegen Schlusslicht RHC Wuppertal verteidigen will. Da wollen Rindfleisch und Co. den Fans nach einer insgesamt richtig guten Saison noch einmal etwas bieten.
Nach zuletzt vier Pleiten in Serie tat der Erfolg in Duisburg den RHC-Spielern richtig gut, war solch ein Erfolgserlebnis im Kampf um Rang zwei doch nicht ganz unwichtig. Vor allem stimmte die Einstellung des RHC, auch wenn die Gäste im zweiten Durchgang noch mächtig zittern mussten. "Damit war ich dann nicht zufrieden", erklärte Rindfleisch, dessen Team ein 4:0 erst einmal verspielte. Binnen zehn Minuten glich die RESG zum 4:4 aus.
Weg war der komfortable Vorsprung, den Mario Samodol und Philipp Wagner (3) bewerkstelligt hatten. Als Walsum ausgeglichen hatte - nun stand RHC-Nachwuchsmann Peter Rößmann im Gehäuse - und immer mehr aufdrehte, kehrten die Recklinghäuser noch rechtzeitig zurück. Dominik Rindfleisch und Stefan Sobanski trafen zum 6:4, machten den Sieg schließlich perfekt. "Wir haben den Sieg sicher verdient gehabt", so Rindfleischs Bilanz, "auch wenn mir die zweite Hälfte nicht richtig gefallen hat". Froh über die beiden Zähler war der RHC-Coach aber auf jeden Fall. Und ganz mit dem überraschenden Rücktritt von Routinier Thorsten Nohlen hatten sich die Gäste am Niederrhein auch noch nicht arrangiert.

RHC: Teelen, Rößmann - S. Rindfleisch, S. Sobanski (1), Ph. Wagner (3), Pa. Wagner, D. Rindfleisch (1), To. Leopold, Samodol (1), Komander


24.05.2004 / LOKALAUSGABE DER WAZ / RECKLINGHAUSEN

Der Zweitliga-Turniertag in Remscheid war richtig anstrengend, doch Rollhockeytrainer Uwe Gregorowius war nach zwei Siegen ganz entspannt.

Die RHC-Frauen setzten ihre Erfolgsserie mit zwei weiteren Erfolgen fort, haben nach sieben ihrer zwölf Ligapartien nun stolze 14:0 Zähler. Dabei fiel das 10:0 (2:0) über Gastgeber VfB Remscheid weitaus weniger schwer als das 6:1 (2:1) gegen einen starken Hülser SV aus Krefeld.

"Die jungen und laufstarken HSV-Frauen haben uns schon beeindruckt", so Gregorowius. "Wie schon im ersten Duell mit Krefeld haben wir uns wieder schwergetan, mussten um den Sieg kämpfen. Erst in der zweiten Hälfte wurde es dann so deutlich wie erhofft." Probleme mit dem ersten Durchgang hatten die RHC-Frauen, die das erklärte Ziel Aufstieg nicht aus den Augen verloren haben, auch gegen den VfB. Gregorowius schickte nicht seine Bestbesetzung aufs Feld und experimentierte herum. "Ich war nicht ganz einverstanden mit unserer Spielweise", bilanzierte der Coach, "alle Ersatzleute gleichzeitig auf dem Feld, das war vielleicht doch keine ganz so gute Idee".
Doch dem RHC geht es im Jahr seines Wiedereinstiegs in den Ligabetrieb um die Punkte, nicht um Ergebnisse. "Wenn wir konsequent auf Torejagd gehen würden, dann müsste unser Torverhältnis anders aussehen", so Gregorowius. Der "Hammer"-Spieltag kommt für den RHC am 6. Juni.

RHC: Gregorowius, Wessels - V. Ehlert (0/3), Brandt (2/2), Hambuch (2/2), Opitz (0/1), U. Ehlert (1/1), Jakubiak (1/1)


10.05.2004 / LOKALAUSGABE DER WAZ / RECKLINGHAUSEN

Starker RHC verabschiedet sich vom Titel

Alles gegeben, nichts erreicht - ein regelrechtes "Un-Wochenende" hat Rollhockey-Zweitligist RHC hinter sich. Das Ende der Titel- und Aufstiegsträume kam in den neuen Bundesländern. Zwei Niederlagen gab's.

Beim SV Allstedt musste die blutjunge Mannschaft von Coach Bernd Rindfleisch am Samstag mit einem 7:9 (2:3) passen, tags drauf folgte das 4:8 (1:2) beim RHC Böhlitz-Ehrenberg. Bemüht hatte sich der RHC auf jeden Fall, durchaus starke Vorstellungen abgeliefert. Doch das war für den Trainer, dessen Vertrag gerade um ein Jahr verlängert wurde, kein Grund zur Niedergeschlagenheit. "Jetzt packen wir es eben im nächsten oder übernächsten Jahr."
Die überharte Gangart des SV beeindruckte den RHC am Samstag dermaßen, dass Rindfleisch sogar an einen Abbruch dachte. "Ich muss den Hut ziehen, die Jungs haben sich wirklich zerrissen. Bei anderen Schiedsrichtern gibt es rote Karten, hier passierte nichts." Mit den sportlich fairen Spielern aus Böhlitz hat der Recklinghäuser RHC eine freundschaftliche Verbindung - kein Vergleich zum Vortag. "Gegen Böhlitz trat unsere Abschlussmisere wieder auf", erläuterte Rindfleisch, "aber mit diesem Kader muss ich das Team trotz der beiden Niederlagen loben." Der geplatzte Aufstiegstraum ist Ansporn für die Zukunft. "Unsere Mannschaft kann in dieser Zusammensetzung noch zehn bis zwölf Jahre spielen." Wer in solchen Dimensionen denkt, der kann die Pleiten im Osten mühelos verkraften.

RHC: Teelen, Rößmann - S. Rindfleisch (1/0), Ph. Wagner (3/2), Pa. Wagner, D. Rindfleisch (3/2), To. Leopold, Komander


06. Mai 2004 - Recklinghäuser Zeitung

Der Respekt fliegt mit

Daraus, dass er den Auslandseinsatz mit gemischten Gefühlen antritt, macht Dennis Jakubiak kein Geheimnis. Heute ist der Bundeswehrsoldat aus RE mit einem Airbus Richtung Afghanistan gestartet.

"Keine Frage, der Respekt ist da", ist sich der 26-Jährige bewusst, dass er in Kabul in eine andere Welt eintauchen wird, dass dort auch Gefahren lauern. Nervenstärke hat Jakubiak im Zivilleben schon seit Jahren reichlich bewiesen – als Torhüter des Rollhockey-Zweitligisten RHC. Ein Sport, in dem bisweilen eine raue Gangart angesagt ist. Nun aber wird er als Angehöriger einer Aufklärungs-Batterie in Afghanistan die nächsten drei Monate statt eines Torwart-Brustpanzers eine Splitterschutzweste tragen. Jakubiak hat sich für vier Jahre beim "Bund" verpflichtet, er dient derzeit im Rang eines Hauptgefreiten.

Warum entscheidet sich ein junger Mensch für einen Einsatz in einem der größten Krisenherde der Welt ? "Ich bin, wie man so schön sagt, ,solo', muss nicht auf Kinder und Familie Rücksicht nehmen. Für mich ist Kabul nicht der erste Auslandseinsatz mit der Bundeswehr. Ich war schon im Kosovo. Auch wenn es abgedroschen klingt: Durch den Kontakt mit den Menschen sammelt man Lebenserfahrung wie sonst nirgends. Man muss schauen, dass man nicht überspitzt reagiert", sagt Dennis Jakubiak. Dass der Einsatz in Afghanistan auch bei der späteren Berufswahl Perspektiven bieten kann, verhehlt der Recklinghäuser nicht.


24.04.04: Willkommen zurück. Nach eineinhalb Jahren Pause starten die motivierten Rollhockeyfrauen des RHC wieder im Ligabetrieb. Vorerst in der 2. Bundesliga, doch das soll definitiv nur eine Durchgangsstation sein.
Coach Uwe Gregorowius wollte die Belastungen nicht gleich zu hoch schrauben. "Nicht für die 1. Liga zu melden, war eine bewusste Entscheidung", so der Trainer, "wobei alles andere als der Aufstieg jetzt schon eine Enttäuschung für mich wäre."
Das Ziel ist also klar umrissen, unter sieben Mannschaften zählt für die Recklinghäuserinnen nur Rang eins. Dabei ist die bundesweite Konkurrenz auch in der 2. Liga durchaus nicht zu verachten. So sind der Hülser SV Krefeld, der VfB Hüls II, die IG Remscheid, der RHC Wuppertal, der SV Allstedt und der SC Bison Calenberg aus Hannover die Gegner für Gregorowius und Co., wobei die Calenberger Nachfolgeklub des früheren SCC Eldagsen sind, der für viele Jahre die nationale Spitze stellte. Calenberg zog sich zuletzt freiwillig aus dem Rollhockey-Oberhaus zurück.
Die äußere Form der Saison mit sieben Spieltagen in Turnierform - jeder Klub ist einmal Gastgeber - passt dem RHC dabei durchaus. "Wo wir sonst zwölf Partien an verschiedenen Wochenenden gehabt hätten, sind wir nun nur an fünf der sieben Turniere beteiligt, was der Berufstätigkeit meiner Spielerinnen durchaus entgegenkommt", erklärt Gregorowius, der sich zudem über die Ansetzungen freut, weil der RHC gerade die langen Wege nach Allstedt (27. Juni) und Springe bei Hannover (2. Mai) nicht antreten muss.
Somit lauern die Herausforderungen nach dem Eröffnungsspieltag am Sonntag in der heimischen Leonhardhalle am 9. Mai in Wuppertal, am 23. Mai in Remscheid, am 6. Juni in Krefeld, und am 11. Juli in Marl. Nach den durchaus guten Erfahrungen in der NRW-Liga im Winterhalbjahr, in der das Gregorowius-Team auch gegen arrivierte Erstligisten bestand, sind die aktuellen Bestrebungen nachvollziehbar.
Der RHC-Kader steht und stimmt, die gute Mischung aus Routiniers und Nachwuchskräften stimmt den Coach optimistisch. Erste Gegner sind morgen Remscheid (10 Uhr), Krefeld (ca. 11.45 Uhr) und Hüls (13.15 Uhr). Die Spielzeit beträgt effektiv zwei Mal 20 Minuten.
Nadine Gregorowius, die am Freitag 16 wurde, konnte am U 18-Nationalmannschafts-Lehrgang in Wuppertal nicht teilnehmen (Handverletzung). Bundestrainer Michael Witt will sich aber noch mit ihr in Verbindung setzen. Vater Gregorowius: "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen." Für die Pfingsttage steht ein Turnier im schweizerischen Uttingen an, an dem die Juniorentorhüterin teilnehmen wollte.


05.04.2004 / WAZ LOKALAUSGABE / RECKLINGHAUSEN

Der RHC und sein "Hüls-Syndrom"

Die Erklärung für die Niederlage war schnell gefunden. "Wir haben ein Hüls-Syndrom." Bernd Rindfleisch, Coach des Rollhockey-Zweitligaspitzenreiters RHC, war nach dem 4:9 (2:5) gegen den Verfolger VfL Hüls enttäuscht.

Zum dritten Mal in dieser Saison -die Partie im DRIV-Pokal inklusive - mussten die Recklinghäuser gratulieren, wieder hatte der Nachbar verdient gewonnen. Weil er cleverer agierte, seine Stärken einbrachte - und auf einen RHC traf, dem bis auf eine zumindest ordentliche Einstellung nur wenig gelang. Schon das Hülser 1:0 durch einen fulminanten Schlagschuss von Andreas Wabinski nach nicht einmal 60 Sekunden hätte die Gastgeber warnen können, doch die legten ihre Defensivschwäche über 50 Minuten nicht ab. Stattdessen öffnete der RHC immer wieder das Spiel, lud nach missglückten eigenen Angriffen die Gäste aus der Nachbarstadt zum Kontern ein.
Traf der VfL vor der Pause noch mit Distanzschüssen und ließ sich auch vom Recklinghäuser Zwischenspurt zum 2:3 nicht irritieren, waren es in Hälfte zwei die herausgespielten Kombinationen und genau gesetzten Konter, die die Mannschaft von Trainer Klaus Rupsch stets vorne ließen. Dem RHC fehlte im absoluten Schlagerspiel vor nur 120 Zuschauern die Sicherheit. Von der Souveränität eines Tabellenführers, der bereits die Meisterschaft hätte vorentscheiden können, überhaupt keine Spur.
"Innerlich haben meine Akteure wohl zu viel gewollt", so die Bilanz des RHC-Trainers, "es kam kein Spielfluss zustande, wir waren wirklich sehr unkonzentriert und haben einfach nie zum Spiel gefunden". Dass man Erster bleibt und den Titelgewinn weiterhin selbst in der Hand hat, war zumindest nach der Schlusssirene nur ein schwacher Trost. Rindfleisch, dessen Team jetzt wieder vier Wochen auf die nächste Partie warten muss, glaubt aber weiter an seine Mannschaft. "Wir sind oben, wir wollen und werden oben bleiben", meinte er fast schon trotzig, den Spielern wollte er keine Vorwürfe machen. Zumal die Niederlage gegen den Vestrivalen schon etwas zu hoch ausfiel - auch angesichts vieler ausgelassener Recklinghäuser Chancen und einer ungenutzt gelassenen Feldüberlegenheit, zumindest in Hälfte eins.

RHC: Jakubiak, Rößmann - Nohlen (1), S. Rindfleisch, S. Sobanski (1), Ph. Wagner (1), Pa. Wagner, D. Rindfleisch (1), Samodol, Komander


Im Rahmen der NRW-Meisterschaft der Rollhockey-Junioren (U 19) zeigten die RHC-Cracks eine spielerische Steigerung.
Deutlich verbessert gegenüber der 1:10-Hinspielniederlage präsentierten sich die Recklinghäuser Junioren gegen den amtierenden Deutschen Juniorenmeister ERSG Walsum beim Spieltag in Hamm-Herringen.
Bis zum Seitenwechsel hielt der RHC sogar ein 1:1, am Schluss stand schließlich ein 4:1-Sieg für die favorisierten Walsumer Aktiven, die in der zweiten Hälfte eine durchaus bundesligataugliche Härte ins Spiel brachten.
In der zweiten Paarung hieß der Gegner dann RSC Cronenberg. Nachdem der RHC vor zwei Wochen ein 6:6 erkämpfte, reichte es diesmal nicht zum Punktgewinn.
Cronenberg hielt den RHC stets mit ein bis zwei Toren auf Distanz, so dass über ein 3:1 zur Halbzeit nach ausgeglichenem zweiten Spielabschnitt die Wuppertaler mit 6:4 siegten. Torhüter Peter Rößmann fehlte kurzfristig wegen eines Schüleraustausches, Dennis Jakubiak ersetzte ihn.

RHC: Jakubiak - Ph. Wagner (5), Paape, Sowade, To. Leopold, Pa. Wagner, Komander, Schneider


Die B-Jugend NRW-Auswahl konnte am vergangenen Samstag in Darmstadt den Titel des Länderpokal-Siegers verteidigen. Wie im Vorjahr konnte sich das Team von Verbandstrainer Werner Achtig souverän gegen die Auswahlmannschaften aus Hessen, Sachsen und Bayern durchsetzen. Einem 12:0 gegen Bayern und einem 13:0 gegen Sachsen folgte eine bis zum Schluss spannende Partie gegen Hessen, die leider viel zu früh für die NRW-Auswahl entschieden wurde. Eine 3:1-Halbzeitführung konnte noch auf 8:3 ausgebaut werden. Für NRW spielten: Maurice Brockmann (Tor, VfB 06/08 Remscheid), Ole Jotten (Tor, RSC Cronenberg), Lukas Kost (Tor, ERG Iserlohn), Liam Hages (SKG Herringen), Kay Hövelmann (RESG Walsum), Kevin Karschau (SKG Herringen), Timo Leopold (RHC Recklinghausen), Benjamin Nusch (RESG Walsum), Yannick Peinke (VfB 06/08 Remscheid) und Patrick Rottsieper (RSC Cronenberg).


15.03.2004 / LOKALAUSGABE / RECKLINGHAUSEN

RHC macht erneut "kurzen Prozess"


Zurzeit macht es einfach keinen Spaß, Gegner des Rollhockey-Zweitligisten RHC zu sein. Man muss damit rechnen, abgefertigt und vorgeführt zu werden.

Am Samstag machte diese bittere Erfahrung der MTV Celle, der beim Ligaprimus mit 1:11 (0:5) unter die Räder kam. Chancenlos waren die Niedersachsen, die RHC-Coach Bernd Rindfleisch allerdings auch enttäuschten. "Ich hatte schon mit mehr Gegenwehr des MTV gerechnet."
Dafür erfreute sich der Trainer am wieder einmal spielstarken Auftritt seiner jungen Mannschaft, der das Fehlen von Stefan Sobanski und Matthias Rindfleisch sichtlich nicht schadete. Mit traumhafter Ballsicherheit und glänzenden Kombinationen begeisterte der RHC seine Fans.
"Momentan gewinnen wir nur hoch", bilanzierte Bernd Rindfleisch den erneuten Kantersieg, "das kann auch gefährlich werden. Gegen Hüls im Derby in drei Wochen müssen wir auf jeden Fall eine Steigerung schaffen, andererseits ist dort auch der VfL in der Drucksituation, wir sind es bestimmt nicht."
Gegen Celle war binnen zwei Minuten (6.-8.) das 3:0 perfekt, direkt nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber weiter und erhöhten binnen 90 Sekunden gar auf 8:0. Das schönste Tor des Tages war da noch gar nicht gefallen, denn Mario Samodols 9:0 nach toller Ballstafette - er traf gegen Celle fünf Mal war erst für Minute 31 vorgesehen.

Offensivaktionen des MTV blieben Mangelware, nimmt man das 1:9 (35.) heraus. Obwohl die Gastgeber gleich zwei Gänge zurückschalteten, passierte in der Heinrich-Auge-Halle nichts mehr. Das Durchwechseln durch Bernd Rindfleisch und das herausgenommene Tempo beim RHC waren absolut nachvollziehbar, obwohl Thorsten Nohlen nach den 50 Minuten noch eine andere Erklärung fand. "Danach waren wir einfach kaputt."
Ob die Kräfte wirklich schwanden, war den Recklinghäusern definitiv egal, zumal Pascal Wagner und erneut Samodol ja sogar noch für das zweistellige Resultat sorgten. Das Maß der Dinge bleibt auf jeden Fall der RHC.

RHC: Jakubiak - Nohlen (1), S. Rindfleisch, Ph. Wagner (1), Pa. Wagner (2), D. Rindfleisch (2), To. Leopold, Samodol (5), Komander


Recklinghäuser Zeitung - 07. 03. 2004

RHC hat sich zur Macht entwickelt

Das war doch mal was. Der RHC bleibt an der Spitze der Zweiten Rollhockey-Bundesliga durch den klaren 8:2 (4:2)-Erfolg im Derby bei der Spvgg. Herten. "Dieser Sieg tut gut, er hätte aber noch satter ausfallen und im zweistelligen Bereich liegen können. Allein unsere Chancenauswertung war mangelhaft, ansonsten bin ich mit der Leistung hochzufrieden", freute sich RHC-Trainer über das 8:2 gegen den vestischen Rivalen.

In der Tat, der RHC ist inzwischen eine Macht in der Zweiten Liga und spielt richtig gutes Rollhockey. Nur ganz so spannend hätten es die Rindfleisch-Jungs eigentlich nicht machen müssen in der Feige-Halle. Schon in Halbzeit eins überboten sich die Nohlen, Wagner, Samodol, Sobanski und Co. im Auslassen hochkarätigsten Chancen. Zu deren Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass mit Daniel Sadowski ein Guter im Hertener Tor stand.

Das 1:0 von Philipp Wagner (8.) egalisierte der Gastgeber durch Michael Zielinski (15.), der hinter dem Tor angespielt, völlig freie Schussbahn hatte. Das schönste Tor des Derbys war das 2:1 (17.) für den RHC: Thorsten Nohlen haute den "Ball" aus spitzem Winkel unhaltbar in die Maschen. Wenig später (18.) das 3:1 durch Philipp Wagner, der die vom Keeper abprallende Kugel ins Netz wuchtete, und noch das 4:1 (18.) von Nohlen.

Dazwischen lagen "tausend weitere Großchancen", die der RHC allesamt vergab. Es kam, wie es kommen musste: Hertens Simon Kahl schoss das 2:4 (22.) im zweiten Nachfassen. "Unsere Jungs spielen zu hektisch und verlieren den Ball viel zu schnell. So etwas und das Auslassen dieser guten Torchancen kann sich rächen", war Trainer Rindfleisch nicht zufrieden vor Beginn der zweiten Hälfte.

Trotzdem ging's so weiter: Dominik Rindfleisch, Samodol, Sobanski und Wagner versägten weitere beste Chancen und Samodol vergab gar noch einen Penalty. Dann brachte Herten Härte ins Spiel, was die Schiris sofort mit Karten ahndeten.
Unrühmlicher Höhepunkt: Hertens Umit Fehce saß schon auf dem Sünderbänkchen, regte sich dort aber über eine Schiedsrichter-Entscheidung derart heftig auf, dass er "Rot" sah. Das wiederum wollte Fehce nicht hinnehmen, fuchtelte drohend mit dem Schläeger herum, beschimpfte den Schiedsrichter heftigst und drohte ihm Schläge an.

Hertens Seele beruhigte sich aber schnell und Rollhockey stand wieder im Vordergrund. Und da hatte der RHC plötzlich viel Glück bei einem Hertener Lattenkracher und einigen schönen Aktionen des Gastgebers, bei denen Keeper Dennis Jakubiak sich auszeichnete. Das 5:2 (39.) von Mario Samodol beruhigte die RHC-Nerven wieder und der "Doppelschlag" von Thorsten Nohlen und Philipp Wagner (43.) zum 7:2 stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Nochmals Wagner zum 8:2 (47.) und der RHC durfte jubeln. "Zehn Tore gegen Herten wären zwar schön gewesen, doch auch mit acht bin ich zufrieden", so Rindfleisch.

RHC: Jakubiak, Roßmann - Komander, Leopold, Nohlen (3), Ph. Wagner (4), Samodol (1), D. Rindfleisch, Sobanski, P. Wagner


WAZ RECKLINGHAUSEN

Mit einem Sieg auf Platz drei

Die Frauen des RHC beendeten die Endrunde der Rollhockey-NRW-Liga auf Platz drei. Der VfL Hüls wurde dabei besiegt.

Die Erwartungen von Trainer Uwe Gregorowius gingen in Düsseldorf dabei voll auf. Gegen die starken Bundesligisten TuS Düsseldorf-Nord und RSC Cronenberg hatte der künftige Zweitligist RHC wenig zu bestellen.
Gegen den Ausrichter gab es ein 3:9, Marion Brandt traf zwei Mal für die Recklinghäuserinnen, Nicole Hambuch einmal. Beim 4:10 gegen die Cronenberger Frauen trafen Brandt (2), Hambuch und Sina Langemann. Wichtig wurde es für die ehrgeizige Gregorowius-Mannschaft im dritten Match gegen den Vestrivalen VfL Hüls. Beim 5:3 trugen sich Brandt (2), Hambuch (2) und Sandra Opitz in die Torschützenliste ein.
Genau dieser Erfolg war dem Coach immens wichtig. "Dritter wollten wir werden, sonst hätte ich die gute Vorrunde mit den beiden Heimspieltagen schon in Frage stellen müssen", so Gregorowius. "Die Entscheidung, künftig in der 2. Liga zu spielen, war aber auf jeden Fall klug, damit unser Nachwuchs vernünftig aufgebaut werden kann." Auch wenn der RHC in der Bundesliga sicher mithalten könnte.

RHC: Gregorowius, Korte - Jakubiak, V. Ehlert, Brandt (6), Hambuch (4), Opitz (1), Langemann (1)
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WAZ Recklinghausen v. 2.3.04

Gute Ansätze

Engagiert: Die C-Jugend des RHC konnte zwar kein Spiel gewinnen, bot aber eine gute Leistung.

Zwar gab´s keine Siege, aber trotzdem zeigten die Rollhockey-Jugendteams des RHC am zweiten Spieltag der NRW-Meisterschaft gute Leistungen.

Für die neu formierte C-Jugend (U 10) ging es in der heimischen Leonardhalle zunächst gegen den VfL Hüls. In der ersten Hälfte hielt die Mannschaft gut mit und lag zur Pause nur mit 3:4 hinten. Nach dem Seitenwechsel baute der RHC allerdings ein wenig ab, so dass die Partie letztendlich mit 5:9 verloren wurde. Die Treffer markierten Marius Schürmann (3), Christopher Rindfleisch und Jens Teelen.
Eine 2:7 (2:3)-Niederlage gab es im Anschluss gegen den TV Friesen Wuppertal. Dabei konnte der RHC in der ersten Hälfte sogar zweimal eine Führung der Wuppertaler ausgleichen, ehe der zweite Durchgang die Entscheidung brachte. Die Tore erzielten Christopher Rindfleisch und Kay Marquardt.

RHC: Dahm - Schürmann, Junga, Marquardt, Nohlen, Rindfleisch, Teelen
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Die A-Jugend (U 16) musste in Duisburg-Walsum an den Start gehen, wobei der Kontrahent in der ersten Partie VfB Remscheid hieß. Gegen den körperlich robusteren VfB ließ sich der RHC ein wenig den Schneid abkaufen und unterlag mit 3:10 (2:5). Die Tore für den RHC erzielten Dennis Cholewinski, Kim Pape und Timo Leopold.

Im zweiten Spiel lief es dagegen deutlich besser. Gegen den HSV Krefeld entwickelte sich eine ausgeglichenere Begegnung, in der der RHC einen 2:4-Halbzeitrückstand auholte und zum 4:4 ausgleichen konnte. In der Folgezeit ließ die Mannschaft vor dem gegenerischen Gehäuse allerdings die letzte Konsequenz vermissen, so dass am Ende eine 5:8-Niederlage zu Buche stand. In die Torschützenliste konnten sich Kim Pape (3), Timo Leopold sowie Lars Sowade eintragen. müß

RHC: Wessels - Cholewinski, Pape, Leopold, L. Sowade, S. Sowade



RHC brilliert in Gladbach - 8:3

Rindfleisch-Team nicht zu stoppen

Sie spielten einfach souverän. Als ob es keine Winterpause gegeben hätte. In der 2. Rollhockey-Bundesliga siegte der RHC beim starken GRSC Mönchengladbach mit 8:3 (4:1).

Trainer Bernd Rindfleisch war rundum zufrieden, gab es doch über 50 Minuten hochklassigen Rollhockeysport. "Die top-besetzten Gladbacher haben toll mitgespielt, dieses Match war nicht nur phasenweise eines auf Erstliganiveau", bilanzierte der Recklinghäuser Coach, der nun im Rennen um den Aufstieg ins Oberhaus noch acht Hürden sieht. "Wobei der GRSC definitiv schon eine der ganz hohen war."
Das in der Saisonpause bewusst dosierte Training zahlte sich aus, am Niederrhein stimmten beim RHC Einsatz, Taktik und spielerische Elemente. "Es läuft zurzeit einfach sehr gut", freute sich Rindfleisch, "auch in der Höhe war der Erfolg verdient." Mit einem Hattrick durch Mario Samodol (2., 11., 22. Minute) hatte der RHC ganz stark begonnen, nach Thorsten Nohlens 5:1 nach neun (!) Sekunden in Durchgang zwei hatten die Gäste den Mönchengladbachern endgültig den Schneid abgekauft.
Besonders beruhigend für den Spitzenreiter war auch die Tatsache, dass selbst ohne die Stammakteure Matthias und Dominik Rindfleisch die brillante Vorstellung beim aktuellen Ligadritten gelang, der sich mit dem 3:8 aus dem Meisterschaftsrennen endgültig verabschiedet haben dürfte.
Weiter geht es für den RHC im Kampf um Tore und Punkte jetzt erst wieder in drei Wochen am 6. März beim Vestrivalen Spvgg. Herten.

RHC: Jakubiak - Nohlen (2), S. Rindfleisch, S. Sobanski (1), Ph. Wagner (2), Pa. Wagner, To. Leopold, Samodol (3), Komander

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RHC – Damen beenden Qualifikationsrunde mit Teilnahmeberechtigung am „final – four“ zur NRW – Meisterschaft.

Zum Abschluß am letzten Spieltag der Vorrunde in Krefeld gab es zwei Niederlagen mit jeweils 1:4 Toren gegen Meister RSC Cronenberg und Pokalsieger TuS Düsseldorf. Die Treffer für den RHC in den beiden Partien erzielte Sandra Opitz. Im dritten Spiel des Tages gegen den TV Paderborn schnürte die routinierte Nicole Freimuth ihre Rollschuhe, die in den ersten beiden Partien Gesundheit bedingt aussetzte. Gleich lief die Kugel besser durch die Reihen des RHC. Über eine 6:1 Halbzeitführung kamen die Rollhockeyfrauen des RHC zu einem ungefährdeten 8:2 Erfolg. Tore: Sandra Opitz (2), Marion Brandt (3), Nicole Freimuth (2) und Vanessa Ehlert.
Die Endrunde am 29. Februar in Düsseldorf erreichten neben Cronenberg, Düsseldorf und dem RHC noch das Damenteam des Vestrivalen VfL-Hüls. Bemerkenswert ist noch, das nach 1 ½ jähriger Wettkampfpause der RHC einige Erstligisten hinter sich lassen konnte.
RHC: Corinna Korte, Nadine Gregorowius; Marion Brand, Jenny Jakubiak, Ulrike Ehlert, Vanessa Ehlert, Nicole Freimuth, Ann-Christin Wessels, Sandra Opitz, Sina Langemann

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RHC – B Jugend (U13) überzeugt beim Spieltag in Remscheid

Mit zwei Siegen aus den beiden Partien in der NRW – Runde der Rollhockeyjugend B kehrte das Team von Stefan Sobanski und Dennis Jakubiak heim.

Gegen den RESG Walsum gelang den Jungen und Mädchen vom RHC ein ungefährdeter 8:1 Erfolg. Robin Sobanski zeichnete sich mit fünf Treffern aus.

5:2 Erfolg gegen den HSV Krefeld.
Ein hart umkämpftes Match mit viel Tempo und Einsatz, das Dank eines läuferisch engagierten RHC und einer geschlossener Mannschaftsleistung verdient gewonnen wurde.
RHC : Jessica Ehlert; Dennis Cholewinski (4), Philipp Hartmann, Sebastian Sowade (2), Tim Gralke, Nadja Gregorowius, Robin Sobanski (6), Lukas Rindfleisch (1)

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Rollhockey Regionalliga West

Unglückliche Niederlage gegen HSV Krefeld 2

Die zweite Herrenmannschaft des RHC Recklinghausen unterliegt in der Rollhockey - Regionalliga West durch ein Tor in den letzten Sekunden knapp mit 6:7.

Nach einem 2:5 Rückstand holte der RHC Tor um Tor auf und konnte mit einen verwandelten Penalty durch Youngster Pascal Wagner sogar mit 6:5 in Führung gehen, ehe Krefeld nach dem Ausgleich zum 6:6 glücklich durch ein ebenfalls verwandelten Penalty das Spiel noch für sich entscheiden konnte.

RHC : Dennis Jakubiak; Markus Opitz (2), Pascal Wagner (1), Eckhard Teelen, Peter Nowak, Michael Gronowski, Stefan Sobanski (3)


28.01.04: Meisterschaftsauftakt unserer Jüngsten stimmt hoffnungsfroh. Gute Ansätze waren zu erkennen .

Bericht Lokalsport WAZ Recklinghausen vom 27.1.04

Zwar noch ohne Punkte, dafür aber mit einem reichen Fundus an neuen Erfahrungen und einem weiteren Motivationsschub ging die Rollhockey-C-Jugend des RHC aus dem ersten Spieltag der NRW-Liga in der Leonhardhalle heraus.
Dabei hatte der Spielplan für die Mannschaft von Trainer Johannes Rindfleisch gleich beim ersten Meisterschaftsauftritt einer C-Jugend des RHC nach vielen Jahren zwei ganz harte Brocken parat. Mit dem RSC Cronenberg und Germania Herringen warteten der aktuelle Deutsche Meister und der Vize-Meister auf das Rindleisch-Team.
Dementsprechend hoch hingen dann auch die Trauben für den RHC - doch wenn die Gegner den noch meist sehr unerfahrenen Spielern der Gastgeber körperlich und technisch auch weit überlegen waren, in den Bereichen Einsatz und Kampfeswille machte ihnen keiner etwas vor. "Viele meiner Spieler sind erst seit drei Monaten dabei und könnten eigentlich noch bei den D-Junioren spielen. Dafür haben sie sich gut verkauft", so Coach Rindfleisch.
Zwar wurde es im ersten Spiel gegen Cronenberg vom Ergebnis her heftig, unterlag der RHC mit 1:13 - dafür war aber der Jubel über den Ehrentreffer von Marius Schürmann umso größer. Besser lief es dann gegen Herringen, dort sorgten Schürmann und Christopher Rindfleisch mit ihren Toren für das 2:10-Ergebnis.
Für den RHC mit dabei waren bei der Premiere Marco Dahm, Marius Schürmann, Nico Junga, Julia und Kay Marquardt, Christoph Gruß, Niklas Nohlen, Christopher Rindfleisch und Jens Teelen.

05.01.2004: Gekonnt. Mit drei Siegen starteten die Rollhockey-Frauen des RHC nach einem Jahr Pause in die NRW-Meisterschaft.

Ein langes Jahr ohne Pflichtspiele, endlos viele Tage ohne Wettkampfpraxis. Keine Frage, dass daher zunächst die Nervosität Trumpf war. In den Spielen gegen die drei Zweitligisten HSV Krefeld, VfB Remscheid und TV Paderborn musste sich die Mannschaft von Coach Uwe Gregorowius beweisen und möglichst schnell die Schmetterlinge im Bauch beruhigen. Und das gelang dem RLC fast perfekt und wie in alten Zeiten.

Zwar stimmte erwartungsgemäß vor allem in der Rückwärtsbewegung die Abstimmung noch nicht immer, machte vor allem die junge und richtig schnelle Truppe aus Paderborn der Gregorowius-Fünf das Leben schwer. Am Ende aber hatte der Coach allen Grund, ein durchweg positives Fazit zu ziehen. "Wir konnten uns in den ersten Partien einrollen und haben dann auch den ersten Härtetest gegen Paderborn gut bestanden. Auf dieser Leistung können wir aufbauen."

Gleich im Auftaktspiel gegen den HSV Krefeld schenkte die Mannschaft ihrem Trainer den ersten Sieg. Nach einigen Einrollschwierigkeiten lief es rund, langten Marion Brandt (3), Sandra Opitz (2) und Ex-Nationalspielerin Nicole Hambuch richtig hin und sorgten am Ende für einen verdienten 6:1-Erfolg.

Nach diesem gelungenen Start wurde die folgende Partie gegen den VfB Remscheid dann ein echter Selbstläufer. 15:1 hieß es am Ende und bis auf Marin Brandt konnten sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

Zum Abschluss wartete Zweitliga-Konkurrent Paderborn, gegen den sich zuvor Erstligist VfL Hüls schwer getan hatte. Doch mit 7:3 und Toren von Hambuch (5), Brandt und Opitz wurde auch diese Aufgabe erfüllt. raus

RHC: Gregorowius, Korte - Hambuch (8), Opitz (6), U. Ehlert (2), V. Ehlert (2), Brandt (4), Wessels (2), Kottmayr (3), Jakubiak (1)


27.12.2003: Hier findet ihr einen Bericht über unsere Weichnachtsfeier.

06/07.12.03: Die B-Jugend des RHC erreicht beim Blitzturnier in Ober-Ramstadt den 2. Platz!! Mehr Infos HIER!

06.12.2003: Nadine Greogorowius und Vanessa Ehlert siegen mit dem NRW-U15-Team beim Deutschen B-Jugend-Mädchen Länderpokal 2003 in Springe (Bericht):

Recklinghäuser Zeitung vom 10.12.2003

Zwei junge Rollhockey-Damen des RHC machen sich in Deutschland langsam einen Namen: Nadine Greogorowius und Vanessa Ehlert. Mit der U15-Mannschaft von Nordrhein-Westfalen traten die beiden Recklinghäuserinnen bei einem Turnier im niedersächsischen Calenberg an. Eigentlich sollte diese Veranstaltung ein Länderkampf werden, doch die Teams aus dem Osten und Süden Deutschlands sagten kurzfristig ab. Dafür sprangen dann die Vereinsmannschaften des VfL Hüls und Düsseldorf-Nord ein. Schon früh zeichnete sich ab, dass die NRW-Auswahl mit Gregorowius und Ehlert ihren Gegnerinnen in allen Belangen überlegen waren. Gegen Düsseldorf und Hüls fuhren die jungen Rollhockey-Damen jeweils 5:0-Siege ein, gegen die Landesauswahl aus Niedersachsen gab es dann sogar einen 10:0-Erfolg, der schließlich auch den Turniersieg bedeutete.

04.12.03: Der RHC scheidet durch eine verdiente 6:9 Niederlage in Marl-Hüls aus dem DRIV Pokal aus.

03.12.03: Am morgigen Donnerstag findet um 19:00 das Pokalspiel in der Rundsporthalle in Marl-Hüls statt.

29.11.03: Durch den heutigen 11:5 Sieg gegen Mönchengldbach sichert sich der RHC die Herbstmeisterschaft.

Spiel vom 29.11.2003 RHC Recklinghausen : GRSC M.-Gladbach
01.12.2003 / Recklinghäuser Zeitung

Ein glanzvoller 11:5-Sieg gegen Verfolger GRSG Mönchengladbach sorgt dafür, dass der RHC nicht nur die Tabellenführung in der Zweiten Rollhockey-Bundesliga bleibt, sondern auch als Herbstmeister überwintert bis Mitte Februar 2004.

Einen durchaus möglichen höheren Sieg des RHC verhinderte der herausragende Frank Lohmann im Tor des letztjährigen Titelträgers, der insgesamt aber wenig zustande brachte. Mönchengladbach sah sich von Beginn an einem Sturmlauf des RHC gegenüber. Es wurde mit viel Einsatz und Druck flüssig kombiniert und abgeschlossen.
Der Sekundenzeiger hatte die Uhr nicht dreimal umrundet, da zappelte die Hartgummikugel erstmals nach einem Distanzböller von Mario Samodol im gegnerischen Kasten. In dieses Powerplay der Hausherren hinein platzte völlig überraschend der Ausgleich durch Routinier Lutz Zeutzius. Dabei sah die Defensive des RHC, wie später noch einige Male, gerade nicht gut aus. Im Angriff ging aber weiter "die Post" ab: Philipp Wagners Pass versenkte Samodol zum 2:1. Doch wieder patzt die Abwehr und ermöglichte Zeutzius, der alle fünf Gladbacher Tore erzielte, den neuerlichen 2:2-Ausgleich.
Philipp Wagner traf anschließend die Latte. Mario Samodol und Matthias Rindfleisch hämmerten die "Kugel" an den Pfosten. Danach wurde besser gezielt: Innerhalb von 90 Sekunden erzielte der RHC das 5:2. Mit 5:3 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff legten die Schützlinge von Trainer Bernd Rindfleisch nochmals eine "Schüppe Kohlen" drauf und bauten die Führung vorentscheidend auf ein uneinholbares 10:3 aus.

RHC: Jakubiak; Rößmann; M. Rindfleisch (2), Leopold, Komander, Ph. Wagner (3), Samodol (4), D. Rindfleisch (1), Sobanski, P. Wagner (1)


27.11.03: Am Samstag den 29.11 Heimspiel der ersten Mannschaft schon um 14:00 Uhr!!!!

21.11.03: Sonntag, den 23.11 um 15:30 Uhr spielt unsere erste Herrenmannschaft an der Wupper gegen den RHC Wuppertal

13.11.03: Samstag, den 15.11. um 15:30 Uhr Spiel gegen Walsum II, in der Heinrich-Auge-Halle

06.11.03: Unsere Homepage ist nun endlich online!!

24.10.03: Am Samstag den 01.11. muss unsere erste Mannschaft gegen den SV Allstett ran.


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